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Appellieren an den Endverbraucher der falsche Weg ?
Warum steht eigentlich auf manchen Lebensmitteln "Ohne Gentechnik" ?
Das suggeriert doch, dass in allen anderen nicht gekennzeichneten, welche verwendet wird.
Auch eine Irreführung der Verbraucher.
Das bedeutet ja nur dass da garantiert keine gentechnisch veränderten Bestandteile drin sind. Was eben einen Extraaufwand bedeutet, da ja entsprechende Prüfungen der Lieferkette erfolgen müssen. Daher wirbt man damit.
Das bedeutet ja nur dass da garantiert keine gentechnisch veränderten Bestandteile drin sind. Was eben einen Extraaufwand bedeutet, da ja entsprechende Prüfungen der Lieferkette erfolgen müssen. Daher wirbt man damit.
Und welche Anteile wären in Europa bitteschön überhaupt zugelassen?
Ist in vielen Fällen so sinnvoll wie laktosefreier Hartkäse oder glutenfreier Joghurt. Das Zeug ist da auch sonst nicht drin.
Warum steht eigentlich auf manchen Lebensmitteln "Ohne Gentechnik" ?
Das suggeriert doch, dass in allen anderen nicht gekennzeichneten, welche verwendet wird.
In den USA wurde überhaupt erst 2019 die Kennzeichnung von Lebensmitteln mit Gentechnik geregelt. USA regeln die Kennzeichnung von Genfood
Vorher war eine Kennzeichnung sogar verboten! (siehe Doku unten)
United States Department of Agriculture (USDA):
Als ‚bioengineered’ (biotechnologisch) gekennzeichnet werden müssen nach den USDA-Regeln nur Lebensmittel, die nachweisbar gentechnisch verändertes Erbgut enthalten. Das Erbgut muss durch rekombinante, also außerhalb des Organismus erzeugte und künstlich eingeführte DNA verändert worden sein. Und es muss sich um eine Veränderung handeln, die in der Natur nicht vorkommt und auch theoretisch nicht durch konventionelle Zuchttechniken erzeugt werden kann. Damit fallen die meisten der mit Gen-Scheren wie CRISPR/Cas hergestellten Gentech-Pflanzen nicht unter die Kennzeichnung.
[...] Die Kennzeichnungsregeln gelten nicht für tierische Lebensmittel, die mit gentechnisch verändertem Futter erzeugt wurden. Ausgenommen sind auch sämtliche Verpflegungsbetriebe und sehr kleine Lebensmittelhersteller. Erlaubt ist eine unabsichtliche Verunreinigung bis zu fünf Prozent. Zum Vergleich: In der EU sind nur 0,9 Prozent zulässig. Die Verordnung des USDA tritt Anfang 2020 in Kraft. Bis Anfang 2022 müssen die Hersteller die Kennzeichnungsregeln umgesetzt haben.
[...]
Besonders kritisch sieht CFS die Möglichkeit, die Kennzeichnung hinter einem QR-Code zu verstecken.
Und welche Anteile wären in Europa bitteschön überhaupt zugelassen?
Ist in vielen Fällen so sinnvoll wie laktosefreier Hartkäse oder glutenfreier Joghurt. Das Zeug ist da auch sonst nicht drin.
Gen-Soja in unserem Essen: Der Anbau von gentechnisch manipuliertem Soja ist in der EU verboten – und trotzdem essen wir es, wie eine aktuelle Studie [2012] des WWF zeigt. Genmanipuliertes Soja steckt in vielen Produkten: in Fleisch, Käse und Eiern.
In Österreich wurde im April 1997 das Gentechnik-Volksbegehren[39] angenommen. Bei einer Wahlbeteiligung von über 21 % wurden damit ein gesetzlich verankertes Verbot der Produktion, des Imports und des Verkaufs gentechnisch veränderter Lebensmittel, ein ebensolches Verbot der Freisetzungen genetisch veränderter Pflanzen, Tiere und Mikroorganismen sowie ein Verbot der Patentierung von Lebewesen gefordert. Der Beschluss wurde am 16. April 1998 nach 3. Lesung angenommen.
[40][41]
Offizielle Statistiken zeigen, dass sich in den USA seit der Einführung von gentechnisch veränderten Lebensmitteln in den letzten 10 Jahren, der an Anteil von nahrungsbezogenen Krankheiten verdoppelt hat.
Prof. Àrpàd Pusztai warnte bereits 1999 davor, dass die Menschen als Versuchskaninchen benutzt werden. Denn schon damals war Gentechnik im Essen drin, obwohl es noch keine Studien zu den Gefahren von gentechnisch veränderten Lebensmitteln gab. Er begann seine Fütterungsstudien mit transgener Nahrung im Jahr 1995.
Eine wichtige Aussage von ihm ist, "das Tiere die mit gentechnisch veränderter Nahrung gefüttert wurden beachtliche physiologische Veränderungen zeigen. Wenn Sie also dieses Tier essen, dass mit gentechnisch veränderter Nahrung gefüttert wurde, werden Sie ein Tier essen, das bereits in ein anderes Tier verwandelt wurde. Und dazu gibt es keine Risikountersuchung. Und es ist Grundsatzentscheidung der Regierung und der Biotechnologieindustrie dass sie einfach davon ausgehen, dass wenn man es nicht weiß, sie nicht verantwortlich gemacht werden können. Erinnern sie sich also daran, dass das Tier, das mit veränderter Nahrung gefüttert wurde, nicht mehr das selbe Tier ist."
Prof. Ignacio Chapela wollte eine Studie zu gentechnisch verändertem Mais machen und nahm Mais aus Mexiko als Kontrollprobe. Dabei stellte er fest, dass der Mais aus Mexiko auch gentechnisch verändert war, obwohl dort von Regierung und Bevölkerung gentechnisch veränderter Mais abgelehnt wird. Eigentlich ging man vorher davon aus, es gäbe gar keinen gentechnisch veränderten Mais in Mexiko.
Der Anbau von gentechnischen Mais in Mexiko war und ist verboten! (Stand 2010)
Wie hoch ist der Preis für gute Lebensmittel und eine nachhaltige, fair bezahlte Landwirtschaft?
Dieser Frage geht "ZDFzoom"-Reporterin Renate Werner nach.
Am Freitag verabschiedete der Bundesrat einen neuen Beschluss zur Kastenstandhaltung. Trotzdem hält das Land Berlin an der von ihm angestrengten Normenkontrolle fest. Ziel: Die Überwindung des gesamten "Schweinesystems".
Ich wundere mich jedes Mal wieder wenn auf der Lidl Packung wunderschön ausgezeichnet ist dass das Tier im Stall gehalten wurde, aber gleichzeitig das Alternativprodukt mit anständiger Haltung garnicht im Kühlregal liegt.
Die sind in den Umfragen dann dafür, aber das Kaufverhalten ist dann doch anders.
Alleine dadurch kann man das Angebot kontrollieren, aber das Billigfleisch wird gerne gekauft.
Durch was soll den geschehen?
Durch Umfragen?
Da wird kalkuliert und dann der Preis festgelegt. Solange die Preise für die Einkaufprodukte und den Betrieb gleich bleiben, bleibt auch das Fleisch billig.
Ist ne einfache Kostenrechnung.
Ah ok, die Grünen kommen wieder und wollen alles künstlich verteuern.
Mal gespannt ob dann wieder wegen "sozial schwachen" rumgeplärrt wird, die dann mehr Geld bräuchten, damit sie sich das noch leisten können.
Ah ok, die Grünen kommen wieder und wollen alles künstlich verteuern.
Mal gespannt ob dann wieder wegen "sozial schwachen" rumgeplärrt wird, die dann mehr Geld bräuchten, damit sie sich das noch leisten können.
Das ist einfach nur ne Umfrage.
Bei Umfragen sind die Leute zu vielem bereit, aber in der Realität nicht unbedingt.
Wenn ein Großteil der Kunden Billigfleisch nicht kaufen würde, gäbe es nicht so viel davon.
Gibt es aber, weil die Kunden danach verlangen, obwohl Alternativen vorhanden sind.
Bin ich auch. Das Problem ist, dass das Geld leider nicht bei den Bauern oder den Tieren ankommt. Das wandert in Taschen, in denen es nichts zu suchen hat.
Und da die Industrie freiwillig eh nichts macht -- man kennt das ja -- geht das nur über Verbote und Regulierung.
Deshalb muss man es über eine Steuer/Abgabe machen, die dann kontrolliert verteilt wird.
Einfach Preiserhöhungen stecken sich natürlich Die Aldi-Brüder und Dieter Schwarz von Lidl/Kaufland in die Tasche.