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Beim oberen Punkt hast du recht, zum zweiten Frage ich: Wo, zum Teufel, bleibt denn der zivile Ungehorsam. Der Wille wirklich etwas zu bewegen, ist dem konsumgeplagten Deutschen irgendwie abhanden gekommen. Wenn man sich so umhört: na was soll ich denn machen? Das ist symptomatisch für Zustand unserer Gesellschaft.
2. so unwarscheinlich es auch klingen mag, der Einzelverbraucher könnte durch intelligenteren Energieverbrauch einen großen Teil der AKWs/Kohlekraftwerke überflüssig machen.
Jein, einen kleinen Teil schon aber den Großteil eben (leider) nicht. Glaube mir mich hat die ungeschönte Statistik auch vom Hocker gehauen, weil ich gedacht habe, wir sind viel mehr dran schuld.
Die Anteile von Kohle + AKW sind bei uns in Schland glaube ich an 60% als Stromlieferant, wenn der Haushalt aber nur 30% von den Verbrauch verursacht, dann kannst du ja selber ausrechnen, wieviel Energie bzw. KWs wir mit wieviel Einsparungen wirklich einsparen können.
4.Fossile Brennstoffe, so "gut" sie sein mögen, haben ein Problem: sie sind vor millionen Jahren entstanden. Sie sind also nicht mehr Teil des jetzigen Kreislaufes der Natur. Da sieht es schon mit regenerativem Brennstoff besser aus. Der macht zwar auch Dreck, ist aber Teil des jetzigen Kreislaufes.
Darum war auch mein Tenor dazu: das selbst das tolle GuD nicht der Weißheit letzter Schluss ist, aber es ist wesentlich besser und effizienter als alles andere waas wir verheizen.
Sorry falls das falsch rüber gekommen ist.
MFG
Edit: bitte mache keine "Fullquotes" ein @ tralala oder einzelne Zitate reichen auch (ich weiß das macht etwas mehr arbeit, aber es sieht besser aus und ist wesentlich übersichtlicher )
Dann ist das hoffentlich ein Argument, dass ich bei einem Betrieb bin, der einen Weltmarktanteil von 20% im Kraftwerkmarkt hat.
Jein, einen kleinen Teil schon aber den Großteil eben (leider) nicht. Glaube mir mich hat die ungeschönte Statistik auch vom Hocker gehauen, weil ich gedacht habe, wir sind viel mehr dran schuld.
Die Anteile von Kohle + AKW sind bei uns in Schland glaube ich an 60% als Stromlieferant, wenn der Haushalt aber nur 30% von den Verbrauch verursacht, dann kannst du ja selber ausrechnen, wieviel Energie bzw. KWs wir mit wieviel Einsparungen wirklich einsparen können.
Darum war auch mein Tenor dazu: das selbst das tolle GuD nicht der Weißheit letzter Schluss ist, aber es ist wesentlich besser und effizienter als alles andere waas wir verheizen.
Sorry falls das falsch rüber gekommen ist.
MFG
Edit: bitte mache keine "Fullquotes" ein @ tralala oder einzelne Zitate reichen auch (ich weiß das macht etwas mehr arbeit, aber es sieht besser aus und ist wesentlich übersichtlicher )
Na gut. Das mit der Übersichtlichkeit erkenne ich als Argument an.
Hinsichtlich deines Arbeitgebers: Vorsicht, auch er ist Gewinnorientiert. Glaube ihm nicht alles, auch wenn du durch ihn, und deine Arbeit, Brötchen kaufen kannst. P.S. What the F__k is "Fullquotes"
Hinsichtlich deines Arbeitgebers: Vorsicht, auch er ist Gewinnorientiert. Glaube ihm nicht alles, auch wenn du durch ihn, und deine Arbeit, Brötchen kaufen kannst.
hehe glauben tue ich blind eh nicht Alles Ne im Ernst habe schon ein bissl techn. Verständnis. Und zudem weise ich nochmal darauf hin, wer das "Energieproblem" löst ist ein reicher Mann und je eher er damit anfangen würde, desto reicher wäre er (weil die anderen hätten dann kein Konkurenzprodukt )
Fullquotes sind Vollzitate, also dass du einfach auf den Zitierbutton drückst und das ganze geschriebene in deinem Beitrag verwendest
Also das was du gemacht hast^^
Hängt davon ab, was für Kraftwerke der Betrieb baut, in welcher Abteilung du bist und was für Aussagen du machst.
Wenn ein Gaskraftwerkkonstrukteur eine Aussage über das potential von Gaskraftwerken macht, ist das sicherlich was relativ hartes.
Aber wenn ein AKW-Programmierer die Haltbarkeit von Windkraftanlagen beurteilt, dann ist schlimmstenfalls sogar davon auszugehen, dass er von betriebsinterner Propaganda beeinflusst ist.
Jein, einen kleinen Teil schon aber den Großteil eben (leider) nicht. Glaube mir mich hat die ungeschönte Statistik auch vom Hocker gehauen, weil ich gedacht habe, wir sind viel mehr dran schuld.
Die Anteile von Kohle + AKW sind bei uns in Schland glaube ich an 60% als Stromlieferant, wenn der Haushalt aber nur 30% von den Verbrauch verursacht, dann kannst du ja selber ausrechnen, wieviel Energie bzw. KWs wir mit wieviel Einsparungen wirklich einsparen können.
Hmm - "Verkehr" wird meist nicht nach privat&Rest aufgeschlüsselt, aber bei 25,7% Energieverbrauch in den Haushalten und 30,3% im Verkehr können wir sicherlich n bissl was machen. Zumal auch die 28,5% Energieverbrauch der Industrie letztendlich den Verbraucherwünschen unterliegen.
Bezüglich Energieproblem lösen & reicher Mann werden:
Wenn man vom Problem profitiert, wird man auch so reich. Die Lösung kann man sich für die Zeit aufsparen, in der das nicht mehr klappt - dann wird man nämlich ein zweites Mal reich.
Und idealerweise hat man sie in der Zwischenzeit noch optimiert, so dass man weniger Reichtum in die Umsetzung investieren muss.
(siehe z.B. Computerbranche. Intel hätte den Nehalem auch schon vor 6 Monaten verkaufen können. Aber wieso sollten sie? So konnten sie den Leuten einen Core2 verkaufen und nächstes Jahr können sie den gleichen Leuten auch noch nen Core7 zusätzlich andrehen)
@Bardolf:
"fullquote" bezeichnet das vollständige Zitieren eines Postings.
Das ist insbesondere dann unnötig, wenn man direkt auf dieses Posting antwortet, aber auch, wenn man nur auf Teile des Postings eingeht.
Zitieren dient schließlich dazu, die Übersicht zu steigern und Antworten vorrangegangenen Aussagen zuzuordnen.
Wenn die vorrangegangene Aussage ohnehin 2cm oberhalb der Antwort steht, ist das unnötig. Wenn eine Teilaussage unbeantwortet bleibt auch.
Ähm... das Zitat ist von mir und nicht von Pokerclock... Irgendwas ist wohl in die Forensoftware gefahren
Oder du hast da nen Fehler gemacht, ka was da los ist
Was tut das denn bitteschön zur Sache? Ich mache nur Aussagen, wovon ich weiß dass sie stimmen und die auch durch etwas gucken ins Physikbuch und Internet nachvollziehbar sind.
Wenn ich von was keine Ahnung habe, dann schreibe ich nichts hin und wenn ich mit was nicht ganz sicher bin, dann schreibe ich das auch hin.
Ich denke mir hier nicht wild irgendwelche Zahlen oder Geschichten aus, ich will einfach nur ein paar falsch geschriebene Dinge richtig stellen.
1. kommt es darauf an, wenn er Ahnung von Konstruktionen hat und die Berechnungen und Konstruktionen kennt, kann auch ein "Materie-Fremder" sehr genaue Aussagen über Dinge wie Haltbarkeit etc. machen.
2. kann er ja auch von einen der sich mit der Materie auskennt (Chef, Ingenieur etc.) "richtige" Informationen aus 1. Hand bekommen, die sehr genau, richtig und verwertbar sind.
3. hat ein "AKW-Programmierer" (was immer das auch sein mag) sicherlich mehr Ahnung von der Materie als du und viele andere hier. Und nur weil Einer in einer anderen Abteilung arbeitet muss das nicht heißen, dass
er keine Ahnung von anderen Dingen hat.
Meistens werden die Leute ja eingearbeitet und bekommen in der Ausbildung schon eine ganze Menge vom Unternehmen und dessen Produkte mit.
Das ist nicht dein Ernst oder?
Man sollte es tunlichst vermeiden, tolle Fehlinformationen zu geben.
Denn geht man mit diesen Fehlinformationen zu einen Kunden, lügt den das Blaue vom Himmel runter, baut den anschließend ein tolles Irgendwas hin und dann wird es geprüft...
dann hat diese Firma sicherlich zum letzten Mal irgendwas gebaut (von den Ersatzansprüchen ganz abgesehen, da ja der Vertrag nicht erfüllt wurde).
Bezüglich Energieproblem lösen & reicher Mann werden:
Wenn man vom Problem profitiert, wird man auch so reich. Die Lösung kann man sich für die Zeit aufsparen, in der das nicht mehr klappt - dann wird man nämlich ein zweites Mal reich.
Und idealerweise hat man sie in der Zwischenzeit noch optimiert, so dass man weniger Reichtum in die Umsetzung investieren muss.
Hier geht es um was Grundlegendes: Energie sauber und billig für Jedermann. Wenn eine Firma es schafft das zu erreichen,
dann können sie ohne Probleme ihre Mitbewerber aus dem Markt drängen. Warum? weil dann fast alle Energieversorger
sich die neue Technik kaufen. Die anderen Wettbewerber bleiben auf dem Trockenen.
Womit lässt sich wohl insgesamt mehr Geld verdienen? 10-15 Jahre lang eine Technik zurück halten, etwas Geld mit der alten Technik scheffeln und hoffen,
dass die anderen Firmen nicht so schnell ein Konkurenzprodukt entwickeln (Konkurenz=Preiskampf und Marktaufteilung) oder gleich
das Produkt anbieten und durch den unheimlichen Absatz und die Nachfrage 10-15 Jahre den Markt dominieren.
(siehe z.B. Computerbranche. Intel hätte den Nehalem auch schon vor 6 Monaten verkaufen können. Aber wieso sollten sie? So konnten sie den Leuten einen Core2 verkaufen und nächstes Jahr können sie den gleichen Leuten auch noch nen Core7 zusätzlich andrehen)
Das Beispiel ist ziemlich Fehl am Platz, der Nehalem ist nichts weiter als ein optimiertes Chipdesign, welches aber immer noch Binär rechnet, weiterhin nen haufen Energie verbraucht und Abwärme entwickelt.
Es ist eine Evolution und keine Revolution (Nichts wirklich Neues).
Wenn dann hätte ein Beispiel kommen kommen müssen, wie den ersten Computer auf den Markt bringen Jahre bevor irgendein anderer
ein wettbewerbsfähigen Gegenpart anbieten kann und zudem die Nachfrage an Computern da ist, weil er ganzen Industriezweigen das Leben erleichtert, weil z.B. Entwicklungs und Konstruktionszeiten enorm gesenkt werden können.
Hmm - "Verkehr" wird meist nicht nach privat&Rest aufgeschlüsselt, aber bei 25,7% Energieverbrauch in den Haushalten und 30,3% im Verkehr können wir sicherlich n bissl was machen. Zumal auch die 28,5% Energieverbrauch der Industrie letztendlich den Verbraucherwünschen unterliegen.
Ich habe schon geschrieben, dass man einige AKWs abschalten könnte, aber in deiner Aussage vergisst du auch, dass es neben uns Max Mustermannen, die fleißig sparen könnten (Energiesparlampen, Wärmedämmung, Fahrgemeinschaften, Standby Modus deaktivieren, Radfahren etc.) und auch z.T. schon machen, noch das Ausland als großer "Nachfrager" existiert, sowie der Bund, das Land und die Kommune.
Du kannst es drehen und wenden wie du willst, wir können schon schaffen etwas einzusparen aber auf herkömmliche Kraftwerke können wir (leider) noch nicht verzichten ohne, dass der Lebensstandard und die Industrie flöten gehen.
Die Industrie würde sich einfach ein neues Land suchen, da wo es vlt. noch "schmutzigeren Strom" gibt als bei uns.
Wir hätten so das Problem nicht gebannt, sondern nur verlagert und mit Sicherheit (global gesehen) verschlimmert.
Es ging nur darum, ob es ein Argument ist, dass du in einem XY-Betrieb bist, nicht ob deine Angaben brauchbar sind.
Natürlich kann auch jemand, der in einem AKW den Boden wischt, Ahnung von alternativen Energien haben - aber er hat die nicht aufgrund seines Jobs, sondern weil er sich informiert.
Der Beruf ist er dann ein argument, wenn er sich direkt mit der Fragestellung beschäftigt, um die es gerade geht.
Mit "AKW-Programmierer" meine ich übrigens jemanden, der die Software für die Steuerung eines modernen AKWs entwickelt. Also jemand, der in extrem wichtiger Position in der Entwicklungsabteilung eines führenden Energiekonzerns tätig ist, aber trotzdem 0 Ahnung von dem Potential der erneuerbaren Energien oder der Atommüllproblematik haben muss.
bash.org schrieb:
PwNzAgE33: ok so in assembly language we learned that processes in the cpu get set priority levelsPwNzAgE33: 0-7, 7 being the highest priority
PwNzAgE33: this is the example the book gives
PwNzAgE33: "For example, a computer's payroll program may run overnight, and at PL0. It has all night to finish - not terribly urgent. A program that corrects for a nuclear power plant current surge may run at PL6. We are perfectly happy to let the payroll wait while the nuclear power correction keeps us from being blown to bits."
PwNzAgE33: this begs two questions
PwNzAgE33: first
PwNzAgE33: who in the hell is running payroll and a nuclear power surge correction on the same machine
PwNzAgE33: and second, if nuclear power surge correction gets PL6, what on God's green earth gets a fucking PL7?
Das ist nicht dein Ernst oder?
Man sollte es tunlichst vermeiden, tolle Fehlinformationen zu geben.
Denn geht man mit diesen Fehlinformationen zu einen Kunden,
Ich was ja (immer noch) nicht, was für ein toller Betrieb das ist, in dem du arbeitest - aber ich gehe mal davon aus, dass auch bei euch die absolute Minderheit der Angestellten im Marketing/Außendienst tätig ist und 95% nie einen Kunden zu Gesicht bekommen und von weiteren 4% nie erwartet werden wird, gegenüber einem Kunden eine qualifizierte Aussage zu machen (auch nicht von diesem)
All diese Leute müssen nicht sorgfältig informiert werden (macht ers trotzdem, ist es n toller Betrieb - aber wir reden hier von Marktwirtschaft, also geh ich da nicht von aus) und wenn sie n bissl am Rande der Wahrheit liegen, ist das auch okay.
Und ausnahmslos jede Werkszeitung,... die ich bislang gesehen habe (und die naheliegender Weise von Betriebsangehörigen konsumiert wird, ggf. als einzige Informationsquelle über bestimmte Themen, wenn kein gesteigertes privates Interesse vorliegt - s.o.), liegt "(hart) am Rande der Wahrheit.
Und selbige ist bei "weichen Themen" wie einer Abschätzung des Potentials verschiedener Energiequellen, ihrer möglichen zukünftigen Entwicklung und deren Auswirkung auf die Gesamtwirtschaft sehr dehnbar.
Da muss niemand gezielt lügen, aber auch dir sollte bekannt sein, dass eine Studie von Greenpeace und eine von EnBW beide gut begründet sein können und trotzdem zu massiv unterschiedlichen Ergebnissen kommen. Und es ist wohl sehr einleuchtend, welche Art von Studien einem EnBW Mitarbeiter gehäuft über den Weg laufen.
Womit lässt sich wohl insgesamt mehr Geld verdienen? 10-15 Jahre lang eine Technik zurück halten, etwas Geld mit der alten Technik scheffeln und hoffen,
dass die anderen Firmen nicht so schnell ein Konkurenzprodukt entwickeln (Konkurenz=Preiskampf und Marktaufteilung) oder gleich
das Produkt anbieten und durch den unheimlichen Absatz und die Nachfrage 10-15 Jahre den Markt dominieren.
Das Beispiel ist ziemlich Fehl am Platz, ...
Es ist eine Evolution und keine Revolution (Nichts wirklich Neues).
Wenn dann hätte ein Beispiel kommen kommen müssen, wie den ersten Computer auf den Markt bringen Jahre bevor irgendein anderer
ein wettbewerbsfähigen Gegenpart anbieten kann und zudem die Nachfrage an Computern da ist, weil er ganzen Industriezweigen das Leben erleichtert, weil z.B. Entwicklungs und Konstruktionszeiten enorm gesenkt werden können.
Was war denn der "erste Computer"?
Z1? Z3? Eniac? Ältere IBM-Großrechner ("6 Stück")? Apple I? IBM-PC?
Wer von denen hatte den eine absolut bahnbrechende, überlegene Neuerung, die schlagartig die halbe Welt revolutionierte?
Keiner.
Und mir fällt spontan auch keine andere große Neuerung des letzten halben Jahrhunderts ein, die deinen Anforderungen an ein Beispiel entsprechen würde.
Technik ist mitlerweile viel zu komplex, als dass ein einziger Geniestreich von heut auf morgen einen gigantischen Fortschritt bringen würde. Was heute marktreif ist, baut auf 10-20-30-40 Jahren alten Grundlagenforschung auf, einzelne Elemente laufen seit längerer Zeit in anderen Konstruktionen, meist gab es etwas nahezu gleichwertiges bereits in Kleinserie,...
Ab und zu kommt es vor, dass ein Produkt dann gezielten Marketings und geschickter Platzierung in relativ kurzer Zeit relativ erfolgreich wird, aber auch dass sind letzten Endes nur evoluitonäre Fortschritte, die überraschend im Bewußtsein der Leute auftauchen, wenn sie endlich Massenmarktreife haben.
Und bei einer so komplexen Fragestellung wie der Lösung des Energieproblems wird das garantiert nicht anders aussehen. Sollte es in den nächsten 10 Jahren eine technische Lösung geben, dann laufen heute schon erste Prototypen. Sollte es in den nächsten 20 Jahren eine geben, steht die erste Testanlage heute in einem Labor.
Und die Länge dieses großen Bereiches zwischen Idee und marktreifem Produkt hängt nicht zuletzt vom investierten Geld ab - schnell kostet. Ordentlich, wer 10 Schritte in der Zeit von 5 machen will, muss 2 zeitgleich machen und dabei so oft stolpern, dass er 4 gleichzeitig versuchen will.
Da ist es wesentlich rentabler, die Sache ruhig angehen zu lassen und erstmal mit konventioneller Technik abzukassieren. (Vom Risiko mal ganz zu schweigen, denn wer alles in die Entwicklung einer Technik steckt, die dann doch nicht so der Bringer ist, der ist weg vom Markt)
Du kannst es drehen und wenden wie du willst, wir können schon schaffen etwas einzusparen aber auf herkömmliche Kraftwerke können wir (leider) noch nicht verzichten ohne, dass der Lebensstandard und die Industrie flöten gehen.
Die Industrie würde sich einfach ein neues Land suchen, da wo es vlt. noch "schmutzigeren Strom" gibt als bei uns.
Wir hätten so das Problem nicht gebannt, sondern nur verlagert und mit Sicherheit (global gesehen) verschlimmert.
Yeah, und auf einmal wird der Tlanslapid in China gebaut...
Ernsthaft: Das Argument ist alt und nicht ganz verkehrt.
Das Argument, dass irgendwer den ersten Schritt machen muss, auch.
Genauso wie die Feststellung, dass es die Natur ist, die den letzten Schritt macht und dass es ein Tritt in den Allerwertesten ist, den die menschliche Zivilisation in ihrer heutigen Form nicht überstehen wird.
Deswegen spar ich mir diese Diskussion, sie läuft zu 99% eh darauf hinaus, dass wir unterschiedliche Vorstellungen davon haben, was wichtig, was akzeptabel und was egal ist.
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Was war denn der "erste Computer"?
Z1? Z3? Eniac? Ältere IBM-Großrechner ("6 Stück")? Apple I? IBM-PC?
Wer von denen hatte den eine absolut bahnbrechende, überlegene Neuerung, die schlagartig die halbe Welt revolutionierte?
Keiner.
Und mir fällt spontan auch keine andere große Neuerung des letzten halben Jahrhunderts ein, die deinen Anforderungen an ein Beispiel entsprechen würde.
Der erste Computer ist schwer einzugrenzen. der Colossus war bereits programmierbar, Zuses Z3 ebenso. ein "computer" ist ja im Grunde nur eine Rechenmaschine im weitesten Sinne, und viele davon waren sehr spezialisiert auf wenige Aufgaben. die ersten universalen Rechner kamen eigentlich erst in den 60ern mit den IBM Maschinen.
Als Revolution könnte man den Apple II bezeichnen, er war der erste "Personal Computer", fand weltweite Anwendung in den Finanz- und Rechenabteilungen der Firmen, bewog IBM zum Bau des IBM-PC, welcher dann wiederum Microsoft zu dem Marktführer im Softwarebereich machte usw. Wobei ein PC natürlich nichts ist ohne "Killer-App". Beim Apple II war das VisiCalc, eine Tabellenkalkulation, die kaufmänische Berechnungen erstmals schnell und zuverlässig per PC ermöglichte, anstatt auf Papier oder Tafeln die Tabellen aufzustellen und mit dem Taschenrechner zu jonglieren. Das sorgte dafür, dass innerhalb von 3-4 Jahren der PC den Alltag in vielen Firmen übernahm. Der Apple II startete 1977, bereits 1984 kam mit dem Macintosh der erste PC mit grafischer Nutzeroberfläche, Mauszeiger und WYSIWG Textverarbeitung.
Was damals im heutigen Silicon Valley passierte, war wirklich eine Revolution, da wurden Studenten, die ihre Firmen in Garagen betrieben, über Nacht zu Millionären, sogar zu Milliardären.
Aber vielleicht ist die eigentliche revolutionäre Erfindung dabei der Mikrochip, der natürlich auch lange verbessert wurde, und Anfang der 70er dann endlich soweit war, dass eine gesamte Recheneinheit mit mehreren tausend Schaltkreisen auf so einem kleinen Chip Platz finden konnte.
Ich hoffe ihr gestattet mir den Einwurf, aber die Geschichte der Computer und Mikroprozessoren ist imho ein tolles thema, weil es so weitreichende Konsequenzen für Forschung, Bildung, Kultur, globale Vernetzung usw. hatte.
Sorry das du solange auf eine Antwort warten musstest, ich hab grade viel um die Ohren und ich werde auch nur Teilweise auf deine Argumente eingehen können.
Natürlich kann auch jemand, der in einem AKW den Boden wischt, Ahnung von alternativen Energien haben - aber er hat die nicht aufgrund seines Jobs, sondern weil er sich informiert.
Du vergisst, dass er direkt an der Quelle der Informationen sitzt und sich viele Infos aus 1. Hand holen kann, solange sie nicht den "Betreibsgeheimnis" unterliegen wird man ihm wahrscheinlich kompetent zur Seite stehen und seine Fragen beantworten
Egal, es ist eh nur gemutmaße ob Jmd. der nicht mit der Konstruktion/Auslegung/Berechnung von KWs darüber bescheid weiß oder nicht. Es kommt viel auf die Firma an, wie die ihr Personal einarbeitet.
Von daher sollten wir m.Mn. hier nicht weiter zu spekulieren.
Ich könnte ja auch mal nachfragen
Deswegen spar ich mir diese Diskussion, sie läuft zu 99% eh darauf hinaus, dass wir unterschiedliche Vorstellungen davon haben, was wichtig, was akzeptabel und was egal ist.
Nein, so unterschiedlich sind unsere Vorstellungen gar nicht
wir sind Beide der Meinung, dass unsere jetzigen AKWs und "normalen" fossilen KWs auf lange Sicht nicht zu tragen sind, weder finanziell (steigender Rohstoffpreis), noch ökologisch.
Aber wir haben unterschiedliche Ansichten über die Zeit die noch benötigt wird um dieses "Übel" zu beseitigen und über die Art spekulieren wir auch nur herum
btw. das Beispiel mit dem Computer war von mir vlt. falsch gewählt. Ich wollte darauf hinaus, dass das Stromnetz ja schon steht und man einfach nur einen neuen Kraftwerkstypen anschließen braucht
Also Uran ist auch ein endlicher Rohstoff also keine Dauerlösung alleine schon deshalb.
Dann finde ich es witzig das der Steuerzahler dafür aufgekommen ist die Technik zu entwickeln und in erheblichen Maße auch um die Kraftwerke zu bauen und natürlich den Müll zu entsorgen wärend die Gewinne durch den Verkauf der Energie eine reine Privatsache sind!!! Mal abgesehen davon ist die Entlagerung ja eine Sache deren Zeiträume niemand überschauen kann ich halte das ganze für untragbar.
Uran vorkommen solen auch nur noch 50Jahre reichen.
Und mit den lagern sieht man ja in Asse das es völlig schieß gelaufen ist.
Aber ich finde es völlig sinnlos neue Kohlekraftwerke zu Bauen weil alle wollen weniger co2 ausstoß aber bauen immer mehr Kohlekraftwerke die viel co2 ausstoßen sie sollten mehr auf erneuer bare energien zurück greifen.
Zwischen den bisherigen Kenntnissen und einem funktionierenden Prototypkraftwerk stehen noch enorme technische Probleme. Es ist nicht geklärt, ob ein Fusionsreaktor kommerziell nutzbare Energie liefern kann. Mit ITER soll gezeigt werden, dass die Vergrößerung des Reaktors das erhoffte bessere Verhältnis von aufgewendeter zu gewonnener Energie liefert. Der Nachfolger von ITER, DEMO, soll frühestens um das Jahr 2050 kommerziell nutzbare Energiegewinnung demonstrieren.
DT-Fusionsreaktoren wären demnach eine Verbesserung gegenüber herkömmlichen Kernreaktoren, aber keineswegs frei von Radioaktivitätsproblemen. Eine Verringerung des radioaktiven Inventars um Größenordnungen wäre erst mit anderen, heute noch utopischen Fusionsreaktionen möglich (siehe oben unter Brennstoffe).
Es wurden bereits MILLIARDEN in der Fusionsforschung versenkt und auch nach etlichen Jahren ist es bis heute nie länger als einige Millisekunden (oder waren es noch weniger) geglückt die Reaktion aufrecht zu erhalten. Die Kernfusion als nutzbare Energiequlle ist eine Totgeburt.
ps: wer sich wirklich für brauchbare lösungen interessiert, die bereits heute existieren kann einmal nach "freie energie" googlen.
Es wurden bereits MILLIARDEN in der Fusionsforschung versenkt und auch nach etlichen Jahren ist es bis heute nie länger als einige Millisekunden (oder waren es noch weniger) geglückt die Reaktion aufrecht zu erhalten. Die Kernfusion als nutzbare Energiequlle ist eine Totgeburt.
ps: wer sich wirklich für brauchbare lösungen interessiert, die bereits heute existieren kann einmal nach "freie energie" googlen.
ja, habe ich.
du glaubst doch nicht ernsthaft, dass dort wirklich fortschritte gemacht werden.
gerade jetzt (man erinnere sich an die sogenannte "finanzkrise") werden forschung die nichts bringen einfach gestrichen.
sie sind gezwungen von "fortschritten" zu berichten weil sie sonst ganz einfach den arbeitsplatz verlieren.
wobei was heißt "arbeitsplatz verlieren", da sind forscher mit dabei, die sind schon ihr ganzes leben mit der kernfusion beschäftigt.
sich einzugestehen, dass es nicht funktioniert wiegt wahrscheinlich noch weitaus schwerer als nur der verlust des arbeitsplatzes.
Das Plasma hält sich selbst gefangen in einem geeigneten Magnetfeld. Das Problem ist eher die Nachjustierung des Feldes, aber auch daran wird gearbeitet, siehe Artikel.
und eine kernfusion ist ja auch nicht strahlungsfrei, alpha strahlen sollten nicht unterschätzt werden
Die Reichweite von Alphateilchen in Luft bei Normaldruck ist afaik ca 10cm. mit einem Blatt Papier ist sie vollständig abschirmbar. Das wäre mir persönlich einem Kraftwerk schon lieber als die Gammastrahlung eines AKWs. Zumal die Wände des Fusionsreaktors nach ca 100 Jahren schon nicht mehr Strahlen und die eingesetzten Isotope auch eher kurze Halbwertszeiten haben (im Artikel steht was von 12 Jahren).
Damit hätte man auch keine Endlager, die dann jahrhundertelang ein Problem darstellen. Und die Materialmenge ist ja sehr gering im Vergleich zu AKW-Brennstäben.
Die Ironie ist, dass mittlerweile genug Rechenpower vorhanden ist, um wirklich komplexe Präzisionskraftwerke zu bauen, aber das öffentliche Interesse an Fusion mittlerweile eher gering ist, so dass die Forschungsgelder fehlen bzw. zu gering sind.
Die hätten die vielen Milliarden die für den Bau des LHCs in die Fusionsforschung stecken sollen. Nicht das ich den LHC sinnlos fände, nur die Kernfusion kann zu wirklichen Fortschritten für die Menschheit führen, beim LHC gehts ja eher um "philosophische" Fragen!