Gut, ist vielleicht ein bißchen hart formuliert, fasst aber die Nutzererfahrung für mich ganz gut zusammen. Vielleicht wäre nachlässig oder sogar ignorant ein netteres Wort gewesen, aber für mich fühlt es sich an, wie es sich anfühlt.
Ich installiere seit vielen Jahren grundsätzlich jedes Windows nur auf Englisch, da viele Namen von Systemproggis intuitiver sind, Tastaturkürzel teilweise natürlicher sind, die meisten(/besseren) How-tos für die etwas exotischeren Problemlösungen, die man so brauchen kann auf Englisch vorliegen und so weiter und so fort. Und eine deutsche GUI stört dann einfach, Punkt.
Und das "anmassend" kam ganz klar aus der Richtung, daß man eben gerade an einer (noch halbwegs) offenen Plattform wie dem PC ja eigentlich unglaublich viel Kontrolle über einzelne Aspekte des Systems ausüben kann. Und ein Programm, welches in eine Umgebung mit unterschiedlichen installierten Sprachpaketen entlassen wird und dann für den User nicht nachvollziehbar eine Sprache auswählt, in der es dann standardmäßig läuft, widerspricht dieser Philosophie. Zumindest so lange, wie es dem User nicht die Möglichkeit gibt, mit ein paar wenigen Klicks innerhalb des Programms die gewünschte Sprache zu wählen. Absolutes No-go, tut mir leid. Außerdem ist es trotz aller Bewegung vorwärts auch noch ein dicker Schritt zurück: das Catalyst Control Center hatte eine Sprachauswahl...
Gruß zur Nacht,
M
Edit: Quote vergessen.