Besseres Storytelling dank 30 FPS? Warum nicht alle Spiele auf 60 FPS setzen sollten

hi
ich vertrete hier nur meine meinung und will auch niemanden diskriminieren bzw mit einem einen zickenkrieg starten ...:ugly:

ich ziehe bei einem singleplayer game die grafik immer einem besseren fps wert vor ...
vielleicht liegt es auch daran das ich jahre lang an den konsolen gezockt habe :ugly: und deshalb etwas abgehärtet bin aber
mir ist auch aufgefallen das mit 30 fps der schwierigkeitsgrad schwerer ist als mit 60 ^^
wer aber nur mit 60 fps leben kann tut mir sogar etwas leid :( denn es führt zu höheren kosten da immer die beste hardware benötigt wird und ist in meinen augen sogar krankhaft :(
und das ist nicht böse gemeint ...es ist mir selber schon aufgefallen :ugly:

multiplayer... das ist was anderes es ist eigentlich ja schon eine pflicht 60 fps zu haben um überhaupt erfolgreich zu sein :ugly:
ich würde es aber sehr begrüßen wenn wir einen framerate limiter bekommen würden damit wir eine chancengleichheit hätten :daumen:
weil der unterschied zwischen 30 vs 60 vs 120 fps schon sehr stark ist .

filme:
ich weiß nicht was an 24 p so schön sein soll ? ich empfinde es sogar als ruckeln :ugly:
die meisten filme schaue ich trotzdem immer noch mit 50 hz oder mal ab und zu mit 100 hz ( tru motion )
 
Die einzige Art auf der ich das nachvollziehen kann ist, dass man für 60fps ja insbesondere auf Konsolen in der Regel bei der Grafikqualität mehr Kompromisse machen muss, was speziell bei Titeln die auf eine Story setzen die einen einfängt und mitreissen soll meiner Meinung nach schon wichtig ist um die Illusion zu erzeugen. Insofern kann ich bei Titeln wie Beyond: Two Souls es schon nachvollziehen, dass man da lieber auf die Qualität der Grafik achtet statt auf 60 fps, was man bei dem Titel ja ohnehin nicht braucht.

Aber bei so 95% der Spiele würde ich 60FPS vorziehen einfach weil das Spielen so angenehmer und flüssiger ist. Und die Begründung die in dem Artikel genannt wird ist ja mal total Banane :ugly:
 
hi
ich vertrete hier nur meine meinung und will auch niemanden diskriminieren bzw mit einem einen zickenkrieg starten ...:ugly:

ich ziehe bei einem singleplayer game die grafik immer einem besseren fps wert vor ...
vielleicht liegt es auch daran das ich jahre lang an den konsolen gezockt habe :ugly: und deshalb etwas abgehärtet bin aber
mir ist auch aufgefallen das mit 30 fps der schwierigkeitsgrad schwerer ist als mit 60 ^^
wer aber nur mit 60 fps leben kann tut mir sogar etwas leid :( denn es führt zu höheren kosten da immer die beste hardware benötigt wird und ist in meinen augen sogar krankhaft :(
und das ist nicht böse gemeint ...es ist mir selber schon aufgefallen :ugly:

multiplayer... das ist was anderes es ist eigentlich ja schon eine pflicht 60 fps zu haben um überhaupt erfolgreich zu sein :ugly:
ich würde es aber sehr begrüßen wenn wir einen framerate limiter bekommen würden damit wir eine chancengleichheit hätten :daumen:
weil der unterschied zwischen 30 vs 60 vs 120 fps schon sehr stark ist .

filme:
ich weiß nicht was an 24 p so schön sein soll ? ich empfinde es sogar als ruckeln :ugly:
die meisten filme schaue ich trotzdem immer noch mit 50 hz oder mal ab und zu mit 100 hz ( tru motion )

Es geht doch aber nicht um weniger FPS zu Gunsten besserer Grafik sondern erstmal nur um weniger FPS!

Das mit dem Framelimiter ist Quatsch. Irgendwer hat immer einen schlechteren Rechner und wenn manchen Leuten 30FPS zu wenig ist, sollen sie bei entsprechender Hardware auch mehr haben dürfen. Jemandem vorzuschrieben, er darf nur 30FPS haben, weil sonst die mit dem Aldi-Notebook nicht mehr mithalten können ist genauso unfair! :daumen2:
 
Viele Filme wirken auch nur wirklich gut auf den alten Röhrenfernsehern. Ihr wisst was ich meine. Die Filme wirkten völlig anders, hat man aber nicht als störend niedrig aufgelöst oder so in Erinnerung. Da ist viel dran. Unser Gehirn gibt uns die Möglichkeit aus eigentlich unespektakulären Bildern etwas für uns schönes zu machen.
 
Also ich zocke im Moment Dishonored auch bloß mit 30-40 FPS, dafür aber mit 1.5x Downsampling und 2xSGSSAA :D

Meiner Meinung nach merkt man aber absolut den Unterschied zwischen 30 FPS und stabilen 60 FPS, was aber nicht heißt das 30 FPS an sich erstmal schlecht sein müssen. 60 FPS sind aber einfach geschmeidiger, wenn ich das beschreiben müsste.
 
Ich stelle bei leistungsfressenden Games lieber die Qualität herunter oder setze das AA eine Stufe runter, aber Hauptsache es sinkt nicht unter 55 FPS. Es ist einfach viel angenehmer für's Auge, wenn der Bildablauf flüssig ist.
Dass man bei Video/CGI Sequenzen 30fps nutzt, ist ja nicht tragisch, aber sobald die Hand wieder an Maus/Tastatur ist, will ich lieber 60FPS. Hat nichts mit Heruntermachen der Konsolen zu tun, aber deshalb hab ich keine mehr.
Ich verwöhntes Arschloch
 
Ich kann dem Poster vor mir, Spackfighter, nur sehr gut zustimmen, ich brauche auch mindestens 60 FPS,denn sonst kann ich nicht richtig spielen..

Außerdem sollten die Leute, die sagen, dass 30 FPS ausreichen, mal ein Rennspiel mit 30 und 60 FPS testen.. die Lenkung, etc spricht viel schneller an. bei Shootern, wie z.B. CS:GO ist es das Gleiche. Der Unterschied ist gewaltig. Ich versteh sowieso nicht, wieso die Leute bei EA, etc ( ich hoffe ihr wisst, was ich meine, die Komiker, die behaupten, das 30 FPS ausreicht, blablabla) etwas behaupten, was sie selber doch ganz einfach widerlegen können. Ich meine, warum sollte man Kosten sparen, wo sie nicht gespart werden sollten. Das menschliche Auge nimmt ab 24 FPS angeblich alles als "flüssiges Bild" wahr, wobei die Definition von "flüssig" weit gefehlt ist. Für mich ist flüssig der Zustand, nachdem ich die Bilder NICHT mehr voneinander unterscheiden kann. Diese Grenze ist bei mindestens 60 FPS erreicht. Das große Gejammer ist doch eh wieder nur deswegen, damit die Konsolen, die sowieso Fails erster Klasse sind, da die Leistung eines Mittelklasse-PCs von vor zwei Jahren gleicht, auch mal viele Bilder hintereinander abspielen können, ohne gleich den ganzen Raum zu heizen oder was?

60 FPS kann man von 30 FPS deutlich unterscheiden, es ist schonender fürs Auge als 30 FPS und man hat sowieso einen Vorteil beim Gaming bei 60 FPS. Das einzige, was okay wäre, in 30 FPS zu laufen, sind die Cutscenes, MEHR aber bitte NICHT.

LG xHaru
 
Der Soapeffekt auf einem LCD-TV sieht wirklich nicht gerade "nach mehr" aus. Aber im Kino (Hobbit) und am Computermonitor habe ich den beim besten Willen noch nie wahrgenommen. Von daher: :daumen2: für die Aussage.

Ich finde allerdings auch konstante 30 FPS besser, als 35-55 FPS im wilden Wechsel. Eins unkonstante Framerate ist mMn. störender, als eine konstant niedrigere (>= 30 FPS). Von der BF4 Demo z.B. habe ich ein paar FRAPS-Aufnahmen gemacht und dafür auf 30 FPS limitiert. Ist absolut spielbar. Kein Traum, aber es stört auch nicht wirklich.

Ansonsten stimme ich zu, dass die Qualität des Spiels und die Story/Inszenierung gerade in einem Singleplayertitel überhaupt gar nicht von der Technik abhängt. Spiele heute Abend The Last of Us zuende und werde wieder die Limitierungen der PS3 nach zwei Minuten "ausblenden". Man sieht einfach keine Flimmerkanten und Matschtexturen mehr, wenn''s im Spiel zur Sache geht.
 
Da man nicht allzu hektisch agieren muss auf Storylastigen spielen bin ich schon für 30 FPS für bessere Grafik, wenn es aber möglich ist wieso keine 60 FPS?
Naja, Point and Clicks dürften Super zum Test dieser These sein.
Ich installier mal wieder die Neuauflage der Monkey Island Reihe(Tales). Mal sehen wie viel Magie verloren geht;)

Edit: Habs getestet und find keinen wirklichen Unterschied zwischen 60 FPS und 30 bei einem Blindtest weiß ich nicht ob ich etwas erkannt hätte.
Btw die Aussage hört sich in etwa so an: "Ihr habt den Leistungsstärksten Grafikprozessor der Welt eure/r Fantasie/Gehirn(wieso nicht nutzen)." =)
 
Zuletzt bearbeitet:
Wer hier immer schreibt, dass das Gehirn 24 Bilder/s als flüssige Bewegung wahrnimmt, der verwechselt etwas.

Das ist lediglich die Grenze, ab der einzelne Bilder vom Gehirn als eine zusammenhängende Bewegung wahrgenommen werden. Sprich es werden nicht einzelne Bilder wahrgenommen, die nacheinander eingeblendet werden, sondern das Gehirn ordnet das folgende Bild in einen Zusammenhang zum vorigen ein und interpretiert es als fortlaufendes Bewegungsmuster. Flüssig ist es deshalb aber noch lange nicht.

Stellt Euch ein Bild in einer extrem geringen Auflösung vor, das extrem pixelig ist.
Ab einer bestimmten Auflösung ist das Gehirn vielleicht in der Lage, daraus ein sinnvolles, zusammenhängendes Bild zu machen.
Aber die Pixeligkeit des Bildes verschwindet deshalb ja nicht, dazu braucht es eine höhere Auflösung (analog zu mehr Bilder pro Sekunde).

Dieses Beispiel passt auch deswegen gut, weil man es in beiden Fällen mit einer geringen Anzahl von Samples zu tun hat (wenige Pixel bzw wenig Bilder/s), die zwar den Originalzusammenhang für das Gehirn erkennen lassen, aber ideal ist es deshalb ja noch lange nicht.

Dass die 24 Bilder/s nicht als ruckelnd wahrgenommen werden, passiert ja einzig durch die Bewegungsunschärfe (das wäre so ähnlich wie wenn man ein pixeliges Bild versucht, durch einen Blur-Filter ansehlicher zu machen).

Dass das ganze im Kino schon nicht ideal ist, merkt man ja daran, dass die Regisseure ja um diesen Umstand wissen und den Film entsprechend gestalten.
Es werden also bestimmte Kameraschwenks oder bestimmte Bewegungen vermieden, oder es passiert in einer Geschwindigkeit, in der es möglichst wenig auffällt.
Deshalb bekommt der Zuschauer hier auch weniger davon mit: Es handelt sich um eine technische Limitierung, die der Regisseur möglichst versucht zu umgehen - was ihn mitunter auch einschränkt, zu Zugeständnissen zwingt oder dafür sorgt, dass ein Film durch die technische Grenze anders produziert werden muss, als es eigentlich ideal wäre, wenn die technischen Voraussetzungen dafür vorhanden wären.


Demnach ist die Situation schon beim Film offensichtlich alles andere als ideal: Einerseits werden die Filmemacher von der technischen Grenze beeinflusst/eingeschränkt, andererseits ist auch das Ergebnis einem vom ablauf gleichen Produkt mit besserer Technik unterlegen.

Im Videospiel ist die Situation ja noch viel gravierender:
Da kann man einerseits nicht alle Szenen im Voraus planen, da es ja in Echtzeit abläuft, so dass sich bestimmte Bewegungen/Geschwindigkeiten/Kamerafahrten/Perspektiven etc. gar nicht vermeiden lassen!
Und weiterhin: Dort verwendet man entweder erst gar keine Bewegungsunschärfe - oder man nimmt damit in Kauf, dass der Spieler in Bewegungen eben alles wie durch eine schmutzige Taucherbrille hindurch sieht und in Bewegungen keine Details wahrnehmen kann, weil alles verschwimmt.
Im Spiel ist Bewegungsunschärfe daher IMO nur als kurzer Effekt bei besonderen Aktionen hinnehmbar, aber keinesfalls als dauerhafte Lösung für das Aliasing-Problem durch zu wenig Samples in Form von zu wenig Bildern/Sekunde.

Anders gesagt: So verschwommen wie die Bewegungen im Film sind, würde es im Spiel keine Sau hinnehmen!
Ihr müsst beim Film mal drauf achten, die Bewegungen genau ansehen und Euch vorstellen, das würde im Spiel auch so verschwommen aussehen - ich fände es nicht hinnehmbar.
 
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Es ist logisch, dass bei einem langsamen, Story-orientierten Spiel die fps nicht unbedingt konstant bei 60 sein müssen.
Das hat nichts mit den fps und der Wahrnehmung zu tun, sondern dass man schlicht und einfach nicht schnell reagieren muss.

In einem Shooter oder Rennspiel sind 60fps hingegen für das Gameplay DEUTLICH besser und ermöglichen viel bessere und schnellere Reaktion.
Wer keinen Unterschied zwischen 30 und 60fps sieht, hat keine volle Sehkraft mehr. Man kann einen deutlichen Unterschied wahrnehmen, sofern Motion Blur nicht das Bild verfälscht.

Siehe: Compare frames per second: which looks better?
PCGH-Retro: 30 Fps vs. 60 Fps - Kino funktioniert nur dank Motion Blur
 
Es ist logisch, dass bei einem langsamen, Story-orientierten Spiel die fps nicht unbedingt konstant bei 60 sein müssen.
Das hat nichts mit den fps und der Wahrnehmung zu tun, sondern dass man schlicht und einfach nicht schnell reagieren muss.

Dass man vielleicht nicht unbedingt Höchstleistung bringen muss, heisst doch noch lange nicht dass es mit 30fps auch wirklich angehm zu spielen ist bzw. mit 60fps nicht ganz einfach angenehmer. Wenn die Maus nicht dauernd nachzieht, sondern ich eine direkte Steuerung habe, macht es einfach mehr Spass.
Das gilt insbesondere auch für Single-player-Rollenspiele, die ja eher auf gemächlichen Ablauf und Story setzen: Wenn ich das Gefühl habe, dass die Maus nur eine Verlängerung meiner Hand ist und meinen Charakter direkt bewege, statt dass sie nur widerwillig nachziehend meinen Befehlen folgt, dann fühle ich mich viel direkter ins Geschene versetzt - und es fliesst alles einfach lockerer und natürlicher. Man macht die Bewegungen einfach lieber.
Ist genau wie an einem PC, der 2 minuten zum Booten braucht: Man vermeidet das neu starten unbewusst. Bei einer flotten SSD und einem fixen UEFI, wo es dann in 15 Sekunden erledigt ist, ist man automatisch auch viel eher bereit dazu. So ähnlich ist es beim Umschauen mit 60 fps auch, es geht einfach super von der Hand.
Mit 30 kommt man sich vor wie mit nem nassen Schwamm und man spielt unbewusst auch anders!
Schwer zu beschreiben, am besten probiert man es einfach und stellt mal von 60 auf 30 runter, und umgekehrt.
 
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