Jaaa AMD/ATI's Logik ist einfach göttlich .... Wir nehmen einfach veraltete Technik donnern da massiv Spannung drauf takten sie bis zum Himmel ... und schon haben wir eine HD XXXX X2 wohooooo oha was vergessen wir löten ein zwei mehr shader drauf ... genauso gehts weiter so .... was ein CRAP²
Veraltet ist die Technik nicht - nur in der Mittelklasse angesiedelt. Die HD4850 ist eine exzellente Karte mit gutem Preis/Leistungsverhältniss/Verlustleistungsverhältniss und abgesehen vom verbuggten Energiesparmodus (warum das nicht längt mit ner neuen Chiprevision gelöst wurde, ist mir allerdings auch schleierhaft - vermutlich geben einfach viel zu viel Leute nen Dreck darauf, dass n paar kWh/d vollkommen unnötig verbraten) ein exzellentes Stück Hardware.
Das Problem ist nur, dass Nvidia deutlich höhere Spitzenleistung vorliegt und AMD scheinbar nicht einsieht, dass man mit einem Mittelklassechip da nicht das optimale Material hat, um mitzuhalten...
Eine GTX295 hat auch eine nicht zu verachtende Leistungsaufnahme von 316,5 W im Furmarktest und kocht mit 90 °C Grad vor sich hin !
Deshalb wäre es für mich durchaus verschmerzbar, wenn die 4890X2 50 Watt mehr nimmt, allein wegen der Leistung

!
Im Furmark kommt bereits die HD4870x2 locker über 360W, da dürfte ne 4890x2 -sofern an dem Gerücht irgendwas haltbares dran ist- bequem die 400W-Marke knacken.
Ob einen das stört, solange sie in Spielen deutlich weniger verbraucht, ist ne andere Frage. (wobei ich mich schon lange frage, wie es sich auf AMDs GPGPU-Programm auswirkt, dass die aktuellen Karten bei 100%iger GPU-Last defacto auf ~2/3 ihrer Leistung gedrosselt werden müssten, um innerhalb von TDP und PCI-E Specs zu bleiben.)
ATI hat bei den DUAL Karten ein PCB, wo intern nochmals ein 16fach PCIe Switch zur Kommunikation der zwei GPUs sitzt. An das restliche System wird maximale Übertragung (PCIe 16 oder 16 2.0) benutzt.
Bei NV ist das auch nicht anders, die benutzen bis jetzt zwar ein 2 PCB System (auch mit einem Switch zwischen den PCBs), aber das soll sich demnächst auch ändern aus Kostengründen.
Präzisierung:
Der PCI-E Switch ist mit je 16 Lanes an GPU1, GPU2 und Restsystem angebunden. Erkannt wird demnach eine 16Lane-Karte, aber die 16 Lanes stehen ~abwechselnd der einen oder der anderen GPU zu Verfügung. Die Kommunikation zwischen den GPUs wird aber afaik bei beiden Herstellern ganz normal über eine Crossfire bzw. SLI Verbindung auf der Platine abgewickelt, belastet also die Verbindung über die Bridge nicht.
(übrigens interessant bei Mainboards mit einem weiteren NF200 Chip, z.B. einzelnen X58 Platinen: Da werden dann im Worst-Case -2xGTX295- 4 GPUs über einen 16 Lane-Flaschenhals mit Chipsatz und restlichem System verbunden, und das wo schon die G80 Architektur bis zu 40% Leistungsverlust bei Nutzung von x8 statt x16 hatte...)
Ausgenommen hiervon sind übrigens die Alleingänge von Asus und Gigabyte, die es vor der 7900GX2 auf 6600GT/7800GT Basis gab, da wurden beide GPUs unabhängig mit 8 Lanes an den Steckplatz angebunden, die eigentliche Verteilung übernahm der Chipsatz, für den sich das ganze als 2 x8 Slots wie in einem normalen SLI-System dieser Zeit präsentierte.
Irgendwann ist ein Maximum erreicht, dass stimmt.
Aber dann gibt es noch andere Kühllösung: Wakü zB.
Auch die braucht Platz. Die Netburstarchitektur ist seinerzeit gescheitert, weil niemand den Lärmpegel und die Ablufttemperaturen hinnehmen wollte, die eine 140W CPU selbst mit einem großen 120mm BTX-Kühler erzeugte.
Ne 4890x2 könnte im Worst-Case das 3fache verbrauchen, im Normalbetrieb käme man mindestens auf das doppelte. D.h. damit das System beim Nutzer nicht schlechter abschneidet, als die seinerzeit kritische Grenze, bräuchte man mindestens nen Dual-, besser nen Triple-Radiator allein für die Grafikkarte.
Wenn mal Notebooktechnik zum Vergleich heranzieht, ist vielleicht die Frage berechnet, ob allein das Kühlsystem eines Rechners mehr Platz und Gewicht einnehmen muss, als Hardware, die ihn zu 80-90% seiner Nutzungszeit zu 100% ersetzen könnte...
Zudem kann man immer weiter shrinken vergiss das nicht. Schon jetzt sind 32nm Massenproduktion möglich. Bei den GPUs sind wir erst bei 55nm. Da ist genügend Spielraum vorhanden. Durch das shrinken, kann man nicht nur die Größe, sondern auch die Leistungsaufnahme senken, die wiederum in mehr Leistung umgemünzt werden kann. Es ist immer ein Kreislauf, der sich zwar immer schneller dreht - aber beständig weiterentwickelt.
Wenn man sich die vergangenen Jahre anguckt, dann war bei Nvidia der Shrink G70->G71 der letzte Shrink einer High-End-GPU, der für eine Verringerung der Verlustleistung genutzt wurde. (Zugleich war er übrigens der erste seit dem Wechsel NV10->NV11 und damit der zweite überhaupt)
Bei ATI dürfte es abgesehen vom R600->RV670 Wechsel (bei dem es die HD3870 nur ganz knapp geschafft hat, das Leistungsniveau des ~Vorgängers zu halten) gar keine derartige Situation gegeben haben.
ALLE anderen Shrinks der High-End-GPU-Geschichte (und davon gab es nicht gerade wenige) wurden quasi ausschließlich zur Leistungssteigerung genutzt und die Verlustleistung der neuen Generation lag (meist deutlich) über der der alten.
(im Midrange-Bereich sieht es z.T. anders aus, aber um den gehts bei ner HD4890x2 wohl eher nicht)
Beispiel Atom CPU: alle schreien und freuen sich über die 5watt CPU und vergessen den Chipsatz, der dann ordentlich Strom braucht.
Die zur Zeit verwendeten Chipsätze mögen ein Vielfaches der CPU verbrauchen - aber das Paket frisst afaik immer noch weniger, als z.B. die "Southbridge" des NF780i...
Für den Notebooksektor n bissl ärgerlich (wobei man ganz klar sagen muss: Was man mit modernster Technik am Chipsatz einsparen könnte, beträgt nicht mal die Hälfte dessen, was ein 15" NB-Display verbraucht), aber als stromsparender Nettop definitiv ne Kampfansage.
(Wenn auch nichts gegen ne Nano-Platine, die bei gleicher Rechenleistung weniger als einige Festplatten braucht)
Wenn man wirklich Strom einsparen will, müsste man ganze Bereiche abschalten, aber das würde immense Kosten und Leistungseinbrüche verursachen.
Also ich weiß nicht, was du die meiste Zeit mit deinem Rechners machst - aber ich z.B. Surfe, mach Office-Sachen (okay - z.T. lasten die die CPU auch voll aus

),...
(zumindest bei Deaktivierung von Flash und diverser anderer Werbung) reicht dafür auch mal ein altes System mit einem Verbrauch von deutlich unter 100W. Mit modernster Hardware käme man unter 50W, mit Notebooktechnologie unter 20W (ohne Display).
Computerbase misst zwischen nem 4890 und nem 4890CF System 68W Unterschied im Idle.
Stellt sich die Frage: Wieso verbrät eine Grafikkarte 68W (ne HD4890x2 dann vielleicht 100W - also mal eben ne kWh am Tag oder 150-200kg CO2 im Jahr) bei Aufgaben, für deren eigentlich Erfüllung gerade einmal 1/3 bis 1/5 dieser Energiemenge aufgewandt werden muss?
Man stelle sich mal vor, zusätzlich zu 80kg Fahrrad+Mensch müssten noch ein Anhänger mit ner kompletten Ikea-Zimmereinrichtung jeden Tag hin und her gefahren werden...
Da würden die Leute vermutlich nicht mehr mit der Schulter zucken.
Aber statt dessen verschwinden Lösungsansätze wie Nvidias Hybrid-SLI wieder in der Schublade, weil die Kunden kein Interesse haben...
Gibt es einen vernünftigeren Weg als Die-shrinks teils zur Senkung der Leistungsaufnahme und teils Steigerung der Performance zu verwenden ?
Optimierung, gerade der Software.
Wenn man sich mal anguckt, wie gut Mafia oder Max Payne 2 auf einer 20W Karte aussehen und wie wenig mehr einem Crysis (das im Vergleich zu einigen Mitberwerbern noch einigermaßen sauber programmiert ist, aber halt viel Leistung in nicht wahrgenommene Details steckt) auf einem 600W (Faktor 30!!!!) System, das für vergleichbare Performance benötigt wird, gibt, dann stellt sich imho die Frage nach der Verhältnissmäßigkeit...
(und das jetzt mal nur bei Betrachtung der Grafik. Eigentlich gehts aber um Spielspaß, der allein durch erstere nicht gerade stark steigt)