AMD Athlon II X4 620: L3-Cache freischaltbar

Glaub ich nicht.
Mehrere Produktionsstraßen für den AthlonII extra anzustarten, oder die CPU zu beschneiden, ist wo das 2. wohl günstiger und besser, weil solch eine straße kostet unmengen an geld und das ein und umstellen erst recht. Der Athlon II beibt ein Phenom II.

Isses so intelligent, nen großen Chip zu nehmen und damit die gesamte Palette zu realisieren? Mitnichten, denn ein kleinerer Chip ohne L3 ist einfach günstiger und die Ausbeute ist höher ...

=> Mehrere Straßen lohnen sich.

Und nein, ein Athlon II ist definitiv kein Phenom II, weil andere Maske. Der Athlon II X4 hätte - nachdem man den Dieshot gesehen hat - definitiv eine eigene Maske haben dürfen.

Demnach muss was mit dem Athlon II X4 nicht stimmen, bzw. klingt es plausibel, was Stefan Payne vermutet hat.
 
Ich hab ja schon einen gepostet. Hättest dir den Link mal anschauen müssen. Da ist einer. Und ich denk mal nicht das jemand bei nem DIE-Shot den L3-Cache klaut, nur um zu sagen ja ich habe nen DIE-Shot vom Propus. Wäre ja auch wegen den Farben ziemlich umständlich zu bearbeiten.
 
wenn ich mich nicht total irre ist es seit dem phenomIIx4 920 die grundsätzlich gleiche maske, die verwendet wird. es wurden noch korrekturen(ddr3 controller aktivieren und zuverlässig brauchbar machen, andere fehler beseitigen, ...) gemacht und die fertigung verbessert(global foundries) und dann is es bis zum 965 und x4 40 twkr nur eine frage der selektion.
die ganzen kernnamen beruhen alle auf der gleichen maske(deneb)...je nachdem wie viel von der die brauchbar ist/was die nachfrage am markt sagt werden teile der die sozusagen per "software" deaktiviert, weil amd zu faul is da aufwändig was rauszulasern;)
korrigiert mich bitte wenn ich falsch liegen sollte:)
 
Es gab ab etwa der 50. Woche einige Änderungen an der Fertigung, was aber wohl kein neues Stepping (offiziell) rechtfertigte.

Das siehst du auch am Takt der NB; die wurde bei den DDR-3 SDRAM Modellen um 200MHz erhöht.
Die DDR-2 SDRAM Modelle haben hier nur 1,8GHz und bei den Phenomen die vor der 50. Woche 08 gefertigt wurden, ist der Takt der NB recht problematisch, hier gehen selten 2.4GHz stabil, bei den neueren schauts besser aus.

Die Opteronen haben sogar 2.2GHz NB Takt!

Wobei DDR-3 1600 zwar möglich ist, aber nicht mehr viel bringt, da die NB (leicht) limitiert...

Es kann damit zusammenhängen, das der geringe NB Takt (1800 x 64/8 = 14.4GB/sec -> 2x 533 x2 x64/8 = 17GB/sec) damit zusammen hängt, das diese CPUs im AM2 Sockel daher kamen....
 
die ganzen kernnamen beruhen alle auf der gleichen maske(deneb)...je nachdem wie viel von der die brauchbar ist/was die nachfrage am markt sagt werden teile der die sozusagen per "software" deaktiviert, weil amd zu faul is da aufwändig was rauszulasern;)
korrigiert mich bitte wenn ich falsch liegen sollte:)
Aber gern!

So "faul" zu sein, würde AMD Unmengen Geld kosten. Letztlich ist für die Wirtschaftlichkeit vor allem eine Kenngröße wichtig: die Zahl der aus einem Wafer gewonnenen Prozessoren. Würde man jetzt aus einem Wafer mit Denebs nur Athlon X2 machen, liefe das auf etwa die Hälfte oder noch weniger an Ausbeute heraus, als mit einer reinen X2-Maske ohne L3 möglich gewesen wären.

Das würde AMD nicht überleben. Es ist definitiv billiger, mehrere MAsken zu benutzen. Im Ganzen dürfte es drei Masken geben: Deneb, Propus und Regor. Allerdings kann man offenbar aus jedem dieser Grundmuster generell jeden niedrigeren Prozessor "feilen". So bleibt man flexibel. Über kurz oder lang wird es aber auch bald kaum noch Denebs in Athlon-CPUs geben. Lediglich die Sepmrons werden wohl immer einen deaktivierten Kern haben. Oder es gibt auch mal einen Sempron X2.

Und das mit dem "Lasern" ist Unsinn. Die CPUs sind fertig verdrahtet und vermutlich auch schon in Gehäuse verpackt, ehe man testet, was sie so drauf haben. Im Die mit Lasercuttern herum zu "schneiden", ist technisch unmöglich. Nicht nur, weil ein Laserstrahl mindestens die zehnfache Dicke einer 45nm-Struktur hat, sondern auch, weil dabei Brandrückstünde entstehen, die die CPU zerstören würden.

Man könnte höchstens die Frage stellen, warum AMD keine "Schalter" in seine Designs eingebaut hat, die sich nur ein einziges Mal umlegen lassen, um Bereiche der CPU zu sperren. Offenbar scheint die Sperrung ja rein softwaretechnisch zu erfolgen. Die CPU bekommt eine Kennung und wird anhand dieser angesprochen. Damit läßt sich das natürlich auch mit Software wieder umgehen.
 
Das würde AMD nicht überleben. Es ist definitiv billiger, mehrere MAsken zu benutzen. Im Ganzen dürfte es drei Masken geben: Deneb, Propus und Regor. Allerdings kann man offenbar aus jedem dieser Grundmuster generell jeden niedrigeren Prozessor "feilen". So bleibt man flexibel. Über kurz oder lang wird es aber auch bald kaum noch Denebs in Athlon-CPUs geben. Lediglich die Sepmrons werden wohl immer einen deaktivierten Kern haben. Oder es gibt auch mal einen Sempron X2.
Wohl die letzten Quartalszahlen von AMD verpasst? :ugly:
 
Wohl die letzten Quartalszahlen von AMD verpasst? :ugly:


Vieleicht ist es aber auch nur eine Masche von AMD. Die erst Lieferung ist Deneb, damit die User alles möglich freischalten können. Die Nachlieferung wird dann normal geliefert, wo nichts mehr freischaltbar ist. Die User rennen dann in die Geschäfte und versuchen einen freischaltbaren zu ergattern. So kann man auch verkaufszahlen in die höhe schießen lassen und billiger als Werbung im TV ist es auch. Aber vieleicht ist AMD gezwungen Denebs abzuwandeln um zugesicherte Mengen zu liefern. Aber das kann sicher nur AMD aufklären, was sie nicht tun werden. Also bleibt die Hoffnung einen zu erwischen der gut ist. Kauft :lol:
 
Vieleicht ist es aber auch nur eine Masche von AMD. Die erst Lieferung ist Deneb, damit die User alles möglich freischalten können. Die Nachlieferung wird dann normal geliefert, wo nichts mehr freischaltbar ist. Die User rennen dann in die Geschäfte und versuchen einen freischaltbaren zu ergattern.
Na sag das nicht den Leuten aus dem "PhysX nicht mit Radeon"-Thread, die schreien da doch direkt ganz laut "BETRUG!!!" :ugly:
 
Vieleicht ist es aber auch nur eine Masche von AMD. Die erst Lieferung ist Deneb, damit die User alles möglich freischalten können. Die Nachlieferung wird dann normal geliefert, wo nichts mehr freischaltbar ist. Die User rennen dann in die Geschäfte und versuchen einen freischaltbaren zu ergattern. So kann man auch verkaufszahlen in die höhe schießen lassen und billiger als Werbung im TV ist es auch.
Das ergibt keinen Sinn.
Betroffen ist der gerade erst erschienene AMD Athlon II X4 620. Dieser sollte eigentlich auf dem Propus-Kern basieren, welcher keinen L3-Cache besitzt.
Offiziell handelt es sich also bei allen CPUs um "nicht-freischaltbare". Ergo kein Werbeeffekt.

Außerdem hat AMD auch bei den X3 Prozessoren ganz offizell versucht zu unterbinden, dass BIOS Versionen, bei denen ein Freischalten möglich ist, in Umlauf kommen.

Wenn man denen jetzt unterstellen möchte, dass sie bewusst Kunden in die Irre führen, ist das angesichts der Sachlage ein unhaltbarer Vorwurf. Verschwörungstheorie lässt grüßen. ;)
 
Außerdem hat AMD auch bei den X3 Prozessoren ganz offizell versucht zu unterbinden, dass BIOS Versionen, bei denen ein Freischalten möglich ist, in Umlauf kommen.

Das ist nicht ganz richtig. Der Trick mit dem Freischalten wurde eher zufällig entdeckt, mit ganz normalen Serien-Biossen. Die wurden nicht von den Mainboard-Herstellern speziell geschreiben und als Feature vermarktet. Das hätte auch Ärger gegeben.
AMD hat dann allerdings AGESA-Versionen nachgeliefert, mit welchen die Wege zum Freischalten verbaut werden sollten, und forderte die Mainboard-Hersteller auf, diese umgehend in ihre Biosse einzubauen. Und da haben sich wohl einige Hersteller etwas quergestellt. So bastelte Gigabyte mit Hilfe seines Dualbios sogar eine Verson, in der sowohl die neuen AGESA-Daten als auch die alten zur Anwendung kommen, um den Freischalttrick zu erhalten.
 
Das ist nicht ganz richtig. Der Trick mit dem Freischalten wurde eher zufällig entdeckt, mit ganz normalen Serien-Biossen. Die wurden nicht von den Mainboard-Herstellern speziell geschreiben und als Feature vermarktet. Das hätte auch Ärger gegeben.
AMD hat dann allerdings AGESA-Versionen nachgeliefert, mit welchen die Wege zum Freischalten verbaut werden sollten, und forderte die Mainboard-Hersteller auf, diese umgehend in ihre Biosse einzubauen.
Ich beziehe mich auf (mindestens) zwei News hier bei PCGH, wo stand, dass künftige Bios Updates die Möglichkeit zum Freischalten nicht mehr enthalten sollen und AMD außerdem darauf hinweist, dass der deaktivierte Kern in der Regel defekt ist (logisch) und man ihn mangels Stabilitätsgarantie nicht freischalten sollte.

Klingt für mich nicht wirklich nach einem beworbenen Feature. :schief:

Quelle 1
Quelle 2
 
War es ja auch nicht. Und mit ziemlicher Sicherheit haben die Mainboard-Hersteller die Freischaltmöglichkeit auch nicht bewußt hergestellt. Das war reiner Zufall. Allenfalls AMD könnte da etwas gedreht haben, was aber auch nicht so sehr wahrscheinlich ist.

Jetzt allerdings behandeln enige Mainboardhersteller diesen Zufall als Feature, indem sie es erhalten wollen. Ist allerdings auch irgendwo logisch, da die alten Bios-Versionen, mit denen der Troick funktioniert, umgehend durchs Netz schwirren würden, wenn die neueren das Feischalten alle unterbinden. Und daran haben die auch kein Interesse.
 
War es ja auch nicht. Und mit ziemlicher Sicherheit haben die Mainboard-Hersteller die Freischaltmöglichkeit auch nicht bewußt hergestellt. Das war reiner Zufall. Allenfalls AMD könnte da etwas gedreht haben, was aber auch nicht so sehr wahrscheinlich ist.

Jetzt allerdings behandeln enige Mainboardhersteller diesen Zufall als Feature, indem sie es erhalten wollen. Ist allerdings auch irgendwo logisch, da die alten Bios-Versionen, mit denen der Troick funktioniert, umgehend durchs Netz schwirren würden, wenn die neueren das Feischalten alle unterbinden. Und daran haben die auch kein Interesse.
OK dann meinen wir im Prinzip das selbe. :)

Ich bin von Anfang an von AMDs Standpunkt ausgegangen.
Dass die Mainboard Hersteller sowas gerne dankend annehmen, kann ich mir vorstellen, auch wenn es für AMD selbst wieder kontraproduktiv ist, da es einerseits die Verkäufe der "echten" Quads behindert und es weiterhin bestimmt ein paar Deppen gibt, die sich nach dem Freischalten noch über Abstürze beschweren.
 
Aber gern!

So "faul" zu sein, würde AMD Unmengen Geld kosten. Letztlich ist für die Wirtschaftlichkeit vor allem eine Kenngröße wichtig: die Zahl der aus einem Wafer gewonnenen Prozessoren. Würde man jetzt aus einem Wafer mit Denebs nur Athlon X2 machen, liefe das auf etwa die Hälfte oder noch weniger an Ausbeute heraus, als mit einer reinen X2-Maske ohne L3 möglich gewesen wären.

Das würde AMD nicht überleben. Es ist definitiv billiger, mehrere MAsken zu benutzen. Im Ganzen dürfte es drei Masken geben: Deneb, Propus und Regor. Allerdings kann man offenbar aus jedem dieser Grundmuster generell jeden niedrigeren Prozessor "feilen". So bleibt man flexibel. Über kurz oder lang wird es aber auch bald kaum noch Denebs in Athlon-CPUs geben. Lediglich die Sepmrons werden wohl immer einen deaktivierten Kern haben. Oder es gibt auch mal einen Sempron X2.

Und das mit dem "Lasern" ist Unsinn. Die CPUs sind fertig verdrahtet und vermutlich auch schon in Gehäuse verpackt, ehe man testet, was sie so drauf haben. Im Die mit Lasercuttern herum zu "schneiden", ist technisch unmöglich. Nicht nur, weil ein Laserstrahl mindestens die zehnfache Dicke einer 45nm-Struktur hat, sondern auch, weil dabei Brandrückstünde entstehen, die die CPU zerstören würden.

Man könnte höchstens die Frage stellen, warum AMD keine "Schalter" in seine Designs eingebaut hat, die sich nur ein einziges Mal umlegen lassen, um Bereiche der CPU zu sperren. Offenbar scheint die Sperrung ja rein softwaretechnisch zu erfolgen. Die CPU bekommt eine Kennung und wird anhand dieser angesprochen. Damit läßt sich das natürlich auch mit Software wieder umgehen.
AMD sagt sich aber nicht ... so jetzt fertigen wir ma nen wafer mit X2 prozessoren, sondern die fertigen/lassen fertigen einen komplatten wafer deneb...und je nach qualität und nachfreage am marktt werden dann die kleineren modelle draus
wenn von angenommen 120 denebs nur 15 ein X4 965 wären...dass wär erst ruinös und durch die kleineren modelle macht man wenigstens noch ein wenig umsatz mit den halb defekten denebs =)
 
AMD sagt sich aber nicht ... so jetzt fertigen wir ma nen wafer mit X2 prozessoren, sondern die fertigen/lassen fertigen einen komplatten wafer deneb...und je nach qualität und nachfreage am marktt werden dann die kleineren modelle draus
wenn von angenommen 120 denebs nur 15 ein X4 965 wären...dass wär erst ruinös und durch die kleineren modelle macht man wenigstens noch ein wenig umsatz mit den halb defekten denebs =)

ich dachte das teure an den prozzis sei der cache...naja nicht jeder deneb auf einem deneb waffer wird ein phenomII x4, dafür gibts ja noch x3 und X2...
glaub kaum dass sie den teuren cache von denebs mitproduzieren um ihn dann als billigen athlon II ohne cache zu verkaufen.
das wäre ruinös.
ich bin mir sicher dass es hierbei um lieferengpässe geht..
ich kenn das vom speicher und von laufwerken, aktuell sogar evga garakas...
manchmal stellt ein distributor tonnenweise ware in den markt und dann hast wieder 2 monate lieferschwierigkeiten ;-)
 
Zurück