Atomenergie/Energiepolitik

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Oder besteht generell keine Gefahr?

Castoren sollen es locker aushalten, wenn der Zug mit voller Geschwindigkeit in ne Wand fährt.
Stimmt das, resultiert aus Demonstrationen keinerlei Gefahr (jedenfalls keine Atomare. Gefahr von Sachbeschädigung besteht natürlich bei jeder größeren Menschenansammlung, Verbot der selbigen war aber selbst in der DDR nur das letzte Mittel und erinnert an noch düstere Zeiten)


Na dann lassen wir die Polizei doch mal weg und schauen, was die Ökoterroristen dann mit dem Zug anstellen. :ugly:

Trotz vieler Horrorstorys sind Ökoterroristen bislang ne recht selten Erscheinung.

Wie ich schon sagte, ein Atomausstieg ist wünschenswert, aber das geht nicht von heute auf morgen und schon garnicht ohne Alternativen.

Und deswegen soll man kommentarlos zusehen, wie mehrere Parteien geradezu einen Wiedereinstieg starten wollen?

Das wäre auch bei Autos sinnvoll, der Tesla-roadster mit seinen Notebook-Akkus ist dem ADAC auf der Autobahn ja überhitzt.

Solange wir noch fossile Energieträger verbrauchen, können wir mobile Energiespeicher erstmal nach hinten verschieben.


weoher hast du die quelle ? 20 billionen?

Siehe Anfang von Post12

Vor allem ist entscheidend, was am Ende für den Verbraucher haerauskommt und das wäre in der Tat eine Mehrbelastung für dieselbe Leistung...

Imho ist entscheidend, was für eine Belastung für ALLE bei raus kommt, nicht "den Verbraucher".
"Alle" schließt hierbei wirklich alle Betroffenen mit ein, angefangen von Opfern eines Kampfes gegen ein iranisches Atomprogramm bishin zu Menschen des Jahres 20080, die wahlweise verstrahlt werden oder Müllkippen flegen müssen.

Naja die Grünen sind dafür und haben das auch explizit erwähnt... Da gibts nix zu sagen

Bitte nochmal lesen...: Was für Aktionen genau finden sie gut und über welche machen sie keine Aussage.

Ich finde es absurd, von vornherein zu sagen, es gebe keine geeigneten Standorte. Die welt ist groß... wie wäre es mit Rocky Moutains, alte Mienen, Gorleben ?!
Auf jeden fall nicht sowas wie dei Asse :D... Aber es gibt durchaus geeignete Lagerstätten.

Interessante Hypothese.
Die Welt wartet seit einem halben Jahrhundert auf einen Beweis, dem man bislang aber noch keinen Schritt näher gekommen ist.
Und solange sich das nicht ändert, sollte man sich imho auch nicht drauf verlassen, dass es das jemals wird.
2 von 3 deiner genannten Möglichkeiten sind jedenfalls schon als eher schlecht geeignet einzustufen (Gorleben und Mienen - z.B. Asse)
Das sollte einem einen Eindruck davon geben, wie mangelhaft unsere Einschätzung möglicher Chancen ist und wir uns da einfach nicht drauf verlassen können.

Stimmt nicht ganz.... Genauso wenig ist nur die ökologische Betrachtung falsch. Ich denke aber, das ökonomische Argument hat größeren Stellenwert, da Atomernergie richtig angewandt keine wirklichen Nachteile mit sich zieht... und somit auch nicht durch das ökologische Argument entkräftet werden kann...

Das diskutieren wir hier gerade ;)
Imho gibts da eine ganze Reihe von Nachteilen und wir sind noch nichtmal mit dem ersten ("Müll") durch.


wenn wir uns was anständiges für die entsorgung überlegt haben ist dies die sauberste methode an energie zu kommen.

Wenn.
Zurück in der Realität müssen wir uns fragen, was wir bis dahin machen.

sonne, wind usw reichen einfach nicht aus in europa.

Sie reichen aus.
Ansonsten ist die Überlegung an sich schon amüsant:
Nimmst du auch Kredite in beliebiger Höhe auf, wenn dein Einkommen nicht reicht?
Oder versuchst du, weniger auszugeben?


Naja, was mich die letzten Jahre über traurig gemacht hat ist, dass Deutschland aus der Finanzierung der Kernfusionsforschungsreaktoren ausgestiegen ist. Die produzieren zwar immer noch radioaktiven Abfall, jedoch bedeutend weniger.

In der Theorie.
Bislang ist die Fusionstechnik ein Milliardengrab.
Hätte man für die Forschungsausgaben in der Nuklerenergie Solarzellen gefertigt, hätten wird vermutlich kein Energieproblem mehr...

Bis dahin könnte man, um dem Abbau von Uran zu verringern, auf den Schnellen Brüter setzen.

Ökonomisch sinnvoll, ökologisch auch (solange es funktioniert)
Praktisch sind die Dinger aber wesentlich unsicherer (nichts mit verdampfenden Moderator, der eine Kernschmelze unmöglich macht), wirklich schwerwiegend ist aber die Art der "Abfälle" und wie sie genutzt werden könnten.
(Insbesondere auch von anderen Staaten. Es ist politisch recht schwer durchzusetzen, dass ein Staat keine Brüter baut, weil ein anderer Staat, der selber welche hat, dass nicht will)

Aber da meint die deutsche Politik ja, er wäre gefährlich, weil Terroristen das Plutonium aus dem Reaktor klauen könnten; oder die mit 20-30 Prozent U-235 angereicherten Brennstäbe in ihrem Garten auf die kritische Masse anreichern, mit einer unaufälligen Fabrikhalle voller Zentrifugen z.Bsp.

U235 ist bei nem Brüter nicht das große Problem, es wird auch recht viel Plutonium erbrütet...

Im übrigen kann man mit Kernbrennstoffen nicht Atombomben bauen, für die man dann hochreines Material benötigt.
Schon mit deutlich geringeren Konzentrationen lassen sich kurzfristig stabile Kettenreaktionen erzeugen.
Die schmelzen zwar nicht ganze Städte, reduzieren aber die Lebenserwartung der Einwohner auf wenige Wochen.




@gettohomie:
Wenn du nichts zum Thema beitragen möchtest, bitte ich dich, diesem Thread fernzubleiben.
 
Sie reichen aus.
Ansonsten ist die Überlegung an sich schon amüsant:
Nimmst du auch Kredite in beliebiger Höhe auf, wenn dein Einkommen nicht reicht?
Oder versuchst du, weniger auszugeben?
zeig mir bitte verlässliche quellen!!! bis heute ist imho noch nicht mal in der zukunft die rede davon, das alternative energien 100% decken können...

In der Theorie.
Bislang ist die Fusionstechnik ein Milliardengrab.
Hätte man für die Forschungsausgaben in der Nuklerenergie Solarzellen gefertigt, hätten wird vermutlich kein Energieproblem mehr...

:lol::lol::lol:, aber lassen wir das...
 
zeig mir bitte verlässliche quellen!!! bis heute ist imho noch nicht mal in der zukunft die rede davon, das alternative energien 100% decken können...

In der Leitstudie08 (brauchbare Grafik auf S.79) der Bundesregierung werden über 85% Anteil bis 2060 (bei relativ konstantem Gesamtverbrauch) prognostiziert - und diese Studie gibt nicht das technisch machbare an, sondern eine ökonomisch vertretbare (nach den ersten paar Jahrzehnten ggf. ökonomisch vorteilhafte) Umsetzungsmöglichkeit.
(selbstverständlich inkl. Atomausstieg, wie er mal beschlossen wurde)

An anderer Stelle (S.44) sieht man Ausbaupotential bis auf 87% des derzeitigen Stromverbrauches - wobei für Solarenergie aber nur bislang ungenutztes Potential, keine neuen Flächen eingeplant werden.

"Erneuerbare Energien reichen hinten und vorne nicht" ist in etwa so überholt wie "wir steuern auf eine Eiszeit zu".
 
so... ich beziehe mich überwiegend auf meine Aussagen und die Gegenargumente... sonst wirds zu lang!

Trotz vieler Horrorstorys sind Ökoterroristen bislang ne recht selten Erscheinung.
Leider nicht... Ich behalte mir vor, leute die sich nur gewaltsam von den Gleisen treiben lassen, als solche zu bezeichnen ;)

Gefahr von Sachbeschädigung besteht natürlich bei jeder größeren Menschenansammlung, Verbot der selbigen war aber selbst in der DDR nur das letzte Mittel und erinnert an noch düstere Zeiten
Ähm... wir sind nicht gegen Demostrationen... Wir sind gegen Gewltsame Demonstrationen mit Straftatbestand. Natürlich steht es jedem frei, zu demonstrieren, aber das Gewaltmonopol sollte schon beachtet werden...

Und deswegen soll man kommentarlos zusehen, wie mehrere Parteien geradezu einen Wiedereinstieg starten wollen?
Wir reden vorerst über Beibehaltung der AKWs, neue müssen ja nicht unbedingt gebaut werden. Wenn es nach der CDU geht (die ja mit der FDP koalieren will) auf jeden Fall erst einmal nicht...
Aber euch kann mans ja nie recht machen: Die alten AKWs sind ja schließlich nicht sicher genug, heißt es dann bestimmt schon wieder. Fakt ist für mich: Ohne AKWs wirds sehr sehr schwer und es wäre sinnfrei, voreilig auszusteigen

Bitte nochmal lesen...: Was für Aktionen genau finden sie gut und über welche machen sie keine Aussage.
UM das ganze mal abzukürzen:
"Die Grünen selbst sind bei den Protesten rund um Gorleben viel zahlreicher vertreten als in vergangenen Jahren. Prominente Parteimitglieder haben zu Blockaden gegen den Atommülltransport aufgerufen, die niedersächsische Landtagsfraktion kündigte eine Sitzung in unmittelbarer Nähe der Castor-Strecke an" [QUELLE: tagesspiegel.de]
Das heißt, dass sie die Aktionen unterstützen und keinerlei Distanz zeigen. Sie sind in der Beziehung einfach radikal...

Imho ist entscheidend, was für eine Belastung für ALLE bei raus kommt, nicht "den Verbraucher".
"Alle" schließt hierbei wirklich alle Betroffenen mit ein, angefangen von Opfern eines Kampfes gegen ein iranisches Atomprogramm bishin zu Menschen des Jahres 20080, die wahlweise verstrahlt werden oder Müllkippen flegen müssen.
Ja... aber auch solche, die definitiv stärker vom Klimawandel betroffen sein werden, wenn wir auf AKWs verzichten, denn im mom gibts nur fossile energieträger als wirkliche alternativen...
Wenn man ein richtiges Endlager hat (wie zb gorleben), dann ist dein Argument nicht haltbar.

Sorry, ich amüsiere mich eher über dich ^^
Erläuterung? Beispeil? Begründung? Einfach Thesen in den Raum werfen kann ich auch...
Dann zeig mir mal eine neutrale, objektive Quelle, die das zeigt

Hätte man für die Forschungsausgaben in der Nuklerenergie Solarzellen gefertigt, hätten wird vermutlich kein Energieproblem mehr...
Wäre die Kernfusion im großen Maßstab gelungen, hätten wir ebenso keines... Woher willst du wissen, dass deine tollen Solarzellen so erfolgreeich wären? Hinterher ist man wie gesagt immer schlauer... UNd das ökonomische Problem schreit hier wieder einmal auf :D

@gettohomie:
Wenn du nichts zum Thema beitragen möchtest, bitte ich dich, diesem Thread fernzubleiben.
Jap finde ich auch! Wenn du nichts zu sagen hast, poste einfach nix! Selbst wenn du 1000000 posts hast, wissen alle das nur spam dabei war! Und das nervt schon! Ich beobachte das auch in anderen Themen, wird eig mal Zeit, dass du eine Verwarnung erhältst.

"Erneuerbare Energien reichen hinten und vorne nicht" ist in etwa so überholt wie "wir steuern auf eine Eiszeit zu"
Heißt das, überspitzt gesagt, dass zu den Klimawandel als Grüner leugnest? Das wäre iegendwie auch paradox ;)

So das wars erstmal, kb mehr zu tippen

greetz

theLamer

PS: hast ja schon viele, die gegen dich argumentieren ;)...
Aber ich finde es gut, dass die Diskussion jetzt voll entbrannt ist =)
 
Solange wir noch fossile Energieträger verbrauchen, können wir mobile Energiespeicher erstmal nach hinten verschieben.
Eigentlich ist es sogar das Gegenteil, man muss gleichzeitig überlegen, wie man Energie effizient (und kompakt!) speichern kann, wenn man darüber redet, von den "einfachen" fossilen Brennstoffen wegzukommen.

Erneuerbare Energien haben nämlich auch erhebliche Nachteile, was die verlässliche, stabile Energieproduktion betrifft:

Solarzellen: Nachts scheint die Sonne logischerweise nicht, darüber hinaus haben wir in unserem Ländle sehr oft (Regen-)Wolken, die die Sonne verdecken, oder auch im Winter mal eine nur eine paar Stunden scheinende, "schwache" Sonne ...

Windernergie: SEHR unzuverlässig, man ist buchstäblich auf ständige frische Lüftchen angewiesen, darüber hinaus macht diese Art der Energieversorgung in vielen südlicheren Regionen nicht so viel Sinn wie an der eher stürmischen Küste ..... hier wäre gleichzeitig ein riesiges neues Leitungsnetz nötig, das den Saft runter zur bayerischen Industrie transportiert

Wasserkraft: Nun, kurz gesagt: Nicht durchsetzbar. Man kann nicht derart viele Dämme bauen, wie benötigt würden, besonders die Grünen dürften auf die Barrikaden gehen ... und Unterwasserturbinen in der Nordsee sind imo auch nicht DIE Lösung ..... ist doch ein erheblicher Eingriff ins Ökosystem, den Meeresboden damit zuzupflastern ... außerdem hätte man wieder das Transportproblem.


Stelle fest: Am besten wäre noch Solarstrom, der ist aber im Winter / nachts / bei schlechtem Wetter (wobei hier wieder Windräder das ausgleichen könnten) nicht so effizient wie in den "Rechenmodellen" vorgesehen, ergo muss man die erzeugte Energie (vor allem die aus dem Sommer) irgendwie speichern.

Ergo macht eine konsequente Forschung in Stromspeicher-Möglichkeiten schon Sinn, zumal künftige Autos höchst wahrscheinlich mit Strom fahren (müssen?!), da wir von einem funktionierenden Netzwerk der "anderen Alternative", dem Betrieb mit flüssigem Wasserstoff, noch etliche Jahrzehnte entfernt sind, hab mal irgendwo gelesen, dass ein entsprechendes Netz mindestens 50 Jahre bräuchte, bis der selbe Umfang wie mit der heutigen Benzin-Versorgung erreicht wäre ...... also muss man sich mal Gedanken machen, wie Auto's (vor allem dickere Maschinchen, wie LKW's, Flugzeuge, Schiffe und die dicken Arbeitsmaschinen wie Bagger etc. ... ) bitte mit dem entsprechend benötigtem Strom über mehrere Stunden versorgt werden können (vor allem dann nicht ~6 Stunden "nachladen" muss !!!!) ...


Eine effiziente, kostengünstige Speicherung elektrischer Energie ist nebst der Erzeugung dieser DIE Herausforderung meiner Meinung nach.
 
In der Leitstudie08 (brauchbare Grafik auf S.79) der Bundesregierung werden über 85% Anteil bis 2060 (bei relativ konstantem Gesamtverbrauch) prognostiziert - und diese Studie gibt nicht das technisch machbare an, sondern eine ökonomisch vertretbare (nach den ersten paar Jahrzehnten ggf. ökonomisch vorteilhafte) Umsetzungsmöglichkeit.
(selbstverständlich inkl. Atomausstieg, wie er mal beschlossen wurde)

Das hängt schwer vom jeweiligen Standpunkt und von der jeweiligen Quelle ab. Es gibt auch ganz andere Studien, nach denen die renewable energie sources zwar zunehmen werden, aber aber weitem nicht so, wie es andere Quellen betrachten. Gehst du nach der NEA so wird die Kernernergie in den nächsten Jahren deutlich zunehmen, allerdings forcieren sie jenes indirekt auch. Betrachtest du die deutlich neutralere IEA, so wird der Energiebedarf jährlich um 1,6 % zunehmen und im Jahre 2030 hauptsächlich (80%) von fossilen Energiequellen (hauptsächlich Kohle) beglichen. Erneuerbare Energiequellen werden zwar zunehmen und werden, laut der IAE, im Jahre 2010 Gas als Energiequelle ersetzen, aber sie werden bei weitem keine so große Rolle spielen wie fossile Energiequellen. Als wichtigen Grund für die Zunahme der erneuerbaren Energien werden Subventionen genannt.
 
In der Leitstudie08 (brauchbare Grafik auf S.79) der Bundesregierung werden über 85% Anteil bis 2060 (bei relativ konstantem Gesamtverbrauch) prognostiziert - und diese Studie gibt nicht das technisch machbare an, sondern eine ökonomisch vertretbare (nach den ersten paar Jahrzehnten ggf. ökonomisch vorteilhafte) Umsetzungsmöglichkeit.
(selbstverständlich inkl. Atomausstieg, wie er mal beschlossen wurde)

An anderer Stelle (S.44) sieht man Ausbaupotential bis auf 87% des derzeitigen Stromverbrauches - wobei für Solarenergie aber nur bislang ungenutztes Potential, keine neuen Flächen eingeplant werden.

"Erneuerbare Energien reichen hinten und vorne nicht" ist in etwa so überholt wie "wir steuern auf eine Eiszeit zu".

sehe meine worte nicht wiederlegt...

zudem hab ich nicht gesagt das es nicht reicht, ich hab gesagt, das es ein energiemix sein wird... auch das sehe ich nicht wiederlegt
 
Stelle fest: Am besten wäre noch Solarstrom, der ist aber im Winter / nachts / bei schlechtem Wetter (wobei hier wieder Windräder das ausgleichen könnten) nicht so effizient wie in den "Rechenmodellen" vorgesehen, ergo muss man die erzeugte Energie (vor allem die aus dem Sommer) irgendwie speichern.
Wobei es auch da Probleme gibt. Solarzellen sind zwar nicht so standortabhängig wie Wind- oder Wasserkraftanlagen, aber die Zellen sind afaik anfällig für Beschädigungen und nicht ganz simpel in der Herstellung. In den Wüsten, und in Äquatornähe, wo man am meisten Sonne abkriegt, sind die Bedingungen zu extrem für große Solaranlagen, soweit ich weiß.
Kernkraft und Kohlekraft haben halt den vorteil, dass sie nahezu standortunabhängig sind und nicht mit natürlichen Phänomenen wie Wind, Sonne oder starker Strömung interagieren müssen. Lediglich Kühlwasser braucht man eventuell.
Ergo macht eine konsequente Forschung in Stromspeicher-Möglichkeiten schon Sinn, zumal künftige Autos höchst wahrscheinlich mit Strom fahren (müssen?!), da wir von einem funktionierenden Netzwerk der "anderen Alternative", dem Betrieb mit flüssigem Wasserstoff, noch etliche Jahrzehnte entfernt sind, hab mal irgendwo gelesen, dass ein entsprechendes Netz mindestens 50 Jahre bräuchte, bis der selbe Umfang wie mit der heutigen Benzin-Versorgung erreicht wäre ...... also muss man sich mal Gedanken machen, wie Auto's (vor allem dickere Maschinchen, wie LKW's, Flugzeuge, Schiffe und die dicken Arbeitsmaschinen wie Bagger etc. ... ) bitte mit dem entsprechend benötigtem Strom über mehrere Stunden versorgt werden können (vor allem dann nicht ~6 Stunden "nachladen" muss !!!!) ...
Der Mittelweg ist halt hybrid, und das ist imho auch sinnvoller als Erdgas, Autogas und ähnliche alternativen. So wie beim Prius, Elektromotor für die Stadt und Benzin, wenn der saft ausgeht oder man Mehr PS braucht. Das große Problem momentan bei e-Autos sind eben die Akkus, denn diese müssen leicht, schnell zu laden, unfallsicher und hochkapazitiv sein.
Aber wie gesagt, es gibt firmen, die hier schon erste Erfolge erzielt haben, in naher Zukunft sind die Next-Gen Akkus dann wohl serienreif.
Übrigens gabs schon ein Gefährt mit Elektromotor, bevor Benz damals sein erstes Automobil vorstellte. Da aber Benzin billig und populärer wurde, hat sich das Prinzip nie durchsetzen können - bisher. :)
Eine effiziente, kostengünstige Speicherung elektrischer Energie ist nebst der Erzeugung dieser DIE Herausforderung meiner Meinung nach.
Bei Alternativer Energieerzeugung auf jeden Fall, denn die sind ja wetter- oder zeitabhängig. Das wäre auch ein wichtiger Schritt, um unabhängiger von Dauererzeugern wie AKWs zu werden. Wenn man Strom gut speichern kann, ist es möglich, ihn dann zu erzeugen, wenn es weniger kostet. ;)
 
Wenn wir jetzt unsere AKW abschalten stehen wir ja auch von dem Problem das wir Strom im Auslang zukaufen müssten und uns abhängig machen würden.

Das die Strompreise dann erheblich ansteigen würden ist wohl klar und wo der Strom herkommt wohl auch, nämlich aus AKWs. Am besten auch welchen im Ostblock, die bauen dann auch extra für uns neue unsichere AKWs um deren Arbeitsplätze und Wohlstand zu erhalten während hier Strom langsam zu einem Luxusgut verkommt.

Hier in der Gegend bleibt man zum Glück von den Ökospinnern ziemlich verschont, die brauchen das AKW nämlich auch für die Butter auf dem Brötchen.

Damit sich auch noch der letzte über mich aufregen kann: Wir brauchen neue AKWs um unseren wachsenden Strombedarf zu decken.
 
Leider nicht... Ich behalte mir vor, leute die sich nur gewaltsam von den Gleisen treiben lassen, als solche zu bezeichnen ;)

Ich lass dir deinen Sprachgebrauch, werde dann aber in Zukunft "Terrorist" aus deinem Munde nicht als einen Hinweis auf besonders schadhaftes Verhalten interpretieren.

Ähm... wir sind nicht gegen Demostrationen... Wir sind gegen Gewltsame Demonstrationen mit Straftatbestand. Natürlich steht es jedem frei, zu demonstrieren, aber das Gewaltmonopol sollte schon beachtet werden...

Du willst vielen tausend Menschen das demonstrieren verbieten, weil sich einzelne falsch verhalten. (wobei du das Level für "Gewalt" auch noch extrem niedrig ansetzt. Passiv den Weg versperren ist nach landläufiger Definition alles andere als gewalttätig - aber du hast da ja deine eigenen Begriffsauffassungen...)
Damit steht es der Mehrheit der Leute nicht mehr frei, zu demonstrieren.

Wir reden vorerst über Beibehaltung der AKWs, neue müssen ja nicht unbedingt gebaut werden.

Wir reden zumindest von umfangreichen Moderniesierungen, die vielerorts nötig wären.

Fakt ist für mich: Ohne AKWs wirds sehr sehr schwer und es wäre sinnfrei, voreilig auszusteigen

Wobei "nicht voreilig" für dich scheinbar bedeutet, mittelfristig rein gar nichts zu unternehmen, was uns einem Ausstieg näherbringt.

Meiner Meinung nach (jup, auch ich kann Begriffe definieren) kommt das auf eine vollständige Ablehnung eines Ausstiegs gleich.


UM das ganze mal abzukürzen:
Das heißt, dass sie die Aktionen unterstützen und keinerlei Distanz zeigen. Sie sind in der Beziehung einfach radikal...

Ich wiederhole meine Argumente kein drittes Mal, sondern füge "radikal" zu der Liste von Begriffen hinzu, die aus deinem Munde eine stark abgeschwächte Bedeutung haben.


Ja... aber auch solche, die definitiv stärker vom Klimawandel betroffen sein werden, wenn wir auf AKWs verzichten,

Ja, auch solche.
Wobei das eine recht komplexe Überlegung ist, denn um eine wirklich klimarelevante Rolle müsste die Atomenergie global eingesetzt werden - auch in einer ganzen Reihe von Staaten, in denen man lieber keine Nukleartechnologie sehen möchte.
Als Bonus gibt es bei diesen Überlegungen dann noch eine Nutzungsdauer von Fissionskraftwerken in einer Größenordnung von 6-7 Jahrzehnten, bis dieser Technik einfach der Rohstoff ausgeht. (Die Müllmengen werden bis dahin gigantisch sein)
Jup, keine einfache Überlegung.
Ein klares "oh nein, bloß kein CO2" kommt jedenfalls nicht bei raus.

Wenn man ein richtiges Endlager hat (wie zb gorleben), dann ist dein Argument nicht haltbar.

Du willst nicht ernsthaft Gorleben als dauerhaft sicher bezeichnen?
Gegen das Ding dürften mitlerweile fast mehr Gutachten vorliegen, als seinerzeit gegen Asse.

Sorry, ich amüsiere mich eher über dich ^^
Erläuterung? Beispeil? Begründung? Einfach Thesen in den Raum werfen kann ich auch...
Dann zeig mir mal eine neutrale, objektive Quelle, die das zeigt

Vielleicht solltest du dein Amusement unterbrechen und ein paar weitere Posts lesen.

Wäre die Kernfusion im großen Maßstab gelungen, hätten wir ebenso keines... Woher willst du wissen, dass deine tollen Solarzellen so erfolgreeich wären? Hinterher ist man wie gesagt immer schlauer... UNd das ökonomische Problem schreit hier wieder einmal auf :D

Einfache Rechnung: Kosten Nuklerarforschung*Preis für Solaranalgen = regenerative Energiemenge, die mit dem Geld hätte erreicht werden sollen.
Sicherlich ist das eine Rechnung, die erst im Nachhinein einfach ist.
Ich kritisiere auch nicht diejenigen, die seinerzeit mit Forschung in Richtung Kernfusion angefangen haben. (die in Richtung kommerzieller Kernfission schon. Denn da war von vorneherein abzusehen, dass man auf ein gigantisches Endsorgungsproblem hinarbeitet)
Ich stimme aber genauso denjenigen zu, die irgendwann eingesehen haben, dass Investitionen in diesen Bereich einfach zu keinen Resultaten führen.

Heißt das, überspitzt gesagt, dass zu den Klimawandel als Grüner leugnest?

Nein, das heißt, dass ich leugne, dass erneuerbare Energien zu nichts zu gebrauchen sind.



PS: hast ja schon viele, die gegen dich argumentieren ;)...
Aber ich finde es gut, dass die Diskussion jetzt voll entbrannt ist =)

War in einem Computerforum nicht anders zu erwarten - da trifft man vergleichsweise wenig Leute, die mehr als 3 Jahre in die Zukunft denken oder sich gar für Natur interessieren ;)


Erneuerbare Energien haben nämlich auch erhebliche Nachteile, was die verlässliche, stabile Energieproduktion betrifft:

Solarzellen: Nachts scheint die Sonne logischerweise nicht, darüber hinaus haben wir in unserem Ländle sehr oft (Regen-)Wolken, die die Sonne verdecken, oder auch im Winter mal eine nur eine paar Stunden scheinende, "schwache" Sonne ...

Nachts verbrauchen auch vergleichsweise wenig Menschen Energie.
Die für Kapazitätsberechnungen herangezogenen Energiemengen gehen bereits von einer gewissen Bewölkung aus - tatsächlich könnte man mit großvolumigen Speicherkapazitäten deutlich mehr rausholen.
Aber von derartigen Kapazitäten zu bezahlbaren Preisen sind chemische Speicher meilenweit entfernt.
Im Winter (und bei schlechtem Wetter allgemein) haben praktischerweise die Windkraftanlagen ein um so größeres Potential

Windernergie: SEHR unzuverlässig, man ist buchstäblich auf ständige frische Lüftchen angewiesen, darüber hinaus macht diese Art der Energieversorgung in vielen südlicheren Regionen nicht so viel Sinn wie an der eher stürmischen Küste ..... hier wäre gleichzeitig ein riesiges neues Leitungsnetz nötig, das den Saft runter zur bayerischen Industrie transportiert

Ich weiß, dass ist für Leute südlich der Mittelgebirge schwer nachzuvollziehen, aber die Lüftchen im Norden sind sehr frisch und sehr häufig.
Was in einigen Gegenden Süddeutschlands Chaos mit umgestürzten Bäumen&Co anrichtet, kommt hier wöchentlich vor.

Das mit dem Netz ist zugegebenermaßen ein Problem (schätzungsweise bleiben 10-20% des Potentials bereits installierter Anlagen ungenutzt, weil der Strom nicht abgeleitet werden kann) und entsprechende Trassen sind schon lange in Planung.
Leider finden die großen Stromkonzerne da immer wieder "Probleme", so dass die Umsetzungen z.T. um ein Jahrzehnt verzögert sind...
Aber solange man Kernkraftwerke betreibt, stört dass ja nicht :$

Wasserkraft: Nun, kurz gesagt: Nicht durchsetzbar. Man kann nicht derart viele Dämme bauen, wie benötigt würden, besonders die Grünen dürften auf die Barrikaden gehen ...

Es gibt noch einiges ungenutztes Potential an bestehenden Staustufen (siehe der oben von mir verlinkte Bericht - ~Verdoppelung der Leistung wäre möglich, ausdrücklich ohne neue Dämme)

und Unterwasserturbinen in der Nordsee sind imo auch nicht DIE Lösung ..... ist doch ein erheblicher Eingriff ins Ökosystem, den Meeresboden damit zuzupflastern ... außerdem hätte man wieder das Transportproblem.

Jup, die Dinger können noch ein bißchen Forschung vertragen. (vor allem bezüglich Geräuschemissionen - auf der anderen Seite ist die Nordsee da eh ne Katastrophe)
Aber richtig umgesetzt sind sie genauso umweltschonend wie Windräder - und noch wesentlich leistungsfähiger.
Man muss also keine großen Flächen zupflastern. (zugegeben wären die Baukosten gerade in der Nordsee enorm, schon allein weil küstennahe Standorte fehlen. Aber eigentlich sollten Kombinationen mit Offshore-Windparks möglich sein)


Ergo macht eine konsequente Forschung in Stromspeicher-Möglichkeiten schon Sinn, zumal künftige Autos höchst wahrscheinlich mit Strom fahren (müssen?!), da wir von einem funktionierenden Netzwerk der "anderen Alternative", dem Betrieb mit flüssigem Wasserstoff, noch etliche Jahrzehnte entfernt sind, hab mal irgendwo gelesen, dass ein entsprechendes Netz mindestens 50 Jahre bräuchte, bis der selbe Umfang wie mit der heutigen Benzin-Versorgung erreicht wäre ......

Alles ein Frage der ökonomischen Gegebenheiten.
Ein brauchbares Netz an Stromtankstellen wäre auch nicht viel leichter einzurichten. (werden schließlich sehr große Strommengen in kurzer Zeit benötigt, wenn man "tanken" will, oder sogar Austauschakkus. Laden über Nacht dagegen würde Stromanschlüsse und -abrechnung an jedem Parkplatz erfordern...)

Bis auf weiteres halte ich Biodiesel, Ethanol und Biogas aber für die wesentlich einfachere Alternative.
Bislang sind die (und fossile Brennstoffe) zum Ausgleich in der stationären Versorgung kaum wegzudenken - erst wenn man sie da ersetzt hat, sollte man sie imho im mobilen Einsatz zurückdrängen, denn dafür eine Technik zu entwickeln, die 100%ig mit nem Verbrennungsmotor konkurrieren kann, ist sehr schwer, ob wir stationär oder mobil einsparen aber eigentlich egal.

also muss man sich mal Gedanken machen, wie Auto's (vor allem dickere Maschinchen, wie LKW's, Flugzeuge, Schiffe und die dicken Arbeitsmaschinen wie Bagger etc. ... ) versorgt werden können

Gerade die ließen sich problemlos mit Wasserstoff versorgen, da sie i.d.R. von festen Stützpunkten aus operieren, an denen sich leicht neue Tankstellen installieren lassen. (vor allem LKWs und Flugzeuge. Bei Schiffen hat die direkte Windkraft ohnehin einiges Potential, nur bei Arbeitsmaschienen müsste man mal gucken, ob Strom nicht vielleicht doch sinnvoller ist. Möglich wäre er da auf alle Fälle, da bei großen Einsätzen meist sowieso auch große Stromzuleitungen gelegt werden ;) )



Das hängt schwer vom jeweiligen Standpunkt und von der jeweiligen Quelle ab. Es gibt auch ganz andere Studien, nach denen die renewable energie sources zwar zunehmen werden, aber aber weitem nicht so, wie es andere Quellen betrachten. Gehst du nach der NEA so wird die Kernernergie in den nächsten Jahren deutlich zunehmen, allerdings forcieren sie jenes indirekt auch. Betrachtest du die deutlich neutralere IEA, so wird der Energiebedarf jährlich um 1,6 % zunehmen und im Jahre 2030 hauptsächlich (80%) von fossilen Energiequellen (hauptsächlich Kohle) beglichen. Erneuerbare Energiequellen werden zwar zunehmen und werden, laut der IAE, im Jahre 2010 Gas als Energiequelle ersetzen, aber sie werden bei weitem keine so große Rolle spielen wie fossile Energiequellen. Als wichtigen Grund für die Zunahme der erneuerbaren Energien werden Subventionen genannt.


Hmmm - global sieht die Sache sicherlich anders aus.
Entwicklungsländern kümmern sich halt meist einen Dreck um die Umwelt und Fossile Energieträger sind die bequemste Option.
Atomenergie aber auch keine Alternative.
(politisch suboptimal, technologische und finanzielle Unterstützung aus dem Ausland wäre ebenfalls nötig. Die kann man dann aber auch ebensogut in erneuerbare stecken, wenn man sowieso bei 0 anfängt.)

Grundsätzlich beschreibt der Bericht aber nur, was unter den herschenden politischen Bedingungen (die in den meisten Staaten -vorsichtig ausgedrückt- eingeschränkt zukunftstauglich sind) zu erwarten ist.
In meiner Diskussion mit Exa ging es aber eher darum, was (technisch) möglich ist.


sehe meine worte nicht wiederlegt...

zudem hab ich nicht gesagt das es nicht reicht, ich hab gesagt, das es ein energiemix sein wird... auch das sehe ich nicht wiederlegt

Du sagtest, dass sie maximal 30% Abdeckung möglich sind.
Ich habe dir Studien einer Regierung mit Unionsmehrheit (sollte wohl einigermaßen glaubwürdig sein) gezeigt, die ein Szenario präsentieren, in dem 87% nicht nur technisch, sondern sogar politisch und ökonomisch machbar sind.
Wenn das nicht als Wiederlegung ausreicht, dann weiß ich auch nicht mehr weiter.
 
Nachts verbrauchen auch vergleichsweise wenig Menschen Energie.
Die für Kapazitätsberechnungen herangezogenen Energiemengen gehen bereits von einer gewissen Bewölkung aus - tatsächlich könnte man mit großvolumigen Speicherkapazitäten deutlich mehr rausholen.
Aber von derartigen Kapazitäten zu bezahlbaren Preisen sind chemische Speicher meilenweit entfernt.
Im Winter (und bei schlechtem Wetter allgemein) haben praktischerweise die Windkraftanlagen ein um so größeres Potential
Tatsächlich verbrauchen wir nachts sehr wohl sehr viel "Energie", besonders im Winter, nämlich zum z.B. heizen, bzw. gibt es sehr viele ernergieintensive Branche, wo die Bänder auch nachts nicht still stehen ... (Ich hab da meinen Gedankengang wohl nicht ganz ausgeführt, sry) :

Wenn wir irgendwann mal ohne fossile Brennstoffe leben wollen / müssen, dann muss zwangsweise auch Ersatz dafür her. Es bestünde zwar die Möglichkeit mit Wasserstoff-Heizagregaten da was zu reissen, aber bedenkt man die irrsinnige Menge an Wasserstoff, die man benötigt um jedwede mobile Maschine zu betreiben, als auch damit auf einmal zu versuchen alle Hütten zu heizen, dann wirds so langsam problematisch derartige Unmengen an Wasserstoff heranzukarren, zumal die "Herstellung" von Wasserstoff, und dessen "Abfüllung" in flüssig-komprimierte Form eine Unmenge an Energie verschlingt.

Man könnte zwar mit anderen Alternativen, wie Pellet-Öfen, heizen, aber auch da wird die pure Masse an Häusern bzw. auch größeren Apparillos, siehe z.B. NY, Shanghai ... ) zwangsläufig ein Problem.

Da werden dann halt auch so verrückte Ideen wie elektrisches Heizen denkbar ...... und dafür bräuchte man dann sehr beachtliche Mengen Energie, um zumindest einen Teil der Hütten so warm zu halten.

Auch gibt es sehr viele Geräte, die pausenlos laufen, wie Server-Farmen, Kühlaggregate, das Bahn- bzw. das gesamte Verkehrsnetz ...... die Bahn hat schließlich eigens Kraftwerke nur für die Schienen am Laufen ! Mag ja durchaus sein, dass der der Privatverbrauch der Haushalte durch Haushaltsgeräte nachts drastisch abflacht, trotzdem wird auch nchts immer noch allerorten sehr viel verschiedenartige Energie gebraucht, daher muss man halt auch mal etwas in diese Richtung denken.
 
Tatsächlich verbrauchen wir nachts sehr wohl sehr viel "Energie", besonders im Winter, nämlich zum z.B. heizen, bzw. gibt es sehr viele ernergieintensive Branche, wo die Bänder auch nachts nicht still stehen ... (Ich hab da meinen Gedankengang wohl nicht ganz ausgeführt, sry) :

Wenn wir irgendwann mal ohne fossile Brennstoffe leben wollen / müssen, dann muss zwangsweise auch Ersatz dafür her. Es bestünde zwar die Möglichkeit mit Wasserstoff-Heizagregaten da was zu reissen, aber bedenkt man die irrsinnige Menge an Wasserstoff, die man benötigt um jedwede mobile Maschine zu betreiben, als auch damit auf einmal zu versuchen alle Hütten zu heizen, dann wirds so langsam problematisch derartige Unmengen an Wasserstoff heranzukarren, zumal die "Herstellung" von Wasserstoff, und dessen "Abfüllung" in flüssig-komprimierte Form eine Unmenge an Energie verschlingt.

Man könnte zwar mit anderen Alternativen, wie Pellet-Öfen, heizen, aber auch da wird die pure Masse an Häusern bzw. auch größeren Apparillos, siehe z.B. NY, Shanghai ... ) zwangsläufig ein Problem.

Da werden dann halt auch so verrückte Ideen wie elektrisches Heizen denkbar ...... und dafür bräuchte man dann sehr beachtliche Mengen Energie, um zumindest einen Teil der Hütten so warm zu halten.

Auch gibt es sehr viele Geräte, die pausenlos laufen, wie Server-Farmen, Kühlaggregate, das Bahn- bzw. das gesamte Verkehrsnetz ...... die Bahn hat schließlich eigens Kraftwerke nur für die Schienen am Laufen ! Mag ja durchaus sein, dass der der Privatverbrauch der Haushalte durch Haushaltsgeräte nachts drastisch abflacht, trotzdem wird auch nchts immer noch allerorten sehr viel verschiedenartige Energie gebraucht, daher muss man halt auch mal etwas in diese Richtung denken.

Klar braucht man "Unmengen" von den alternativen Energieträgern, sie sollen ja auch Unmengen von Öl und Gas ablösen. Das das nicht einfach oder von heute auf morgen realisierbar ist ist klar. Aber es ist einfach unumgänglich.

Wenn jedes neu gebaute Haus ein Passiv- oder Nullenergiehaus wäre und man die Modernisierung alter Häuser stärker fördern würde, wäre wir den Privatsektor schon los. Oder noch besser Plusenergiehäuser, die produzieren sogar Energie statt welche zu verbrauchen.
 
Klar braucht man "Unmengen" von den alternativen Energieträgern, sie sollen ja auch Unmengen von Öl und Gas ablösen. Das das nicht einfach oder von heute auf morgen realisierbar ist ist klar. Aber es ist einfach unumgänglich.

Wenn jedes neu gebaute Haus ein Passiv- oder Nullenergiehaus wäre und man die Modernisierung alter Häuser stärker fördern würde, wäre wir den Privatsektor schon los. Oder noch besser Plusenergiehäuser, die produzieren sogar Energie statt welche zu verbrauchen.
Häusle gibbet aber auch ne Menge ....... :D Die alle um/neuzubauen relativiert die eingesparte Energie durch die aufgewendete Enrgie beim Bau vorerst wieder ....

Genau so kosten neue "Energiespar-PCs" in der Herstellung mehr an Energie (bzw. Rohöl in dem Fall, so zumindest die meisten Rechnungen), als der später in den ersten Jahren meist verbraucht. Sofort umrüsten wäre also sinnlos, bei wirklich anstehenden Neuanschaffungen (seien es PC-Teile oder Häuser) sollte man dann drauf achten.

Aber unumgänglich stimmt schon.
 
Ich finde, würden mal anstatt Strassen für Autos eine aspahltierte und unterbrechungsfreie Trasse für Fahrräder gebaut, wären den Pendler, die bis zu 20 km zur Arbeit fahren müssten, eine Alternative geboten, die keine Rohstoffe oder Akkus verbrauchen(ok, Essen vielleicht, aber die Menschen in den Industrieländern werden ja eh alle dick, von den Fettreserven könnte man Deutschland sicher auch einige Jahre lang mit Strom versorgen).
Aber die Menschen sind ja zu faul und sehen nicht mal ein, dass man mit dem Fahrrad sogar in einer "Autostadt" wie bei mir in Kassel in der Innenstadt schneller oder gleichschnell wie Autos vorankommt. Von den vielen geretteten Menschenleben durch vermiedene Autounfälle will ich gar nicht reden.
Für Menschen, die weiter pendeln, ist die Bahn eine nette Möglichkeit oder würde auch mal mehr in den Öffentlichen Nahverkehr investiert und würden diese keine absurd hohen Fahrpreise verlangen, bräuchte man sich um Elektroautos gar keine Gedanken machen.

Aber Menschen wollens ja bequem und einfach mit dem Auto.:daumen2:

Nachtrag: Und wenn ich dann auch noch sehe, dass in den Stoßzeiten fast jedes Auto nur mit dem Fahrer besetzt ist... GNA
 
Du willst vielen tausend Menschen das demonstrieren verbieten, weil sich einzelne falsch verhalten. (wobei du das Level für "Gewalt" auch noch extrem niedrig ansetzt. Passiv den Weg versperren ist nach landläufiger Definition alles andere als gewalttätig - aber du hast da ja deine eigenen Begriffsauffassungen...)
Damit steht es der Mehrheit der Leute nicht mehr frei, zu demonstrieren.
Wenn man die Gesetzeshüter mit Steinen beschmeißt, ist das Gewalt - und ein Straftatbestand. Das sollte doch wohl klar sein...
Wenn NPD-Mitglieder auf dei Staße gehen und ein paar scheiben zu bruch gehen, sagst du dann auch? Ach, dein Level von Gewlat ist aber niedrig angesetzt, es sind doch nur ein paar scheiben, lässt sich nicht verhindern bei großen Menschenansammlungen?

Ich denke, dein Problem ist, das du zu lagerorientiert bist und dazu neigst, ungefähr gleichdenkende zu verteifigen... Man mus ganz objektiv bleiben, mit der Gleichheit im Auge und nicht selbiges Verhalten bei Grünen tolerieren, was andere bei (zb rechten Gruppen) anderen gruppen halt verurteilen. Gewalt ist Gewalt. Straftatbestand ist Straftatbestand und "strom ist strom" (kommt von dir)...

Wir reden zumindest von umfangreichen Moderniesierungen, die vielerorts nötig wären.
Tja aber dagegen stellen dich die gegner auch quer... die nehmen lieber ein höheres sicherheitsrisiko in kauf, um ihre pol. Ziele stur durchzusetzen... sry, ist aber so.
Wirklich durchdacht scheint das ganze nich zu sein...

Wobei "nicht voreilig" für dich scheinbar bedeutet, mittelfristig rein gar nichts zu unternehmen, was uns einem Ausstieg näherbringt.

Meiner Meinung nach (jup, auch ich kann Begriffe definieren) kommt das auf eine vollständige Ablehnung eines Ausstiegs gleich.
Ähm... wenn es vernünftige Alternativen gibt, also nicht fossile brennstoffe, dann kann der ATom-strom ja auch weichen... In absehbarer Zeit ist das aber nicht der fall, wie gesagt. Deshalb ist ein "nicht-voreilig" in der Tat ein auf Absehbare zeit geltendes JA zu Atom-strom und dem Bau neuer AKWs, da hast du recht. Ist aber nicht so, dass wir unbedingt Atom haben wollen, wir sind halt drauf angewiesen. Sonst werden wir ja noch abhängiger von Russland... (Dazu könnte man auch n Thread aufmachen mit den Raktenabwehrsystemen)

Ich wiederhole meine Argumente kein drittes Mal, sondern füge "radikal" zu der Liste von Begriffen hinzu, die aus deinem Munde eine stark abgeschwächte Bedeutung haben.
Und Neonazis, die zb Vor Synagogen stehen und die jüdischen mitbürger nicht hereinlassen sind nicht radikal ? Ich denke das ist mit Castor vergleichbar (juristisch gesehen und für mich auch moralisch). Sorry für die Beispiele mit rechten Gruppen, aber der Begriff radikal trifft auch im linken Spektrum zu... Leider noch mehr als im rechten zur Zeit. Aber ich will gar nicht pauschalisieren.

Ja, auch solche.
Wobei das eine recht komplexe Überlegung ist, denn um eine wirklich klimarelevante Rolle müsste die Atomenergie global eingesetzt werden - auch in einer ganzen Reihe von Staaten, in denen man lieber keine Nukleartechnologie sehen möchte.
Atomstrom und Atomwaffen sind verschiedene Dinge. Was hälst du von internat. Beobachtern?
Vor allem sind das glaub ich versch. Uranisotope, die verwendet werden, weiß aber nicht genau -> wer weiß : posten!

War in einem Computerforum nicht anders zu erwarten - da trifft man vergleichsweise wenig Leute, die mehr als 3 Jahre in die Zukunft denken oder sich gar für Natur interessieren
Du pauschalisierst ja grad gar nicht... ich zumindest interessiere mich für Physik, Chemie und Mathematik sehr... Biologie geht auch noch so n bisschen
schließt sich PC und Umwelt aus? Ich meine solche verallgemeinerungen sind einfach nur quatsch, ich sag nur: Alle ehrenamtliche Mitarbeiter bei Unicef sind korrupt ? Was war denn da mit der Korruption? Wieso haben sie denn ihr Spendensiegel verloren? Das wäre auch eine ungültige verallgemeinerung von einer kleinen gruppe auf alle übertragen.

Nachts verbrauchen auch vergleichsweise wenig Menschen Energie.
Ach du bist nicht online und benutzt deinen Stromfressenden PC, wenn es dunke ist? Naja also ich seh dich auch abends hier im Forum, also trifft deine Aussage auf dich schonmal net zu... und Heizen musst du auch nachts. Der Unterschied zum Tag ist nicht sooo gravierend...

Aber solange man Kernkraftwerke betreibt, stört dass ja nicht :$
Joa das Geld ist halt besser angelegt in AKWs anstatt in langen Leitungen, die wenig Strom transportieren..

Es gibt noch einiges ungenutztes Potential an bestehenden Staustufen (siehe der oben von mir verlinkte Bericht - ~Verdoppelung der Leistung wäre möglich, ausdrücklich ohne neue Dämme)
Quelle ? Bei derartigen Argumenten wäre das schon angebracht... Ich sag ja auch nicht, dass 1 neues AKW für ganz Deutschland reicht...

Bis auf weiteres halte ich Biodiesel, Ethanol und Biogas aber für die wesentlich einfachere Alternative.
Jaja, die linksorientierten... erst sagen, dass Ethanol verwendet werden soll, dann aber feststellen, das irgendwo die Nahrungmittel fehlen - ist es moralisch gerechtfertigt, sie zu verarbeiten, wenn andere sterben, weil sie keine haben ?
Vor allem wenn du noch Öl und Gas hast.
Letztendlich ist das einzig sinnvolle ATOM-STROM ;)

Gerade die ließen sich problemlos mit Wasserstoff versorgen [...]
#
Sicher nicht... 1.) Entweicht er schnell, auch durch Metallflaschen, 2.) ist er extrem gefährlich, was meinst, wieso man ihn zb bei zeppelinen nicht mehr benutzt? wenn ein tank man nicht ganz dicht ist, bildet sich schönes Knallgsas und BÄM!
Und wo willst du so viel H2 herkriegen? Durch elektroylse mit Atom-strom, das wäre doch mal was - und billig ;)

(politisch suboptimal, technologische und finanzielle Unterstützung aus dem Ausland wäre ebenfalls nötig. Die kann man dann aber auch ebensogut in erneuerbare stecken, wenn man sowieso bei 0 anfängt.)
Das ökonomische Argument wiederhole ich jetzt nicht NOCH mal

So... die posts werden immer länger, schon fast zu lang... Aber ich versuche trotzdem, den Überblick zu behalten...

greetz

theLamer
 
Wenn man die Gesetzeshüter mit Steinen beschmeißt, ist das Gewalt - und ein Straftatbestand. Das sollte doch wohl klar sein...
Wenn NPD-Mitglieder auf dei Staße gehen und ein paar scheiben zu bruch gehen, sagst du dann auch? Ach, dein Level von Gewlat ist aber niedrig angesetzt, es sind doch nur ein paar scheiben, lässt sich nicht verhindern bei großen Menschenansammlungen?

NPDler sollte das "aufmarschieren" verboten werden, nicht weil sie (sehr selten) Steine werfen, sonder weil sie für ein totalitäres System demonstrieren und den Nationalsozialismus verherrlichen. Und da hört Toleranz ganz klar auf.

Das kann man nicht mit Menschen vergleichen die gegen Atomenergie demonstrieren. Und das in jeder Gruppierung Pfosten bei sind (die Steine werfen oder dergleichen) sollte jedem klar sein.
Der Großteil hat sich passiv verhalten. Der schwarze Block ist immer da wo man sich mit der Staatsgewalt "auseinandersetzten" kann. Diese Idioten sollten stärker zu Verantwortung gezogen werden (Stichwort: Chaostage, 1.Mai usw.).

P.S.: Ich würde an deiner Stelle nicht Atommüll mit jüdischen Menschen vergleichen!!!
 
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Die Brennstoffzelle; mit Wasserstoff betrieben, hat einen geringen Wirkungsgrad.

Darstellung von Wasserstoff (je nach Verfahren): 60-99% Wirkungsgrad
Brennstoffzelle an sich: 35-48% Wirkungsgrad
Elektromotor (auch je nach Typ, da kann ich aber keine genauen Angaben machen): 20-99%

Alles in allem also sehr verlustbehaftet, den (energetischen)n Aufwand für Druck- oder Kältespeicherung noch gar nicht mit einbezogen.

Deshalb: Elektroautos- und Motorräder, wenn schon.
 
Die Brennstoffzelle; mit Wasserstoff betrieben, hat einen geringen Wirkungsgrad.

Darstellung von Wasserstoff (je nach Verfahren): 60-99% Wirkungsgrad
Brennstoffzelle an sich: 35-48% Wirkungsgrad
Elektromotor (auch je nach Typ, da kann ich aber keine genauen Angaben machen): 20-99%

Alles in allem also sehr verlustbehaftet, den (energetischen)n Aufwand für Druck- oder Kältespeicherung noch gar nicht mit einbezogen.

Deshalb: Elektroautos- und Motorräder, wenn schon.

Ich hab die Lösung ;)
 
Ich hab die Lösung ;)
HeHe, is kla ....... nur das Doc Brown mit seinem Zeitmaschinchen erst mal in die Zukunft musste für das Teil ..... wenn du dieses "kleine Problem" gelöst hast, wäre das wirklich die Lösung ......

"Was haben wir denn als Treibstoff ?! Mhhh ... Bananenschale, bissl abgestandenes Bier und ne vergammelte Wurststulle von letzter Woche .... past doch ! Rein damit !! " :D
 
HeHe, is kla ....... nur das Doc Brown mit seinem Zeitmaschinchen erst mal in die Zukunft musste für das Teil ..... wenn du dieses "kleine Problem" gelöst hast, wäre das wirklich die Lösung ......

"Was haben wir denn als Treibstoff ?! Mhhh ... Bananenschale, bissl abgestandenes Bier und ne vergammelte Wurststulle von letzter Woche .... past doch ! Rein damit !! " :D

:D ich arbeite dran...
 
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