Damit müsste eigentlich klar sein dass die CPU-Anforderungen deutlich übertrieben waren (zumindest bei Minimum) Diese hätten eher bei einem FX 4300/ Phenom II X4 955 oder Intel QX6850/Q9550 liegen müssen. Wenn man vielleicht einfach keine (Ur)alten Modelle mehr als Maßstab nehmen wollte, hätte es trotzdem eher in Richtung 2-Moduler/Core I5 der ersten Generation laufen sollen.
Dem CPU-Core-Scaling-Diagramm zufolge müsste ein FX 6300 ja trotz niedrigerer IPC eigentlich mit den aktuellen I5 gleichziehen und nicht weit hinter den I7 sein. Vergleiche Ich die Benchmarkwerte aus dem oberen Diagramm des I7@ 4,5 GHz samt GTX 980 OC mit denen des FX @3,7GHz@3Module plus GTX970@ 1,5GHz (ca 980-Niveau) trennen die beiden Prozessoren nur 5 FPS. Da kein wirklicher Zuwachs mehr beim Sprung auf 4 Module gegeben ist scheint Unity maximal von 6 CPU-Kernen zu Profitieren. Interessant wäre jetzt noch den I7 @ 4,5 GHz mit dem FX 6300 auf dem selben Takt zu vergleichen bei gleicher GPU.
Ich denke hier dürfte das erste Mal ein klarer Gewinn für die Modulbauweise zu sehen sein. Physisch vorhandene (wenn auch abgespeckte) Kerne sind also doch virtuellen Kernen vor zu ziehen.
Außerdem wäre noch interessant zu sehen, ob sich ein I3 dank seines HT in spielbaren Regionen wiederfindet oder wie der FX@ <3 Cores Fehler produziert.
Wenn es mit 3 Integer-Cores spielbar ist, müsste der i3 mit 4 Threads ja in etwa auf gleichem Niveau spielen.
Falls alle kommenden Cross-Plattform Titel ähnliche Anforderungsprofile an die CPU stellen, haben FX 6XXX oder 8XXX-Käufer definitiv nichts falsch gemacht, können sich sogar freuen mit I7-Besitzern für deutlich weniger Geld gleichauf zu sein und I5-Käufer könnten sich vielleicht ärgern
Man stelle sich nur einmal vor: diese Spiele dann noch mit Mantle... damit fällt die IPC der CPU noch weniger ins Gewicht und es gäbe gar keinen Grund mehr von einem Piledriver ab zu raten
