Ich denke mehr Takt bringt immer was, die Frage sollte eher sein, wie viel Takt benötige ich um eine Aufgabe nach meinen Vorstellungen erledigt zu bekommen.
Wenn mehr Takt nichts mehr bringt, ist irgendwo ein Flaschenhals. Dann ist die CPU bei hohem Takt aber auch nicht ausgelastet, während sie runter getaktet vielleicht schon auf Anschlag läuft.
Beispielt (Zahlen vereinfacht zur Anschaulichung und frei erfunden):
Ein Spiel bringt maximal 100fps bei 2ghz. Bei 4ghz sind es noch immer 100fps. Hier liegt also ein Flaschenhals vor und das kann vieles sein, GPU, Ram, CPU Cach, Engine (also die Software)... für die 100fps sind die 2ghz aber immer auf 100% und die 4ghz nur auf 50% Auslastung. Da die 4ghz mehr Spannung benötigen ist der Verbrauch klar höher, allerdings sollte man nicht denken, dass der Verbrauch so hoch ist, wie bei einem Stresstest.
Da es X Anwendungsbereicht gibt, kann man so also auch nicht sagen, dass mehr Takt nichts bringt, es kann sein, dass bei Anwendung A der Takt ab einem Punkt wirklich nichts mehr bringt, Anwendung B aber mit jedem mhz skaliert.
Aus diesem Grund finde ich es ja auch so wichtig, dass die Stromsparfunktionen erhalten bleiben, damit die CPU so oft wie möglich in ihrem Optimalen Fenster arbeiten kann.