1. Es wird in etwa das rauskommen, was der Auftraggeber bestellt. Ordert man Müll, wird man Müll erhalten. Das kann man dann aber schwerlich dem Fertiger anlasten.
2. Eigenes Know-How und eine gewisse Qualitätssicherung stellen sicher, dass auch das bestellte geliefert wird.
Exakt so sehe ich das auch. Klar ist für mich jedenfalls, das andere Hersteller genau das gleiche tun und bq im allgemeinen überhaupt keine Sonderstellung hat.
Ehrlich gesagt glaube ich sogar eher das bq dort einer von X Kunden und Weltweit gesehen eher eine kleine Nummer ist.
OK in Sachen Laustärkeoptimierung ist bq sicherlich führend und investiert da auch einiges.
Das liegt aber doch sicherlich daran, dass man gerade auf dem deutschen Markt so aktiv ist, wo das eine sehr große Rolle spielt.
In den USA interessiert das z.b. doch niemand, wenn die Klimaanlage schon 3x lauter ist als der PC, braucht man auch kein leises Netzteil.
Wenn man sich zum Beispiel mal das Powerzone (Ich habe gelesen, dass das eher für den amerikanischen Markt gebaut wurde)
anschaut, da kann von "quiet" wohl kaum noch die Rede sein.
Man bekommt das wofür man bezahlt, auch bei bq.
Mal eben so dahin gehen und sagen, "Hallo, ich bin Herr Wichtig, Journalist, nun sperrt mal die Bude auf und lasst mich hier Fotos machen!" geht nicht, nie und nimmer.
Echt? Ich habe schon so viele von diesen "Fabrikbesuchsartikeln" gelesen, dass ich sie nicht mehr zählen kann.
Oben wurden sie ja schon einige Beispiele verlinkt.
Einmal durch die Hallen und die Messgeräte fotografiert und dann irgend einen Text dazu schreiben und das als "Blick hinter die Kulissen" verkaufen. Der echte Einblick bleibt dann aber leider doch immer außen vor...
Es ist schon ein Unterschied, ob man mal eben so ans Fließband geht, oder ins Safety Lab und das R&D. Dort kommt nämlich keiner ohne Grund rein, nicht mal mit Gewalt.
Verstehe ich nicht, wo genau liegt der Unterschied?
Ich meine bei jedem Autohersteller kann ich auch eine Führung machen?
Ich selbst durfte sogar schon mal einer Studie von BMW teilnehmen, wo mir Prototypen von Autos vorgeführt wurden, die erst in 2-3 Jahren auf den Markt kommen. Ich habe dort also Autos gesehen die noch nicht einmal in der Autobild gezeigt wurden, geschweige denn irgendwo anders. Natürlich musste man eine Verschwiegenheitsklausel unterschreiben, alle Geräte abgeben, Uhren alles, durch einen Metalldetektor und an 10 2 Meter Security-Typen vorbei und durfte keine Fotos machen, aber so what.
Der Grund das ich teilnehmen wurde war übrigens lediglich, dass ich quasi das Vorgänger-Modell besitzt und zufällig ausgewählt wurde.
Was ist jetzt genau das besondere daran? Nichts!
Wie gesagt ein "Werbeartikel für einen Markenhersteller", nicht mehr.