Atomenergie/Energiepolitik

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Solar ist gar nicht so *******. Selbst in unseren Breiten kann man damit was anfangen.

"In Osnabrück wurde Anfang 2008 eine Studie vorgestellt, die zu dem Ergebnis kam, dass 70 % des Strombedarfs der Stadt durch Photovoltaik gedeckt werden kann, wenn alle sehr gut geeigneten Dachflächen mit photovoltaischen Zellen bestückt werden. Sehr gut geeignet sind etwa 20 % der gesamten Dachfläche von Osnabrück. Dabei wurde die Anzahl der Sonnenstunden in Abhängigkeit von der Jahreszeit berücksichtigt.[12] Bei der detaillierten Beurteilung der Dächer wurden außerdem Form, Neigung, Ausrichtung und Verschattung jeder Dachfläche berücksichtigt.[13]" Quelle

Wenn die Preise weiter fallen, die Akkutechnologie werter voranschreitet und die Politik etwas nach hilft...
 
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jane, aber lange haben wir nichts mehr zeit, wir brauchen ja auch was zum fortbewegen, sprich autos, mit elektronik oder wasserstoffmotor...wie gesagt, richtwert 30 jahre...
 
Das wäre nicht ganz so schlimm, Hauptsache es ruft eine Kinetische Energie hervor, womit man nen Generator antreiben kann ;)
Das erhitzen des Wassers im Kessel ist ja wieder mit Verlusten verbunden, wenn man direkt Ekin erzeugen könnte wäre es besser, aber das ist gaaaaaanz entfernte Zukunftsmusik.

Ekin aus subatomaren Prozessen?
Das wäre dann gerichtete brownsche Bewegung, oder?
"In einer weit entfernten Zukunft..." :ugly:


@links-hasser:
Benzin können wir notfalls mit Wasserstoff aus Kohle synthetisieren, aber auch der Aufbau eines ausreichenden Tankstellennetzes für Strom oder H2 wäre kein Problem, wenn der nötige Druck besteht.
Aber ehe es Sinn macht, Benzin zu ersetzen, müssen wir erstmal an anderer Stelle so viel überschüssige, nachhaltige Energie haben, dass wir es uns erlauben können, sie umzuwandeln.
Bis auf weiteres wären wir aber verdammt froh, wenn wir auch nur die Hälfte der direkt nutzbaren Energie aus sauberen Quellen beziehen könnten.
 
jane, aber lange haben wir nichts mehr zeit, wir brauchen ja auch was zum fortbewegen, sprich autos, mit elektronik oder wasserstoffmotor...wie gesagt, richtwert 30 jahre...

Vielleicht brauchen wir eher Autos, die von selbst fahren. Ich schätze, dass gäbe mind. 30% Kraftstoff- bzw. Energieeinsparung durch intelligentere Verkehrsleitung und z.b. dem Ausnutzen von Windschatten(obwohl, das ist diskutabel).
 
hey willy du hast das problem der atomenergir erfasst! cool das nach 100 beiträgen das schon mal jemand auffällt:lol:
DAS Problem ist in den akw´s begründet. ich habe mir vor wenigen Jahren einen vortrag des deutschen atomsicherheitsbeauftragten angehört. hoch interessant. da erfährt man das castor transporte nicht sosicher gemacht wurden um gegen wände fahren zu können, sondern um jegliche einwirkung von außen (demos) abwehren zu können. außerdem musste man die transporte absolut strahlendicht machen damit die beteiligten beamten nicht gefahr liefen verstrahlt zu werden ( deshalb ist dort alle 3 h schichtwechsel)






Aber daas sind nur neben informationen. solarenergie würde ich befürworten wenn die effizienzgegeben wäre

Ach jsa mit schnellen brütern würde atomstrom mit eingerechenten wachstum der verbrauchswewrt noch1200 jahre reichen. leider keine zeit das näher auszu führen
sry heute nachmittag vlt mehr
 
du spiels zuviele rennspiele...das ausnutzen von windschatten bei 50kmh bringt dir fast gar nichts...

Bitte denk noch mal über meinen vorherigen Beitrag nach.
Ich meinte damit nämlich:
1. Einsparung an Kraftstoff/Energie in der Stadt durch intelligentere Verkehrsleitung und damit verbundenem deutlich reduzierten Beschleunigungs- und Bremsvorgängen, die in der Stadt den grössten Teil des Verbrauchs ausmachen und
2. Ausnutzung des Windschatten bei Fernfahrten; auf der Autobahn lohnt sich so etwas ab 100 km/h schon, denn bei dieser Geschwindigkeit macht der Luftwiderstand schon mehr als 50% des Gesamtwiderstandes aus. Bei 150 schon 66% usw...
Auf der Autobahn wird nicht 50 gefahren und sogar in vielen Städten und Ballungsräumen gibt es zumindest Tangenten- oder Zubringerautobahnen.


P.S.: Ich bitte dich, vorschnelle Rückschlüsse von dir auf meine Wissensquellen zu unterlassen, so etwas was du schreibst kann nämlich auch beleidigen.
 
schonma an den sicherheitsabstand gedacht? haha, luftwiderstand verringert juhuuuuuuu...bammm, haste dein auto in dem arsch des vordermanns...

btw, wenn die geschwindigkeit sich verdoppelt, vervierfacht sich der luftwiderstand
 
Er sprach von automatischer&koordinierter Steuerung von Autos - Sicherheitsabstand erübrigt sich weitesgehend, wenn abrupte Fahrmanöver und Reaktionsverzögerung beim Bremsen verhindert bzw. umgangen werden.

An der Stelle die Frage: Was ist eigentlich aus der elektronischen Deichsel geworden?
 
Wenn man von selbst fahrende Autos hat, kann der Sicherheitsabstand, je nach Geschwindigkeit, erheblich eingeschränkt werden, da Maschinen keine Schrecksekunde kennen. Aber welcher Sicherheitsabstand da ausreichende wäre, dass lasse ich jetzt mal zum Ausprobieren und Ausrechnen durch Wissenschaftler.

@ruyven: Der was?
 
Afaicr Mercedes hatte Ende der 90er mal ein Projekt zur Entwicklung eines automatischen Lenk- und Abstandshaltesystem, die sogenannte "elektronische Deichsel". Die sollte es einem LKW ermöglichen, ohne aktives Eingreifen des Fahrers (-> nur noch überwachend) in geringem Abstand einem vorrausfahrenden zu folgen. (halt wie an ner Deichsel)
Das System wurde damals schon im Straßenverkehr getestet, arbeitete aber noch nicht 100% und benötigte Markierungen am vorrausfahrenden Fahrzeug. In der fertigen Version (die sich mit heutiger Bilderkennung eigentlich problemlos umsetzen lassen dürfte), sollte es aber beliebige Fahrzeuge zur Orientierung verwenden können.
 
Also den Prototypen mit Abstandsradar und damit realisiertem automatischen Folgen des Vorrausfahrenden ohne Fahrereingriff bin ich mal (mit-)gefahren.
Dachte eigentlich das gibt es mittlerweile auch zu bestellen.
Lenken war aber afaik noch nötig.
 
Abstandshaltung gibts in Großserie, was ich meine schließt aber automtische Lenkung mit ein und griff zusätzlich noch auf eine Erkennung der Bremsleuchten zurück, um im Zweifelsfall schneller reagieren zu können.
 
so.. hab da was zur kalten fusion oder wie es richtig heißen sollte low energy nuclear reactions (LENR) (wieder-)gefunden.

Am 23. März 1989 wurde die Welt in Aufregung versetzt, als zwei Chemiker berichteten, sie
hätten eine Kernfusion bei Raumtemperatur beobachtet. Berichte einer neuen,
vielversprechenden Energiequelle liefen um die Welt. Nach einem halben Jahr, einem
Negativbericht des US-Energieministeriums und einigen gescheiterten Versuchen, das
Experiment zu reproduzieren, setzte sich in Wissenschaft und Öffentlichkeit die Überzeugung
durch, es habe sich um einen Fehlalarm gehandelt. Jenseits des wissenschaftlichen und
öffentlichen Mainstreams jedoch haben Wissenschaftler in den letzten 15 Jahren die
Forschung vorangetrieben. In Italien und Japan sind dafür öffentliche Gelder zur Verfügung
gestellt worden. In Hunderten Experimenten wird mittlerweile von der Messung von
Fusionsprodukten, der Umwandlung von Elementen und einem Energiegewinn berichtet. Die
Erforscher der kalten Fusion haben erreicht, dass das US-Energieministerium diese Berichte
nun überprüft. Gespannt wartet die Fachwelt auf den Review. Der vorliegende Bericht
schildert Forschungsergebnisse aus 15 Jahren und fragt, wie es möglich war, dass außerhalb
des Internets kaum Informationen darüber bekannt geworden sind. Als Hauptgrund wird
genannt, dass die kalte Fusion bisherigen Erkenntnissen widerspricht, Fusion sei nur heiß
möglich. Berichtet wird auch, wie die kalte Fusion von Teilen der Politik und der
Wissenschaft aktiv bekämpft worden ist. In jedem Fall ist die kalte Fusion eine Konkurrenz
für die heiße Fusion, in die als Energiequelle der Zukunft bereits Milliardenbeträge investiert
worden sind.
quelle ist ein interessantes 32-seitiges .pdf aus dem jahre 2004: http://www.haikolietz.de/docs/kaltefusion.pdf

weitere verschiedene news zur kalten fusion findet man bei heise.de. (klick mich)
 
Zuletzt bearbeitet:
Der vorliegende Bericht
schildert Forschungsergebnisse aus 15 Jahren und fragt, wie es möglich war, dass außerhalb
des Internets kaum Informationen darüber bekannt geworden sind.

Also so bei spontanem Überfliegen: Weil es offensichtlich niemand seine Forschung so solide betrieben hat, dass sich ein hochwertiges wissenschaftliches Magazin zu einer Veröffentlichung überreden ließ :ugly:
 
Trotzdem ist die kalte Fusion nicht konform mit der Quantenphysik.
Ein paar Quantenobjekte (und dazu gehören auch Protonen) können nicht gleichzeitig eine Position und einen Impuls einnehmen.
Damit sie das machen, muss eine gewisse Energie aufgewendet werden.
Energie bei Quantenobjekten wird aber immer mit Wärmeenergie gleichgesetzt.
Ein absolut stilles Quantenobjekt gibt es erst bei null Kelvin.
Man braucht also sehr viel Wärmeenergie, damit sich zwei Protonen zu einem Deuterium vereinen.
Bei der Myonenkatalysierte Fusion gibt es aber die große Wahrscheinlichkeit, dass es sich mit dem Heliumkern vereint und nicht mehr eine Fusion katalysieren kann.
Also wird die Fusion schneller beendet sein als man mit dem Auge zwinkern kann. ;)
 
nuklear is geil... PUNKT!!!
Eine sehr fundierte Aussage... :ugly::schief:
Das Problem beim Atomausstieg sehe ich darin, dass eigentlich nur die reicheren westlichen Länder das Geld haben, um AKWs stillzulegen und alternative Anlagen zur Energiegewinnung zu errichten. Dummerweise haben aber genau die Länder die modernsten, sichersten und am besten gewartetsten Reaktoren am Start. Die Länder mit den unsicheren Reaktoren, z.B. im Gebiet der ehemaligen Sovjetunion, können ihre alten AKWs nicht stilllegen, denn sie sind auf den Strom angewiesen und haben kein Geld, um Strom zu kaufen oder alternative Kraftwerke neu zu errichten.

Was nützt uns in Deutschland der Atomausstieg, wenn irgendwann im Osten ein weiterer Reaktor explodiert und die Wolke dann wieder zu uns zieht?

Meiner persönlichen Meinung nach sollte man global zuerst dort ansetzen, wo die ältesten und unsichersten Reaktoren stehen, und diesen Ländern helfen. Wenn das geschafft ist arbeitet man sich hoch und am Ende sind die modernen AKWs dran. Das Problem ist halt nach wie vor auch, dass es keine Technik gibt, die ähnlich viel Strom bei ähnlich geringem CO2-Ausstoß liefert.
Fusion evtl. in Zukunft mal, da hat man zumindest den vorteil, dass die Reaktion dazu neigt, von alleine abzubrechen, wenn sie außer Kontrolle gerät. Das Problem bei Atomreaktoren ist ja, dass man den Reaktor drosselt, weil er von alleine schmelzen würde wie Wassereis am Strand. Man bewegt sich also im sicheren Grenzbereich während des Normalbetriebs. Ein Verlust dieser Reaktorkontrolle führt zu rapider Spaltung und Kettenreaktion, der Vorgang ist dann weder einzudämmen, noch zu bremsen oder zu stoppen. Kein anderer Kraftwerkstyp hat dieses Kontrollproblem und diesen enormen Effektradius im GAU-Fall.

Unabhängig davon, kennt ihr eigentlich das Interview mit Alexander Yuvchenko?
Alexander Yuvchenko’s story about Chernobyl
Er ist einer der ganz wenigen überlebenden Mitarbeiter des Tschernobyl-Reaktors, der am Unfalltag dort arbeitete. Sein Bericht hat schon etwas Episches, der Anblick vor Ort muss einen geradezu apokalyptischen Flair gehabt haben.
I couldn't imagine it was something to do with the reactor. Before it happened there were no vibrations, no sounds, nothing to indicate there was something wrong. We were trained for various emergency situations. We were engineers, and we were trained in what the reactors could or could not do and what could go wrong. We were prepared for fire and other things, but we were not trained for this. We all thought the safety measures were reliable, that if you pressed the emergency stop button to lower the control rods into the reactor - which is what my friend Leonid Toptunov in the control room did that night - that it would stop the power as it was supposed to. But it didn't. People make mistakes, but we thought the safety measures would compensate for that. We believed what we were told in the work manual.
To get a clearer idea of what had happened we walked outside. What we saw was terrifying. Everything that could be destroyed had been. The entire water coolant system was gone. The right-hand side of the reactor hall had been completely destroyed, and on the left the pipes were just hanging. That was when I realised that Khodemchuk was definitely dead. The place where I was told he'd been standing was in ruins. The huge turbines were still standing, but everything around them was rubble. He must have been buried under that. From where I stood I could see a huge beam of projected light flooding up into infinity from the reactor. It was like a laser light, caused by the ionisation of the air. It was light-bluish, and it was very beautiful. I watched it for several seconds. If I'd stood there for just a few minutes I would probably have died on the spot because of gamma rays and neutrons and everything else that was spewing out. But Tregub yanked me around the corner to get me out the way. He was older and more experienced.
I began to feel sick. I knew one of the first symptoms of radiation illness was vomiting, but I was thinking, have I eaten something? I was trying to keep the worst thoughts at bay. Half an hour after the explosion I had met a man with a dosimeter, he was fully covered so I don't know who it was, and I asked him what the reading was. He showed me the counter, which was off the scale. That was a frightening moment. It was impossible to say how much radiation we were taking in, but I knew it was a large dose. I was taken to the local hospital at about 5 am because I was too weak to walk. I was taken to Moscow that evening.
 
Meiner persönlichen Meinung nach sollte man global zuerst dort ansetzen, wo die ältesten und unsichersten Reaktoren stehen, und diesen Ländern helfen. Wenn das geschafft ist arbeitet man sich hoch und am Ende sind die modernen AKWs dran.

Das Problem ist halt, dass man bei Reaktoren in fremden Ländern nicht ansetzen kann, erst recht nicht, solange keine alternativen Techniken entwickelt wurden - reiche Länder einen Schritt vor.
 
Moderator-Edit: Dieses Post bezog sich auf die These einer Gesellschaft, die ausschließlich auf nukleare Energiegewinnung setzt. Aufgrund der mangelnde Diskussionskultur und gänzlich fehlender Wissenschaftlichkeit musste diese aber ausgelagert werden, weswegen dieses Post hier ein bißchen aus dem Zusammenhang gerissen, aber ggf. trotzdem lesenswert ist


Hmm, nur noch Atomkraftwerke benutzen....
Atomkraftwerke brauchen Uran 235.....
Uran 235 gibts nicht so häufig auf der Erde.....
Es muss erst von Uran 238 getrennt werden....

Das ganze ist nicht ganz billig und wird immer teurer, je mehr Atomkraftwerke damit versorgt werden müssten.


Aha, man will also Plutonium benutzen, hergestellt von schnellen Brütern.
Nicht schlecht, die Idee.
Aber um Plutonium mittels Uranbeschuss durch Deuterium herzustellen ist recht viel Energie nötig.
Für Atomwaffen mag das keine Rolle spielen. :ugly:
Aber zur Herstellung für Reaktoren ist das eine andere Sache.
 
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