AMD Bulldozer soll im Q3 kommen: Gute Yield-Raten?

@therealbastard:
Der Phenom II X6 hat 6 Fließkomma"kerne", ein Zambezi im Vollausbau hat deren 4. Solange man nicht mit Sicherheit sagen kann, dass jede einzelne in Anwendungen min. die 1,5 fache Leistung bringt, ist nicht auszuschließen, dass die Gesamtleistung an dieser Stelle sinkt (wäre nicht die erste CPU, deren Optimierungen in Einzelfällen nach hinten losgehen). Bulldozer bleibt vom Grundkonzept her ein Quadcore mit zusätzlichen Integer-Schedulern.
Hä woher haste denn bitte, das du nur 4 Fließkomma"kerne" hast beim Zambezi? Die Fließkommaeinheiten sind nur zu Doppelpacks zusammengefasst. Die BD FP Einheiten können ja maximal 256bit Operationen verarbeiten, die vom PhenomII nur 128Bit. Daher scheinst du weniger zuhaben, wie bei den GPUs sind Sie aber halt nur zusammengefasst um breitere Operationen zu ermöglichen. Mehr nicht.

So werde ich mal hoffen, dass die Q9650-Gebrauchtpreise mit Bulldozer-Verfügbarkeit einbrechen, dann komme ich mit meiner jetzigen Plattform bequem bis ~2013.

Ja darauf hoffe ich auch noch, falls BD für mich zu teuer wird, bzw. nicht genug Leistung bringt, hoffe ich auch genau da drauf.
 
Es gab P4 Prescott mit identischer TDP auf 16-Lane Plattform und die hätte nie jemand als Notebookplattform bezeichnet...
Natürlich haben mobile Computer und stationäre Computer manchmal ähnliche Funktionen.

Die 95W Prescotts waren aber keine Topmodelle- die hatten 115W...

Und: die Prescotts hatten alle eine TDP von mindestens 84W- die Sandy Bridge Quadcores fangen bei 45W (mobil) bzw. 65W (Desktop) an- dabei hat Sandy Bridge auch noch einen weitgehend integrierten Chipsatz und eine IGP (letztere ist auch ein Merkmal einer Mobilplattform, insbesondere in Kombination mit Quadcores...) mit 1:1 den selben Chips, die auch in "high-End" Desktop CPUs verkauft werden

Bei den Dualcore Sandy Bridges geht es im Notebookbereich bis auf 17W, im Desktopbereich immerhin bis auf 35W runter...

Es gab zwar auch Notebook Prescotts aber die hatten auch eine TDP um 90W und waren die wohl stromfressendsten Notebook CPUs aller Zeiten- hier liegt klar der umgekehrte Fall vor: der Einsatz von Desktop CPUs in Notebooks (gibt es ja auch heute noch, auch wenn heute offizielle Desktop CPUs verwendet werden müssen)... nicht ohne Grund sind die Mobile Pentium 4er mit den Prescotts auch eingestampft worden- wenn man bedenkt, dass der Pentium M mit 27W TDP eine ähnliche Performance geliefert hat wie ein Mobile Pentium 4 mit knapp 90W...

Der PCIe Controller war seinerzeit auch nicht in der CPU integriert und zumindestens von Drittherstellern gab es Chipsätze für alle Bedürfnisse (etwa nForce4 SLI x16 mit nicht weniger als 40 PCIe Lanes an der Northbridge)

Ja darauf hoffe ich auch noch, falls BD für mich zu teuer wird, bzw. nicht genug Leistung bringt, hoffe ich auch genau da drauf.

Wenn dir der Bulldozer nicht genug Leistung bringt holst du dir einen gebrauchten C2Q?!

Selbst wenn er ein totaler Flop und nur wenig schneller als der Phenom II X6 wird wäre er immernoch wesentlich schneller als ein Core 2 Quad, zumindest in den meisten Aspekten
 
Zuletzt bearbeitet:
Performance/€ daran gedacht?

Die Core2Quads werden halt hoffentlich im Preis Überproportional fallen. Es muss halt ein wirklich signifikanter Unterschied sein, damit sich der Umstieg mit den verbundenen Mehrkosten dann auch so in den Fingern reizt, das man die Vernunft Vernunft sein lässt ;)
 
Heute differenzieren sich CPUs u.a. durch Takt und Kerne bzw. dies hat mit den größten Einfluss auf die TPD. Zu Prescott-Zeiten nur Takt.
 
Hä woher haste denn bitte, das du nur 4 Fließkomma"kerne" hast beim Zambezi? Die Fließkommaeinheiten sind nur zu Doppelpacks zusammengefasst. Die BD FP Einheiten können ja maximal 256bit Operationen verarbeiten, die vom PhenomII nur 128Bit. Daher scheinst du weniger zuhaben, wie bei den GPUs sind Sie aber halt nur zusammengefasst um breitere Operationen zu ermöglichen. Mehr nicht.

K10 hat zwei 128 Bit-Pipelines
Datei:AMD K10 Arch.svg
Und zu Bulldozer gibt es Gerüchte, dass für 256 Bit Berechnungen beide Einheiten zusammenarbeiten. Ich sag nicht, dass BD da lahm werden muss, ich sage nur, dass es gerade im Fließkommabereich die größten Fragezeichen gibt und man nicht ausgerechnet fließkommalastige Anwendungen als Vorzeige-BD-Szenario postulieren soll.
 
Beim K10 hast du aber getrennte FADD und FMUL Pipelines. Bei BD kann die FMAC sowohl FADD als auch FMUL. Du hast also effektiv doch mehr FPU-Leistung, weil einfach die Pipelines leichter zu füllen ist.

Ja die zwei 128 Bit Einheiten können einfach als 256 Einheit zusammen arbeiten. Da sollte es absolut keine Probleme geben. Das Prinzip ist ja aus den GPUs mit den SP Einheiten, die als DP Zusammenarbeiten können ja hinlänglich bekannt. Für SSE Befehle haste aber recht, da ändert sich nichts. Da steigt die Leistung wohl mehr oder weniger einfach im Verhältnis der Integercores, wobei nun eben die Füllung der FP-Pipeline besser sein sollte, da eben beide Cores bei bedarf in jedem Takt die Zuteilung komplett ändern können! Das sollte die Effizients wohl schon merkbar steigern. Auch hat der Sheduler jetzt fast die doppelte Größe, das wird sicherlich auch einiges bringen.
 
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