Duvar
Kokü-Junkie (m/w)
Schaut ihr alle? AMD Presents New Horizon - YouTube
Oder ist das alt? Sry hab den Thread nicht verfolgt.
Oder ist das alt? Sry hab den Thread nicht verfolgt.
Ich habe dir die zwei gängigsten Beispiele (quadrieren & mit null multiplizieren) doch schon gegeben. Außerdem weiß ich nicht was du mit "richtig machen" meinst, beide genannten Umformungen kann man zur Gleichungsumformung benutzen und verwerten, solange man von richtigen Annahmen ausgeht.
Ich vermute mal mit "richtig machen" meinst du nur das Ausführen von Äquivalenzrelationen. Das schränkt dich aber sehr stark ein, damit kannst du nämlich nur noch Addieren und Multiplizieren, letzteres auch nur wenn man nicht Null als Faktor hat.
Deshalb versuche ich es mit einem weiteren, etwas technischeren Beispiel:
Gegeben sei eine Funktion f(x), die null ausgibt wenn das Argument x gerade ist, und sonst 1. Diese Funktion sei nur auf den natürlichen Zahlen definiert (x = 1,2,3,4,5....usw.)
jetzt betrachten wir die Gleichung
3 = 5
Dies ist eine falsche Aussage. Benutze ich aber die Funktion f(x) zur Gleichungsumformung erhält man:
f(3) = f(5)
also (ausgerechnet):
1 = 1
Diese Aussage ist wahr. Woran liegts? Die Funktion f ist nicht injektiv, was bedeutet, dass sich aus f(x) nicht unbedingt auf x schließen lässt. Trotzdem kann man die Funktion zur Gleichungsumformung benutzen, denn wenn die Annahmen richtig sind ist das Ergebnis auch nach der Umformung immer garantiert richtig. Nur wenn die Annahmen falsch sind kann nichts über den Wahrheitsgehalt des Ergebnisses gesagt werden. Betrachtet man das obige Beispiel mit der Annahme 1 = 2, führt die Umformung über die Funktion f wieder auf eine falsche Aussage. Auch für diese Annahme könnte man sich aber eine Umformung überlegen, die auf ein richtiges Ergebnis führt. Man kann also mit geeigneten Umformungen aus einer falschen Aussage sowohl einer wahre, als auch eine falsche Aussage schlussfolgern.
Das ist übrigens auch der Grund, warum man Beweise in der Mathematik im Allgemeinen nicht "von hinten nach vorne" führen kann. Man kann also in den allermeisten Fällen nicht mit der zu zeigenden Aussage beginnen, und sie dann auf etwas Bekanntes zurückführen. Stattdessen muss man mit der bekannten wahren Aussage beginnen, und daraus die neue, zu zeigende Aussage schlussfolgern.

also mich hat die Präsentation beeindruckt, 95W TDP finde ich nicht schlecht, der 6900K braucht 140W, wo ist plusminus wenn man ihn mal braucht![]()

vllt sitzt er heulend in der Ecke![]()

Geht mir als ehemaliger AMD/ATI only Käufer ebenso.Nach fast 10 Jahren gibt es jedenfalls bei mir keine Samthandschuhe mehr.
Als AMD-Fan (shocking outing) habe ich die letzten Jahre nicht viel übrig, außer Seufzer, da das Unternehmen viele Sachen einfach nicht geregelt bekommt und keine besseren Produkte für mich herstellt.
Ich kaufe Produkte hauptsächlich nach ihrem Einsatzfeld und ihren Eigenschaften, Ideologie und Esoterik steht hinten an, aber wenn ich die gleichwertige Wahl (In meinen Augen) hätte, dann würde ich keine Nvidia-Produkte kaufen und ebenso wenig Intel-CPUs.
du wirfst gerade TDP und Verbrauch durcheinanderalso mich hat die Präsentation beeindruckt, 95W TDP finde ich nicht schlecht, der 6900K braucht 140W, wo ist plusminus wenn man ihn mal braucht![]()


Hier stellvertretend:also mich hat die Präsentation beeindruckt, 95W TDP finde ich nicht schlecht, der 6900K braucht 140W, wo ist plusminus wenn man ihn mal braucht![]()
AMD Zen: Als Ryzen mit 3,4 GHz+ und 95 Watt TDP gegen Broadwell-E - ComputerBaseIn einem zweiten Testlauf blendete AMD darüber hinaus den Verbrauch des gesamten Systems ein. Im Leerlauf hatte das System mit Ryzen und Prototypen-Mainboard mit etwa 93 Watt zu 106 Watt die Oberhand gegenüber dem X99-System. Unter Vollauslastung der CPU zeigte das Messgerät nach einigen Sekunden dann einen Gleichstand bei rund 188 Watt (AMD) gegen 191 Watt (Intel). Ohne die genauen Komponenten und deren Einstellung zu kennen, sind diese Werte allerdings noch mit Vorsicht zu genießen.
Das immer noch viele die TDP als tatsächlichen Verbrauch annehmen.![]()
Nein, nichtmal das.Woher willst du das wissen man kann es auch einfach nur als Richtwert nehmen.
Computerbase schrieb:Das sind 55 Watt weniger, als der in den Tests gleich schnelle Core i7-6900K von Intel aufweist. Der kommt allerdings auch nur auf solche Verbrauchswerte, wenn AVX2-Befehlssätze genutzt werden.
während der Core i7-6900K mitsamt Turbo, aber ohne Vier-Channel-Speicherinterface, antreten musste.
Mit höchster Wahrscheinlichkeit wurde da gar kein AVX verwendet, da Zen vermutlich deutlich verlieren würde.
Blender wählt das automatisch. Zumindest kenne ich keine Einstellung dafür, aber ich kann heute abend nochmal alle durchgucken.Ich habe wirklich keine Ahnung wie das mit den Einstellungen und Rendering-Flags bei Blender aussieht, aber wenn theoretisch doppelter AVX-Durchsatz pro Kern nicht in deutlicher Mehrperformance resultiert, dann läuft etwas dramatisch schief.
