AW: Alien-Alarm: NASA-Forscher will außerirdisches Leben entdeckt haben
Nun ja, die Erde kann als Beispiel genutzt werden, denn Silizium gibts auch hier in großen Mengen, trotzdem hat sich das Leben auf Kohlenstoffbasis entwickelt. Es gibt nicht mal Hinweise, dass es auch Leben auf Silizium Basis auf der Erde gegeben hat.
Wie schon erwähnt: n = 1 reicht nicht mal für Korrelationen und ich sprach von Kausalität.
Es geht um Ressourcen allgemein. Je weniger Arten Ressourcen abziehen, desto mehr bleibt für den einzelnen übrig.
Licht, Nitrat, Phosphat - fällt dir noch irgend eine andere Ressource ein, um die C- und Si-basierte Lebensformen konkurrieren sollten und die nicht vulkanischen Ursprungs sind? Der größte Druck auf Lebewesen geht von anderen Lebewesen aus, als Fressfeind oder Nahrungskonkurrent. Wenn man hinter Siliziumverbindungen her ist bzw. selbst daraus besteht, kann entfällt diese Konkurrenz vollständig - ein riesiger Vorteil, der jede Menge Nieschen schaffen würde, wenn denn die chemischen Umgebungsparameter stimmen.
Aber da fängts halt an: Siliziumverbindungen? Die Auswahl ist auf diesem Planeten eher beschränkt. Und rankommen? SiO2 absorbiert nicht aus der Athmosphäre. Ein Planet, der so gut für C-basierte Lebensformen geeignet ist, wie die Erde, kann einfach keine guten Bedingungen für Si-basierte bieten. Das ist aber kein Konkurrenzmechanismus.
Kohlenstoff ist allerdings sehr reaktionsfreudig und ist in der Lage komplexe Strukturen aufzubauen, wie eben Makromoleküle. Das einzige Element, was dazu auch in der Lage ist, ist Silizium, nur eben dauert das deutlich länger. Leben auf Kohlenstoff Basis würde entstehendes Leben auf Silizium Basis einfach platt treten.
Wie gesagt: Oberhalb von 80 bis spätestens 150°C sieht die Sache ganz anders aus.
(gabs eigentlich mal ausgedehnte physikalisch-chemische Untersuchungen zu Stoffeigenschaften unter nicht-Standardbedingungen? Wie steht es um die Einzigartigkeit von Wasser, wenn man bei 10 bar und 200-400°C guckt?)
Es gibt aber einen Beweis, dass es funktioniert hat, im Gegensatz zu Leben auf Silizium Basis.
Du kannst das schon weiter ziehen.
Die Bewegungen, die entfernte Fixstern aufgrund der Gravitationskraft von begleitenden Planeten machen, sind exakt berechenbar.
Sind sie? Mir wäre nicht bekannt, das wir irgendwelche exakten Informationen (vor allem Masse - Umlaufzeit z.T. schon) über die Planeten anderer Sterne haben, die nicht von dessen Bewegung abgeleitet sind - damit die Gültigkeit von Gesetzten zu untermauern wäre ein Zirkelschluss.
die Sterne bestehen alle aus dem gleichen Material wie unsere Sonne, kann man auch feststellen.
Nö. Man kann nur feststellen, dass Strahlungsspektrum, das wir hier von ihnen messen, zu dem unserer Sonne passt.
Es ist die einfachste und damit vorzuziehende Erklärung, dass dies daran liegt, dass sie wie die Sonne sind - aber das ist nicht das gleiche, wie "es ist klar".
Bisher gab es eine Menge Experimente, die beweisen wollten, dass die Lichtgeschwindigkeit doch nicht eine Konstante ist, sie sind alle gescheitert.
Keiner davon hat in anderen Teilen des Universums gemessen

(ganz abgesehen davon erschließt sich mir sowieso nicht, wie man mit optischen Messgeräten und Entfernungs- und Zeitdefinition, die von Licht abgeleitet sind, jemals zu einem anderen Ergebniss kommen könnte)
Daher muss man davon ausgehen, dass die Lichtgeschwindigkeit eine Konstante ist, die im gesamten Universum gilt,
Nein. Daher geht man davon aus, dass die Lichtgeschwindigkeit eine Konstante ist, die im gesamten Universum gilt. Von "muss" kann keine Rede sein, im Gegenteil. Die Theorien, aus denen sich die Absolutheit der Lichtgeschwindigkeit ableitet, sind definitiv nicht auf das gesamte Universum zutreffend (genaugenommen auf keinen einzigen Bereich, wenn man ganz genau hinguckt

) und auch wenn wir bislang bei astronomischen Beobachtungen keine Lücken gefunden haben (sieht man mal von so Kleinigkeiten z.B. "wo stecken eigentlich 50% der Masse, die unsere Theorie vorraussetzt?" ab), können wir für eine fehlerhafte Theorie keine Allgemeingültigkeit erwarten und es fehlen uns schlichtweg die externen Beobachtungsmöglichkeiten, um einen Einfluss etwaiger spezifischer Bedingungen in unserem Sonnensystem (oder auch nur unserer Galaxie) auszuschließen.