AfD, Pegida und Co.

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Ich bin vielleicht nicht so naiv wie andere, die Zeichen nicht zu erkennen. Das schlimme an Deutschland war nicht Hitler, dass schlimme war, dass es die Deutschen ermöglicht und zugelassen haben.

Nein stimmt, du bist nicht naiv du bist paranoid. Oder hat die AfD sich schon hingestellt und öffentlich verkündet das sie die 31 anderen Parteien in Deutschland hinwegfegen will? :ugly:

Das für eine Dreckskultur, die so etwas nicht zu verhindern weiß und sich dann kollektiv hinstellt und sagt "wir haben doch nichts gewußt". Mitgemacht haben sie, mitgetragen haben sie es, stolz wie Oskar waren sie auf sich,. Da sind wir heute viel weiter, aber die Schraube der Geschichte wird wieder zurückgedreht und das ist alles andere als harmlos.

Jaja, was für eine "Dreckskultur" die nach jahrhunderten der Monarchie und faktisch keiner Erfahrung in Demokratie, sowie Jahren einer völlig instabilen und unfähigen Republik mit ihren Parteien, gepart mit einer wirtschaftlichen Weltkrise die unglaubliches Elend verursacht hat, sowie einem enormen Kriegstrauma vom ersten Weltkrieg, nicht in der Lage war einen Hitler zu verhindern.
Aber ich bin mir sicher, du wärst schon damals so schlau gewesen und hättest es besser gewust und vor allem gekonnt. :rollen:

Aber hey, Frankreich hat es zum Beispiel nach der französischen Revolution mit Napoleon ja auch direkt "besser" hinbekommen, nicht? ;)

Du bist in dem Punkt schon zimlich eingebildet, nicht zuletzt weil du auch Kultur mit Politik und dem Verstand für ein System gleichsetzt...
 
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Nein stimmt, du bist nicht naiv du bist paranoid. Oder hat die AfD sich schon hingestellt und öffentlich verkündet das sie die 31 anderen Parteien in Deutschland hinweggefegen will? :ugly:



Jaja, was für eine Dreckskultur die nach jahrhunderten der Monarchie und faktisch keiner Erfahrung in Demokratie, sowie Jahren einer völlig instabilen und unfähigen Republik, gepart mit einer wirtschaftlichen Weltkrise mit unglaublichen Elend nicht in der Lage war einen Hitler zu verhindern.
Aber ich bin mir sicher, du wärst schon damals so schlau gewesen und hättest es besser gewust. :P

Du bist schon zimlich eingebildet...

er ist nicht paranoid, er ist ein linker. genauso wie die faschisten damals. die nsdap war eine linke partei. keine rechte. er könnte in die antifa eintreten. antifa ist profa ;) und ganz wichtig, antifa ist antideutsch. der werte "interessierteuser" ist der deutschenhasser vor dem herrn :)

hier ein schönes bild der antifa ;)
https://scontent-amt2-1.xx.fbcdn.ne...=3827d1b956d21a48e168c45588c1a215&oe=57540EBA

hier mal ein bild von den lieben sozialisten unserer welt. bis heute hat sich daran nix geändert. sozialismus = kommunismus/faschismus
https://scontent-amt2-1.xx.fbcdn.ne...=8f547ecafa4d332780ff246f112390e8&oe=578694D7
 
Von allem was ich bisher gelesen hab ist mir QUAD am unsympathischsten hier :ugly:
Und dein Er ist eine Sie ;)

Das die Antifa = Antifa ist erschließt sich mir immer noch nicht :ka:
 
Und dann kommen sie wieder, die "stolzen Deutschen", dieses braune Pack was dafür sorgte, dass die bedeutendsten Physiker das Land verließen.
Stolze Deutsche mit braunes Pack gleichzusetzen wie lächerlich.
Fritz Haber – Wikipedia
Was war u.a. dieser Herr denn? Stolzer Deutscher kann er laut deiner Definition ja nicht gewesen sein.

Du erdreistest dich wirklich hunderttausende Patriotische Deutsche als Fremdenfeindlich zu verunglimpfen.
Die ganzen Juden die im Krieg 1870 und 1914-1918 für Deutschland kämpften oder Thälmann der Zeit seines Lebens Stolz auf Deutschland war.
 
Von allem was ich bisher gelesen hab ist mir QUAD am unsympathischsten hier
Jeder sucht sich seine Rolle, die er übernehmen möchte. und jeder findet sie.

Aber um zur AfD zurückzukommen, solange Foristen wie Beren bei denen Mitmachen, kann man hoffen. Ich male ja bewußt schlimmstmögliche Optionen an die Wand. Wenn es harmloser wird, wäre es nur wünscheswert. Hoffentlich berichtet Beren noch ein wenig, dass wäre wirklich sehr interessant. Gerade die ganzen Reichsbürger in der AfD sind mir bisher entgangen. Herrlich, wenn man deren Texte liest.

Jaja, was für eine "Dreckskultur" die nach jahrhunderten der Monarchie und faktisch keiner Erfahrung in Demokratie, sowie Jahren einer völlig instabilen und unfähigen Republik mit ihren Parteien, gepart mit einer wirtschaftlichen Weltkrise die unglaubliches Elend verursacht hat, sowie einem enormen Kriegstrauma vom ersten Weltkrieg, nicht in der Lage war einen Hitler zu verhindern.
Aber ich bin mir sicher, du wärst schon damals so schlau gewesen und hättest es besser gewust und vor allem gekonnt. :rollen:
Wenn ich damals erzogen worden wäre, wäre es mir nicht anders gegangen. Kulturell gab es hier nach dem Krieg und vor allem nach 1968 die größten positiven Schritte. Und genau diese positiven Veränderungen wollen einige wieder zurückdrehen. Wo landen wir dann wieder? Das kann man ignorieren, ich werde es nicht tun. Alleine schon das geprägte Frauenbild der AfD ist unerträglich, die Gesellschaftspolitik hart an der Grenze zur Verfassungsfeindlichkeit, über den Fremdenhass müssen wir nicht reden und so zieht es sich Punkt für Punkt durch die Partei.

Die 24% können auch ein Fluch für die AfD werden. Denn jetzt werden die ganzen Parteikarrieristen bei ihnen eintreten, die die schnelle Option von gut bezahlten Mandaten sehen. Da geht es dann nur noch um persönliche Bereicherung. Das zerfleischt junge Parteien in der Regel ganz schnell. Warten wir es einfach ab. Sorgen mache ich mir keine großen, aber unangenehm kann es trotzdem werden. Außerdem vergiftet die AfD das Leben für Millionen Menschen in Deutschland und das ist alles andere als wünschenswert.
 
Aber um zur AfD zurückzukommen, solange Foristen wie Beren bei denen Mitmachen, kann man hoffen. Ich male ja bewußt schlimmstmögliche Optionen an die Wand. Wenn es harmloser wird, wäre es nur wünscheswert. Hoffentlich berichtet Beren noch ein wenig, dass wäre wirklich sehr interessant.
Er hat geschrieben, dass er sich auf einer Veranstaltung mal ein Bild machen wollte. Er macht soweit ich weiß nicht mit.
 
Er hat geschrieben, dass er sich auf einer Veranstaltung mal ein Bild machen wollte. Er macht soweit ich weiß nicht mit.

So hatte ich das bisher auch Verstanden.

Allerdings konnte Beren anscheinend schön Bestätigen das die AfD bisher ein Wirres Sammelsurium ist.
Auch wenn ich die Mitgliederbefragung bisher als nicht unbedingt Positiv erachte aber ich bin auch nicht im Ansatz die Zielgruppe :ugly:

Ich freue mich auf Ende April auch wenn wohl einiges erst 2017 bekannt werden soll :(
 
Wenn ich damals erzogen worden wäre, wäre es mir nicht anders gegangen.

Wäre es doch, schon weil deine Erziehung eine andere als heute gewesen wäre, weshalb schon deine Ausgangsgrundlage für deine Äußerung warum man Hitler nicht in der Lage war zu verhindern fehlerbehaftet ist.

Kulturell gab es hier nach dem Krieg und vor allem nach 1968 die größten positiven Schritte. Und genau diese positiven Veränderungen wollen einige wieder zurückdrehen. Wo landen wir dann wieder? Das kann man ignorieren, ich werde es nicht tun. Alleine schon das geprägte Frauenbild der AfD ist unerträglich, die Gesellschaftspolitik hart an der Grenze zur Verfassungsfeindlichkeit, über den Fremdenhass müssen wir nicht reden und so zieht es sich Punkt für Punkt durch die Partei.

Wir landen erstmal nirgendwo weil nicht abzusehen ist wo man mit der AfD genau landet und solange das so ist braucht man auch die AfD nicht zu torpedieren und seine Energie auf die Partei verschwenden wo es genug wichtigere Themen wie Sand am Meer gibt, denn bis jetzt sind sie nicht wesentlich schlimmer als das was uns aktuell regiert.
Viel wichtiger wäre da ehr mal die eigene aktuelle Parteipolitik zu überdenken und das was unsere momentan regierenden verzapfen zu kritisieren und Änderungen zu einzufordern, vermutlich täte sich dann das Thema AfD wirklich bei Zeiten auch von selbst erledigen.

Die 24% können auch ein Fluch für die AfD werden. Denn jetzt werden die ganzen Parteikarrieristen bei ihnen eintreten, die die schnelle Option von gut bezahlten Mandaten sehen. Da geht es dann nur noch um persönliche Bereicherung. Das zerfleischt junge Parteien in der Regel ganz schnell. Warten wir es einfach ab. Sorgen mache ich mir keine großen, aber unangenehm kann es trotzdem werden. Außerdem vergiftet die AfD das Leben für Millionen Menschen in Deutschland und das ist alles andere als wünschenswert.

Na dann erreichen sie das "Niveau" etablierter Parteien ja nur umso schneller. :devil:
 
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Das schlimme an Deutschland war nicht Hitler, dass schlimme war, dass es die Deutschen ermöglicht und zugelassen haben.
Würde ich so nicht unterschreiben. Man muss bedenken wie es zu dem Zeitpunkt um Deutschland gestellt war und zu dem Zeitpunkt hat ja nicht jeder gewusst was er wirklich im Schilde führte. Wenn überhaupt könnte man sagen das nur wenige es wagten als es schon zu spät war ihm die Stirn zu bieten, um den Schaden noch zu begrenzen. Mit dem heutigen Wissen ist es allerdings möglich solche Rattenfänger zu erkennen und zu bekämpfen bevor sich Geschichte erneut wiederholt.

Aber um zur AfD zurückzukommen, solange Foristen wie Beren bei denen Mitmachen, kann man hoffen. Ich male ja bewußt schlimmstmögliche Optionen an die Wand. Wenn es harmloser wird, wäre es nur wünscheswert. Hoffentlich berichtet Beren noch ein wenig, dass wäre wirklich sehr interessant. Gerade die ganzen Reichsbürger in der AfD sind mir bisher entgangen. Herrlich, wenn man deren Texte liest.
Beweise? Ich habe derartiges bisher nicht gelesen nur das er bei einer Sitzung anwesend war was ja keine Zugehörigkeit bedeutet. Ich hatte nach dem Statement auch etwas danach gesucht aber 500 Seiten sind kein Pappenstiel
 
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Hat schon wer die Links zur Mitgliederbefragung verlinkt?

Teil 1
Teil 2

:what:
Gibts bei der AfD eigentlich Leute, deren Deutschkenntnisse soweit reichen, dass sie wissen was eine "Frage" ist?
Ich hab jetzt nicht jeden einzelnen Punkt angeguckt, aber jeder einzelne, den ich gesehen habe, war eine lange Liste von fast durchgängig als politisches Programm unbrauchbaren Forderungen (nicht inhaltlich, sondern formell. z.B. macht es keinen Sinn, die Beteiligung Russlands an der Verteidigungspolitik zu fordern - als deutsche Partei kann man wenn dann sagen, was für Angebote man an Russland für welche Gegenleistungen machen möchte) und nicht einziges Mal abseits der jeweiligen Eingangsfrage stand da ein Fragezeichen dahinter.
(Und die Eingangsfragen als solche sind geradezu lächerlich. "Soll großer Politikbereich XYZ ins Parteiprogramm oder sollen wird das undefiniert lassen und der Abgeordnete kann dann machen worauf er gerade Bock hat?")
Da wirken die Piraten ja stellenweise kompetenter.


Schau dir doch die Energiewende mal genauer an.
Ein Punkt darunter. Energiekonzerne muessen AKW's in Bereitschaft halten, was unmengen an Geld kostet, obwohl sie diese abbauen wollen, nur weil die Umstellung aufgrund fehlender Speichermoeglichkeiten nicht funktioniert.

Das kein einziger Betreiber ein AKW abschalten möchte, hast du ja schon selbst korrigiert, der zweite Teil ist übrigens auch falsch. Wir haben in Deutschland gar nicht mal so wenige Pumpspeicher und derzeit werden die fast alle genutzt, um den nachts von trägen Kohle- und Atomkraftwerken produzierten Strom tagsüber nutzbar zu machen. Die Speicherkapazität wird also genau entgegen der Richtung genutzt, die für Versorgung mit erneuebraren nötig wäre. Wir könnten zumindest alle AKWs, möglicherweise auch noch ein paar Kohlekraftwerke durch Solarenergie ersetzen und bräuchten immer noch keine neuen Speicher, sondern würden zunächst nur die Arbeitsrichtung der vorhandenen umdrehen, weil die Nettoüberschüsse dann tagsüber liegen.
Aber da hätten die Betreiber von Großkraftwerken ja das nachsehen...

Was soll der Mist mit den Klimawandelleugner? Seit wieviel Jahren wird immer wieder das uebelste Szenario heraufbeschworen?
Ja der Mensch beeinflusst das Klima. Genauso stimmt es aber auch das sich das Klima selbst veraendert. Wir haben noch gar nicht begriffen wie schwer die Eingriffe des Menschen sind. Das sie sich nicht positiv auswirken steht ausser Frage. Die Frage ist, ist es wirklich so schlimm wie es dargestellt wird? Wenn ja, wieso wird beim Benzin die Oekosteuer nicht direkt fuer den Umweltschutz verwendet. Wieso sind nicht schon laengst die Polkappen geschmolzen?
Da gibt es noch unzaehlige Fragen.

Haben wir einen eigenen Thread zu, hier die Kurzfassung:
- Seit ungefähr 25 Jahren wird davor gewarnt
- "Ihr" (genauer: weite Teile der Bevölkerung) haben die Wirkungen offensichtlich nicht begriffen. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse liegen aber seit min. 10-15 Jahren auf dem Tisch
- Hängt davon ab, welche Darstellung zu meinst. Der "ist" Zustand wird stellenweise überzeichnet, der "wird" Zustand, um den es eigentlich geht, fast immer zu harmlos dargestellt
- Weil es vollkommen egal ist, welche Steuer wofür verwendet wird und weil Klimaschutz wenig mit Umweltschutz zu tun hat. Wenn du dich eigentlich fragen solltest, warum Abgaben auf Klimaschädigung immer noch lächerlich niedrig sind und klimaschädliche Unternehmen hoffiert werden: Guck dir die Wahlergebnisse an. Zusammenhang mit Punkt zwei nicht ausgeschlossen, ich verweise auch auf den Themenabschnitt "direkte Demokratie"..
- Sie sind dabei, aber man kann den zweiten Meter Eis erst schmelzen, wenn der erste Weg ist - und bei mehreren km dauert das.


Sind die Vorreiter der Energiepolitik noch zu retten?

Ich hab das mit den Atomkraftwerken wohl bisschen durcheinandergebracht.
Lies den Artikel bevor du dich so koestlich amuesierst.

Atomkraftwerke werden auch nicht aktuell zurueckgebaut.

Werden sie aktuell, wenn auch nur langsam - ist halt teuer und aufwendig und keiner der Verantwortungsträger hat ein Interesse daran, dass die Preise zu schnell aufaddiert werden...

Aber wie genau ändert sich jetzt eigentlich deine ursprüngliche Aussage zu AKWs, erneuerbaren und der Energiepoitik der AfD nach erneuten Blick in den Artikel?


Nationalstolz?
Hab ich nicht.
Geb' ich offen zu und ist mir auch egal.;)

/sign.
Konnte auch noch nie nachvollziehen, warum darauf stolz ist, in einem bestimmten Land gebohren zu sein. Stolz kann man auf eigene Leistungen sein - und wohl nur die allerwenigsten können von sich behaupten, soviel für ein Land getan zu haben, dass sie die gesamte Nation als Teil ihres eigenen Werkes betrachten können.

(ganz abgesehen davon, dass Nationalisten irgendwie immer eine ganze Menge an den Nationen, insbesondere weite Teile deren Bevölkerung, auszusetzen haben, auf die sie so stolz sind...)


Rechtspopulismus: AfD forever? | ZEIT ONLINE
Die Zeit hat anscheinend ihren Umgang mit der AfD verändert.

Den Eindruck hatte ich schon beim letzten Zeit-Link. Fähnchen im Wind?

Hier ein interessanter Artikel über die Fehler in Umgang mit AfD

Jetzt sitzt die AfD im vierten ostdeutschen Landtag, diesmal mit 24 Prozent. Zeit, mit sieben falschen Ratschlägen aufzuräumen, die Ihnen immer wieder begegnen werden – und die AfD doch nur stärker machen.

Die 7 Punkte:

1. Trugschluss: Wer AfD-Politikern nicht die Hand gibt, stärkt die Demokratie
2. Trugschluss: Wenn sich nur alle Demokraten verbünden, geht es der AfD schon an den Kragen
3. Trugschluss: Wären die Nichtwähler auch diesmal zu Hause geblieben, stünde es besser um unser Land
4. Trugschluss: Wer die AfD-Anhänger immerzu als Idioten und Nazis bezeichnet, hilft, sie zu entlarven
5. Trugschluss: Wenn wir nur abwarten, zerlegt sich die AfD schon von selbst
6. Trugschluss: Sobald wir aufhören, uns über die AfD zu empören, haben wir uns an ihre Parolen gewöhnt
7. Trugschluss: Jetzt mal ehrlich, am Erfolg der AfD sind aber wirklich die anderen schuld!

Anm.: Wo hat sich die Zeit eigentlich diese bescheuerten Trug/schlüsse aus den Fingern gesogen?


Auch hier wieder nur angeschnitten, aber keiner "traut" sich mal zu überlegen warum die alten Parteien die letzten Jahre so massiv an Zuspruch verloren haben... Warum liegt die SPD den nur noch bei um die 20%? Warum ist die CDU von einst so starken in 40iger Prozenten auf um die 30% gerutscht? Warum ist die FDP heute nahe der Bedeutungslosigkeit?

Warum findet der Wähler scheinbar keinen Zuspruch mehr an der Politik der etablierten deutschen Parteien? Ehnliche Themen mögen da sicher ein Grund sein, wie im Artikel angesprochen, aber das alleine erklärt mitnichten völlig warum CDU/CSU, SPD und FDP so massiv an Wählern verlieren.

Warum muss es dafür eigentlich eine Erklärung geben? Muss immer hinter allem irgendwo ein einziger großer Mechanismus stehen?
- Die Union macht seit Jahren eine katastrophale Europa- und Europolitik (egal aus wessen Perspektive) und proklamiert dabei oft gegenteilige Ziele zum eigenen Handeln. Vollends blamiert hat sich dann mit der Flüchtlingskrise
- Die SPD macht bei jedem Scheiß der Union mit (siehe oben), hat als einzigen Erfolg für ihre Stammwählerschaft den ziemlich verkorksten Mindestlohn-Kompromiss vorzuweisen und zeichnet sich ansonsten vor allem durch Gabriels Großkonzern-Lobbyismus aus, der allenfalls die reichsten 1% der FDP-Wähler ansprechen könnte. Also so gut wie niemanden.
- Die FDP hat ihren sozialliberalen Balast in den 90ern über Bord geworfen und seit sie einmal an der Regierung war, haben auch Teile der Bevölkerung kapiert, was der wirtschaftliberale Rest eigentlich bedeutet. Dementsprechend steht sie heute nur noch mit Rumpfwählerschaft aus dem Unternehmerumfeld da - und das waren noch nie mehr.

Die Grünen liegen übrigens afaik über ihrem langfristigen Mittel (das Fukushima-hoch hatte ja wenig mit dem tatsächlichen Rückhalt zu tun), obwohl sie ihr altes Monopol auf viele Themen teilweise verloren haben, und der Linken geht es auch erstaunlich gut, wenn man bedenkt, dass Protestwähler sehr dynamsich und derzeit mehrheitlich nicht links sind.


Man muss aber auch Politik für die zukünftigen Generationen machen. Man kann nicht nur an das "Jetzt" denken, sondern man muss auch an das "Morgen" denken.

Genau. Und "morgen" sollten Generationen nicht auf die schwer wiegenden Folgen weiterer Jahrzehnte Atom- und Kohleverstrom zurückblicken müssen, weil noch mehr Milliarden in der Fusionsforschung versenkt wurden. Die wird seit über fünf Jahrzehnten massiv gefördert und das einzige Ergebnis, dass sie bis heute vorweisen kann, ist die Erkenntniss vorrangehender Irrtümer. Das ist immer noch ein Forschungszweig, der ganz am Anfang steht und bei der vom Material über die Funktionsweise bis hin zu Folgen, von Quellen bis zum Ertrag hinter allem ein Fragezeichen steht. Sowas kann man gerne als Grundlagenforschung weiterbetreiben, aber dann eben auch auf dem Finanzierungsniveau, dass anderen Grundlagenforschungszweigen zur Verfügung steht. Stattdessen werden dort schon heute Abermilliarden verpulvert, teilweise um Testanlagen zu bauen, für deren korrekte Planung man eigentlich die Ergebnisse von anderen Experimenten abwarten müsste, die sich noch im Bau befinden. Ich sage nur Wendelstein und ITER: Beide kosten Summen, nach denen sich in der Biologie (alias "Technologie der Zukunft") ganze Insitute die Finger wund lecken würden und einer von beiden ist definitiv ein Irrweg. Also wieso bitte schön wurde der Bau des einen finanziert, bevor klar ist, ob das Design des anderen nicht die viel bessere Wahl ist?
Da wird ganz klar schon heute versucht, mit Überfinanzierung die Beschleunigung eines noch sehr lange dauernden Prozesses versucht. Nur das "Beschleunigung" hier eben beduetet: Wenn wir Glück haben ist es in 100 Jahren vollbracht, statt in 300.
Für sowas kann man doch nicht Mittel blockieren, die in Lösungen für die nächsten 50 Jahre benötigt werden. Die Fusionsenergie wird so oder so Jahrzehnte länger brauchen, bis sie einsatzbereit ist, als wir für die Nutzung fossiler Energieträger noch haben. Und Fission haben wir jetzt schon deutlich länger genutzt, als mit Blick auf die Entsorgungs- und Proliferationsprobleme in irgend einer Weise zu rechtfertigen wäre. Wir brauchen also möglichst bis gestern eine Lösung für dieses Jahrhundert. Und das sind nicht Fusionskraftwerke. Die können wir zur Mitte des Jahrtausends in Generationenschiffe einbauen.
 
Ich habe auf den letzten Seiten gerade 7 Beiträge gelöscht, falls sich jemand wundert.

Noch einmal zur Erinnerung:
Sinn einer Diskussion ist es, sich inhaltlich mit den Argumenten des Gegenübers auseinanderzusetzen.
Wenn hier jemand zeigt, dass er nicht das geringste Interesse an einer Diskussion hat, dann könnt ihr dessen Beiträge melden bzw. den Nutzer auf die Ignorierliste setzen.
Ihr solltet aber bitte nicht auf Provokationen eingehen. Das führt nur zu einer Eskalation der Lage, wovon wirklich niemand etwas hat (außer die Moderation Zusatzarbeit).
Und persönlich werden geht definitiv nicht - andere Diskussionsteilnehmer zu beleidigen zeugt nur davon, dass man selbst nicht in der Lage ist, eine sachliche Diskussion zu führen.

MfG
Laudi
 
Die ersten AfDler zeigen ihre Fratze, erinnert mich irgendwie an die SA früher. Wundern tut mich das nicht.
Jetzt werden die alten Mitglieder massiv bedroht, die wegen des Rechtsrucks ausgetreten sind. Soweit sind
wird schon wieder.

"Wir werden uns für jede Stimme rächen, die Du die AfD kostest! Blutig!!! Tod Dir und Deinen Alfa Schwachmaten"
Hans-Olaf Henkel erhielt Drohbrief von "AfD Armee Fraktion" - SPIEGEL ONLINE
Du hast in jeder Partei Spinner. Das hat nicht nur die AfD für sich gepachtet.
 
Sind wir wieder beim alten Thema. Bei Drohbriefen von rechten Verrückten bricht das Abendland zusammen und wenn Linke Verrückte zu diesem Mittel greifen geht es in Ordnung.
 
Ihr seid bei diesen Vergleichen und Relativierungen schnell dabei, immer wieder, und ihr verharmlost das
Verhalten immer wieder. An Euren Reaktionen erkenne ich nur "Ach, ist doch nicht so schlimm, die spielen nur"

Doch, es ist schlimm, es zeigt, was in den Köpfen dieser Menschen vorgeht. Du glaubst doch wohl nicht
im ernst, dass jemals ein Fundi einem Realo mit Mord drohte? Es gab harte politische Kämpfe, aber es
gibt Grenzen, die man nicht überschreitet. Die Drohbriefe kommen zu 99% vom rechten Rand an jeden,
der anders denkt. Heimtückisches Dreckspack, aber wir kennen das von den Gartenzwergen, Geschichte
wiederholt sich.
 
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