Avengers Endgame bricht weltweit Einspielrekorde

@RtZK
Davon ab, das der Quantum realm mit Bestandteil des Marvel Universum ist, kann man doch Infinity War wenn man möchte auch für sich alleine stehen lassen. Das ist doch das schöne an den Film. Man kann ihn, anders wie andere Episodenfilme sonst, auch für sich alleine stehen lassen. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Weder sind die Filme qualitativ über jeden Zweifel erhaben(ganz im Gegenteil), noch ist das im geringsten Maße kreativ, wie man jedem Helden irgendeinen Trilogy spendiert, was dann in diesen Avengers Filmen mündet, wo es eigentlich nur noch ein CGI Fest ist, mit zweistelligem Cast, wo keiner auch nur eine ansprechende Screentime sieht. Sieht zugegebenermaßen gut aus, Civil War hatte auch so seine Momente, aber für mich banales Actionkino wo ich mich frage, warum stört es die Fans eigentlihc nicht, soviel Überfluss an Filmen zu bekommen, die wie gesagt keineswegs alle richtig gut waren, im Gegenteil, "objektiv" betrachtet sind es wenige Filme, die wirklich gute Kritiken eingefahren haben.
"Objektiv"? So ziemlich jeder MCU-Film hat durch die Bank weg zumindest gute Kritiken bekommen. Kein MCU-Film wurde schlecht bewertet. Einige waren sicher keine Highlights, andere waren eindeutig besser.
Und 22 Einzelfilme in einem Film zusammenlaufen zu lassen, ich habe keine Ahnung wie das funktionieren soll, für mich eigentlich nur ein Zeichen das die einzelnen Filme ansich fast überhaupt nichts aussagen, weil wer kann sich denn bitte den Inhalt von 22 Filmen merken, falls davon vieles für das große Storyfinale an Wissen benötigt werden würde? Glaube nicht soviele. Da können die 22 Einzelfilme nicht wirklich viel zur Story beitragen. Aber es ist wie mit Serien heutzutage, Folge 1+2 sind meistens relevant, und dann das Finale wieder, zwischendurch wird nur gestreckt mit Rückblenden und anderem Kram, der wohl Charaktere schärfen soll, aber oft einfach nur aufgesetzt wirkt, seicht, unnötig, aber insofern notwendig, weil eine Staffel ja nicht nur 4 Folgen haben darf. Und so eine Franchise muss man dann halt mit 23 Filmen ausschlachten, anstatt einfach in vllt 3-5 Filmen eine gute, große, epische Geschichte zu erzählen. Ich würde letzteres bevorzugen ...
Ich habe seit Iron Man sämtliche MCU-Filme gesehen und kann dir sagen: Es funktioniert. Es tragen nicht alle Filme maßgeblich zur Story bei, aber jeder Film ist Teil der großen Story, rund um die Infinity Steine. Und jeder Solo-Film beleuchtet die einzelnen Charaktere und auch deren Entwicklung, bringen auch die im Laufe der Handlung eingeführten Infinity Steine ein usw. Viele der Solo-Filme nehmen auch mehr oder weniger deutlichen Bezug zu den Vorgängern. So z.B. werden die Ereignisse aus dem ersten Avengers-Film in Iron Man 3 aufgegriffen und thematisiert. Natürlich steht der Kommerz im Vordergrund. Die Filme sind erfolgreich und es wäre seitens der Macher natürlich irgendwie doof, das nicht so lange auszunutzen, bis keiner mehr Bock drauf hat. Und auch wenn durch die Vielzahl der Filme des MCUs das ein oder andere Logikloch entsteht oder manche Dinge vielleicht die Aufmerksamkeit bekommen, die sie bekommen sollten (z.B. Screentime einiger Helden in den letzten beiden Avengers-Filmen), werden die früheren Handlungsstränge nach und nach in den Avengers-Filmen geschickt und gut zusammengeführt. Und die Figuren sind keine Archetypen, die sich nicht weiter entwickeln. Im Gegenteil. Einerseits funktionieren die Filme ganz gut für sich selbst, andererseits aber tragen sie alle zur Fortführung der Story bei und erzählen gleichzeitig ihre eigenen Geschichten. Allerdings bin ich der Meinung, dass man das MCU nach Endgame durchaus hätte beenden können. Die Charaktere waren etabliert, haben zum Finale beigetragen und fertig ist. Es war ein grandioser Film (auch wenn ich Infinity War besser fand) und ein sehr gutes Finale der Phasen 1 bis 3. Die nächsten MCU-Filme werden es schwer haben, da mitzuhalten.
 
Also ich muss zugeben, dass ich nach Iron Man 3, Batman III & einem der letzten X-Men Filme, die Lust daran verloren habe.
Außerdem gab es da plötzlich so viele DC/Marvel Filme - ich fand mich da sowieso nicht mehr zurecht.

Neue Filme (aller Genres) schau ich nur noch sporadisch, wenn sie nach dem Kino-Release auf Prime Video zum kaufen oder mieten verfügbar sind.
 
Ich Freu mich drauf wie ein schnitzel.
Noch nicht die Zeit gehabt, wird wohl der nächste Donnerstag werden :)
 
War Freitag im meinem kleinen Stammkino. Waren nur 10 Leute da. Hab sogar den Vorführer geben lauter zu drehen wegen den Action Scenen^^. So ein kleines Kino hat echt seine Vorteile
 
Gerade den "Haini" sollte man in Sachen Filmkritik vorsichtig gegenüber stehen. Wer so vehement gegen gut angebrachte Argumente dagegen fast schon hatet, weiß welche Meinung er gegenüber Comicverfilmung vertritt und das Genre wohl scheinbar ganz einfach nichts für ihn ist.

Ein sehr entblößendes Gespräch für ihn, wie ich finde. :D
Siehe Spoilertalk ab 35 min:
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Das mit den Kampszenen ist genauso quatsch. Schnittgewitter ala Transformers kann ich da nun wirklich nicht erkennen.
Man merkt das du wirklich aufgehört hast, die Filme weiter zu verfolgen.
Denn genau diese Schwäche wurde ausgearbeitet und sind wesentlich besser als noch zuvor in Phase 1. O.o


Nur ein paar Beispiele von vielen:

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Da ich den aktuellen Film nicht gesehen habe und auch kein Fanboy oder Nerd bin, finde ich die Aussagen von Robert und Haini beide interessant.
Jeder hat seine Sichtweise und keine der beiden scheint falsch zu sein. Je nachdem wie man es sieht bzw. wie man selbst eingestellt ist, erscheint die eine Sichtweise verständlicher als die andere.
Falsch sind beide nicht.

Deine Beispiele-Videos erscheinen mir in der Tat kein übertriebenes Schnittgewitter zu sein.
Mein persönliches Problem ist auch eher, dass bei den ganzen Marvel Filmen die in den letzten Jahren erschienen sind, ich schlicht nicht mehr durchsehe.
Ich habe keine Ahnung wie die Reihenfolge ist und habe mich auch schlicht nicht darum gekümmert.

Da ich also die Vorgänger nicht gesehen habe, macht der aktuelle Teil für mich rein logisch betrachtet, keinen Sinn.
Ich werde mir jetzt aber auch nicht zig Filme kaufen für zig €, die lässt sich Marvel auch gut bezahlen, nur um die gesamte Story nachvollziehen zu können.

Irgendwann wird es jeden dieser Teile auf Netflix oder Prime zusehen sein und dann kann ich immer noch versuchen die Zusammenhänge zu verstehen.
Extra Geld für Kino oder ähnliches, sind die Filme mir schlicht nicht Wert, da die Essenz dieser Filme einfach immer gleich sind.

Ich sage nicht, dass diese Filme schlecht sind, aber die Menge der Filme in den letzten Jahren scheint schon ganz ordentlich zu sein. Und wenn man einfach keine Zeit hat, um sie sich alle anzuschauen, und die ersten Teile eher ein Schnittgewitter waren, bleibt eben auch nicht viel Positives hängen.
Leider sind die Filme schon sehr patriotisch und eher Mainstream gehalten.


PS: Wie kann man Zitate "einklappen"?
 
Bin ich der einzige, den diese Superheldenkram Gedöns unfassbar langweilt? Und da sich das immer noch so gut verkauft, wird auch weiterhin mindestens 50% sowas produziert.

Langweilen tut es mich nicht, aber seitdem so inflationär ein Film/ eine Serie nach der anderen kommt ist man einfach gesättigt und es juckt einen kaum noch wenn ein neuer Film angekündigt wird. Es fühlt sich nach Fast-Food an.
Dazu muss man sagen, dass die ganzen Serien und auch die Superhelden-Filme (allem voran Marvel) der letzten Jahre immer nach dem gleichen platten Schema ablaufen und daher eher auch nur durchschnittliches Niveau erreichen.
Die Dark-Knight-Triologie ist hier als Ausnahme zu nennen, bei der bekomme ich heute noch beim schauen der Trailer Gänsehaut. Das liegt vor allem daran, dass es eben nicht einfach "Fast-Food" ist sondern tiefere Kost (so tief es eben bei einer Comic-Verfilmung gehen kann). Erst letztens kam der Teaser Trailer zu Joker raus, und das war das erste Mal seit der DK-Triologie, dass ich wirklich interessiert war und nur dachte: "WOW!". Oft genug sind Film und Trailer aber zwei paar Schuhe, aber ich hoffe der Film wird mal wieder ein Stück Filmkunst welches man sich auch noch in 20 Jahren geben kann. Die ganzen Avenger/Iron-Man/Spiderman/etc.-Filme wird in 20 Jahren keiner mehr sehen. Einmal gucken und wegwerfen. Da steckt halt (wenn man CGI nicht bewertet) keinerlei wirkliche Kunst hinter.
 
Ich bin sehr froh, dass die Leute die nichts mit dem MCU anfangen können relativ alleine dastehen.

Phase 3 ist fast abgeschlossen, jetzt warten wir auf Spider Man - Far From Home und dannach geht Phase 4 weiter.

Es gibt Unterschiede in der Art wie mich ein Film "unterhalten" kann. Kein Mensch würde z.B. Donnie Darko mit Iron Man vergleichen aber trotz dessen wussten beide Filme mich zu unterhalten.

Es ist fast schon traurig wie manche sich hier als "besser" darstellen, weil sie angeblich nichts mit den Filmen anfangen können. Es interessiert niemandem wie viel CGI im Film ist oder wie oft Szenen mit hunderten Cuts eingesetzt wurden wenn das Gesamtbild stimmt.
 
Da ich den aktuellen Film nicht gesehen habe und auch kein Fanboy oder Nerd bin, finde ich die Aussagen von Robert und Haini beide interessant.
Jeder hat seine Sichtweise und keine der beiden scheint falsch zu sein. Je nachdem wie man es sieht bzw. wie man selbst eingestellt ist, erscheint die eine Sichtweise verständlicher als die andere.
Falsch sind beide nicht.

Deine Beispiele-Videos erscheinen mir in der Tat kein übertriebenes Schnittgewitter zu sein.
Mein persönliches Problem ist auch eher, dass bei den ganzen Marvel Filmen die in den letzten Jahren erschienen sind, ich schlicht nicht mehr durchsehe.
Ich habe keine Ahnung wie die Reihenfolge ist und habe mich auch schlicht nicht darum gekümmert.

Da ich also die Vorgänger nicht gesehen habe, macht der aktuelle Teil für mich rein logisch betrachtet, keinen Sinn.
Ich werde mir jetzt aber auch nicht zig Filme kaufen für zig €, die lässt sich Marvel auch gut bezahlen, nur um die gesamte Story nachvollziehen zu können.

Irgendwann wird es jeden dieser Teile auf Netflix oder Prime zusehen sein und dann kann ich immer noch versuchen die Zusammenhänge zu verstehen.
Extra Geld für Kino oder ähnliches, sind die Filme mir schlicht nicht Wert, da die Essenz dieser Filme einfach immer gleich sind.

Ich sage nicht, dass diese Filme schlecht sind, aber die Menge der Filme in den letzten Jahren scheint schon ganz ordentlich zu sein. Und wenn man einfach keine Zeit hat, um sie sich alle anzuschauen, und die ersten Teile eher ein Schnittgewitter waren, bleibt eben auch nicht viel Positives hängen.
Leider sind die Filme schon sehr patriotisch und eher Mainstream gehalten.


PS: Wie kann man Zitate "einklappen"?

Wie erwähnt, Kritik gibt es so gut wie an jeden Film auszuüben. Ich persönlich habe da nur meine Probleme damit wenn man gerade das MCU, das ganz deutlich mit der Zeit gewachsen ist und sich auch entwickelt hat, als 0815 Superhelden Film betitelt.
Schwächen hat jeder einzelne Film davon. Das stimmt schon, doch sehe ich persönlich auch die Unmengen an Stärken die diese Art an Filmen mit der Zeit hinzugewonnen haben. ;)

Mir persönlich war z.B. das herumgealbere nach jeder ernsten Szene irgendwann zu doof, bis Captain America 2 und Co. gezeigt haben, das es auch anders geht.
Dafür feiere ich die Russo Brüder (Regisseure u.a. auch hinter Civil War, Infinity War + Engame) für Ihre Filme ab.
Aber auch liebe ich 80s Spirit ala James Gunn hinter Guardians of the Galaxy. :D

Und das ist das schöne am MCU...jeder Film hat dank dem Regisseur eine andere Handschrift und sind eben nicht, wie aber leider meist behauptet, immer bloß das Selbe.
Bis Avengers 2 war ich beispielsweise teilweise auch deiner Meinung, doch wie erwähnt, die Reihe hat noch einmal die Kurve bekommen. :)
 
(Sorry Forumsoftware klappt nicht richtig - formatierung des Textes wohl gerade nicht möglich) Also auch ich finde es verwunderlich, wie sich einige über andere zu stellen versuchen, indem sie ihren Geschmack zum ultimo für jeden Menschen erheben. Wenn es nicht euer Ding ist... lasst es eben! Ich persönlich habe auch einen sehr eigenen Geschmack was meine Unterhaltung angeht aber ich bin Marvel Fan seit der ersten Stunde. Wen von euch muss das interessieren? Richtig, keinen! Mein Ding und wenn jemand sagt er schaut das nicht an dann auch gut. Ich möchte keinen Film dieses riesigen und langen Epos missen müssen. Wann hat man sich denn schonmal in der Vergangenheit die Mühe gemacht, so viele Puzzleteile zu verstreuen, um sie in über einem Jahrzehnt erst langsam wieder zusammenzuführen? Für mich ist das genau mein Fall, keine eilig erzählte Story in 2 Stunden, die mich mit hundert Fragen zurücklässt sondern ein äußerst ausführlich erklärtes Universum welches mich mit auf eine Reise nimmt und sich die nötige Zeit lässt. Zum Film selbst, den ich mittlerweile zweimal gesehen habe, muss ich leider sagen - ich persönlich war etwas enttäuscht. Infinity War war klar eine ganze Nummer besser und ohne direkt aus dem Plott zu spoilern für Leute die noch selbst in's Kino wollen... was man mit Thor und Hulk gemacht hat, fand ich fast unverzeihlich. Umso besser war dafür Captain Marvels Auftritt im Film, nachdem mich ihr eigentlicher Solo Film etwas enttäuscht zurückgelassen hatte damals. Das Thema Zeitreisen, was ja in den Trailern schon aufgegriffen wurde, war für mich gut in den Plott eingearbeitet was ich am Anfang stark angezweifelt habe. Alles in allem ein solider Film im MCU aber trotzdem kein bedingungsloses Highlight für mich. Der Anfang zog sich sehr stark mit seiner melancholischen Stimmung über die Ereignisse in Infinity Wars, wodurch man sich als Fan schon fragte, ob die eigenen Helden tatsächlich so einfach zu zerstören wären durch eine Niederlage. Das Ende war dann dagegen schon ab der Mitte des Films ziemlich vorhersehbar in meinen Augen - also nicht wer gewinnt, sondern wie es ablaufen wird. Wer weiß, vlt bin ich einfach schon zu tief drin um noch überrascht zu werden aber irgendwie hoffte ich doch auf die ein oder andere positive Überraschung... abseits der eindeutig negativen in Sachen Thor und Hulk. ^^ Mit dem hatte ich tatsächlich nicht im Ansatz gerechnet. :/ Naja, nichts desto trotz freue ich mich auf alles kommende im MCU, auch wenn einige Verträge nun ausgelaufen sind. Ich bleibe gespannt dabei und werde auch künftig das Kino besuchen für Marvel Filme.
 
Gibt wahrlich schlimmeres. Zum Beispiel wenn man Rentner in Actionsequenzen einbauen muss ... :ugly:

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Was viele kritisieren ist einfach, dass so viel in der finalen Szene abgeht, dass man einfach nicht alles mit bekommt. Man weiß da passiert irgendwas, sieht aber immer nur Ausschnitte und muss dann erahnen was da sonst so geht. Aber man kann auch nicht alles unter einen Hut bekommen bei dem massiven Finale mit beinahe dem ganzen Cast anwesend.

Was mir langsam richtig auf den Sack geht sind diese erzwungenen Feminismus Momente. Also hier wars schon fast zum fremdschämen und einfach nur dämlich, mehr würde jetzt spoilern aber die die den Film gesehen haben, wissen sicher welche Stelle ich meine.
 
Vergiss bitte nicht das Thor ein gescheiterter König ist. Er konnte weder seinen Vater, seine Mutter, noch seinen Bruder retten. Noch dazu konnte er nicht seine Heimat Asgard, geschweige denn sein gesamtes Volk beschützen. Zum Schluss hat er dann auch noch durch einen Fehler im finalen Kampf versagt.

Ich fand es daher recht realistisch das dadurch ein zuvor sehr stolzer und von sich selbst überzeugter Held am Boden liegt und auch irgendwie kein Bock mehr hat.

Das kann man mögen oder eben auch doof finden.
Ich persönlich mochte das, aber kann auch verstehen wenn das jemanden too much ist. :)

Kritik an den Hulk kann ich persönlich jetzt aber nicht nachvollziehen. Ist doch Prof. Hulk der ganz normale Schritt, wie auch in den Comics.
Es war doch abzusehen, das er nicht der ewige dumpfe Kampfkoloss bleiben wird. O.o

Viele sagen auch das sie Thanos im ersten Teil besser fanden. Ist auch ganz logisch. Dieser hatte quasi im ersten Teil die Hauptrolle. Es war quasi sein Film und er wurde sauber und nachvollziehbat gezeichnet.
Endgame ust dann wieder der Film der Helden. Thanos spielt dort eher eine untergeordnete Rolle und so war es auch angedacht. (Siehe ersten 10 min) ;)
 
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GWas viele kritisieren ist einfach, dass so viel in der finalen Szene abgeht, dass man einfach nicht alles mit bekommt. Man weiß da passiert irgendwas, sieht aber immer nur Ausschnitte und muss dann erahnen was da sonst so geht. Aber man kann auch nicht alles unter einen Hut bekommen bei dem massiven Finale mit beinahe dem ganzen Cast anwesend.

Was mir langsam richtig auf den Sack geht sind diese erzwungenen Feminismus Momente. Also hier wars schon fast zum fremdschämen und einfach nur dämlich, mehr würde jetzt spoilern aber die die den Film gesehen haben, wissen sicher welche Stelle ich meine.

Hab den Film nun 3 Mal gesehen und muss gestehen das es mir beim Endkampf am Ende zunächst genauso ging. Beim 2 und 3. Mal ging es schon wesentlich besser. :)

Und naja die Frauen Szene. Die 2 von 181 min, indem das thematisiert wurde, kann man noch verkraften. Wollen halt auch etwas vom Kuchen abhaben. Dafür hatten wir das 3er Gespann Toni, Cap und Thor mit einer wesentlichen längeren Screentime im Endkampf. :D
 
Leute, Leute, Leute...:ugly:

Ich frage mich: Was erwarten sich manche von Hollywood? Philosophisch und intelektuell tiefgreifendes Avantgarde-Kino? Das gab's dort auch früher eher selten.
Es ist so: Die Medienmogule um Disney, Paramount, Warner Brothers, DreamWorks usw. beherrschen die Industrie und denen geht's als gewinnorientierte Unternehmen um's gleiche, wie Activision, Ubisoft oder EA in der Spielebranche: Kohle, Moneten, Schotter, oder manchmal auch umgangssprachlich genannt: Geld.:D

Warum ist in Hollywood gutes Autorenkino so verdammt selten? Weil Regisseure heutzutage kaum noch künstlerische Freiheiten gelassen werden, ein moderner Film muss auf den modernen Mainstream angepasst sein.
Die teils aufgezwungen wirkenden (und ebenso heuchlerischen) Feminismus- oder Diversifizierungsversuche sind da nur der Gipfel. Es fängt alles immer bei den kleineren Klischees an, die Hollywood in mehr als 50 Jahren nie ablegen wollte oder konnte.
Aber darum geht's bei den ganzen Marvel-Verwurstungen eh nur in der Nebensache; Hauptsache ist, eine Goldgrube möglichst weit und tief auszunehmen. Dasselbe mit STAR WARS; Wer ernsthaft glaubt, Disney käme es auf eine künsterlisch wertvolle Fortführung der Saga an, als sie das Franchise für geschätzt 4 Mrd. (!) USD von Lucas gekauft haben, der glaubt wohl auch an den Weihnachtsmann.:D

Popcorn-Kino heißt nicht umsonst so; Es muss immer leicht verdaulich sein.
Da bleibt kein Platz für intelektuelle Kabinettstückchen, die auch anspruchsvollere Filmfans verköstigen.

Fazit: Wer originelles, schauspielerisch wie künstlerisch herausragende Filme sehen möchte, der muss sich halt außerhalb des Tellerandes umgucken. Und damit sind jetzt nicht ausschließlich Filme, weit unterhalb von Box-Office-Rekorden gemeint, sondern Filme, die schlichtweg nicht aus den USA stammen.

Das in der Hinsicht beste Kino kommt seit langem nicht mehr von dort.
Eher aus Japan oder Südkorea. Und nein, ich rede hier nicht von Animes.;):nicken:
 
Die "Peter & the Ladies Szene" erinnert eher an einen japanischen Harem Anime a la Tenchi, als an ein feministisches Statement. Marvel spart nicht an Szenen in denen nur die Dudes ihren Hammer auspacken, da geht die Lady Action völlig in Ordnung und ohne Beigeschmack.

Die Logik des Plots kann manchmal unsinnig sein, aber die Charaktere sind immer genau da wo sie sein sollen. Selbst Captain Marvel ist einfach nur 1:1 da wo Thor zu Beginn der Serie war und so selbstüberzeugt wie man von sich nur sein kann. Man vergisst, dass Thor eher als Unsympath begonnen hat und sich die coole Socke hart erarbeiten musste, inklusive Umstellung zum selbstironischen Comedy Charakter. Auch Iron Man begann mit unerträglicher Überheblichkeit. Gleiches gilt für Dr. Strange. Es ist die Art wie Marvel charactere einführt, die wollen uns nicht sofort total Überzeugen, es ist ok, wenn wir die anfangs ein wenig ******* finden. Aber wie Thor und Iron Man liefert Captain Marvel halt auch Ergebnisse ab und Endgame ist jetzt kein Film, um ihren Charakter tiefer auszugestalten, das werden andere FIlme in der Zukunft tun. Dann wird der Charakter auch populärer sein.

Durch das Internet zu rennen und die Feminismus-Paranoia auszurufen ist die Kommunismuspanik der 50er Jahre neu erfunden für das Internet.
 
Ich fands doof, nicht nur weil es ein rigeroses Ende nimmt, gefällt mir nicht.

Gerade weil IR ein so großes Opfer bringt, ist es daneben andere gleichfalls auszumerzen. Schade.

Geht ja dann mit den Guardians oder eben den Asguardians weiter und bis dahin hat der gute Thor noch ordentlich Zeit abzuspecken. ^^
 
Die kommen echt etwas zu kurz, aber ja darauf freue ich mich.

Aus schauspielerischer Sicht verstehe ich das natürlich. Nach 10 Jahren will man auch mal wieder was anderes machen und nicht nur Klischee's erfüllen.

Ich kann mich an ein Bild erinnern das Harrison Ford hochhielt, darauf stand: "Endlich ist Han Solo tot."
 
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