AW: Anhänger der Demokratie werden weniger!
Du stellst dir die Fakten gegenüber wie es dir passt. Gegenbeispiel, was ist schlimmer? Eine Baustelle mit zwei Rußflecken an der Wand und einer verkokelten Palette Isoliermaterial oder Schulmädchen die auf dem Schulweg beinahe täglich angepöppelt und auf ihre Anatomie abgetastet werden?
Was hat das damit zu tun, dass Flüchtlingsheime überwiegend von Leuten aus der rechten Szene angezündet werden?
Wer ein Haus anzündet, nimmt in Kauf, dass Menschen, die drin sein könnten, ums Leben kommen.
Solche Leute haben in dieser Gesellschaft nichts verloren und sollten ausgewiesen werden.
Nein, aber es ist der durchschnittliche Bürger der sich um die Zukunft seines Landes sorgt. Ich beispielsweise habe von Poltik, Deutschland und der gesamten EU so dermaßen die Schnauze voll, dass ich ernsthaft meinen Abschied aus Europa überdenke. Dennoch würde ich nie auf die Idee kommen Politiker anzugreifen und Asylantenheime schon gar nicht.
Und wo willst du hin? USA? Schlechte Idee. Trump wird das Land in den Ruin treiben.
Südamerika? Da wirkt der Kapitalismus noch viel stärker als hier.
Afrika? Wüsste ja jetzt kein Land, das die Rechtsstaatlichkeit Deutschlands bietet.
Australien? Die haben die gleichen Probleme wie Europa.
Neuseeland? Immerhin ganz schick da.
Das ist doch ein Widerspruch! Es ist das gute Recht jedes einzelnen sich z.B. für (noch mehr) Asyl und freie Zuwanderung auszusprechen, ebenso wie die Meinung zu vertreten, es gäbe genug Ausländer und Flüchtlinge welche erstmal integriert werden müssen. Das gehört zum Grundrecht der freien Meinungsäußerung, aus dem sich aber selbstverständlich keine Gewalt ableiten darf. Laut Deinen letzten beiden Sätzen dürftest Du damit kein Problem haben.
Wo ist das ein Widerspruch, wenn ich sage, dass ein Deutscher ein Deutscher ist, wenn er einen deutschen Pass hat?
Wann ist denn für dich ein Deutscher? Was muss "Deutsch" sein, damit du ihn als deutschen akzeptierst?
Muss er grölend, mit einem Bier in der Hand, den WM titel feiern?
Je länger unsere Politik von einer Kognitiven Dissonanz geprägt ist, desto mehr kritische Hinterfragung wird es in der gesellschaftlichen Diskussion und auf den Wahlzetteln geben.
Ach, kommst du jetzt auch mit gefühltem Zustand? Also postfaktisch?
Wenn mans so fühlt, muss es so sein. Genau.