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Guest
AW: Amazon sperrt Kundenkonten mit erhörten Retouren
Im Ergebnis ist das eine reine EDV Sache. Amazon muss gewährleisten, dass auch wenn keine Bestellungen mehr angenommen werden, die laufenden Verträge nicht beeinträchtigt werden.
Öhm... wie wär's mit garnicht? Das Fernabsatzrecht dient der Angleichung an die Prüfmöglichkeiten im lokalen Geschäft. Kein lokales Geschäft der Welt lässt dich (eben aus hygienischen Gründen) In-Ears testen.Wo/wie willst du denn sonst z.B. In-Ears testen?
Die Argumentation ist mir vollkommen klar, ich sehe es aber anders. Meiner Meinung nach steht die Privatautonomie über allem.Jetzt macht es also auch Amazon. Ich habe schon des öfteren von solchen Fällen gehört, hätte aber nicht gedacht, dass Amazon auch zu diesen Mitteln greifen würde. Wie im Artikel vom RA beschrieben, halte ich das pauschale Sperren der Kundenkonten für problematisch.
Eigentlich NUR dann!Insbesondere dann, wenn mit dem Kundenkonto andere Dienste verknüpft sind.
Solange kein Account, der andere Dienste gewährleistet, gesperrt wird, ist meiner Meinung nach überhaupt kein AGB Recht anzuwenden. Es kann ja nicht sein, dass ein Händler durch seine AGBs gezwungen wird in der Zukunft Verträge mit einem bestimmten Verbraucher abzuschließen.Zudem fehlt es massiv an Transparenz. Wann wird ein Konto gesperrt? Welche Kriterien verwendet Amazon dafür? Alles Fragen, die eigentlich in einer AGB beantwortet werden müssten.
Im Ergebnis ist das eine reine EDV Sache. Amazon muss gewährleisten, dass auch wenn keine Bestellungen mehr angenommen werden, die laufenden Verträge nicht beeinträchtigt werden.
bei Amazon geht es wahrscheinlich um andere Sachen als um ein paar Prozessoren 



