Allgemeiner Diskussionsthread zu Netzteilen

Customer geht auch.
Wenn eine 210 Watt zieht, sind das 420 Watt. Plus der Rest sind so 550 bis 600 Watt.
Das schafft das 550er P11 problemlos.

Er wird dann feststellen, dass SLI für den Arsch ist und verkauft danach beide Karten wieder und holt sich eine 1080 Ti. Passt also.
 
Also wie sehr kann man HWINFO64 trauen?

Ich hab ja ein Seasonic X-750km³ das seit 12/2013 in meinem System werkelt und nie meckerte.

System: i7-3930K @ 4,2ghz - 1,25v - ASUS RIVE - 64gb DDR3-2133er Ram - EVGA GTX 980Ti Classified @ 1.405/3.780mhz - 1,15v - gekühlt vom Morpheus

Jetzt habe ich heute HWINFO64 laufen lassen und nachdem ich aus dem Spiel ausstieg sah ich auf der 12V Leitung 11,808v. Im Idle sind es 12,096v wie immer. Bei einer Vollauslastung Prime95 v.28.5 + Unigine Heaven brachte ich die nie unter 12,05v, aber wenn ich jetzt den Heaven anwerfe schwankt die zwischen 11,808v und 11,904v. Die Karte meldet 240W verbrauch. Werfe ich noch Prime95 v.28.5 an, bei 4 Threads nimmt sich die CPU 150W und die GPU 240W, die 12V Leitung bleibt bei 11,808v.

Ich will einmal hoffen das HWINFO blödsinn ausliest. Aber das sollte normal nicht sein das die bei 400W soweit absinkt, das sind 60% Last.

Der PC wurde erst vor zwei Monaten vom Staub befreit.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie Dr.Dave schon sagte, die Sensoren sind das Problem. Im BIOS ist das halbwegs genau, aber das erste Problem ist doch die Position des Sensors. Die andere ist, wie genau die sind. Das ganze zieht 'nen Rattenschwanz nach...
 
Im BIOS schwankt der Wert von 12,000v - 12,096v. Ich muss das Netzteil mal genauer unter die Lupe nehmen, schade das man da nicht so einfach die Innereien austauschen kann ohne Elektrotechnikerhandschuhe. :D

Bis 11,4V "dürfte" der Wert fallen, aber dann liegen da auch schon mehr als 35A an.
 
Im BIOS schwankt der Wert von 12,000v - 12,096v. Ich muss das Netzteil mal genauer unter die Lupe nehmen, schade das man da nicht so einfach die Innereien austauschen kann ohne Elektrotechnikerhandschuhe. :D

Bis 11,4V "dürfte" der Wert fallen, aber dann liegen da auch schon mehr als 35A an.

Wenn du willst und dir Innsbruck nicht zu weit ist, kommst mal vorbei und wir messen dein Netzteil an meiner Testlast gründlich durch :D
Und wenn es wirklich kaputt ist kannst mir n olles Sample abkaufen^^
 
Hehe, ich bin hier mitten im Seewinkel daheim, ich bring den Wein mit. :D

Beim P45 System meldet HWINFO 12,2V beim Seasonic X-560. Also bevor die Kiste unter Last nicht alle Lampen und Lüfter abschaltet glaub ich gar nix. :D
 
Gerade den PC vom Kumpel zur Überprüfung bekommen. Anscheinend geht der PC nicht mehr an.

Ich habe dann den PC mal an meine Steckdose angeschlossen und den Schalter am Netzteil betätigt (be Quiet! Dark Power Pro 10 - 750W) und ein schöner langer Funken kam aus dem Netzteil beim Umschalten rausgeschossen.

Ein kurzer Blick ergab, dass sich wohl bei der Betätigung des Schalters ein Keramik-Scheibenkondensator verabschiedet hat.

Glücklicherweise lief der Rest vom PC mit meinem Netzteil weiterhin. Es hat wohl lediglich die mit Wechselspannung belastete Seite des Netzteils getroffen. Evtl. blieb somit der Rest des PCs verschont. Mich wundert diese Reaktion dennoch... müsste nicht in so einem Fall irgendwo ein Überlastschutzschalter reagieren oder liegt dieser lediglich an der Seite des Netzteils mit Gleichspannung an?

Ich denke mal, da hat sich die Seite des Netzteils unter Wechselstrom mit irgendeinem Kurzen verabschiedet? Immerhin wurde das NT noch nichtmal vom Mainboard gestartet und es hat sich abrupt verabschiedet.

So etwas habe ich noch nicht erlebt...
 
Sowas kommt schon mal vor. Die Primärseite hat sich verabschiedet und die Schutzschaltungen haben verhindert, dass es über die Sekundärseite zum Rechner durchgegangen ist.
Netzteil austauschen und fertig.
 
Danke Threshold!

Mich würde mal aus elektrotechnischer Sicht interessieren:

Wie kommt es überhaupt dazu, dass die Primärseite sich so verabschiedet? Wo kann ein Kurzschluss dieser Art entstehen?

Normalerweise kenne ich es nur so, dass sich Elkos aufblähen. Der mir bisher einzige bekannte Verschleiß an Elektroteilen.

Was könnte hierfür ein Grund gewesen sein?
Evtl. die Sprödigkeit des Keramik-Kondensators unter Einfluss einer Erschütterung, sodass dieser zerbrochen ist?

Erweitert meinen Horizont bitte! :D
 
Kerkos kommen auf der Primärseite in aller Regel nur als Y-Filter vor, also zwischen Phase bzw. Neutralleiter und Schutzleiter.
Ein Kerko kann durch Alterung zum Kurzschluss werden, oder durch Überspannung durchschlagen - Ergebnis ist in beiden Fällen nicht ungefährlich, immerhin wird der Schutzleiter ans Gehäuse gelegt...
 
Vielen Dank für die Informationen!

Wieder etwas Neues gelernt und gleich mal darüber recherchieren.

Glücklicherweise ist das Netzteil auf Gummihalterungen montiert und folglich vom Gehäuse isoliert.
 
Kerkos kommen auf der Primärseite in aller Regel nur als Y-Filter vor, also zwischen Phase bzw. Neutralleiter und Schutzleiter.
Nö, nicht nur. Die werden auch bei den MOSFETs eingesetzt, wenn jetzt der Keramik Kondensator die Grätsche macht, zerreißts auch den MOSFET. Und das kann hier die Ursache sein.
Auf diesem Bild siehst das doch eigentlich ganz gut

Gibt in einigen Foren einen Thread über ein HiPro/DELL Netzteil, bei dem genau das der Fehler war und ein Keramik Kondensator im Primärbereich nicht ausreichend dimensioniert...

Glücklicherweise ist das Netzteil auf Gummihalterungen montiert und folglich vom Gehäuse isoliert.
Das ist mit Verlaub ziemlich bescheuert, denn durch das Netzteil wird das Gehäuse geerdet.
Wenn das nicht der Fall ist, kann durch Induktion 'ne Spannung am Gehäuse anliegen, was äußerst unschön ist.

Auch ansonsten verstehe ich diese Aussage nicht. WO soll das Problem sein, wenn das Netzteil geerdet ist??
 
Vielen Dank für die Informationen!

Wieder etwas Neues gelernt und gleich mal darüber recherchieren.

Glücklicherweise ist das Netzteil auf Gummihalterungen montiert und folglich vom Gehäuse isoliert.

Das Case wird aber über das Netzteil geerdet und damit geschützt.
Das solltest du machen.
 
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