Alien-Alarm: NASA-Forscher will außerirdisches Leben entdeckt haben

AW: Alien-Alarm: NASA-Forscher will außerirdisches Leben entdeckt haben

Bei dem Haupteil von dem, was man hier an Kommentaren liest, rollen sich mir die Zehennägel hoch. Etwas mehr Nachdenken könnte wahre Wunder bewirken..

Achja, und zurück zum Thema, Außerirdisches Leben und NASA waren der Ausgangspunkt ;)

@Topic:

Die Grundannahme allgemeingültiger Naturgesetze teile ich. Ohne Basis ist keinerlei Aussage möglich. Alles, was darüber hinausgeht, ist mit äußerster Vorsicht zu genießen. Was auch bedeutet, dass nicht jede, nicht widerlegbare These Anspruch auf Richtigkeit hat. Ich verweise an dieser Stelle auf die String-Theorie ;)

Gruß
BS
 
AW: Alien-Alarm: NASA-Forscher will außerirdisches Leben entdeckt haben

Könnte man Nachweisen, dass es innerhalb unseres Sonnensystems, außerhalb der Erde, Leben gibt oder gab, dann würde das eigentlich schon reichen, denn das würde bedeuten, dass Leben eine normale Entwicklung ist.
 
AW: Alien-Alarm: NASA-Forscher will außerirdisches Leben entdeckt haben

Könnte man, würde man.....ne ne Jungs das wird nix. Solche Meldungen gibts alle paar Jahre und Beweisen konnte man bis jetzt noch nie was nur vermuten. Da schau ich mir lieber eine geilen Hollywood Film an der ist dann fast realistischer als das was manchmal die NASA von sich gibt nur um wieder an neue Geldmittel zu kommen.
 
AW: Alien-Alarm: NASA-Forscher will außerirdisches Leben entdeckt haben

Warte ab, in den letzen Jahren sind eine Menge Planeten entdeckt worden, die um fremde Sonnen kreisen und je besser die Technik wird, desto mehr kann man es auflösen und man kann schon heute feststellen, aus welchen Elementen die Atmosphäre eines Planeten besteht.
Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis ein Planet entdeckt wird, der in der habitalen Zone um sein Zentralgestirn kreist und eine Sauerstoff/Stickstoff Atmosphäre hat.
 
AW: Alien-Alarm: NASA-Forscher will außerirdisches Leben entdeckt haben

@Griechen&Co: Leute, wenn ihr euch vollkommen andere Themen unterhalten wollt - macht bitte einen eigenen Thread auf.


1. Es gibt keinen Energieverbrauch. Grund: Energie kann nur in eine andere Form von Energie umgewandelt werden – Verloren geht aber nichts. (Was die allgemeine Menschheit als Energieverbrauch definiert, ist einfach gesagt, die Unfähigkeit diese „andere“ Energie nutzbar zu machen.

Sorry: Energiekonsum.

Welche "andere" Energie?

(Ab)Wärme.
Deren Nutzung ist physikalisch aber ~unmöglich.

Könnte man Nachweisen, dass es innerhalb unseres Sonnensystems, außerhalb der Erde, Leben gibt oder gab, dann würde das eigentlich schon reichen, denn das würde bedeuten, dass Leben eine normale Entwicklung ist.

Auch zwei Fälle machen keine wirklich gute Statistik.
 
AW: Alien-Alarm: NASA-Forscher will außerirdisches Leben entdeckt haben

Auch zwei Fälle machen keine wirklich gute Statistik.

Es geht, wie immer bei sowas, um Wahrscheinlichkeiten. Wenn es noch weiteres Leben innerhalb unseres Sonnensystems gibt, egal wo, egal wie, dann ist Leben eine logische und normale Entwicklung und dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass es auf einem dafür geeigneten Planeten auch mehr gibt als nur ein paar Einzeller.
 
AW: Alien-Alarm: NASA-Forscher will außerirdisches Leben entdeckt haben

warum werde ich sofort an Meteor (Dan Brown) erinnert? :)


ich denke stark dass nicht die Frage offen sein sollte OB es Leben gibt ausserhalb unserer Kugel sondern WANN wir es entdecken. Warum sollte nur auf unseren Furz-Planeten Leben entstanden sein?
 
AW: Alien-Alarm: NASA-Forscher will außerirdisches Leben entdeckt haben

Die sind schon längst unter uns. Seht ihr den keine TV? Diese ganzen RTL Nachmittagsshows sind ausserirdischen Ursprungs und verblöden uns. Wenn der Durschnittsiq dann unter 30 ist schlagen sie zu :P

Das gehört dazu:
Eingebundener Inhalt
An dieser Stelle findest du externe Inhalte von Youtube. Zum Schutz deiner persönlichen Daten werden externe Einbindungen erst angezeigt, wenn du dies durch Klick auf "Alle externen Inhalte laden" bestätigst: Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt.
Für mehr Informationen besuche die Datenschutz-Seite.
 
AW: Alien-Alarm: NASA-Forscher will außerirdisches Leben entdeckt haben

Es geht, wie immer bei sowas, um Wahrscheinlichkeiten. Wenn es noch weiteres Leben innerhalb unseres Sonnensystems gibt, egal wo, egal wie, dann ist Leben eine logische und normale Entwicklung und dann ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, dass es auf einem dafür geeigneten Planeten auch mehr gibt als nur ein paar Einzeller.

Eben. Es gibt um Wahrscheinlichkeiten. Und nur weil man zwei Fälle, zudem auch noch im gleichen Sonnensystem, gefunden hat, kann man arg wenig über die Wahrscheinlichkeiten im Universum aussagen. Wenn man überhaupt Nachweisen kann, dass es unabhängig entstanden ist. Im Best Case kann man eine bessere Aussagen über die Vorraussetzungen machen (wenn sie grundlegend anders waren). Aber für eine Statistik bräuchte man wesentlich mehr Untersuchungen und man müsste sie repräsentativ über Sternensysteme verteilen -> unmöglich.
Wir können nur sagen, ob Leben prinzipiell möglich ist (nicht mal unmöglich können wir abschätzen), aber wir können in den nächsten Jahrhunderten nicht sagen, ob die Chancen 1:10, 1:100000 oder 1:googlplex stehen und demnach können wir auch nicht ausrechnen, wie groß die Chance auf mindestens einen weiteren belebten Planeten in z.B. einer Galaxie steht.
Ähnlich wie bei jedem weiteren Schritt der Evolution gilt: Wir betrachten das ganze aus der Perspektive eines speziellen Einzelfalls. Und einzelne Spezialfälle könnten statistisch betrachtet absolut alles sein, wegal wie die Chancen stehen.
 
AW: Alien-Alarm: NASA-Forscher will außerirdisches Leben entdeckt haben

Na ja, das Leben kann ja nicht unmöglich sein, sonst wäre die Erde nicht bevölkert mit verschiedenen Arten und wenn du überlegst, dass es selbst an Vulkanschloten auf dem Meeresboden Lebewesen gibt, oder in heißen Quellen, dann ist Leben sehr wahrscheinlich, sofern eben die Bedingungen vorhanden sind.
Dabei muss es nicht mal flüssiges Wasser sein, flüssiges Methan würde auch gehen. Aber da das Leben wohl auf Kohlenstoff basieren wird (also allgemein), wird sicher flüssiges Wasser die Grundlage bilden und sobald du einen Planeten entdeckst, der den richtigen Abstand zu seinem Zentralgestirn hat, dann sind die Bedingungen schon mal sehr gut.
Wenn man dann noch feststellt, dass er eine Sauerstoff/Stickstoff Atmosphäre hat, dann ist Leben sehr wahrscheinlich, egal jetzt in welchem Ausmaß.
 
AW: Alien-Alarm: NASA-Forscher will außerirdisches Leben entdeckt haben

Du verwechselst die Anpassung von Leben mit der Entstehung von Leben.
Evolution macht fast alles möglich, dass stimmt. Solange es an einem Ort eine Energiequelle gibt und Lebewesen dorthingelangen können, deren prinzipiellen Grundmoleküle in unmittelbarer Umgebung stabil sind, klappt das - egal ob Vulkanschlot, Salzsee oder AKW-Kühlkreislauf.
Aber wo kommt das Leben her? Da haben wir eine Reihe von Theorien, aber eine zufriedenstellende Antwort gibt noch keine. Erst recht keine, die wir zurverlässig auf andere Planeten übertragen könnten. Zu sagen, dass es auf einem Planeten, der flüssiges Wasser* hat, Leben geben sollte, ist vergleichbar mit der Aussage "diese nagelneue Festplatte kann Daten speichern, da ist garantiert Crysis drauf".

*: Wasser ist für die uns bekannte Art von Leben übrigens verdammt gut geeignet, weit besser als jeder andere uns bekannte Stoff. In wie weit man es ersetzen kann - :ka: . Kann man imho dann beurteilen, wenn man eine Teststatistik hat "5 von 10 Replikaten H20 haben spontan Leben entwickelt, 9 von 10 Methan nicht". Bislang liegt die Quote von künstlich erzeugtem Leben bei exakt 0. (afaik selbst wenn man nicht-Zufallsprozesse zur Hilfe nimmt, was natürlich nicht zählt)
 
AW: Alien-Alarm: NASA-Forscher will außerirdisches Leben entdeckt haben

Du verwechselst die Anpassung von Leben mit der Entstehung von Leben.

Nein, nein, es geht schon um die Entstehung von Leben, aber dafür braucht es Bestimmungen, die eben auch auf der Erde geherrscht haben müssen und die Erde hat sich zu dem entwickelt, wie sie heute ist, also mit Sauerstoff/Stickstoff Atmosphäre.
Hast du also einen Planeten, ähnlich groß wie die Erde, ähnlich aufgebaut, mit ebenso einer Atmosphäre, dann ist die Wahrscheinlichkeit gegeben, dass er sich ähnlich entwickelt haben könnte, wie die Erde, also auch Leben beinhalten kann.
Dass dazu der Auslösende Faktor vorhanden sein muss, ist klar, aber letztendlich braucht es Energie, so oder so.
Und wieso sollte sich auf der Erde Leben entwickeln und auf diesem Planeten nicht?

Evolution macht fast alles möglich, dass stimmt. Solange es an einem Ort eine Energiequelle gibt und Lebewesen dorthingelangen können, deren prinzipiellen Grundmoleküle in unmittelbarer Umgebung stabil sind, klappt das - egal ob Vulkanschlot, Salzsee oder AKW-Kühlkreislauf.

Richtig, Energie ist der Schlüssel, das muss gegeben sein, entweder durch eine Sonne, oder eben auf andere Weise. Eine planetare Energiequelle ist ja auch das Magma, zumindest bringt es Wärme, die das Wasser flüssig halten kann, sofern die Sonneneinstrahlung nicht reichen sollte (was meiner Meinung beim Mars der Fall war, als er sich abgekühlt hat und die Vulkane erloschen sind, starb auch das Leben aus, weil er die Atmosphäre nicht so halten kann wie die Erde).

Aber wo kommt das Leben her? Da haben wir eine Reihe von Theorien, aber eine zufriedenstellende Antwort gibt noch keine. Erst recht keine, die wir zurverlässig auf andere Planeten übertragen könnten. Zu sagen, dass es auf einem Planeten, der flüssiges Wasser* hat, Leben geben sollte, ist vergleichbar mit der Aussage "diese nagelneue Festplatte kann Daten speichern, da ist garantiert Crysis drauf".

Es gibt eine Menge Theorie, das ist klar, alles andere geht auch nicht, ist wie mit dem Urknall.
Was wichtig ist, damit sich überhaupt organische Moleküle bilden können, ist Energie, die muss vorhanden sein, ohne die geht nichts und die gab es auf der Erde.
Ist es unwahrscheinlich, dass das nur für die Erde zutrifft?
Ich denke nicht, daher sehe ich der Sache positiv entgegen und warte darauf, dass sich die Technologie verbessert um das zu erforschen.

*: Wasser ist für die uns bekannte Art von Leben übrigens verdammt gut geeignet, weit besser als jeder andere uns bekannte Stoff. In wie weit man es ersetzen kann - :ka: . Kann man imho dann beurteilen, wenn man eine Teststatistik hat "5 von 10 Replikaten H20 haben spontan Leben entwickelt, 9 von 10 Methan nicht". Bislang liegt die Quote von künstlich erzeugtem Leben bei exakt 0. (afaik selbst wenn man nicht-Zufallsprozesse zur Hilfe nimmt, was natürlich nicht zählt)

Es gibt Theorien, dass auch flüssiges Methan die Eigenschaften hat, wie flüssiges Wasser (also Osmose der Zellen, flüssiges Methan soll auch diese Eigenschaften haben). Nur gibts eben noch keine Fakten, die das belegen können. Aber es gibt ja einige Monde bei den Gasriesen, die flüssiges Methan enthalten, bei denen Energie vorhanden ist, man müsste das halt erforschen.
Genau könnte sich das Leben auf Silizium Basis entwickeln.
Doch die Wahrscheinlichkeit geht eben von Kohlenstoff basierendem Leben aus, da Kohlenstoff sehr weit verbreitet ist, es entsteht ebenso in den Sterne wie Silizium, wenn sie ausbrennen und es ist sehr reaktionsfähig.
Ebenso wie Sauerstoff. Wobei Sauerstoff wahrscheinlich das reaktionsfähigste Element ist, es klebt praktisch überall dran.
Und wenn du Sauerstoff und auf Kohlenstoff basierende organische Verbindungen und Energie hast, dann ist Wasser eine logische Konsequenz daraus.
 
AW: Alien-Alarm: NASA-Forscher will außerirdisches Leben entdeckt haben

Ähnlich wie bei jedem weiteren Schritt der Evolution gilt: Wir betrachten das ganze aus der Perspektive eines speziellen Einzelfalls. Und einzelne Spezialfälle könnten statistisch betrachtet absolut alles sein, wegal wie die Chancen stehen.

Schau dir mal bitte die Artenvielfalt auf der Erde an, da kann man kaum noch von speziellen Einzelfall sprechen.

Es gibt ganze Wolken im Weltall mit Aminoseuren, die in unserer DNS vorhanden sind. Sogar viele, die wir nicht fürs leben brauchen. Deswegen muss es jedoch nicht heißen, dass diese nicht auch in anderen lebewesen vorkommen könnten. Was ich damit sagen will, es deutet einfach darauf hin, das organische Verbindungen wohl dir Regel als die Ausnahmen.

Dein HDD Beispiel ist im übrigen auch nicht wirklich aussagekräftig, da zu speziell - jede HDD bietet aber die Grundlage dafür Crysis aufgespielt zu bekommen. Zumal das etwas ist was wir direkt beeinflussen aber z.b. das durch Gravitation ein Apfel vom Baum fällt können wir nicht beeinflussen.

Wie gesagt, die Wissenschaft kann nicht bei jeden Gesetz was sie findet von einem Spezialfall ausgehen, denn das wäre wieder der Natur des Universums. Alles was bei uns an Gesetzen zutrifft muss überall zutreffen. Also sollte man da nicht auch beim Leben (ich spreche nicht von höheren Lebensformen) auch vom Normalfall ausgegangen werden?

Zudem ist Sauerstoff nicht umbedingt erforderlich - zumindestens für Bakterien.
 
AW: Alien-Alarm: NASA-Forscher will außerirdisches Leben entdeckt haben

Und wieso sollte sich auf der Erde Leben entwickeln und auf diesem Planeten nicht?

Das sag ich dir, sobald du mir sagst, wie sich Leben auf der Erde entwickelt hat.
Jeder Prozess bietet Spielraum für Fehler, jeder komplexe Prozess (und "Schaffen von Leben" ist vermutlich nicht trivial) bietet Raum für viele Fehler und jeder ungelenkte Prozess nutzt jede sich bietende Fehlerchance aus -> Die Chance, dass die Entstehung von Leben schiefläuft, könnte imho sehr groß sein. Allein die Tatsache, dass nach aktuellem Stand der Dinge das Leben auf der Erde nur ein einziges Mal entstanden ist, obwohl allein die Größe des Planeten dafür gesorgt haben dürfte, dass für mehrere Jahrhunderttausende bis viele Jahrmillionen weitere Teile des Planeten mit identischen Eigenschaften zur Verfügung standen, macht eine Aussage darüber.
Woran es konkret scheitern könnte, kann man aber erst abschätzen, wenn man weiß, was konkret nötig ist - und das weiß man nicht.

Richtig, Energie ist der Schlüssel, das muss gegeben sein, entweder durch eine Sonne, oder eben auf andere Weise...

Ich weise nocheinmal daraufhin, dass meine Liste die Weiterentwicklung von Leben betraf, nicht die Entstehung. D.h. Schlüsselausgangskomponente für weitere Prozesse: "Leben".

Es gibt eine Menge Theorie, das ist klar, alles andere geht auch nicht, ist wie mit dem Urknall.
Was wichtig ist, damit sich überhaupt organische Moleküle bilden können, ist Energie, die muss vorhanden sein, ohne die geht nichts und die gab es auf der Erde.
Ist es unwahrscheinlich, dass das nur für die Erde zutrifft?

Es braucht weitaus mehr, als nur Energie. Genaugenommen reagieren die meisten uns bekannten komplexe, erst recht biogene, Moleküle sogar ziemlich empfindlich auf zu viel Energie.
Der Vergleich mit dem Urknall gilt eingeschränkt: Die Bedingungen, unter denen sich Leben entwickelt haben soll, könnten wir replizieren und damit die Theorie testen. Bislang vergeblich. Selbst die Versuche, die mit einer fehlerhaften Urathmosphäre einfache organische Moleküle erstellen konnten, waren weit davon entfernt, irgend ein Element eines selbstreplizierenden Systems zu schaffen - und das ist der entscheidende Schritt, den man überwinden muss, damit sich Leben erhalten kann. (genaugenommen ist es sogar Teil der Definition, aber Definitionen sind in Übergangsbereichen immer problematisch)

Es gibt Theorien, dass auch flüssiges Methan die Eigenschaften hat, wie flüssiges Wasser (also Osmose der Zellen, flüssiges Methan soll auch diese Eigenschaften haben). Nur gibts eben noch keine Fakten, die das belegen können. Aber es gibt ja einige Monde bei den Gasriesen, die flüssiges Methan enthalten, bei denen Energie vorhanden ist, man müsste das halt erforschen.

Flüssiges Methan hat schon mal nicht die Wärmekapazität (Stabilisierung!). Je nachdem, wo das Leben entstanden ist, könnte auch die Kälteanomalie eine wichtige Rolle gespielt haben.


Schau dir mal bitte die Artenvielfalt auf der Erde an, da kann man kaum noch von speziellen Einzelfall sprechen.

Ich sehe hier genau einen Fall von Leben. Das ist nicht sehr vielfältig.
Sicherlich: Dieser eine Fall hat eine ganze Reihe von Facetten gebildet - aber das ist im Vergleich zur Entstehung von Leben auch lächerlich einfach, denn es ist trial&error mit back-up. Bei der Entstehung fehlt letzteres, da muss verdammt viel im richtigen Moment zusammenkommen und wenn es nur 99% waren, dann kann der nächste Moment nicht das letzte nachliefern.

Es gibt ganze Wolken im Weltall mit Aminoseuren,

Aminosäurewolken :huh:
Ich wusste, dass einige vereinzelte Spuren gefunden wurden - aber Wolken? Hast du da mal nen Link?

Dein HDD Beispiel ist im übrigen auch nicht wirklich aussagekräftig, da zu speziell - jede HDD bietet aber die Grundlage dafür Crysis aufgespielt zu bekommen.

Nö, darum gehts nicht. Das wäre eine Beeinflussung von außen - und ich hab jetzt echt keine Lust auf intelligent Design.
Also:
Wir haben einen Planeten, auf dem Leben existieren könnte.
Wir haben eine Festplatte, auf der Crysis existieren könnte.
Wenn es in erstem Fall die Regel sein soll, dass die Möglichkeit ohne weitere Faktoren eintritt, wieso dann nicht auch im zweiten?

Alles was bei uns an Gesetzen zutrifft muss überall zutreffen. Also sollte man da nicht auch beim Leben (ich spreche nicht von höheren Lebensformen) auch vom Normalfall ausgegangen werden?

"Leben" ist kein Gesetz. (was unschwer daran zu erkennen ist, dass man es beenden kann. Hat schon mal jemand versucht, die Gravitation aus einem Stück Materie rauszuprügeln?)

Zudem ist Sauerstoff nicht umbedingt erforderlich - zumindestens für Bakterien.

Sauerstoff ist in erster Linie mal hochreaktiv. Wenn man den die ersten 0,5-1 Milliarde Jahre raushalten kann, ist dass der Entwicklung und ggf. auch der Entstehung von Leben zuträglich. (Statistik: 100%. N=1 :ugly: )
 
AW: Alien-Alarm: NASA-Forscher will außerirdisches Leben entdeckt haben

Das sag ich dir, sobald du mir sagst, wie sich Leben auf der Erde entwickelt hat.
Jeder Prozess bietet Spielraum für Fehler, jeder komplexe Prozess (und "Schaffen von Leben" ist vermutlich nicht trivial) bietet Raum für viele Fehler und jeder ungelenkte Prozess nutzt jede sich bietende Fehlerchance aus -> Die Chance, dass die Entstehung von Leben schiefläuft, könnte imho sehr groß sein. Allein die Tatsache, dass nach aktuellem Stand der Dinge das Leben auf der Erde nur ein einziges Mal entstanden ist, obwohl allein die Größe des Planeten dafür gesorgt haben dürfte, dass für mehrere Jahrhunderttausende bis viele Jahrmillionen weitere Teile des Planeten mit identischen Eigenschaften zur Verfügung standen, macht eine Aussage darüber.
Woran es konkret scheitern könnte, kann man aber erst abschätzen, wenn man weiß, was konkret nötig ist - und das weiß man nicht.


Erstmal muss man präzisieren, was Leben überhaupt ist. Da liegt der Hase aber schon im Pfeffer. Gilt die Aminosäure z.B schon als Leben? Oder nur als benötigter Baustein?

Und zu Teil zwei deiner Aussage. Warum sollte das Leben auf der Erde nur ein Mal entstanden sein? Was spricht dagegen, dass es sich sowohl in den Meeresschlooten entwichelt hat, und gleichzeitig auch die Panspermie erfolgreich war? Auf beide Arten sind Aminosäuren entstanden/auf die Erde gelangt. Sobald sie sich den gleichen Lebensraum teilen, müssten sie sich gleich entwickeln. Außerdem spricht doch bei gewisser Ähnlichkeit nichts dagegen, dass beide Formen dann fusioniert sind. Wenn aus beiden Aminosäurequellen erste Lebewesen entstanden sind, wären sie primitiv genug, um sich mit jeder anderen gleichprimitiven Art zu fusionieren, solange Ähnlichkeiten vorhanden sind, also Kohlenstoff/Sauerstoffbasis.

Außerdem, wer sagt denn das wir schon alle Möglichkeiten, wie Leben entstehen kann entdeckt haben? Wie viel Prozent des Ozeanbodens sind bisher erforscht? 5-10% wenn ich mich nicht irre. Da ist noch massig zu entdecken.

Aber auch außerhalb des Meeres kann es Möglichkeiten geben. So hat man kürzlich Tief im Gestein Wasser entdeckt, dass kein Oberflächenwasser ist. Im Gestein haben Bakterien die Stoffe zersetzt und dabei das Wasser gebildet. Woher die Bakterien kommen kann man nicht sagen. Meiner Meinung nach ist es aber möglich, dass an dieser Stelle chemische Prozesse abliefen, die Aminosäuren entstehen ließen. Aus diesen Aminosäuren bildeten sich Bakterien, die, der Umwelt angepasst, von den Stoffen des Gesteins lebten und als Abfallprodukt Wasser bildeten. In diesem Wasser könnten sich auf Basis der gleichen, noch vorhandenen Aminosäuren, andere Bakterien bilden, mit wieder angepasstem Lebensraum Wasser. Eine Brutzelle des Lebens. Diese Brutzelle muss durch Plattentektonik nur nach an die Oberfläche/ins Meer gelangen, schon kann sich das Leben auch aus dieser Quelle überall entwickeln.

Es gibt noch so viel zu entdecken, da jetzt mit Statistiken und Unwahscheinlichkeitsberechnungen zu kommen halte ich für fragwürdig. Guck dich um wie Kreativ das Leben ist. Die Kreativität ist quasi ein Teil der Evolution, warum sollte das Leben also nicht von Anfang an Kreativ gewesen sein, und diverse Quellen bieten?
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Alien-Alarm: NASA-Forscher will außerirdisches Leben entdeckt haben

Erstmal muss man präzisieren, was Leben überhaupt ist. Da liegt der Hase aber schon im Pfeffer. Gilt die Aminosäure z.B schon als Leben? Oder nur als benötigter Baustein?

Gelernt hab ich mal wachsen-vermehren-sterben, aber die erste Zeile des entsprechenden Wiki-Eintrags bringts imho exakt auf den Punkt:
"Lebewesen werden in der Biologie knapp als organisierte genetische Einheiten definiert, die zu Stoffwechsel, Fortpflanzung und Evolution befähigt sind."

Und zu Teil zwei deiner Aussage. Warum sollte das Leben auf der Erde nur ein Mal entstanden sein? Was spricht dagegen,

negative Beweise sind immer unmöglich, aber sagen wir mal: In dem Fall spricht rein gar nichts dafür. Egal, wo die Wissenschaft nachguckt - es gibt keinen Hinweis auf eine zweite Entstehung. Härtestes Indiz dürfte die Chiralität sein. Chemisch betrachtet gibt es keinen Unterschied zwischen r- und l- Varianten eines Moleküls, biochemisch betrachtet würde es für den Organismus keinen Unterschied machen, wenn er vollständig Spiegelverkehrt aufgebaut ist.
Sollten also rein zufällig alle Entstehungspunkte die gleiche Chiralität gewählt haben? :hmm:
In dem Fall verlässt man den Argumentationsstrang des Einzelfalls (in dem statistisch alles möglich ist) und potentiert die Unwahrscheinlichkeit -> prinzipiell unwiederlegbar, aber die unwahrscheinlichere Theorie.

Sobald sie sich den gleichen Lebensraum teilen, müssten sie sich gleich entwickeln.

Definitiv nicht, wie die Existenz von mehr als einer Art in einer Umgebung vortrefflich beweißt.

Außerdem spricht doch bei gewisser Ähnlichkeit nichts dagegen, dass beide Formen dann fusioniert sind.

Wiederum: Wiederlegen kann man es nicht, aber gibt es irgendwas, was dafür spricht?
Es gibt in der Evolutionsgeschichte verdammt wenig Fälle einer Vereinigung (Mitochondrien, mehrere Formen Chloroplasten, Flechten - das wars afaik) und bei jeder einzelnen sind Spuren des Vorganges bis heute erhalten.
Eine Theorie der "nicht mehr sichtbare"n Verschmelzung zweier "zufällig gleicher" Lebensquellen kann man natürlich nicht wiederlegen - aber dass geht dann schon in Richtung "Gott hat die Fossilien, um den Glauben zu testen".

Außerdem, wer sagt denn das wir schon alle Möglichkeiten, wie Leben entstehen kann entdeckt haben? Wie viel Prozent des Ozeanbodens sind bisher erforscht? 5-10% wenn ich mich nicht irre. Da ist noch massig zu entdecken.

Ist es. Aber im Vergleich zu der Anzahl an verschiedenen Lebensräumen, die wir bereits kennen, ist da vergleichsweise wennig zu erwarten (in der Erdkruste gäbe es deutlich mehr andersartiges).

Aber mal zurück zur Diskussion: Worauf willst du eigentlich hinaus?
Ich habe argumentiert, dass wir zu wenig Wissen über die Entstehung von Leben haben, um uns auszurechnen, wie wahrscheinlich es in anderen Teilen des Universums ist. Du reagierst mit frei im Raum stehenden Hypothesen, wie es entstanden sein könnte -> :huh:
 
AW: Alien-Alarm: NASA-Forscher will außerirdisches Leben entdeckt haben

Ich sage auch das wir zu wenig wissen, und habe Hypothesen aufgestellt wie es sein könnte, übrigens nicht frei erfunden. Jede der Thesen hat ihre Anhänger^^

Eigentlich wollte ich nur feststellen, dass man weder da eine noch das andere beweisen oder widerlegen kann. Wir wissen ja nichtmal genau, wie Leben entsteht, bzw. haben es noch nie beobachtet. Wie sollen wir dann beweisen, wo es entstehen kann und wo nicht.

Dennoch, das Universum ist unendlich groß, oder wenigstens scheiß verdammt groß, mit ABERBilliarden Sternen und Planeten, das sprengt unser aller Vorstellungskraft. Das sich da irgendwo Leben wie wir es kennen entwickelt hat ist meiner Meinung nach sehr wahrscheinlich, und Leben wie wir es uns eben nicht vorstellen können kann es auch geben. Da draußen kann es alles geben. Vielleicht sogar Spezies, die weit genug entwickelt sind, um Überlichtgeschwindigkeiten etc. zu beherrschen.
Oder wie schon angeschnitten Lebewesen, die sich im Wasser weit entwickelt haben und deren Technologie auf Wasser/Eis/Kristallen basiert. Das wäre noch nichtmal so abwegig. Zum Beispiel wie bei Star Wars, Jar Jar Bings:D Sowas halte ich für recht wahrscheinlich.

Aber das es da draußen Bakterien gibt, oder auch andere mikroskopisch kleine Lebensformen, steht für mich fest. Selbst die Erde hat solch Material in das All geschleudert. Als die großen Asteoriden eingeschlagen sind haben sie Trümmerteile, die voller bakteriellem Leben waren, ins All geschleudert. Da draußen sind also definitiv Bakterien unterwegs, mindestens die von der Erde:D
 
AW: Alien-Alarm: NASA-Forscher will außerirdisches Leben entdeckt haben

@Griechen&Co
(Ab)Wärme.
Deren Nutzung ist physikalisch aber ~unmöglich.

schon mal was von Wärmepumpe gehört??? Ob das die Gesamtbilanz der Energie rechfertigt, ist ne andere Sache^^

Ich pers. denke, dass hier viel wahres und viel Schrott formuliert wurde.

Grundlage sind die Naturgesetze, die überall gelten (zumindest bei der Betrachtung der aktuellen Grenzen, schließlich hatte auch Newton mit vielen Recht, was allerdings nur auf der Erde gilt), ergo auch "unser" Periodensystem, dass schließlich auf der Zusammensetzung der Atome unter Betrachtung der Bindungsenergien basiert. Zudem denke ich dass man davon ausgehen kann, dass es kaum mehr Elemente gibt, da schon sehr viele künstlich erzeugt wurden, welche allerdings alle recht instabil waren und ziemlich schnell in andere Bestandteile zerfallen sind.

Auch denke ich dass es reiner Zufall ist, ob sich unter gleichen Bedingungen wie auf der Erde Leben entwickelt oder nicht, denn ein solch Komplexer Vorgang ist von so vielen Faktoren beeinflusst, dass es schon ein krasser Glücksfall ist, wenn es gelingt.

ABER: ich denke auch dass es Leben irgendwo gibt, denn wenn man sich die Masse an Planeten und deren Stellung zu Sternen anschaut, so gibt es verdammt viele mit den Gleichen Bedingungen, und da ist es schlicht unwahrscheinlich, dass nicht irgendwo mal Leben entstanden ist, entsteht oder entstehen wird. die Häufigkeit und der Zeitpunkt, sowie die aktuelle Existenz ist dabei rein willkürlich.

Wie ich das ganze einschätze? Aufgrund unserer mickrigen Versuche werden wir es NICHT erleben, irgend ein komplexes Leben im Universum nachweisen zu können, auch wenn es wahrscheinlich existiert (hat/existieren wird), bzw schätze ich mal die gesamte Menschheit nicht, da der mögliche Einzugskreis viel zu gering ist, als dass es uns gelänge
 
AW: Alien-Alarm: NASA-Forscher will außerirdisches Leben entdeckt haben

Jeder Prozess bietet Spielraum für Fehler, jeder komplexe Prozess (und "Schaffen von Leben" ist vermutlich nicht trivial) bietet Raum für viele Fehler und jeder ungelenkte Prozess nutzt jede sich bietende Fehlerchance aus -> Die Chance, dass die Entstehung von Leben schiefläuft, könnte imho sehr groß sein. Allein die Tatsache, dass nach aktuellem Stand der Dinge das Leben auf der Erde nur ein einziges Mal entstanden ist, obwohl allein die Größe des Planeten dafür gesorgt haben dürfte, dass für mehrere Jahrhunderttausende bis viele Jahrmillionen weitere Teile des Planeten mit identischen Eigenschaften zur Verfügung standen, macht eine Aussage darüber.
Woran es konkret scheitern könnte, kann man aber erst abschätzen, wenn man weiß, was konkret nötig ist - und das weiß man nicht.

Richtig, aber überall im Universum gelten die gleichen Gesetzt der Physik, der Chemie und der Biologie. Entsteht auf der Erde Leben, weil die Bedingungen zum Anfang genau stimmten, dann kann man das auch auf andere Planeten übertragen, die ähnliche Bedingungen haben.
Derzeit fehlen uns die technischen Mittel um einen Planeten zu entdecken, der der Ur-Erde entspricht, aber wir haben die Technologie zu ermitteln, welche Zusammensetzung die Atmosphäre eines Planeten hat und wenn er eine Sauerstoff/Stickstoff Atmosphäre hat, dann muss der Sauerstoff darin irgendwo hergekommen sein (freier Sauerstoff ist eher selten, auf der Ur-Erde gab es ihn nicht, der wurde von Bakterien erzeugt). Daher wäre es nur eine logische Annahme, dass dieser Sauerstoff dieses Planeten von etwas erzeugt wurde, das möglicherweise lebt. Dass man das nicht zu 100% sagen kann, ist klar, aber bisher ist uns noch keine andere Möglichkeit bekannt, die so viel freien Sauerstoff erzeugen kann.

Es braucht weitaus mehr, als nur Energie. Genaugenommen reagieren die meisten uns bekannten komplexe, erst recht biogene, Moleküle sogar ziemlich empfindlich auf zu viel Energie.
Der Vergleich mit dem Urknall gilt eingeschränkt: Die Bedingungen, unter denen sich Leben entwickelt haben soll, könnten wir replizieren und damit die Theorie testen. Bislang vergeblich. Selbst die Versuche, die mit einer fehlerhaften Urathmosphäre einfache organische Moleküle erstellen konnten, waren weit davon entfernt, irgend ein Element eines selbstreplizierenden Systems zu schaffen - und das ist der entscheidende Schritt, den man überwinden muss, damit sich Leben erhalten kann. (genaugenommen ist es sogar Teil der Definition, aber Definitionen sind in Übergangsbereichen immer problematisch)

Du darfst nicht vergessen, dass die Erde eine entscheidende Sache hatte, die die Wissenschaftler mit ihrem Experiment nicht haben, Zeit. Eine Menge Zeit sogar, verdammt viel Zeit.
Wie lange hat es gedauert, von der Entstehung der Erde bis zum ersten Einzeller, eine Milliarde Jahre?

Flüssiges Methan hat schon mal nicht die Wärmekapazität (Stabilisierung!). Je nachdem, wo das Leben entstanden ist, könnte auch die Kälteanomalie eine wichtige Rolle gespielt haben.

Es geht allein im die osmotischen Eigenschaften, wenn sich das Leben auf Grundlage von flüssigem Methan entwickeln sollte, wird es sich anpassen können, das kann Evolution sehr gut.
Natürlich würde Leben auf Grundlage von Wasser Leben auf Grundlage von flüssigem Methan verdrängen, da deren Entwicklung wohl langsamer ablaufen würde, ähnlich wie Leben auf Basis von Silizium, auch dort würde die Entwicklung deutlich länger brauchen, und halt entsprechend stabile Verhältnisse voraussetzen, noch stabiler als bei auf Kohlenstoff basierendem Leben.

Aminosäurewolken :huh:
Ich wusste, dass einige vereinzelte Spuren gefunden wurden - aber Wolken? Hast du da mal nen Link?

Aminosäuren in Wolken, wie groß diese Wolken sind, ist aber nicht sicher.
IRAM: Hochkomplexe Molekle im Weltraum
Aminoacetonitril im Weltall nachgewiesen

Aber interessant ist das schon, die Elemente sind da, es kommt Energie dazu und schwupps, hat man einfache Aminosäuren, schon sehr erstaunlich, wie ich finde.

"Leben" ist kein Gesetz. (was unschwer daran zu erkennen ist, dass man es beenden kann. Hat schon mal jemand versucht, die Gravitation aus einem Stück Materie rauszuprügeln?)

Wenn man das Graviton entdecken sollte, wäre es durchaus möglich den Austausch von Gravitonen zu unterbrechen und somit die Gravitation "abschalten". ;)
Du kannst dich ja mal dransetzen und eine Theorie für die Quantengravitation entwickeln, die jeder experimenteller Überprüfung standhält :D

Sauerstoff ist in erster Linie mal hochreaktiv. Wenn man den die ersten 0,5-1 Milliarde Jahre raushalten kann, ist dass der Entwicklung und ggf. auch der Entstehung von Leben zuträglich. (Statistik: 100%. N=1 :ugly: )

Freien Sauerstoff gab es in der Ur-Atmosphäre nicht, das war vielleicht der Grund, wieso sich Leben entwickeln konnte, mit freien Sauerstoff, der eben sehr aktiv ist, würden die Moleküle schnell zerstört werden.
Außerdem weiß man auch nicht, wie die Strahlung der jungen Sonne war, die könnte eine andere gewesen sein als heute.
 
AW: Alien-Alarm: NASA-Forscher will außerirdisches Leben entdeckt haben

Richtig, aber überall im Universum gelten die gleichen Gesetzt der Physik, der Chemie und der Biologie. Entsteht auf der Erde Leben, weil die Bedingungen zum Anfang genau stimmten, dann kann man das auch auf andere Planeten übertragen, die ähnliche Bedingungen haben.

"weil".... ?

Daher wäre es nur eine logische Annahme, dass dieser Sauerstoff dieses Planeten von etwas erzeugt wurde, das möglicherweise lebt. Dass man das nicht zu 100% sagen kann, ist klar, aber bisher ist uns noch keine andere Möglichkeit bekannt, die so viel freien Sauerstoff erzeugen kann.

Das wäre zumindest mal ein gutes Indiz (sobald man einen derartigen Planeten gefunden hat)

Du darfst nicht vergessen, dass die Erde eine entscheidende Sache hatte, die die Wissenschaftler mit ihrem Experiment nicht haben, Zeit. Eine Menge Zeit sogar, verdammt viel Zeit.
Wie lange hat es gedauert, von der Entstehung der Erde bis zum ersten Einzeller, eine Milliarde Jahre?

Die Frage ist, wie lange es von dem erreichen der nötigen Bedingungen bis zum Entstehen des ersten Lebens (dass das die Bezeichnung "Einzeller" verdient, würde ich nicht erwarten) dauerte. Und wie gesagt: Die Wissenschaftler haben auch nicht wirklich einen ersten Schritt in Richtung eines (zu) langen Weges gemacht.

Es geht allein im die osmotischen Eigenschaften,

Wieso eigentlich?

wenn sich das Leben auf Grundlage von flüssigem Methan entwickeln sollte, wird es sich anpassen können, das kann Evolution sehr gut.

Wenn. Wenn man eine instabile Umgebung hat, in der komplexe Moleküle schnell wieder zerstört werden, wirds aber schwerer. (was nicht heißt, dass es unmöglich wird - repeat: Kann man bei einem unbekannten Vorgang nicht beurteilen. Aber warum gerade Methan der Hoffnungsträger sein sollte, ist mir nicht klar)

Natürlich würde Leben auf Grundlage von Wasser Leben auf Grundlage von flüssigem Methan verdrängen,

Es gibt dürfte in Umgebungen, in denen es flüssiges Methan gibt, kein flüssiges Wasser geben. (selbst wenn man den schmalen Bereich >272K, >~50bar trifft, dürften die Dichteunterschiede zu groß für gemischte Phasen sein)

Aminosäuren in Wolken, wie groß diese Wolken sind, ist aber nicht sicher.
IRAM: Hochkomplexe Molekle im Weltraum
Aminoacetonitril im Weltall nachgewiesen

Aber interessant ist das schon, die Elemente sind da, es kommt Energie dazu und schwupps, hat man einfache Aminosäuren, schon sehr erstaunlich, wie ich finde.

Zwar noch nicht ganz ne Aminosäure, aber thx.

Wenn man das Graviton entdecken sollte, wäre es durchaus möglich den Austausch von Gravitonen zu unterbrechen und somit die Gravitation "abschalten". ;)

Das ist kein Abschalten, dass ist Aussperren. "Abschalten" in Analogie zu Leben&Töten würde eine unwiederbringbares, dauerhaftes Ende der von einem Körper ausgehenden Gravitation erfordern -> "Leben" ist was anderes als z.B. Gravitation und die Allgemeingültigkeit von Naturgesetzen ist nicht auf Leben übertragbar.

Du kannst dich ja mal dransetzen und eine Theorie für die Quantengravitation entwickeln, die jeder experimenteller Überprüfung standhält :D

Hab ich Physik studiert oder ein Quant im Nick? Nö :P

Freien Sauerstoff gab es in der Ur-Atmosphäre nicht, das war vielleicht der Grund, wieso sich Leben entwickeln konnte, mit freien Sauerstoff, der eben sehr aktiv ist, würden die Moleküle schnell zerstört werden.

Genau das deutete ich an.
 
Zurück