Da finde ich die Lösung von computerbase wesentlich sinnvoller:
Die Lösung von Computerbase unterscheidet sich fast nur im Hersteller der CPU und darin, dass sie im Gegensatz zu PCGH meist schon mit zwei Intel-Kernen im Grafiklimit herumeiern - woraus man kaum Rückschlüsse auf die Fähigkeiten der Engine ziehen kann.
Das einzige, was bei PCGH fehlt, ist die HT-Skalierung bei Intel.
Nun-30-FPS-PC-Gamer fängt an zu weinen: „Mächtiges Ubisoft, wie konnten wir nur so engstirnig sein?“
Der 30-FPS-PC-Gamer bekommt im konkreten Fall aber immer noch mehr Grafik, mehr Pixel und immer noch mehr FPS geboten als der ~23-FPS-Konsolen-Gamer, sofern die Hardware stimmt. Und wenn der 30-FPS-Gamer nicht zu der Fraktion gehört, die alles unter 144 FPS gleich als unspielbar empfindet, kann er damit auch glücklich sein.
ABER: das Spiel sieht mit niedrigsten Details wirklich schäbig aus. [...] Revelations sieht mit maximalen Details besser aus und läuft absolut flüssig.
Revelations braucht auch wirklich keine Leistung. Läuft hier mit 4K-Auflöung (DSR) und SweetFX problemlos mit 40+ FPS - und sieht dabei schon gut aus, ja.
Dass Unity auf
niedrigsten Einstellungen mieser aussieht, glaube ich gerne - es werden auch diverse Render-Techniken sein, die die Leistung deutlich herunterziehen. Revelations setzt wahrscheinlich auf einen einfachen Forward-Renderer (was bei wenigen dynamischen Lichtquellen gleichen Typs super funktioniert und wirklich sehr schnell ist). Unity dürfte schon eher etwas in Richtung Light-Indexed Deferred Rendering benutzen - darüber hinaus wesentlich komplexere Material-Shader mit mehreren Textur-Layern und so weiter, eben alles, was man für "Physically-Based Shading" (albernes Marketing-Wort für die Verwendung verschiedener BxDF) braucht. Das lässt sich nicht beliebig nach unten skalieren.
beleuchtung ist absolut statisch. Wie in den 90ern die allerersten 3D Spiele
Soll das heißen, es gibt auch keine Tageszeiten mehr? :S
Schön wäre bei Distanzaufnahmen, wenn das ganze Postkartenflair hat (etwa ARMA 3)
Bei ArmA 3 vermatscht das Terrain doch auch schon nach 50 Metern und das Wasser sah in Morrowind besser aus.
Auch wenn der Beispiel-Screenshot schon irgendwie peinlich ist. Ich hoffe, das ist nur ein Problem beim Streaming der Daten und nicht wirklich so gewollt, denn das ging in den Vorgängern wirklich schonmal besser.
Im Moment spiele ich (noch) mit einem Phenom II X6 1090 @ 3,8 GHZ NB 2,8 GHZ, MSI GTX 970 @1550/8000 MHZ und 8 GB Ram. [...]
Dennoch erreiche ich Average 50-50 FPS. In großen Menschenmengen habe ich 45-50 FPS.
Höchste Einstellungen? Dann kommt der Phenom ja extrem gut mit - besonders im Vergleich zu AC3, wo der in Boston trotz OC ja kaum die 30 knackt. Hätte ich jetzt absolut nicht vermutet, aber danke, dass du deine Erfahrungen teilst, muss ich mir wegen der CPU ja schonmal keine Sorgen machen.
Verblüffend, wie hier auch schön gezeigt wird, dass Nvidia-Karten auch bei CPU Limitierung besser performen...
Inzwischen ist der Unterschied so brutal, dass eine AMD/NVidia-Kombination im CPU-Limit stellenweise schneller ist als eine Intel/AMD-Kombination. Ich weiß nicht, ob NVidia das einfach nur über Quirks erreicht, die für jedes Spiel einzeln erstellt werden, oder ob generell einfach der Treiber weniger Overhead hat. Wahrscheinlich beides, aber gerade Fall 1 schreit nach effizienteren Schnittstellen.