AMD Ryzen 9 5950X: 700-Euro-CPU auf 40-Euro-Mainboard getestet

Also DrMos will ich auf einem teuren Board aber wirklich nicht sehen, mittlerweile sind 105A SPS der Standard und das erwarte ich auch.
Letztlich sind DrMOS und SPS quasi das selbe. Driver IC, High und Lowside FET in einem Package. Der Begriff SPS entstammt der Intel Server Welt. Dort wollte man eben zusätzliche Protection Mechanism integriert haben. Diese sind in die PowerStage integriert und müssen eben nicht mehr vom VRM Controller gehandled werden. Und so Dinge wie Over-Current-Protection kann auch ein DrMOS Bauteil leisten. Genauso wie Over-Temperatur-Proction oder Bodybreak-Protection. An der "Namensgebung" sollte man sich nicht hochziehen. ;)

Ob die nun nominal 70A oder 105A haben ist bei den aktuellen CPUs unter Ambient völlig egal. Man kommt eh nicht ansatzweise an die max Current Handling Capacity. Und in Sachen Effizient sind die so dicht bei einander das es auch keine Rolle spielt. Im Gegenteil bei geringem Load leidet die Effizienz sogar etwas. Aber das abschalten von PowerStages bei geringem Current Bedarf sieht noch kein Boardhersteller in seiner Firmware vor.
 
[...]oder zumindest auf den Einsatz eines Top-Blowers achten.
PCGH selbst hat schon bewiesen das die Verwendung eines Top-Blower nicht zwingend bessere SpaWa-Temperaturen bedeutet. Ich weiß nicht mehr von wann der Test war und auch an genaue Details erinnere ich mich nicht, müsste daher erst mal suchen, aber ich erinnere mich das die besten SpaWa-Temperaturen im Test mit einem Tower-Kühler erreicht wurden.
 
Nö. Das ist reines Marketing. Mosfets können keine bestimmten Spannungen präzise ansteuern (die können technisch nur sauschnell an und ausschalten) und die Lastwechselanpassungen sind mit mehr MosFETs sogar schlechter da die Trägheit wenn du 20 statt 5 Bauteile (in dem Falle Drosseln) hast entsprechend höher ist. Wie schnell und gut die Spannungsversorgung sich auf die aktuellen Anforderungen einstellen kann ist eine Frage der Qualität und Ansteuerung, nicht der Menge der MosFETs.

Ich habe schon viele kompetente Beiträge von dir hier gelesen aber ich empfinde diesen Beitrag als etwas kleinlich und sogar ein bisschen irreführend. Ich glaube du ärgerst dich, wenn Bordhersteller wahllos die Anzahl der Phasen erhöhen weil es fürs Marketing gut ist. Und natürlich hast du Recht, es lässt sich auch mit vielen Phasen eine schlechte Spannungsversorgung konstruieren. Nimmst du aber die selbe "Beschaltungsgüte" der MOSFETS aber hast mehr MOSFETS zur Verfügung, kannst du Ringing und Overshooting bei Spannungs-und Lastwechseln reduzieren. Und ja, das Vermeiden von Spannungsspitzen reduziert den CPU Verschleiß.
Der Grund ist dass du bei einer schlechten Spannungsversorgung entweder eine höhere Spannung anlegen musst (um die negativen Spitzen beim Ringing auszugleichen) oder die MOSFETS sehr agressiv ansteuern musst sodass du mehr Overshooting bekommst. Aber nochmal, viele Phasen per se machen natürlich noch keine gute Spannungsversorgung.

Übrigens, die Tests die ich kenne kommen auf rund 0-100 MHz Unterschied was die Übertaktung anbelangt bei Vergleichen zwischen High-End Bords. Wobei hier aber auch Vorsicht geboten sein kann weil oft nicht nachgeschaut/verglichen wird, wie das Übertakten erkauft wird (Overshoot wird nicht verglichen oder es werden die Spannungswerte vom Mainboard genommen die sich auch etwas von den tatsächlichen Werten unterscheiden können).
 
Ich glaube du ärgerst dich, wenn Bordhersteller wahllos die Anzahl der Phasen erhöhen weil es fürs Marketing gut ist.
Mich ärgert das nicht, ich brauchs ja nicht zu kaufen - wobei mein aktuelles Board auch son Overkill ist, das hatte aber was mit Verfügbarkeit zu tun als damit dass ich irgendwie 16 Phasen oder was das Ding hat hätte kaufen wollen (die jetzt selbst bei Dauervollast selten mal die 60°C sehen).
Und ja, das Vermeiden von Spannungsspitzen reduziert den CPU Verschleiß.
Natürlich tut es das - nur hat die Spannungsversorgung darauf einen praktisch völlig vernachlässigbaren Effekt. Was ich damit meine: Ob der Nutzer seine LLC auf Level 3 oder 5 stellt als Beispiel hat einen sehr viel größeren Einfluss auf all das als ob das Board 8 oder 16 Phasen hat. Und selbst wenn mans drauf anlegt ist es tatsächlich erstaunlich schwierig, seine CPU mit Spitzen umzubringen. Wir hatten ziemlich viele User hier die ihre Skylake-DTs mit 1,5v vCore (und entsprechenden Spitzen sicher über 1,6v) betrieben haben wo "bis 1,35v" die Empfehlung war und die Teile liefen auch etliche Jahre.

die Tests die ich kenne kommen auf rund 0-100 MHz Unterschied was die Übertaktung anbelangt bei Vergleichen zwischen High-End Bords.
Das kommt etwas auf die Plattform an. Bei vergangenen Intel-HEDTs konnte es sogar noch etwas mehr sein, bei DT-Systemen sind 100 MHz schon sehr viel. Grade Ryzen skaliert da eigentlich kaum (ob du den 5950X auf nem billigen oder high-End Brett montierst ändert an seinen Taktraten und Spanungen praktisch nichts, selbst auf nem Billobrett wie im Artikel ist der Einfluss nur minimal).
 
Natürlich tut es das - nur hat die Spannungsversorgung darauf einen praktisch völlig vernachlässigbaren Effekt. Was ich damit meine: Ob der Nutzer seine LLC auf Level 3 oder 5 stellt als Beispiel hat einen sehr viel größeren Einfluss auf all das als ob das Board 8 oder 16 Phasen hat. Und selbst wenn mans drauf anlegt ist es tatsächlich erstaunlich schwierig, seine CPU mit Spitzen umzubringen. Wir hatten ziemlich viele User hier die ihre Skylake-DTs mit 1,5v vCore (und entsprechenden Spitzen sicher über 1,6v) betrieben haben wo "bis 1,35v" die Empfehlung war und die Teile liefen auch etliche Jahre.
Das stimmt. Ich habe genau die Erfahrung selber mit identischen CPUs gemacht dass die LLC entscheidend für den CPU Verschleiß sein kann. Eine schlechtere Spannungsversorgung (die den Lastwechseln nicht schnell genug folgen kann) braucht bei sonst gleichen Einstellungen aber eine "höhere" LLC (=muss mehr Overshoot machen).

Das kommt etwas auf die Plattform an. Bei vergangenen Intel-HEDTs konnte es sogar noch etwas mehr sein, bei DT-Systemen sind 100 MHz schon sehr viel. Grade Ryzen skaliert da eigentlich kaum (ob du den 5950X auf nem billigen oder high-End Brett montierst ändert an seinen Taktraten und Spanungen praktisch nichts, selbst auf nem Billobrett wie im Artikel ist der Einfluss nur minimal).
Da mag auch was dran sein weil die Zeit der fröhlichen Übertaktung sich dem Ende entgegen zu neigen scheint.
 
Da mag auch was dran sein weil die Zeit der fröhlichen Übertaktung sich dem Ende entgegen zu neigen scheint.
Zumindest der manuellen, ja. Übertakten gibts ja nach wie vor und das sogar in weitaus ausgefeilteren Dimensionen als früher - nur machen die Systeme es halt automatisch schon auf einem Level, das die manuellen Einstellmöglichkeiten / Resultate der allermeisten User schon übertrifft.
Ich hab bei mir obwohl ich begeisterter Übertakter/Nerd bin am aktuellen System auch nichts verändert außer die PPT/TDC/EDC Werte und die nicht mal besonders viel - einfach weil das Ergebnis schon derart gut ist dass ichs von Hand kaum/nicht besser hinbekomme oder einen irren Aufwand zelebrieren müsste (die Subtimings des RAMs einstellen war schon Arbeit genug :ugly: ).
Heute muss man eigentlich kaum mehr mehr machen als die CPU mit der gewünschten Kernzahl kaufen und ihr im BIOS sagen wie vel Strom sie fressen darf - der Rest an OC geht automatisch. :ka:
 
Die alte Spawalüge lebt immer noch weiter.
Als ich das System für meinen Sohne gebaut habe (https://extreme.pcgameshardware.de/threads/erfahrungsbericht-am4.479653/#post8899456), gab es auch "nett gemeinte" Kommentare, das das nicht lange halten kann. "8-Kerner auf nem B350" nenene.
Läuft heute noch! Das Einzige, was den Geist aufgegeben hat, ist das ach so hoch gelobte BQ SP 10 550W gewesen. Wurde durch ein Seasonic Platinum ersetzt.
Theoretisch könnte man sogar nur ein oder zwei Mosfets verbauen. Das würde reichen, aber dann gäbe es ja wieder kein Marketinggeschwurbel "wer hat den Längsten".
Gruß T.
 
Läuft! Im wahrsten Sinne des Wortes. :D

Muß aber nicht sein, wobei das auch für das Ryzen Topmodell gilt. Ich persönlich würde jetzt generell nicht mehr als 100€-150€ für ein Mutterbrett ausgeben. Früher reichten da mir auch immer Dinger zwischen 70 bis 100 Euronen (wobei da damals auch das Sys generell alle 2 Jahre ganz neu gekauft wurde, mein 4790k Sys war jetzt dann 4-5 Jahre am Laufen, merkst schon, wenn intelligent kaufst und hier und da nachrüstet sparst dir am Ende auch wieder Kohle).

Es gibt da wohl sicher Bereiche wo man die ganzen teuren MBs brauchen kann oder haben muß, aber der Großteil der Anwender/Käufer wird halt einfach abgezockt. Aber das muß es halt auch geben.
 
Ich habe da auch schon meine Erfahrungen machen dürfen mit mangelnder VRM-Kühlung. Das Gigabyte B450 Aorus M kommt nicht einmal mit einem 3900X ohne PBO aus. Man möchte ja zumindest meinen, dass ein Board auch mal 5 bis 10 Minuten rendern mitmacht. Dieses Board leider nicht. Die Temps steigen schnell stark an und ab 105° wird der Takt hart gedrosselt. Insgesamt empfand ich die Entwicklung der VRM und deren Kühlung auf den Mainboards als notwendig und gut. Mittlerweile ist es aber echt zu hartem Marketing verkommen. Was juckt es mich, ob es jetzt 60° oder 70° sind? Hauptsache es läuft ohne Probleme und möglichst bis zum Mainboardwechsel alle 5 bis 7 Jahre.
 
Ich habe da auch schon meine Erfahrungen machen dürfen mit mangelnder VRM-Kühlung. Das Gigabyte B450 Aorus M kommt nicht einmal mit einem 3900X ohne PBO aus. Man möchte ja zumindest meinen, dass ein Board auch mal 5 bis 10 Minuten rendern mitmacht. Dieses Board leider nicht. Die Temps steigen schnell stark an und ab 105° wird der Takt hart gedrosselt. Insgesamt empfand ich die Entwicklung der VRM und deren Kühlung auf den Mainboards als notwendig und gut. Mittlerweile ist es aber echt zu hartem Marketing verkommen. Was juckt es mich, ob es jetzt 60° oder 70° sind? Hauptsache es läuft ohne Probleme und möglichst bis zum Mainboardwechsel alle 5 bis 7 Jahre.
Die Kühlung ist das Problem, NICHT die Kondensatoren.
Einzig auf meinem Asrock FX 990 Extreme 4 + FX 8350 hatte ich ähnliche Probleme wie Du. 60mm-Lüfter über die VRMs und es wurde besser, leider aber niemals gut.
Gruß T.
 
Klingt nach einer neuen PCGH-in-Gefahr Folge. Ich habe hier ein paar neue A520-Bretter von Asus herumliegen, die ich nicht mal mehr mit der Kneifzange anfassen möchte. Für solche Experimente sind die genau richtig, bevor sie in den Elektromüll wandern.

Brauchen wir nicht. :-) Ich habe hier ein Asus B450-F, dass mit einem 3950X @Prime auf über 100 °C Spannungswandlertemperatur kommt und dann den Kerntakt auf 550 MHz senkt.
Was bei mir die Frage aufwirft: Was macht der Typ mit der noch schlechter bestückten A320-Platine anders, das überhaupt Performance übrig bleibt? Einen maximal aufdrehenden Boxed-Kühler sollte man zwar hinsichtlich der Kühlwirkung für benachbarte Komponeten nicht unterschätzen, aber der Cinebench-Run ist lang genug, damit sich kühlkörperlose Bauteile vollständig aufheizen können und hier wird noch übertaktet. Test bei -10 °C Außentemperatur? Trockeneis vor dem Boxed-Kühler?


PCGH selbst hat schon bewiesen das die Verwendung eines Top-Blower nicht zwingend bessere SpaWa-Temperaturen bedeutet. Ich weiß nicht mehr von wann der Test war und auch an genaue Details erinnere ich mich nicht, müsste daher erst mal suchen, aber ich erinnere mich das die besten SpaWa-Temperaturen im Test mit einem Tower-Kühler erreicht wurden.

Ich glaube, wir haben das sogar mehrfach betrachtet. Ein Beispiel wäre hier:

Zu beachten ist aber, dass wir High-End-Kühler betrachtet haben. Das große Problem beim Top-Blower war die vorgewärmte Luft, wenn der Lüfter langsam rotiert – was typisch für ein PCGH-Leser-System ist, aber nicht für einen boxed. Wenn ein Kühler mit hohen Drehzahlen um jedes bisschen Leistung kämpft, dann tritt die Luft kaum erwärmt wieder aus und es zählt nur noch der im Vergleich zum Tower-Kühler stärkere Luftstrom auf der Platine.
 
Zuletzt bearbeitet:
Brauchen wir nicht. :-) Ich habe hier ein Asus B450-F, dass mit einem 3950X @Prime auf über 100 °C Spannungswandlertemperatur kommt und dann den Kerntakt auf 550 MHz senkt.
Was bei mir die Frage aufwirft: Was macht der Typ mit der noch schlechter bestückten A320-Platine anders, das überhaupt Performance übrig bleibt? Einen maximal aufdrehenden Boxed-Kühler sollte man zwar hinsichtlich der Kühlwirkung für benachbarte Komponeten nicht unterschätzen, aber der Cinebench-Run ist lang genug, damit sich kühlkörperlose Bauteile vollständig aufheizen können und hier wird noch übertaktet. Test bei -10 °C Außentemperatur? Trockeneis vor dem Boxed-Kühler?
Hier wurde das ASUS ROG STRIX B450-F (ein anderes B450-F fand ich nicht) mit einem 3900X OC unter Prime getestet und die SpaWas blieben im grünen Bereich:
"https://www.techpowerup.com/review/asus-rog-strix-b450-f-gaming-ii/15.html"

Sollte es sich um das gleiche Board handeln würde ich ja fast vermuten, die Kühler sitzen bei Euch nicht richtig, denn dass ein paar grad Umgebungstemperatur ein Delta von 40°C ausmachen, halte ich für unwahrscheinlich. Der 3900X wurde dort ja sogar übetaktet.

Wäre ja nicht das erste mal, dass Asus Probleme mit der Kühlermontage hätte.
Und manchmal ist kein Kühler besser als ein schlechter oder schlecht montierter.

Cunhell
 
Die Kühlung ist das Problem, NICHT die Kondensatoren.
Das ist richtig und falsch. Ja man kann mit Delta Fans quasi alles temperaturtechnisch unter Kontrolle bringen. Aber ich kann auch von vorn herein bessere Komponenten verbauen. ;) Ich muss nicht die günstigen Caps rated für 85°C nehmen. Es können auch die für 105°C sein. Ich kann FETs verbauen die einen recht hohen RDS On haben. Ich kann genauso welche mit einem geringerem RDS On nehmen. Power Loss ist halt immer noch P=i^2*R. Man kann einfach einen FET mit 4 RDS On verbauen oder man nimmt 2, schaltet sie parallel und halbiert quasi den RDS On Wert dadurch.

Man kann also auch mit günstigen Komponenten sein Ziel erreichen. Die Frage ist dabei immer wie günstig will der AIB das realisieren.
Das Einzige, was den Geist aufgegeben hat, ist das ach so hoch gelobte BQ SP 10 550W gewesen.
Bequiet! baut selber keine Netzteile. Die nutzen OEM Plattformen von div. Herstellern zBsp. CWT, FSP, Sesonic und weiterer Hersteller. Je nach dem um welche Serie es sich von Bequiet handelt ist die verwendete OEM Plattform einzuordnen. Für die Pure Power 11 Serie wechselte Bequiet von FSP auf CWT als OEM. Was im allgemeinen eine Qualitätsverbesserung darstellt. Einzig das man dort 85°C Caps verbaut ist nicht ganz so das gelbe vom Ei.

Generell nutzt der überwiegende Teil der Marken aber OEM Plattformen. Das ist weder neu noch "schlimm". Die "Hersteller" nehmen zT Einfluß auf das Design der Plattform und steuern wie Bequiet dann zBsp eigene Lüfter bei. Die Plattform der hoch gelobten RMx Serie von Corsair stammt zBsp auch von CWT. Ist aber nicht mit der Pure Power 11 Serie vergleichbar. ;) Genau so wie es von Seasonic eben auch div. Plattfromen gibt.

Wenn man zBsp bei einem PSU "Great Wall" als Hersteller findet denken viele halt "das muss ein China Böller sein". In Wahrheit steckt die selbe Technik unter dem Gehäuse von div. hochgelobten Marken.
 
Yup.
Aber ich kenne keinen Boardhersteller, der in den letzten 5 Jahren 85°-Caps aufs PCB gepflastert hätte.
So ein Crap findet man gerne in TV-Geräten o.ä.
Mainboards sind, im Vergleich zur sonstigen Elektrobranch, schon eher Highendprodukte. Selbst die günstigen Bretter.
Gruß T.
 
Hier wurde das ASUS ROG STRIX B450-F (ein anderes B450-F fand ich nicht) mit einem 3900X OC unter Prime getestet und die SpaWas blieben im grünen Bereich:
"https://www.techpowerup.com/review/asus-rog-strix-b450-f-gaming-ii/15.html"

Sollte es sich um das gleiche Board handeln würde ich ja fast vermuten, die Kühler sitzen bei Euch nicht richtig, denn dass ein paar grad Umgebungstemperatur ein Delta von 40°C ausmachen, halte ich für unwahrscheinlich. Der 3900X wurde dort ja sogar übetaktet.

Wäre ja nicht das erste mal, dass Asus Probleme mit der Kühlermontage hätte.
Und manchmal ist kein Kühler besser als ein schlechter oder schlecht montierter.

Cunhell

Kann ich spontan natürlich nicht ausschließen, der Test ist 1,5 Jahre her. Das gleiche Muster war zuvor aber schon im alten Parcours mit 1800X als "ziemlich warm" aufgefallen und Asus hatte sich über dieses Ergebnis nicht beschwert. Ein Nachtest mit einem neuen Sample wird heute wohl nicht mehr angebracht sein, die Grundaussage steht jedenfalls auch so: Nur weil die CPU in den Sockel passt und es ein kompatibles UEFI geht, muss das ganz noch lange nicht laufen. Über 90 °C oder gar 100 °C habenauch B450M Pro4 und B450 Gaming-ITX/ac erreicht; B450-Plus Gaming, B350M Pro, B350GT5 und B350 Gamin 3 habe ich wegen der schlechten Ergebniss mit dem 1800X für Tests im neuen Parcours erst gar nicht in Betracht gezogen. Man sollte sich also keine (Aufrüst-)Wunder von alten, günstigen AM4-Platinen erwarten. (Nicht dass neue Modelle eine Garantie für gute Temperaturen wären, wie das B550GTA zeigte. :-))
 
Ich hocke gerade an einem Rechner mit der B350 Variante von diesem Board. Dann kann ich ja mal über ein upgrade nachdenken.^^
Aktuell laufen ein 1700X und 2 x 8 GB E-Dies bei 3533CL16 @1,36V ohne viel Zeit in Optimierungen gesteckt zu haben. Ich Waschi habe aber kleine Kühlkörper auf die Spawas geklebt.
 
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