Allgemeiner Diskussionsthread zu Netzteilen

AW: Poiu´s kleiner Leitfaden: Wie man als Laie ein günstiges von einem billigen Netzteil unterscheidet

Ich empfehle an dieser Stelle einmal diesen Artikel, da wird denk ich deutlich welchen Aufwand be quiet! treibt ;)

Auf Entdeckung: Wie sichere, haltbare und leise Netzteile entstehen - Auf Spurensuche in Asien

Ich hab den Artikel gerade mal gelesen und alles was da steht schnell wieder vergessen!

Wenn ich das richtig sehe betreibt den Aufwand sowieso FSP! und nicht be quiet!. Aber im Text wird es natürlich absichtlich so dargestellt als ob es be quiet! wäre.

Zitat "Schließlich ist dies auch kein Netzteiltest oder Advertorial."
LOL nein, ganz sicher nicht. So sicher nicht, dass man extra noch mal drauf hinweisen muss.

Am geilsten an dem Artikel sind übrigens die Kommentare unten, in den der Redakteur gleich schon mal von sich aus von einem "Interessenskonflikt" redet.
Und auch einige Leserkommentare sind da sehr interessant um nicht gerade zu sagen "eigenartig".

Würde mich mal interessieren was da wirklich dahinter steckt!
 
Zuletzt bearbeitet:
Klar gehört der Laden FSP und nicht be quiet, aber für diejenigen die sowas nicht kennen ist es in interessanter Blick hinter die Kulissen, ganz egal für wen dieser Werbeartikel geschrieben wurde.
 
AW: Poiu´s kleiner Leitfaden: Wie man als Laie ein günstiges von einem billigen Netzteil unterscheidet

Wenn ich das richtig sehe betreibt den Aufwand sowieso FSP! und nicht be quiet!. Aber im Text wird es natürlich absichtlich so dargestellt als ob es be quiet! wäre.

Logisch ... Und BeQuiet bezahlt dann FSP dafür ... Ist in meinen Augen völlig okay ... Nennt man Dienstleistung :D
 
Klar gehört der Laden FSP und nicht be quiet, aber für diejenigen die sowas nicht kennen ist es in interessanter Blick hinter die Kulissen, ganz egal für wen dieser Werbeartikel geschrieben wurde.

Ich kenne den Artikel, trotzdem macht da nur FSP was, der Rest wird schöngeredet.

Logisch ... Und BeQuiet bezahlt dann FSP dafür ... Ist in meinen Augen völlig okay ... Nennt man Dienstleistung

Du sagst damit aus was ich bereits erwähnt hatte, BeQuiet lässt machen und macht nicht, (Größtenteils zumindest), bedeutet das hier nichts von wegen groß Entwicklung ist wie Stefan meint.
 
AW: Poiu´s kleiner Leitfaden: Wie man als Laie ein günstiges von einem billigen Netzteil unterscheidet

Am geilsten an dem Artikel sind übrigens die Kommentare unten, in den der Redakteur gleich schon mal von sich aus von einem "Interessenskonflikt" redet.
Und auch einige Leserkommentare sind da sehr interessant um nicht gerade zu sagen "eigenartig".

Würde mich mal interessieren was da wirklich dahinter steckt!

ja schon gelesen die Kommentare, der Artkiel ist nettes Beiwerk
 
schwer zu sagen weil das aus einem fertig PC ist kann das uralt sein aber auch relativ neu hmmm lass mich raten über 10 jahre alt

jetzt sagt er 2 Jahre :D
 
Du sagst damit aus was ich bereits erwähnt hatte, BeQuiet lässt machen und macht nicht, (Größtenteils zumindest), bedeutet das hier nichts von wegen groß Entwicklung ist wie Stefan meint.
Lies es ruhig noch einmal. Natürlich LÄSST man es machen, es geht ja auch gar nicht anders und steht auch genau so drin. Nur ist es eben so, dass man als Kunde eines OEM immer selbst entscheidet, WAS MAN DAVON MACHEN LÄSST und auch darüber, WAS NICHT und ob der OEM überhaupt in der Lage ist DIES ALLES anzubieten. Und vielleicht fragt sich auch mal der eine oder andere, warum bisher keine derartigen Bilder und Informationen von solchen Anlagen und Firmen veröffentlicht worden sind? Mal eben so dahin gehen und sagen, "Hallo, ich bin Herr Wichtig, Journalist, nun sperrt mal die Bude auf und lasst mich hier Fotos machen!" geht nicht, nie und nimmer. Da wird man immer auf einen Partner angewiesen sein, dessen Reputation zudem gut genug ist, damit man solches Material überhaupt freigegeben bekommt. Sollte der eine oder andere mal in Asien gewesen sein, der wird das nachvollziehen können.

Würde mich mal interessieren was da wirklich dahinter steckt!
Nichts außer Neugier und dem Wollen, Wissen zu erwerben und dies auch zu teilen. Wer mich kennt weiß auch, dass ich Making-Of-Stories und Besuche in den Firmen und Produktionsstätten seit vielen Jahren mache und der Blick hinter die Kulissen nun mal auch stets mit Kompromissen verbunden ist. Gegen den Begriff Werbeartikel verwehre ich mich jedoch ausdrücklich, denn sonst wäre wohl auf jedem Bild ein BQ-Netzteil zu sehen gewesen. ;)

der Artkiel ist nettes Beiwerk
Vor allem als Reviewer sollte man froh sein, solche Informationen zu bekommen, wenn man selbst nicht in solche Unternehmen kommt, anstelle hier anderen unlautere Dinge zu unterstellen. Oder spricht da der Neid? Damit kann ich bequem leben :D

Am geilsten an dem Artikel sind übrigens die Kommentare unten, in den der Redakteur gleich schon mal von sich aus von einem "Interessenskonflikt" redet.
Genau solche Firmenbesuche und Verbindungen sind der Grund, warum ich z.B. keine Netzteile, bestimmte Gehäuse oder Mainboards mehr teste. Ich trenne das sehr strikt und ob es Dir gefällt oder nicht - es ist nun mal so, denn wenn man ein unabhängiges Labor betreibt, sind Journalismus und Konsultationen immer zwei Paar Schuhe. Deine Kritik ergäbe nur dann einen Sinn, wenn ich das E10 auch getestet hätte, obwohl man es mir anbot. Ich habe eher Bedenken bei einigen Tests, bei denen sich der eine oder andere einem der Netzteilanbieter andient, nur um man an die Chroma zu kommen. Auch solche Dinge schließe ich für mich selbst aus, obwohl es auch Ausnahmen gibt, bei denen die Reviewer unparteiisch bleiben. Nur stehen die dann meist genauso (unberechtigt) in der Kritik (siehe Computerbase). Wenn die ganzen Edelforisten mal genauso kritisch sich selbst gegenüber wären, wäre die Welt ein ganzes Stück angenehmer :)
 
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Vor allem als Reviewer sollte man froh sein, solche Informationen zu bekommen, wenn man selbst nicht in solche Unternehmen kommt, anstelle hier anderen unlautere Dinge zu unterstellen. Oder spricht da der Neid? Damit kann ich bequem leben :D

mäh ich finde die Reaktionen interessanter als denn Artikel selbst, ist ja nicht so das das neu ist hat ja schon der Martin Kaffei gemacht usw.... und er war auch nciht der erste

Netzteilfertigung: Fabrikbesuch bei Cougar

HEXUS.net - Video - Where does your PSU come from? - Part 1

Feature - Seasonic's Engineering and Factory Tour | bit-tech.net

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Interessant sind somit eher die Reaktionen der Leser,....
 
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Du verwechselst da was. Bei HEC war ich genauso, nicht nur in der Etage mit den Insertion Lines, sondern überall. Es ist schon ein Unterschied, ob man mal eben so ans Fließband geht, oder ins Safety Lab und das R&D. Dort kommt nämlich keiner ohne Grund rein, nicht mal mit Gewalt. Ich habe massenweise positives Feedback bekommen, jedoch nicht wegen des E10, sondern wegen der Erklärung der einzelnen Tests bis hin zum EMI Lab.

Der Artikel selbst sollte eigentlich auch mal Denkanstoß sein, warum z.B. nicht immer nur Nippons drin sein müssen. ZWECKMÄSSIGKEIT geht immer vor Image und PR, so einfach kann Entwicklung nämlich auch sein. Und es ist schon relevant, ob jemand solche Tests über ein Jahr finanziert, oder einfach nur umlabelt und Komponenten buchhalterisch anpasst. Das wiederum müsstest Du eigentlich wissen. Ich weiß z,B. auch, wer was genau BQ selbst gemacht hat und wie lange die einzelnen Testphasen gedauert haben. Deshalb muss ich über einige Kommentare hier auch innerlich etwas schmunzeln, denn wie schon geschrieben: es schreiben immer die am meisten, die die wenigste Ahnung haben und am Ende nur mutmaßen, um überhaupt was zu schreiben :)
 
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Wie gesagt finde ich immer interessant, aber langsamer sind die Reaktionen der Leser interessanter denn die Artikel sind nicht für uns, sondern für die Leser.
 
Wenn ich die echten unique visits (nicht die Klicks) ins Verhältnis zu den Kommenatren setze, dann binn ich immer noch heilfroh, dass wir kein Debattierklub mehr sind. Und so schlimm sind die Kommentare ja nun auch wieder nicht. Wenn ich woanders mitlesen muss, welche Foristen welchen Hersteller loben oder zerreißen, dann frage ich mich auch öfters, wer wohl die Hälfte von denen bezahlt. :D
 
Ich persönlich sehe an Firmenbesichtigungen im Allgemeinen nichts unanständiges. So wie Igor das bei Toms Hardware macht, sehe ich keine Gefahr für die Unabhängigkeit der Seite. Wenn man zu Beginn deutlich darauf hinweist, dass man zu Gast bei FSP ist und be quiet! bei der Führung unterstützt, gibt man dem Leser alle Möglichkeiten, das selbst zu werten. Wer sich unwohl fühlt, braucht den Artikel nicht lesen, alle anderen sollten es schaffen, die Informationen selbst sinnvoll zu werten. Für alle, die nicht die Möglichkeit haben, so eine Tour zu machen, ist es sicher Interessant, einen Einblick zu erhalten.

Sonst: Meiner Erfahrung nach definieren zwei Aspekte primär das Ergebnis der Auftragsfertigung:
1. Es wird in etwa das rauskommen, was der Auftraggeber bestellt. Ordert man Müll, wird man Müll erhalten. Das kann man dann aber schwerlich dem Fertiger anlasten.
2. Eigenes Know-How und eine gewisse Qualitätssicherung stellen sicher, dass auch das bestellte geliefert wird.

Ein erfahrener Auftragsfertiger kann einem bei beiden Punkten Hilfestellung leisten, aber es nützlich, zumindest grob selbst zu wissen, was man tut. Im Idealfall kombiniert man Ideen des Partners mit eigenen Wünschen, Anregungen und Marktkenntnis zu einem überzeugenden Produkt. Fehlt das eigene Know-How, kommt meist leider ein durchschnittlicher Klon oder Müll raus, der dann vom Markt auch nur sehr begrenzt angenommen wird. Die Zeiten in denen Netzteile leicht verdientes Geld waren sind eher vorbei.
 
1. Es wird in etwa das rauskommen, was der Auftraggeber bestellt. Ordert man Müll, wird man Müll erhalten. Das kann man dann aber schwerlich dem Fertiger anlasten.
2. Eigenes Know-How und eine gewisse Qualitätssicherung stellen sicher, dass auch das bestellte geliefert wird.

Exakt so sehe ich das auch. Klar ist für mich jedenfalls, das andere Hersteller genau das gleiche tun und bq im allgemeinen überhaupt keine Sonderstellung hat.

Ehrlich gesagt glaube ich sogar eher das bq dort einer von X Kunden und Weltweit gesehen eher eine kleine Nummer ist.

OK in Sachen Laustärkeoptimierung ist bq sicherlich führend und investiert da auch einiges.
Das liegt aber doch sicherlich daran, dass man gerade auf dem deutschen Markt so aktiv ist, wo das eine sehr große Rolle spielt.
In den USA interessiert das z.b. doch niemand, wenn die Klimaanlage schon 3x lauter ist als der PC, braucht man auch kein leises Netzteil.

Wenn man sich zum Beispiel mal das Powerzone (Ich habe gelesen, dass das eher für den amerikanischen Markt gebaut wurde)
anschaut, da kann von "quiet" wohl kaum noch die Rede sein.

Man bekommt das wofür man bezahlt, auch bei bq.


Mal eben so dahin gehen und sagen, "Hallo, ich bin Herr Wichtig, Journalist, nun sperrt mal die Bude auf und lasst mich hier Fotos machen!" geht nicht, nie und nimmer.

Echt? Ich habe schon so viele von diesen "Fabrikbesuchsartikeln" gelesen, dass ich sie nicht mehr zählen kann.
Oben wurden sie ja schon einige Beispiele verlinkt.

Einmal durch die Hallen und die Messgeräte fotografiert und dann irgend einen Text dazu schreiben und das als "Blick hinter die Kulissen" verkaufen. Der echte Einblick bleibt dann aber leider doch immer außen vor...

Es ist schon ein Unterschied, ob man mal eben so ans Fließband geht, oder ins Safety Lab und das R&D. Dort kommt nämlich keiner ohne Grund rein, nicht mal mit Gewalt.

Verstehe ich nicht, wo genau liegt der Unterschied?
Ich meine bei jedem Autohersteller kann ich auch eine Führung machen?

Ich selbst durfte sogar schon mal einer Studie von BMW teilnehmen, wo mir Prototypen von Autos vorgeführt wurden, die erst in 2-3 Jahren auf den Markt kommen. Ich habe dort also Autos gesehen die noch nicht einmal in der Autobild gezeigt wurden, geschweige denn irgendwo anders. Natürlich musste man eine Verschwiegenheitsklausel unterschreiben, alle Geräte abgeben, Uhren alles, durch einen Metalldetektor und an 10 2 Meter Security-Typen vorbei und durfte keine Fotos machen, aber so what.

Der Grund das ich teilnehmen wurde war übrigens lediglich, dass ich quasi das Vorgänger-Modell besitzt und zufällig ausgewählt wurde.

Was ist jetzt genau das besondere daran? Nichts!

Wie gesagt ein "Werbeartikel für einen Markenhersteller", nicht mehr.
 
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Echt? Ich habe schon so viele von diesen "Fabrikbesuchsartikeln" gelesen, dass ich sie nicht mehr zählen kann.
Genau da liegt aber der Unterschied. Man darf ja als Journalist meist im Rahmen offizieller Führungen das eine oder andere ansehen, auch bei der Computex gibt es so etwas immer mal als Rahmenprogramm. Als ich im Mai bei Gigabyte in der Fab war, hat man gerade in der Computex-Vorwoche für die Journalisten extra Showrooms eingerichtet und die Leute gebrieft, was überhaupt in den offiziellen Führungen mitgeteilt wird. An solchen gestellten Veranstaltungen habe ich kein Interesse, denn die roten Linien waren immer genau da, wo es dann anfing interessant zu werden. Genau deshalb war ich vorher dort :)

Die üblichen Betriebsführungen sind Marketing, egal ob VW, BMW, Mercedes oder Beyerdynamic. Prototypen sind, wenn sie erst mal zusammengeschraubt und gezeigt werden, auch keine echten Geheimnisse mehr und Auto BILD ist ja nun nicht gerade das Medium, wo man frische und belastbare Infos herbekommt. Falls es dich interessiert: ich war zum Arbeiten bei FSP, nicht als Presse-Besucher. Dass dann im Nachhinein und nach 6 Monaten Kampf die Bilder doch freigegeben wurden, ist durchaus erstaunlich. Im Gegenteil, es musste erst einmal alles übersetzt werden, bevor am Ende das OK von FSP kam. Werbung funktioniert für gewöhnlich anders herum :)
 
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