Ich sag's mal ganz plump: CoD spielen auch viele und Herpes haben noch mehr. Ist das ein Qualitätsmerkmal? Nein, wobei ich Herpes noch fast vorziehen würde.
Um zum Punkt zu kommen: Bad Company 2 z.B. war gut, BESONDERS der Rush-Mode.
Diese Tendenz Richtung CoD nervt und nimmt dem Spiel die Eigenart. Und ich verstehe die Freude über die Unlocks nicht. Sollte man das Spiel nicht spielen, weil das SPIELEN Spaß macht? Und nicht irgendwelche Bling Bling *heyschonwiederwastotalabgefahrenesneuesfreigeschaltet? Ist btw. auch schlecht für's Balancing. Dazu kommen dann noch einige andere spieledesigntechnsche Änderungen ( ich ahbe auch immer noch nicht Verstanden, wozu die AC130 in BF3 gut war, außer um CoD-Kiddies, die so tolle Killstreaks gewohnt sind, anzulocken), die BF3 einfach nicht spielenswert gemacht haben. Und der Netcode war auch noch für die Tonne!
Die Modi, die für mich Battlefield ausmachen, nämlich Conquest und Rush waren in BF3 einfach unspielbar, weil beim ersten alle auf Fahrzeuge und Kills gegeiert und beim zweiten die ganze Zeit vom Spawn aus rumgesnipet haben, statt mal die verkackte Bombe zu legen. Das hat mir auch wieder schön gezeigt, welche neue Zielgruppe man will. Und da das dann nichts mehr mit dem zutun hat, was ich als Battlefield sehe, ist die Marke für mich tot!
Wenn du das modern findest, dann hätte ich gerne 'ne Zeitmaschine. Z.B. CS:GO zeigt aber, dass es immer noch anders geht.