Audio Interface ersetzen.

cryon1c

Lötkolbengott/-göttin
Ich hab aktuell das Phase X64 USB von Terrasoniq.
Leider hat sich der Hersteller verabschiedet, noch bevor Win10 draussen war, entsprechend keine Treiber.

Die Hardware ist top und würde noch 10 Jahre funktionieren, aber als Enthusiast setze ich gerne frisches (und nicht gerade optimiertes) Zeug ein, was damit einige Probleme hat.
Bin gerade bei dem Problem angekommen, das ASIO gut funktioniert, aber sobald man den Ausgang unter Windows auswählt, geht dieser nach ner recht kurzen Zeit von unter 1h aus und lässt sich nur "resetten" wenn man die Soundkarte zieht. Leider ist das als Streamer keine Option, da dann auch der Livestream neu gestartet werden muss, da die Software (OBS) bei mir nicht damit klarkommt.
Mikrofoneingang funktioniert hingegen ohne murren egal wo.

Ich such mir also langsam was neues.
Anforderungen:
Mic-preamp, gerne mit etwas mehr Headroom, da die Phase X64 zu leise ist.
Dasselbe gilt für den Kopfhörerausgang, geile Quali (wer die alten Terratec kennt, weiß das auch) aber leise wie sonstwas.
Balanced & RCA out muss dran sein, genau wie digital out, HiZ und AUX in.
Phono in - gewünscht, aber ich weiß wie selten das ist.
Lautstärkeregler vorne am Gerät wenn möglich, Gain für Mic in, HiZ in & Headphone out!
Vollmetall, muss richtig robust sein. Rackmount kein Thema, kann auch sehr groß sein.
Preislich sollte es mich nicht umbringen. Einige hundert Teuros gehen aber.

Aktuell tendiere ich zu Focusrite - große Auswahl, sind robust, Treiber sind gut, Mic preamps sind gut, Design ist halbwegs durchdacht und sie sind nicht all zu teuer. Wenn man denen noch Phono Eingänge verpasst hätte - wäre längst bestellt.
Aber ich sehe mir auch gerne andere an.
P.S. bevorzugt über Thomann, mein Stammladen.
 
Ich kann Dir nicht ein genaues "Modell" empfehlen, aber ich habe selber seikt ca 2-3 Jahren ein Focusrite der Scarlett-Serie, das 8i6, und bin sehr zufrieden. Ich mache auch hobbymäßig Musik, hab zwei Adam F5 dran und als Kopfhörer einen Shure SRH840.

Mein Interface kostete ca 130€. Hinten 4 Ausgänge, symmetrisch, also quasi 2x Stereo, ein Koax-Digi-In und -Out, Midi I/O, 2x 6,3mm Line In Mono, vorne 2x XLR-In mit der Option, die auch als 6,3mm-Line In zu nutzen, Regler für beide XLRs, Phantomspeisung, Regler für die LineOuts und separater Regler für den ebenfalls vorne vorhandenen Kopfhöreranschluss. Unter Win10 keine Probleme.

Die Focusrite haben generell nen ganz guten Ruf - du musst halt nur rausbekommen, welches Model Deine Wünsche bedient, und für den Phono würde ich an Deiner Stelle mit einem externen Wandler planen, den du dann an einen normalen Line-in machen kannst, denn wenn der Phono am Interface sein "muss", schränkst du die Auswahl enorm ein.
 
Ich hätt gerne 2x Phono In an dem Interface dran, was das DJing enorm vereinfacht und das geht nur so, nix mit Line In mit Wandler davor - das Signal wird dabei verzerrt und Timecode funzt net so sauber. Hatte ich schon.
Aber geht auch ohne. Von den Anschlüssen würde das Focusrite 2i4 passen, vom Preis her auch.
Wichtig ist mit halt das es mein Kondensatormikro gut versorgen kann, ordentlich laut und guter Preamp.
 
Wichtig ist mit halt das es mein Kondensatormikro gut versorgen kann, ordentlich laut und guter Preamp.
also, ich kann Dir nur sagen, dass ich beim Sitzen vor dem PC mit ca 50cm Abstand zu meinen Adam-Boxen es nicht aushalte, das Interface voll aufzudrehen, wenn die Boxen nur auf "0"-Stellung sind (es gibt -6 und +6 db und "minus unendlich" als Volume-Option pro Box) ;)

Wegen der Phonos: haben moderne Plattenspieler überhaupt noch das "alte" Phonosystem? ^^
 
also, ich kann Dir nur sagen, dass ich beim Sitzen vor dem PC mit ca 50cm Abstand zu meinen Adam-Boxen es nicht aushalte, das Interface voll aufzudrehen, wenn die Boxen nur auf "0"-Stellung sind (es gibt -6 und +6 db und "minus unendlich" als Volume-Option pro Box) ;)

Wegen der Phonos: haben moderne Plattenspieler überhaupt noch das "alte" Phonosystem? ^^

Gugg mal was DJs als DVS mit Timecode nutzen (digital vinyl system).
Und ich meine den Preamp, nicht den Ausgang. Mir gehts drum das Mikro laut genug rumkommt.
 
Bei Phono wirds wirklich schwierig.

Rein für sich würde ich anstatt einem Scarlett aber eher ein Steinberg empfehlen; da sind die Werte (insbesondere die Latenzen) in der Regel etwas besser.
Steinberg UR22
Steinberg UR242
Steinberg UR44
Die haben auch ziemlich solide Metallgehäuse, die Amps und Wandler sind wie zu erwarten von Yamaha.

Ansonsten vielleicht noch folgende Kandidaten mal näher ansehen:
Native Instruments Komplete Audio 6
Audient iD14
Audient iD22

Insbesondere die Audients kann ich empfehlen. Die bieten einen glasklaren Sound und eine super Verarbeitungsqualität.
 
Die NI Karten kenn ich, bin selbst Traktor-Nutzer. Die taugen aber nicht wirklich für das was ich vorhabe, die Audio 6 geht - aber auch net das was ich mir vorstelle,
Die Audient Karten sind auch für Studionutzung, nicht für den DJ-Einsatz gedacht.

So weit ich das sehe, sind Steinberg oder Focusrite die besten Optionen, wobei ich Steinberg lange nicht mehr angefasst habe (aber mit deren Technik angefangen habe, inc. Cubase vor gut 10 Jahren^^). Focusrite gefällt mir aktuell einfach mehr - kompakt, hat alles dran, ist im dunkeln besser zu sehen etc.
 
Ich kann Dir nicht ein genaues "Modell" empfehlen, aber ich habe selber seikt ca 2-3 Jahren ein Focusrite der Scarlett-Serie, das 8i6, und bin sehr zufrieden. Ich mache auch hobbymäßig Musik, hab zwei Adam F5 dran und als Kopfhörer einen Shure SRH840.
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Die Focusrite haben generell nen ganz guten Ruf - du musst halt nur rausbekommen, welches Model Deine Wünsche bedient....

Ich hätte mir wohl auch ein Scarlett holen sollen. Mit meinem Focusrite Saffire 6 USB habe ich ziemlich zu kämpfen.
Ich zitiere mich mal selbst aus einem anderen Thread:

Ich besitze ebenfalls das Focusrite 6 USB, und habe /hatte so manche Probleme damit:

Ansich ist es ein gutes Gerät, und bietet sehr viel, für diesen Preis. Sehr guter Klang, gute Bedienbarkeit der Regler, und was mir unter anderem wichtig war: Drei Ausgänge für die Versorgung mehrerer Abnehmer.
Jetzt das große ABER:

Ich nutze es mit Win10 Pro. Und alle paar Stunden gibt es Probleme mit dem Treiber. Wenn ich Musik wiedergebe, oder Filme sehe, bricht es ein und gibt alles nur noch mit halber Geschwindigkeit und sehr stark verzerrt wieder.
Daraufhin habe ich die offizielle Website von Focusrite besucht und mir den vermeintlich aktuellsten Treiber (für das USB2 ist der letzte Treiber von 2012: Downloads | Focusrite)
herunter geladen.
Das hat aber keine Verbesserungen gebracht. Ich wollte das Gerät schon fast wieder zurück schicken, bis ich nach langer Suche auf der Website dann die Lösung gefunden habe.
Laut Kompatibilitätsliste für Win 10 heisst es von der offiziellen Focusrite-Website:

Focusrite Audio-Interface Kompatibilität mit Windows 10 | Focusrite
Zitat: "SAFFIRE 6 (USB 2.0): gilt als kompatibel unter Windows 10, jedoch werden für den ordnungsgemäßen Betrieb die aktuellen Beta-Treiber 3.2.1 [eigene Anmerkung meinerseits: Das ist ein Scarlett-Treiber!] benötigt, die Sie unter folgendem Link (...) herunter laden können."

Dort findet man nach ein paar Klicks den aktuellsten Treiber. (Nicht erschrecken, ist eigentlich ein Scarlett-Treiber)
Nachdem ich diesen Treiber dann Installiert habe, funktioniert es nun (fast) einwandfrei. Aber zwei Fragen bleiben:

1. Warum Soll ich mir für das "Saffire 6 USB" den aktuellen Treiber für das "Scarlett-Interface" herunterladen? Niemand kommt auf die Idee, einen Treiber zu installieren, der für ein anderes Interface gedacht ist.

2. Win 10 gibt es nicht erst seit gestern. Warum kann man diesen (einzig sinnvollen Treiber für Win 10) nicht auf der offiziellen und leicht auffindbaren Downloadseite unter der Rubrik "Saffire 6 USB" anbieten?
Dort gibt es nur veraltete Treiber für das USB2 von 2012, und erst nach langer Suche auf deren Website kam dann irgendwo der Satz: Für Win 10 bitte den aktuellsten Scarlett-Treiber verwenden.

Fazit: Die Hardware ist für diesen Preis top! Da zahlt man bei anderen Herstellern weit mehr für die selbe Leistung. Aber was die Treiberpflege angeht, da hat Focusrite in meinen Augen noch großen Nachholbedarf.

Und ein Problem bleibt nach wie vor: Wenn ich meinen PC nicht herunterfahre, sondern neu starte, wird das Interface nicht mehr erkannt. Ich muss es erst abstecken und wieder mit dem PC verbinden, damit es wieder läuft.

Grob zusammengefasst: Treiberprobleme, beim neustarten des PCs wird es meist nicht erkannt, lautes Knaxen beim einschalten....

Und ich bin da leider kein Einzelfall. Ich habe auf der Website meines Händler einige Rezessionen gelesen, in denen Treiberprobleme der Fall waren.
Im Nachhinein würde ich lieber etwas mehr Geld ausgeben und auf Steinberg setzen.
 
Genau das Problem hat mein aktuelles Interface auch, leicht abgewandelt. Verzerrt die Audioausgabe unter Windows, wenn man den Ausgang aber nicht als "default" bei Windows einstellt, aber benutzt - funzt alles tagelang ohne neu starten vom PC.
Die Hersteller sollten dringend an den Treiberproblemen arbeiten. Mein Hersteller hat sich leider dazu entschlossen, Pleite zu gehen und jetzt haben einige, inc mir, die eigentlich auf guter Hardware sitzen, die Treiber von 2010 glaub ich noch :D
Würde trotzdem eher zu Focusrite gehen - denn bei dem Rest hört man ebenso über die Treiberprobleme, nur dauert es da viel viel länger bis die aus dem Knick kommen.
Die einzigen die ich kenne und die da schneller sind - sind NI & Serato sowie Allen&Heath, wobei deren Sachen entweder kompletter overkill für mich sind oder sie passen net (weil rein auf DJing ausgelegt und kein XLR mit Phantomspeisung - wozu auch?)...
 
Müsste ich mich unbedingt für ein Focusrite entscheiden, dann wären das hier die einzigen:

https://geizhals.de/focusrite-scarlett-2i4-a842700.html

https://geizhals.de/focusrite-scarlett-18i8-a944648.html

Je nachdem, wie viele Eingänge du brauchst. Bei denen dürften die Treiber etwas besser gepflegt sein.

Edit: Nö, auch hier bekommt man nicht die aktuellsten Treiber, wenn man das Produkt auf deren Seite unter Downloads sucht....

Downloads | Focusrite

Auch hier darf man sich etwas mehr bemühen, um die aktuellsten Treiber zu finden.
 
Imho hat Steinberg die besseren Preamps, laut einigen Berichten auch die bessern Latenzen und Rauschpegel (siehe z.B. Gearslutz).
Hinsichtlich Treibern hatte ich bisher auch noch keinerlei Probleme mit den Yamaha-Sätzen. Wobei ich dazu auch anmerken muss, dass ich aus reiner Vernunft (noch) kein W10 benutze :D

PS: was genau vermisst du denn bei den Audients, z.B. im Vergleich zum Scarlett/URXX?
 
Imho hat Steinberg die besseren Preamps, laut einigen Berichten auch die bessern Latenzen und Rauschpegel (siehe z.B. Gearslutz).
Hinsichtlich Treibern hatte ich bisher auch noch keinerlei Probleme mit den Yamaha-Sätzen. Wobei ich dazu auch anmerken muss, dass ich aus reiner Vernunft (noch) kein W10 benutze :D

PS: was genau vermisst du denn bei den Audients, z.B. im Vergleich zum Scarlett/URXX?

Alle Regler sitzen oben. Sehr unbequem zu transportieren, lassen sich nicht irgendwo unterschieben.
Gefallen mir auch von den Funktionen sowie Preisen gar nicht.

Und was die Focusrite Preamps angeht, da hat noch keiner rumgemeckert.
 
Und ich meine den Preamp, nicht den Ausgang. Mir gehts drum das Mikro laut genug rumkommt.
Das ist natürlich auch immer davon abhängig, wie du es zusammen mit dem Rest reinmischst. Und was es für ein Mic ist. Manche sind ja empfindlicher als andere. Wenn du jetzt die Musik bei 100% hast, könnte es schwer werden, das Mic auch laut genug zu bekommen je nach dem, was du für ein Mic hast und was genau du überhaupt vorhast. Aber wenn du die Musik auf zB 80% stellst und dafür dann die Gesamtausgangsvolume höher, hast du effektiv gleichlaute Musik, aber lautere Mic-Stimme - und die Problematik hast du sicher auch bei anderen Interfaces, das wäre auch komisch, wenn das Mic definitiv immer lauter sein kann als der Rest, egal was für ein Mic man hat und ob man nun nah ans Mic rangeht oder nicht und ob man nun nur spricht oder brüllt ;)
 
Das ist natürlich auch immer davon abhängig, wie du es zusammen mit dem Rest reinmischst. Und was es für ein Mic ist. Manche sind ja empfindlicher als andere. Wenn du jetzt die Musik bei 100% hast, könnte es schwer werden, das Mic auch laut genug zu bekommen je nach dem, was du für ein Mic hast und was genau du überhaupt vorhast. Aber wenn du die Musik auf zB 80% stellst und dafür dann die Gesamtausgangsvolume höher, hast du effektiv gleichlaute Musik, aber lautere Mic-Stimme - und die Problematik hast du sicher auch bei anderen Interfaces, das wäre auch komisch, wenn das Mic definitiv immer lauter sein kann als der Rest, egal was für ein Mic man hat und ob man nun nah ans Mic rangeht oder nicht und ob man nun nur spricht oder brüllt ;)

Ich streame damit. Hier ist die Frage also, wie nah man an die 100% (also -0dB) bei Windows rankommt, da sich leider der Windowsinterne Kackrotzdreck nicht besser einstellen lässt. Ich selbst habe Ableton live, da ists kein Thema, da geb ich bissle Gain drauf und gut ist. Es ist unter Windows zu leise :-)

Hab n Tube Preamp noch davor hängen wegen der aktuellen Situation, geht - ist aber nicht das beste.
Als Mic setze ich das ein:
Recording Tools - MC-200
Eigentlich nicht verkehrt die Kiste, ist kein Rode oder Neumann, aber reicht locker für das was ich habe.

Das Hauptproblem war also bisher eher aus dem Broadcasting-Bereich am PC - das Mikro lässt sich ohne Boost nicht wirklich laut genug stellen und Windows bietet mir keine vernünftigen Werkzeuge dazu, auch die Software ist auf "gaming"-Grütze ausgelegt und nicht auf professionelle Anwendungen mit passender Hardware. Ich hab das bislang so gelöst das ich entweder nen analogen Mixer ranhänge oder das ganze in Ableton Live route, dort syncronisiere und alles dann in die Software einspeise (OBS), wobei das auch keine elegante Lösung ist, ne DAW beim zocken und streamen als "Mischpult" zu missbrauchen, wobei dies sehr gut geht.
 
Ich streame damit. Hier ist die Frage also, wie nah man an die 100% (also -0dB) bei Windows rankommt, da sich leider der Windowsinterne Kackrotzdreck nicht besser einstellen lässt. Ich selbst habe Ableton live, da ists kein Thema, da geb ich bissle Gain drauf und gut ist. Es ist unter Windows zu leise :-)
also, ich bin sicher, dass du da nicht zu leise sein wirst, und so oder so: wenn du vlt eh den Stream und die Stimme erst über nen virtuellen Mixer schickst und dann ein gemeinsames Ausgangssignal hast, kannst du am besten mal etwas lauter sprechen und den Regler fürs Mic beim Interface so aufdrehen, dass es im PC heim Pegel an die 0db rankommt. und damit es auch so laut klingt, wenn du "normal" sprichst, aber auch nicht übersteuert, wenn du mal lauter bist als "laut sprechen", nimmst du nen Kompressoreffekt für den Mic-Kanal, der das in den Griff kriegt, ggf. auch zusätzlich nen Limiter. Und dann machst du wiederum die Musik ebenfall so laut, dass sie im Mixer an die 0dB rankommt und das gemeinsame Signal aus Stimme und Mic in der Summe auch an die 0dB geht, ggf. am Master dafür auch einen dezenten Kompressor oder Limiter nutzen.

Ich kann nur so viel sagen: bei ca 10cm Abstand und Mic-Regler am Interface auf 80-90% hab ich in Cubase, wenn der Regler dort auf 0dB steht, einen Ausschlag zwischen -2 und +2 dB. Und den Regler kann man auf +6db einstellen, dazu natürlich noch EQ, Effekte usw. , UND ich könnte auch den Regler am Interface noch höher drehen. Du wirst also sicher die 0dB erreichen, das sollte kein Thema sein.

Ich hab als Mic ein Electrovoice ND 767A EV N/D767A N/DYM-Serie Dynamisches Mikrofon ich glaub da ist Dein Großmembran sogar empfindlicher, sollte an sich echt kein Problem sein, selbst wenn der PreAmp bei nem anderen Interface "deutlich" besser sein sollte.

Und mit der 48V-Phantomspeisung sollte Dein MIc auch zu 100% "normal" laufen - falls Du aktuelle nur ne normale Soundkarte hattest, dann wäre die an sich gar nicht geeignet für so ein Mic. Dein altes Interface müsste aber sicher Phantomspeisung gehabt haben, oder?
 
Ja klar hats 48V, ohne Phantomspeisung kriegt man kein Kondensatormikro zum laufen und mit 12V (gibts auch, kleinstmischpulte z.B.) ists zu leise :-)

Das aktuelle Interface liefert bei mir in etwa -12dB wenn ich normal spreche. Klar, es ist auf Gesang oder Raumaufnahmen von z.B. Drums abgestimmt, wo das Signal um einiges lauter ist, das nervt einfach nur etwas :-)
Ich wollte die Kette eigentlich frei von zusätzlicher Software halten, kann aber Ableton Live 8 oder 9 dazwischenhängen mit besagten Effekten (nutz ich manchmal für Vocoder/Compressor&Limiter/Reverb und andere Effekte).
Die Software die ich zum streamen nutze (OBS) hat nen eigebauten Boost (Gain mit Faktor X statt dB Einstellung) sowie nen simplen, harten Limiter (nicht einstellbar), aber beides ist natürlich Welten von dem entfernt was selbst die einfachsten VST-Plugins und die mitgelieferten Effekte bei ner DAW mitbringen.
Ich denk mal ich bügel das Signal mit Voxengo Voxformer noch mal glatt wenns sein muss, ich meine wofür hat man ne DAW und genug RAM und CPU-Leistung, will ja auch genutzt werden :D

Ich mein ich hab bei Thomann ja 30 Tage Geld zurück, zur not werden 3-4 Teile geholt und gehen zurück. Uncool, ich weiß aber die bieten das an :-)
Das alte bleibt wohl an meinem Windows7-Laptop als DJ Interface & eventuelles Backup hier, was ja nicht schadet.
 
Wie weit bist du denn vom Mic weg? Es wird ab nem gewissen Abstand dann halt auch sehr schnell deutlich leiser, und wenn man vergleichsweise wenig näher ranrückt, isses schon wieder viel lauter ;)
 
Wie weit bist du denn vom Mic weg? Es wird ab nem gewissen Abstand dann halt auch sehr schnell deutlich leiser, und wenn man vergleichsweise wenig näher ranrückt, isses schon wieder viel lauter ;)

15-25cm, nix besonderes. Hängt in ner Spinne unweit vor meiner Nase, alles genau richtig. Auch Popfilter ist davor, der ist mehr Deko und Staubfänger als nützlich, aber hängt halt rum :-P
Keine Angst ich weiß wie die Mikrofone funktionieren.

Das ist das Interface, das ist bei allen recht schwachen Signalen so - das ist darauf ausgelegt, -0dB zu erreichen bei maximaler Lautstärke die auf dem Eingang ankommen soll. Was in der DAW keine Probleme bereitet, ist überall unter Windows und in normaler Software doch ein Problem.
 
15-25cm, nix besonderes. Hängt in ner Spinne unweit vor meiner Nase, alles genau richtig. Auch Popfilter ist davor, der ist mehr Deko und Staubfänger als nützlich, aber hängt halt rum :-P
Keine Angst ich weiß wie die Mikrofone funktionieren.

Das ist das Interface, das ist bei allen recht schwachen Signalen so - das ist darauf ausgelegt, -0dB zu erreichen bei maximaler Lautstärke die auf dem Eingang ankommen soll. Was in der DAW keine Probleme bereitet, ist überall unter Windows und in normaler Software doch ein Problem.
vlt. schau mal, ob du auch unter Windows die Treiber aktivieren kannst, die in der daw aktiv sind, denn das sind nicht immer die gleichen. bzw. warte halt mal ab, bis du ein neues Interface hast ;)
 
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