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Großmeister(in) des Flüssigheliums
Wo ist Israel eine Demokratie? Vielleicht auf dem Papier.
Was für ein politisches System ist Israel dann? Diktatur? Monarchie? Oligarchie?
Wo ist Israel eine Demokratie? Vielleicht auf dem Papier.
Wo ist Israel eine Demokratie? Vielleicht auf dem Papier.
Warum wohl hat die Hamas zulauf: Jüdische Siedler die die Palästinenser aus Ihren Häusern vertreiben und illegale Siedlungen errichten. Palästinenser sind Freiwild und de facto rechtelos. Die Liste könnte man noch lange weiter führen. Israel hat kein Interesse das zu ändern solange die USA weiter schützend die Hand drüber hält. Was mich aber am meisten ankotzt ist dieser Affenladen von Zentralrat der Juden der sofort jeden zum Nazi und Antisemit abstempelt der Israel kritisiert, sollen Sie doch ausreisen ins gelobte Land wenn es denen hier nicht passt.
BTT:
Der Konflikt ist so steinalt, dass da wahrscheinlich kein Schwein mehr durchblickt, wer zuerst irgendwas gemacht hat.
Zumindest ich habe den Durchblick verloren und ich weiß ehrlich gesagt nicht, was man machen sollte.
Ich selbst sehe eher keine Möglichkeit des Friedens.
Wieso werden eigentlich immer Israels legitimen Verteidigungsmaßnahmen als "unverhältnismäßig" kritisiert?
Die Hamas hat seit der Räumung des Gazastreifens 2005 über 12.000 Raketen Richtung Israel abgefeuert. Daran ist komischerweiße nie etwas "unverhältnismäßig".
Aber wenn Israel seine Bevölkerung schützt, dann ist es verkehrt? Ist es Isreals Schuld, dass sie ihre Bevölkerung mit Bunkern und Raketenabwehrsystemen wie Iron Dome schützen?
Der Gaza-Streifen kriegt jedes Jahr mehreren Millionen Dollar von der EU, den USA und auch von Israel. Und was macht die regierenden Hamas damit? Baumaterialen kaufen? Lebensmittel? Medzinische Ausrüstung?
Warum Israel beschossen wird ist einfach zu beschreiben. Ich glaube im Islam gibt es eine Regel, dass man dem Nachbarland in Not hilft. Sicher bin ich mir da jetzt nicht.
Fakt ist, dass Israel IMMER als Unschuldslahm dasteht. Ich habe im TV noch nichts Pro-Palästina gehört.
Die Frage, die ich mir seit Wochen stelle ist: Dieser Krieg tobt da schon Jahrzehnte - wieso interessiert er uns jetzt erst?![]()

Vermutlich weil Israels Maßnahmen all zu oft keine militärische Sicherheit, sondern unschuldige Tote zur Folge haben, was weder als "legitim" noch "verhältnismäßíg" noch "Verteidigung" bezeichnet werden.
Gibt es "verhältnismäßigen Terror"?
Iron Dome wird allenfalls wegen der Kosten kritisiert, die Bunker von niemandem. Selbst die Kritik an der Mauer ist mittlerweile abgeebt. Kritisch sind die Bombardierungen palästinensicher Städte.
i.d.R. sind sie schon froh, wenn sie Öl für die Stromversorgung erhalten, aber Baumaterialien für Wiederaufbau-Versuche dürften auch weit oben auf der Liste der Regierung stehen. Aber mehrere Millionen Dollar sind ein verdammt kleiner Staatshaushalt und der einzige legale Handelspartner ist nicht unbedingt wohlgesonnen.
Ist schwer zu erklären. Im Qur'an steht auch so etwas wie, dass die Welt von Ungläubigen befreit werden muss, soweit ich mich erinnere. D.h. dass die Juden, Christen etc. konvertieren oder im Höllenfeuer brennen, denn man muss sich den Weg in das Paradies verdienen. D.h. ein Christ wurde von Allah zum Christen gemacht, soll aber zum Islam konvertieren. Das wäre dann ein kleiner Beitrag für den Weg ins Paradies. Und die Gotteskrieger sind laut vielen meiner muslimischen Freunden Idioten
Die sprengen sich ja Klischee-mäßig ins Paradies. In der Wirklichkeit kommen sie für den Tod anderer Menschen in die Hölle.Solange die Hamas zu feige ist offen zu kämpfen, werden sich zivile Opfer nicht vermeiden lassen. Ergo ist nicht Israel schuld, sondern die Hamas. Das ändert aber nichts an der Legitimation der Verteidigung.
Und hier (ein Klassiker) direkt aus dem Koran (und auch in der Charta der Hamas Artikel 7):
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete:
Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte: „Die Stunde wird nicht eintreten, bis die Muslime gegen die Juden solange kämpfen und sie töten und sich der Jude hinter einem Stein und einem Baum verstecken wird. Da sagt der Stein oder der Baum: „O Muslim! O Diener Allahs! Dieser ist ein Jude hinter mir, so komm und töte ihn!“ Der einzige Baum, der das nicht macht, ist Al-Gharqad, denn er gehört zu den Bäumen der Juden.“
Wie gesagt, der Judenhass der Araber ist das Problem im Nahen Osten.
Zu dem Qur'an-Zitat:
Im Islam gilt auch nur der Islam als die wahre Religion. Christen und Juden sind demnach Ungläubige, weil sie die "falsche" Religion haben. Sie sind gläubig in ihrer Religion, aber ungläubig im IslamIst schwer zu erklären. Im Qur'an steht auch so etwas wie, dass die Welt von Ungläubigen befreit werden muss, soweit ich mich erinnere. D.h. dass die Juden, Christen etc. konvertieren oder im Höllenfeuer brennen, denn man muss sich den Weg in das Paradies verdienen. D.h. ein Christ wurde von Allah zum Christen gemacht, soll aber zum Islam konvertieren. Das wäre dann ein kleiner Beitrag für den Weg ins Paradies. Und die Gotteskrieger sind laut vielen meiner muslimischen Freunden Idioten
Die sprengen sich ja Klischee-mäßig ins Paradies. In der Wirklichkeit kommen sie für den Tod anderer Menschen in die Hölle.
(Alles was ich hier geschrieben habe, wurde mir von Moslems erzählt. Es muss aber nicht unbedingt stimmen!)
)Wie gesagt: Es hat in all zu vielen Fällen keine verteidigende Wirkung.
(Und selbst wenn es die hätte, haben offensichtlich sehr viele Menschen eine andere Vorstellung davon, wieviel Kollateralschaden noch "gerechtfertigt" und "verhältnismäßig" sind.)
Nenn mal bitte die Sure. Koranübersetzungen unterscheiden sich ja z.T. im Wortlaut, aber der Name Huraira sollte eigentlich eindeutig sein und wird selbst im englischen Sprachraum 1:1 verwendet. Trotzdem hat eine spontane Suche in mehreren Online-Fassungen exakt 0 Treffer ergeben und es wäre nicht das erste mal, dass diffamierende Koran"zitate" verbreitet werden, die rein gar nichts mit dem Koran zu tun haben.
Es sollte in den Grundzügen stimmen. Juden- und Christentum gelten im Islam als fehlgeleitete Formen des wahren Glaubens. D.h. die Lehren Moses und Christus sind Bestandteil des Islams, es wird aber davon ausgegangen, dass sie in Tora und Bibel fehlerhaft überliefert wurden. Im Gegensatz zu Heiden, die komplett "falsche" Glaubensformen haben, sind Christen und Juden deswegen noch relativ gut gestellt.
Suren, die eine "Befreiung" der Welt von Ungläubigen fordern, habe ich bislang übrigens nur ganz selten in einigen sehr stark abweichenden Koranübersetzungen gesehen. Zwar werden Muslime etwas stärker dazu angehalten, ihren Glauben zu verbreiten, als Christen und insbesondere Juden (was aber insbesondere Christen in der Vergangenheit nicht davon abgehalten hat, auf eigene Faust sehr "missionarisch" aktiv zu werden...), aber auch hier geht es darum, den "Fehlgeleiteten" zu helfen und ihnen den "wahren Glauben" zu vermitteln. Für die Verbreitung "mit dem Schwert" gibt es afaik gar keine unstrittigen Anhaltspunkte und das meiste stammt sowieso aus anderen Texten (vor allem Geschichten über Mohammed), die nicht heilig bzw. für Muslime verbindlich sind und deren Authenzität ungeklärt ist. Der Koran selbst sieht Gewalt afaik ausschließlich zur Verteidigung vor. (Wobei diverse politische Führer in islamischen Regionen sehr kreativ in der Definition von "Angriff" sind)
Es ist nicht der Koran selbst, sonder von Mohammed. Tut mir leid, dass ist in der Tat ein Unterschied. Ändert aber nichts am judenfeindlichen Charakter des Islams. Zumal sich die Hamas ja explizit darauf beruft.
Der Koran sieht ja zum Glück keine Gewalt vor:
Sure 2, Vers 191: ´Und erschlagt sie (die Ungläubigen), wo immer ihr auf sie stoßt, und vertreibt sie, von wannen sie euch vertrieben; denn Verführung [zum Unglauben] ist schlimmer als Totschlag. ..."
Wer wohl die "Ungläubigen" sind, dass darf sich jeder selbst ausmalen.
)Ich habe den Rahmen mal wieder geflickt. Bitte weitere OT-Eskapaden vermeiden. Wer gerne sachlich über Religionen diskutieren möchte, ist hier zwar im richtigen Forum, aber im falschen Thread.
In einem etwaigen neuen Thread bitte ich darum, auch besonders auf die Differenzierung zwischen einer Religion und dem Durchschnitt ihrer Anhänger zu achten. Es gibt eine Vielzahl von Korrelationen zwischen Regligion, Tradition und Region und daraus ergeben sich historisch eine ganze Menge weiterer Faktoren, insbesondere Wohlstand/Lebensstandard, Bildungsniveau, Bildungszugang und Erfahrung mit Demokratie/Unterdrückung und Rechtsstaatlichkeit/Kriminalität/Korruption. Auf welchen dieser Aspekte eine statistische Häufung z.B. von Handlungsweisen zurückgeht, ist alles andere als einfach zu ermitteln; pauschale Assoziation mit der Religion führt nur zu vermeidbaren Beleidigungen gegenüber unzähligen Gläubigen, die mit der jeweiligen Handlungsweise überhaupt nichts zu tun haben wollen.
Man gucke sich z.B. mal die nicht-Häufung von Terroristen unter südamerikanischen Muslimen an. Ich vermute, dass man wenig finden wird, was mit Nahost vergleichbar ist - obwohl es sich um die gleiche Religion handelt. Mit Eingangsparametern wie Armut, Gewalterfahrungen in der Jugend, Perspektivlosigkeit und Entmündigung/Kontrollverlust würde ich wesentlich mehr Ähnlichkeiten zwischen manch Guerilliero und der Hamas erwarten - womit wir dann wieder beim Thema werden.


