AfD, Pegida und Co.

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Rechtspopulismus: AfD forever? | ZEIT ONLINE
Die Zeit hat anscheinend ihren Umgang mit der AfD verändert.

Auch hier wieder nur angeschnitten, aber keiner "traut" sich mal zu überlegen warum die alten Parteien die letzten Jahre so massiv an Zuspruch verloren haben... Warum liegt die SPD den nur noch bei um die 20%? Warum ist die CDU von einst so starken in 40iger Prozenten auf um die 30% gerutscht? Warum ist die FDP heute nahe der Bedeutungslosigkeit?

Warum findet der Wähler scheinbar keinen Zuspruch mehr an der Politik der etablierten deutschen Parteien? Ehnliche Themen mögen da sicher ein Grund sein, wie im Artikel angesprochen, aber das alleine erklärt mitnichten völlig warum CDU/CSU, SPD und FDP so massiv an Wählern verlieren.
Und da sollte die Presse mal ansetzen statt sich darauf zu versteifen warum die AfD als Protestpartei und Partei der Konservativen, auch ohne Flüchtlinge, nicht so bald wieder verschwinden wird und unwählbar ist.
Aber hey, noch ist die AfD ja nicht abgegrast genug als das die Presse sich nicht wie eine Horde Hyänen vereint auf jede Nachricht stürzen müsste die man über die AfD nur bringen könnte und wen der Tag mal kommt, nun dann gibt es sicher andere weltpolitische Themen die man aufgreifen kann und reißerisch auseinander nehmen wird, ohne sich mit dem Verfall deutscher Parteien und deren Selbstverblendung (wir haben nichts falsch gemacht und sind trotz teils massiver Stimmverluste Sieger), beschäftigen zu müssen. ;)
 
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Ist das ein Wunder wenn quasi alle Wahlversprechen ein Versprecher waren, der kleine arme Steuerzahler zählt bei den Bonzen nicht. Merkel zeigt ja auch nach dem Debakel das die stur wie ein Panzer an dem Kurs festhält auch wenn alle eher das sinkende Schiff verlassen.
 
Und was hat das jetzt mit Muslime zu tun?
Das hätte auch jeder andere Kindergarten mit jeder anderen Glaubensrichtung (oder auch nicht) sein können :nene:
 
Ach komisch bei denen gilt Ubschuldsvermutung. Aber bei bei Aktionen gegen Flüchtlingsunterkünften waren es immer gleich Nazis?

Doppelmoral ist ganz schön schei.....

nö da gilt auch das selbe hatten wir doch erst vor ein paar Seiten vorher mit Verminaard.
Noch dazu ist das nicht besonders Themen relevant außer es geht hier nur noch um Muslime statt um AfD, Flüchtlinge und Linke Gewalt :ugly:
 
@ruyven:
Ich finde es nunmal sehr bedauerlich, wenn man den ohnehin schon wenigen politisch interessierten Jugendlichen die Meinung verweigert.
Da wird sich beschwert, dass die heutige Jugend politverdrossen ist, aber wenn es mal engagierte gibt, wird das weder gefördert noch belohnt.:(

Es geht nicht darum, wenigen politisch interessierten Jugendlichen eine Meinung zu verweigern (es herrscht immer noch Meinungsfreiheit), es geht darum den Einfluss von vielen politisch, wirtschaftlich und wissenschaftlich ungebildeten, aber populisitisch beeinflussten Jugendlichen Einfluss auf politische Entscheidungen zu verhindern. Denn dieser Einfluss würde eben nicht die Interesse der Jugendlichen, sondern die der Populisten wiederspiegeln.

Insbesondere um Themen, bei denen es eben um Jugendliche geht, wäre es doch nur gerecht, diese mitreden zu lassen - es ist schließlich nichts neues, dass sich Erwachsene und erst recht Politiker nicht in junge Menschen reinversetzen können, die nicht ihrer Generation angehören.:schief:

Themen, bei denen es gezielt um Jugendliche geht, werden quasi nie auf Bundes- oder Landesebene entschieden. Das ist Kommunalpolitik - da wäre ich, wie gesagt, auch für ein niedrigeres Wahlalter, da der lokale Wissensstand der Jugendlichen meist besser und die Entscheidungen weniger Komplex sind.


Hier fehlt tatsaechlich ein Sarkasmusknopf.
Man kann Anforderungen kuenstlich so konstruieren das sie auf Anhieb nicht erfuellt werden koennen.
Ist auch eine Art der Diskussion.

Ich habe genau zwei Bedingungen gestellt, die nun wirklich das Minimum an Übertragbarkeit darstellen. Auf Landesebene und tiefer haben wir ja schon (teilweise) Volksentscheide (mit durchwachsenen Ergebnissen z.B. Waldschlößchenbrücke). Wenn du behauptest, es gebe auch in größeren Einheiten viele positive Erfahrungen, dann ist es ja wohl nicht zu viel verlangst, dass du diese uns auch mitteilst.?

Scheinbar gibts die aber eben doch nicht...

In deiner Auflistung (die auch mangels Beteiligung oder aufgrund internationalen Einflusses gescheiterte Volksbefragungen mitzählt...) gibt es jedenfalls kaum eine Abstimmung, an der sich auch nur 10 Millionen Menschen beteiligt haben. Genauer gesagt sind es 5 Stück in 16 Jahren:
- Großbritannien 2015 (19 Millionen)
- Frankreich 2005 (einmal 12, einmal 29 Millionen)
- Spanien 2005 (15 Millionen)
- Polen 2003 (18 Millionen)
Und darunter sind drei Stück, die sich mit EU-Beitritt bzw. -Verträgen beschäftigen. Wenn also eine Partei oder ein Diskussionsteilnehmer behauptet, dass die allgemeine Erfahrung zeigt, dass Volksabstimmungen mit 64 Millionen Wahlberechtigten die Probleme der Politik lösen, dann sage ich: Bullshit.
Niemand versucht so etwas überhaupt. Mag sein, dass es funktionieren könnte, mag sein, dass nicht. Die Erfahrungen mit Volksentscheiden auf Landesebene sprechen bislang aber für letzteres, einfach weil dieses Land zu groß ist um jeden kleinen Scheiß dem Volk einzeln vorzulegen (selbst die winzige Schweiz lässt nur über sehr grundlegende Fragen abstimmen) und die Weichen für alle großen Projekte gestellt werden müssen, lange bevor sich irgend ein Schwein dafür interessiert. S21 zum Beispiel ist seit den 90ern in der Mache, selbst ich als jemand der rein gar nichts mit Stuttgart zu tun hat, wusste schon zur Jahrtausendwende von den Nachteilen. Es hat anderthalb Jahrzehnte gedauert, bis sich eine nenneswerte Zahl von Bürgern dafür interessiert hat und bis das ganze in einen Volksentscheid eingeflossen ist, war es viel zu spät, um etwas grundlegend zu ändern.

Was könnte man da von einem Volksentscheid auf Bundesebene erwarten? Hätten die Wähler 1988 dagegen gestimmt, mit der technischen Umsetzung des A400M zu beginnen? Oder 1955 gegen den Einstieg in die Atomenergie? In einer perfekten Welt, in der jeder gut informiert ist und logisch handelt, sind Volksentscheide eine tolle Sache. Aber in einer perfekten Welt funktionieren auch Räterepubliken und Könige handeln nur im Interesse ihrer Untertanen. In der realen Welt hat die Bevölkerung schlicht nicht die Zeit, sich zu 90% der politischen Entscheidungen überhaupt eine fundierte Meinung zu bilden und 90% der Wähler nutzen die Möglichkeiten, die sie hätten, nicht aus. Das 1% was als Schnittmenge bleibt und bei einer Volksbefragung eine fundierte Entscheidung treffen könnte, wäre im Vergleich zum großen Rest irrelevant. Das Ergebnis wäre nicht mehr Einfluss des Volkes, sondern mehr Einfluss von BILD & Co.

Ist mir schon vor einiger Zeit aufgefallen, das du nicht gerne auf andere Argumente eingehst, ausser du kannst sie vermeintlich leicht widerlegen.

Ich habe mir abgewöhnt, auf jede Zeile zu antworten (insbesondere wenn ich diese in der Vergangenheit schon mal beantwortet hatte), weil es bei vielen Gesprächspartnern unweigerlich dazu führt, dass sie die wesentlichen Einwände ignorieren. Auch du hast den Fukushima-Faden geflissentlich links liegen gelassen, weil es nicht zu deiner These der überlegenen Volksentscheide passt, dass die Bürger erst für den Wiedereinstieg in die Atomenergie gestimmt haben um dann zwei Jahre später (unter identischen technischen Bedingungen und ohne dass es irgendwelche neuen Erkenntnisse über deutsche AKWs gegeben hätte) in Massen zu DER klassischen Anti-Atom-Partei zu strömen.


Natuerlich ist bei direkter Demokratie der Politiker in der Pflicht hier fuer neutrale verstaendliche Information zu sorgen, damit jeder fuer sich abwaegen kann was er gut und nicht so gut findet.
Es muessen klar alle Vor und Nachteile von etwas aufgelistet sein.

Und was bringt das? Die Reaktion der Wähler auf eine klare Beschreibung der Flüchtlingskrise ist "Lügenpresse Lügenpresse". Leute, die den rechtlichen Rahmen interpretieren und die Probleme bei der Umsetzung thematisieren werden ignoriert - wer einfache Parolen auf Marktplätzen brüllt wird dagegen überrannt.
Kein Arsch interessiert sich für hunderte Seiten wissenschaftliche Fakten in den IPCC-Berichten, sobald ein VTler eine einzige spekulative Interpolation ganz am Ende findet. Und selbst bei Leuten, die sich in ein "Politik"-übertiteltes Forum begeben, muss man froh sein, wenn sie mehr als zwei Zeilen zu einem Thema reflektieren.

Per se gegen direkte Demokratie zu sein, mit der Begruendung das die Buerger zu dumm fuer sowas sind ist irgendwie seltsam, ohne zeitgleich das Wahlrecht komplett abschaffen zu wollen.

Direkte Demokratie verschärft das Problem deutlich. Bei der indirekten Demokratie soll der Bürger entscheiden, wem er es zutraut, das Land für die nächsten vier Jahre in die richtige Richtung zu steuern. Das erfordert "nur", dass man sich anguckt wie die Zielvorstellungen der jeweilign Partei umrissen sind und dass man im Auge behält, welche Partei in der letzten Legislaturperiode versucht hat, in die Richtung ihrer Zielvorstellungen zu steuern und welche nicht.
Bei direkter Demokratie hingegen soll der Bürger für eine konkrete Frage herausfinden, was die beste Lösung ist. Er muss also das gesammte Problem analysieren und die möglichen Auswirkungen verschiedener Reaktionen. Das sind 10er Potenzen mehr an Wissen, die dort erwartet werden - und das für jede einzelne per Volksentscheid zu entscheidende Frage. "Atomkraft ja/nein" erfordert umfangreiche Kenntnisse über Nukleartechnik, alternative Energiequellen, Energieverbrauch, Atomkonzerne, Volkswirtschaft, Strahlungsschäden, Kernphysik, Geologie und das zum Teil mit einem Zeithorizont von mehreren Jahrtausenden. Und am Ende muss man dann natürlich noch die eigenen Moralvorstellungen, etc. damit vergleichen, um die möglichen Entwicklungen in "richtig"/"falsch" zu gewichten. Die Frage "Grüne oder Union" erfordert dagegen "nur" ein Abgleich von ein paar Parteischwerpunkten und -zielen mit den eigenen Vorstellungen.

(funktionieren tut letzteres übrigens trotzdem arg schlecht, wie man daran sehen kann, dass große Teile der Wahlberechtigten gar nicht wählen oder aber Parteien, die überhaupt kein ganzheitliches Zielkonzept vorgeben, das man bewerten könnte, sondern ihren Wahlkampf einzig auf die Zerstörung eines kleinen Teils der bestehenden Ordnung konzentrieren. Aber eine bessere Alternative hat halt noch niemand gefunden)


Gut erkannt, ich bin "mit der aktuellen Situation nicht einverstanden". Das ist aber nicht nur die Flüchtlingspolitik bezogen sondern auch an vielen anderen Punkten. Hier mal ein paar Punkte:
- GEZ und ja ich weiß das die anders heißt. 18 € im Monat PRO Haushalt? Da gibt es ein Skyabo für. Ja Nachrichten kosten, aber eine Abgabe von 5 € PRO Haushalt reicht locker, wenn man mal die Kosten für die "Serien" ala Tatort usw. weglässt und keine überbezahlten Promis einstellt.

Und genau hier kommen wir weg vom dumpfen "dagegen" und hin zu dem "für", nach dem ich hier so lange vergeblich gefragt habe. Denn mit einem Ziel vor Augen kann man auch über den Weg reden, wogegen ein populistisches-"dagegen" sehr, sehr, sehr viele Richtungen offen/möglich lässt, die definitiv nicht besser als die aktuelle Situation wären, egal wie schlecht man diese auch finden mag.

Die AfD hat meines Wissens nach übrigens ihre GEZ-Ablehnung nie größer thematisiert und möchte ihrerseits einen staatlich kontrollierten Rundfunk aufbauen. "Nachrichten", wie wir sie heute können (also journalistisch erarbeitete, zumindest teilweise kritische Inhalte) gäbe es dann gar nicht mehr, sondern nur regierungsteuerte Mitteilungen. Keine Ahnung, ob es die für 5 Euro gäbe - aber wert wären sie nicht einmal 0,5 Cent.


- eine härtere Verurteilung von Straftätern / die Gesetze sollen mal durchgesetzt werden

Die Gesetze werden (halbwegs) durchgesetzt (stellenweise ist die Polizei offensichtlich überfordert, wodurch auch die Justiz machtlos wird), alles andere wäre ein Fall fürs Verfassungsgericht.
Was aber erhoffst du dir von einer härteren Verurteilung von Straftätern, außer höhere Ausgaben für Gefängnisse? Afaik korrelieren die Rückfallquoten eher positiv mit längeren Haftzeiten (logisch: wer keine Ahnung vom realen Leben, keine Chance auf einen Job und jede Menge kriminelle Freunde hat, sieht nur einen möglichen Weg - und der ist nicht legal) und mit Ausnahme von Steuerhinterziehung dürften wir wohl nur sehr wenige Täter haben, die eine Abwägung zwischen möglicher Strafe und möglichem Gewinn machen. Tätern, die davon ausgehen nicht geschnappt zu werden, wirst du mit höheren Strafen nicht Herr und den oft als Beispiel genannten Triebtätern, die sich überhaupt keine Gedanken zu den juristischen (oder anderen) Folgen ihrer Taten machen, erst recht nicht.

- Politiker sollten nicht im "Vorstand" großer Firmen sitzen und sich da ne goldene Nase verdienen. Schaut euch doch mal an wie viele Politiker da sitzen, wenn eine Rede gehalten wird. Die meisten Plätze sind frei.

Mit dieser Forderung wärst du bei Grünen und Linken genau richtig. Die AfD dagegen enthält noch immer einen Teil des neoliberalen Lucke-Flügels und wenn man sich die geleakten Entwürfe so anschaut, ist sie abseits ihrer Fremdenfeinlichkeit extrem wirtschaftsorientiert.

- und noch einige andere

keep it coming. Entgegen der allgemeinen Handhabung ist das hier kein Thread für Menschenfeinde, sondern über Parteien und politische Forderungen

Wer mir einer "Spaß-Partei" vorschlägt muss sich nicht wundern.

Spruch ohne brauchbare Inhalte => Reaktion ohne brauchbare Inhalte. :ka:

Aber nehmen wir mal an, die ganzen "rechten" aka AfD-Wähler hätten diese "Spaß-Parteien" gewählt. Was meinst du was sich geändert hätte, wenn die "alten" Parteien zwar Stimmen verloren hätten, aber prozentual alles so wie vorher geblieben wäre? Denkst du, die würden sich ändern und mal mehr fürs Volk tun? Die haben doch ihre Spesen sicher inkl. jährlicher Erhöhung und machen nur was, wenn die Gefahr laufen das zu verlieren.

Mandate sind so oder so an das Wahlergebnis gekoppelt. Ob die AfD oder die PARTEI in die Landtage zieht bedeutet für die unteren Listenränge von Union und SPD genau das gleiche: Die sind draußen aus der praktischen, bezahlten Politikarbeit.

Ob sie sich deswegen ändern würden? Sicherlich. Wenn 25% der Wähler die Message gesendet hätten "wir interessieren uns ja für Politik, aber wenn es nur Clowns gibt, wählen wir die echten", wären die Parteien SEHR interessiert daran gewesen, herauszufinden, wie sie diese 25% für sich gewinnen. Parteien und Politiker verändern sich ständig. Vor 6 Jahren hätte "damals war ich nicht so perfekt"-Merkel das Wort "Energiewende" nicht einmal in den Mund genommen, heute gibt sie vor, es wäre ihre eigene Idee. Netzpolitik war für viele Parteien bis vor 3 Jarhen ein Fremdwort. Eine Neuregelung und Beschleunigung der Bearbeitung von Asylanträgen sowie angemessen personelle Ausstattung der Ämter wurden von den Grünen mindestens seit den 90ern gefordert - jetzt macht die Groko Nägel mit köpfen.

Sobald Politiker sehen, dass sie irgendwo zusätzliche Stimmen abgreifen können, werden die erstaunlich mobil.
Was aber anders gewesen wäre, wenn die PARTEI in die Landtage eingezogen wäre:
Ohne klare Richtungsvorgabe wären hätten die Politiker eben erstmal suchen und nachdenken müssen und würden sich nicht sofort in Richtung Fremdenfeindlichkeit und Menschenrechtsverstöße orientieren.

Wer alle nicht-Deutschen sowieso als Untermensch behandelt und Menschenrechte abschaffen möchte, der würde diesen verzögerten, langsamen Wandel natürlich als Nachteil empfinden - ich nicht. Und genau deswegen frage ich hier auch so oft nach, wenn jemand "gegen die Regierung" ist, wofür er denn eigentlich ist? Durch Wahl der AfD setzt man ein sehr deutliches Signal in einem einzigen Punkt. Und ich finde es schrecklich, dass wirklich so viele Leute diesen einen Punkt als einzig wichtigen und diese Signalrichtung erstrebenswert finden und deswegen AfD wählen.


Ankara fordert erleichterte Einreisebestimmungen in die EU für Türkische Staatsangehörige.

"Erleichterung" ist eine sehr euphemistische Umschreibung für "Jeder, der einen Pass hat, darf rein". Insbesondere, wenn es sich auf ein Land bezieht, in dem die Regierung ganze Städte voller "Terroristen" mit Granaten einäschert. Eigentlich sollte man in so einem Fall die Ausstellung von Visen einstellen (entweder für die Terroristen oder für die Regierung oder für beide, je nach dem wie richtig diese Klassifizierung ist) - und nicht die Grenzen öffnen.


Wie viel Geld zahlt eigentlich Jordanien für die Flüchtlinge? Ich wette: gar nichts. Die Kosten für Unterbringung und Verpflegung werden internationalen Hilfsorganisationen überlassen. Also hat das Land keine finanzielle Last zu tragen.

Das BIP Deutschlands beträgt über 6000 Euro pro Flüchtling und Tag. Wir geben jedes Jahr soviel für neue Militärgeräte (nicht für den Erhalt und Betrieb bestehender. Nur für die Aufrüstung.), das wir davon die Hälfte des gesamten jordanischen Staatshaushaltes finanzieren könnten. Ehe uns wirklich das Geld dafür ausgeht, Menschenleben zu retten, muss schon deutlich mehr als so ein Bisschen Bürgerkrieg daherkommen - zumal die Zahlungen an Flüchtlinge in Deutschland direkt in die deutsche Wirtschaft fließen und so zum größten Teil über Umsatzsteuer, Einkommenssteuer und Sozialabgaben wieder an den Staat zurückfließen.

Aus genau diesem Grund wird ja auch eher über "Überfremdung" und mangelnde Integration geredet.
Nun: Deutschland steht iirc nicht einmal bei 1%, Jordanien bei über 30% "Fremdung".
 
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Ganz ehrlich mir ist Patriotismus einfach Fremd mir ist dieses Land an sich völlig egal was mich interessiert sind die Menschen und nicht die Grenzen die irgendwann mal gezogen wurden :ka:
Lebenswert wird ein Land dadurch, dass es jedem so erlaubt zu leben, wie er es für sinnvoll hält.

Ein Land, in dem einem Gartenzwerge mit ihrer spießigen kleinen beschränkten Welt beglücken
wollen, ist alles, aber nicht lebenswert. Wir erleben gerade den Wandel, das Aufbegehren der
Gartenzwerge, die überfordert damit sind, zu ertragen, dass andere anders leben wollen.

Die AfD und ihre Anhänger sind nicht witzig oder harmlos, sondern sind dabei, die Grundsäulen
unser staatlichen Freiheit zu beschädigen. Wir haben in den letzten fünfzig Jahren auf Minderheiten
Rücksicht genommen und genau diese Entwicklung wird jetzt wieder zurückgedreht. Darum müssen
wir sehr wachsam verfolgen, was passiert und was sie machen. Ansonsten werden sehr viele Minder-
heiten bei uns extrem leiden und massive Einschränkungen bekommen.
 
Könnte auch in einem örtlichen Sky Markt abgelaufen sein.
Oder bei Saturn im Lager.

Blöderweise sind ausschließlich Islamische Kindergärten betroffen in Wien. "Hätte könnte wäre" man braucht nichts schönreden, wo ist das Problem es in diesem Fall beim Namen zu nennen ?
Das ist hier gerade ein großes Thema in Wien und die Untersuchungen laufen auf Höchsttouren, und der derzeitige Stand zeigt desaströse Zustände....die man blind unterstützt hat.
Von eben genannten Drogen/Sexpartys über behördlich bekannte radikale, die dann auf Kinder aufpassen und sie mit beeinflussen....zusätzlich dazu Millionen Euro an Steuergeldern in Private Taschen (Meine Schwester ist Steuerberaterin und hat einiger dieser Damen und Herren als Klientel - da sieht man sehr schön wieviel fließt).

Das Endergebnis wird wirklich interessant.

Lebenswert wird ein Land dadurch, dass es jedem so erlaubt zu leben, wie er es für sinnvoll hält.

Ein Land, in dem einem Gartenzwerge mit ihrer spießigen kleinen beschränkten Welt beglücken
wollen, ist alles, aber nicht lebenswert. Wir erleben gerade den Wandel, das Aufbegehren der
Gartenzwerge, die überfordert damit sind, zu ertragen, dass andere anders leben wollen.

Die AfD und ihre Anhänger sind nicht witzig oder harmlos, sondern sind dabei, die Grundsäulen
unser staatlichen Freiheit zu beschädigen. Wir haben in den letzten fünfzig Jahren auf Minderheiten
Rücksicht genommen und genau diese Entwicklung wird jetzt wieder zurückgedreht. Darum müssen
wir sehr wachsam verfolgen, was passiert und was sie machen. Ansonsten werden sehr viele Minder-
heiten bei uns extrem leiden und massive Einschränkungen bekommen.

Mal im Ernst, mach doch nicht so ein Drama draus... man könnte meinen du siehst in der AfD die Reinkarnation Hitlers.
Und vorallem solltest gerade du aufhören zu verallgemeinern.
 
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Worauf soll ich denn stolz sein?
Ich promivierte in Göttingen in Physik. Schaut man sich die Tradition der Uni an, kann man durchaus stolz sein, ein Teil davon zu sein. Und dann kommen sie wieder, die "stolzen Deutschen", dieses braune Pack was dafür sorgte, dass die bedeutendsten Physiker das Land verließen. Auf wen soll man da noch stolz sein? Und dieses Pack macht jetzt wieder den Mund auf. Dieses ganze nationalistische Gesocks sind Vaterlandsverräter erster Güte. Und das muss man diesen Leuten ins Gesicht sagen, dass sie mit ihren unerträglich dämlichen Fremdenhass jede Wissenschaft unterdrücken. Dazu müssten sie aber überhaupt einmal verstehen, was Wissenschaft ist. Schau Dir das AfD Programm an und deren Einstellung zum Klimawandel. Das sind hochgradige Deppen und Aluhutträger aber keiner Wissenschaftler, die soetwas in ihr Programm schreiben. Mal sehen, was davon übrig bleibt in der entgültigen Fassung. Das ist ungefähr so, als würde eine Partei festschreiben, dass die Erde eine Scheibe ist. Und dann werden die noch gewählt. Kann man die Wähler ernst nehmen?

Ich mag ein Land, das demokratische Strukturen hat, das Gleichberechtigung unterstützt, das Meinungsfreiheit garantiert und dass niemand bevorzugt wird.
Das hat aber rein gar nichts mit den Zielen der AfD zu tun, die genau diese Dinge verhindern will. Man muss zwischen den Zeilen des Programms lesen. Für Wähler, die nicht mal in der Lage sind, die geschrieben Zeichen zu verstehen, wird sich alles dazwischen natürlich völlig verschließen.

Der hässliche Deutsche zeigt sich wieder. Was immer ein überzeichnetes Bild war, hat trotzdem einen wahren Kern.
Der hassliche Deutsche – Wikipedia

Mal im Ernst, mach doch nicht so ein Drama draus... man könnte meinen du siehst in der AfD die Reinkarnation Hitlers.
Ich bin vielleicht nicht so naiv wie andere, die Zeichen nicht zu erkennen. Das schlimme an Deutschland war nicht Hitler, dass schlimme war, dass es die Deutschen ermöglicht und zugelassen haben. Das für eine Dreckskultur, die so etwas nicht zu verhindern weiß und sich dann kollektiv hinstellt und sagt "wir haben doch nichts gewußt". Mitgemacht haben sie, mitgetragen haben sie es, stolz wie Oskar waren sie auf sich,. Da sind wir heute viel weiter, aber die Schraube der Geschichte wird wieder zurückgedreht und das ist alles andere als harmlos.
 
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peter böhringer im interview von tilman knechtel aka bürgerberg/traukeinempromi
„Man konnte glatt Anarchist werden“ -... - Peter Boehringer | Facebook
schaut euch das video an. die afd ist wählbar und keine "rächten". das die lügenpresse wehemend nicht aufhört das zu behaupten sagt schon alles.

hier noch oliver janichs einschätzung wie libertär die afd ist.
Spezialreport Geheimpapier: Ist die Alternative fur Deutschland rechtsradikal? - YouTube

was lustig ist. jetzt springt sogar der eko auf dem zug der medienhetze auf :) sonst bekommt er keinen deal bei den konzernen universal usw.
Nach den Landtagswahlen: Eko Fresh rappt gegen die AfD - Welt - Tagesspiegel
 
Oliver Janich, der Oberschwätzer vor dem Herrn. Nicht zu ertragen. Da gibt es so gar keine Substanz.
Das ist Stammtischkondensat, aber keine abgewogene und ausgewogene Meinung.
 
Mir kann es nicht passieren. Also nach wie vor - Pech! ;)
Wie ich schon sagte: Wer etwas mietet, was dem Staat gehört, der sollte nicht jammern, wenn im Vertrag steht "Sollte diese Unterkunft benötigt werden, werfen wir Sie raus."

Sowas sagt sich leicht, wenn es "einem nicht passieren" kann. Aber viele Menschen in Deutschland haben nicht sonderlich viel Auswahl, wenn sie eine Bleibe suchen. Und die meisten sind auch keine Mietnomaden, die sich alle paar Jahre einen Umzug leisten können/wollen.

Wie steht die AfD eigentlich zu der Stärkung von Mieterrechten? Vor ihrer Anti-Ausländer-Phase war sie ja sehr weit auf dem neoliberalen Tripp...


Zu einfach erklaert.

Nicht beruecksichtigt:
Unterkuenfte fuer Fluechtlinge kosten ungleich mehr, der Staat bezahlt, weil gebraucht.
Man muss sich nur vor Augen halten wie die Kosten fuer Wohncontainer explodiert sind. Hier hat sich der Staat auch mehr oder minder erpressen lassen.

Das hat nichts mit Erpressung zu tun, das ist plumpe Marktwirtschaft, in der fehlende Vorsorge eben teuer wird. Und der deutsche Staat hat jahrelang die Hinweise aus der linken Ecke, dass das Versorgungssystem für Hilfsbedürftige extrem unterdimensioniert ist, ignoriert. Jetzt zahlt er halt den Express-Aufschlag.


Der Kommentar von dem Richter sagt eigentlich nur, dass unsere Politiker lieber Öffentlichkeitswirksam als wirksam arbeiten.

Überrascht das? Unsere Wähler entscheiden ja auch nach Öffentlichkeitswirkung denn nach Wirkung :kotz:


Persoenlich gefuehlt wird aber ein rechter/fremdenfeindlicher Hintergrund bei Straftaten eher im Vorfeld behauptet. Dagegen haben halt viele Straftaten nichts mit dem Islam oder mit Fluechtlingen zu tun und werden als Einzelfaelle abgestempelt.
...
Ich muss hier wieder mal das Handgranatenbeispiel bringen. Hies im Vorfeld breit es sei ein fremdenfeindlicher Hintergrund. ...

Also außerhalb von explizit linken Medien habe ich in Nachrichten nirgendwo eine Schuldzuweisung in Richtung Fremdenfeindlichkeit bei dem Handgranatenfall gesehen, ebensowenig bei diversen Anschlägen auf Unterkünfte. Der einzige Fall von systematischen Vorverurteilungen, der mir negativ aufgefallen ist, war Köln.

Ganz anders sieht die Sache in Kommentaren, Blogs und Foren auf - und da gibt es insbesondere Islam-Bashing ohne Ende. (jeder zweite Welt-Link in diesem Thread dürfte ein gutes Beispiel sein :schief: )


Novo wenn man sucht wirst du in jeder Partei parallelen zur NSDAP finden.

Unvermeidlich bei Parteien, die gesellschaftsweite Konzepte haben. Aber nur in sehr wenigen Parteien wirst du die Einteilung von Menschenleben in wertvolle und weniger wertvolle nach Herkunft wiederfinden.


Und aus welchen Kulturkreisen kommen diese "Jungmänner"?
Oft aus dem osteuropäisch / russischen Raum, oder aber dem arabischen, oder anatolisch-türkischen

Statistik-Quelle?


Endlich mal ein Beitrag der von dem Einheits-AfD-ist-boese-weil-rechts-und-Nazis abweicht.
Danke dafuer!
Aber nicht das du jetzt glaubst ich bin großer Sympathisant dieser Partei ;)

Ich kann mir gut vorstellen, das sich hier alles Moegliche an Menschen zusammengefunden hat die mit der Regierungsarbeit und auch mit der Oppostitonsarbeit einfach unzufrieden waren.
Wer weis was sich jeder Einzelne von dieser Alternative fuer Deutschland erwartet oder vorstellt.

Für gewöhnlich sollten sich die Erwartungen an eine Partei mit deren öffentlichen Auftreten denken. Und da gibt es seit 1-2 Jahren bei der AfD doch einen sehr deutlichen Schwerpunkt. (und die älteren Euro-Skeptiker sind zu großen Teilen mit Lucke ausgetreten)

Wichtiger ist aber eigentlich auch, was Wähler für Erwartungen an die AfD haben. Und die orientieren sich garantiert nicht an unsichtbaren Hinterbänklern.

Auf der anderen Seite, wie will man geschlossen Protest ausdruecken?

Wenn es keinen geschlossenen Protest gibt, sondern viele gegenläufige Einzelmeinungen:
Gar nicht?
In einer Demokratie gibt nun einmal die Mehrheit die Ziele vor und nicht die Minderheiten.

Selbst wenn die AfD eine Regierungsbeteiligung haette. Was wuerde denn großartig passieren?
Glaubt denn einer von euch ernsthaft, die wuerden einen ihrer Punkte wirklich durchbringen?
Schwerwiegende veraenderungen muessen noch immer durch den Bundesrat, wenn das nicht schon im Vorfeld abgewuergt wird.

Äh: Der Bundesrat ist kein überdemokratischer Wächterrat, sondern ein Grämium von Landesregierungen. Und Parteien mit regelmäßiger Regierungsbeteiligung sitzen auch da drin. Ganz abgesehen davon, dass es den eben nur auf Bundesebene. In S-A hat die AfD genug Stimmen bekommen, um die Führung in einer Regierungskoalition einzunehmen (gäbe es jemand, der mit ihr koalieren würe) und damit hätte sie sowohl die Möglichkeit, große Teile der Landespolitik gemäß ihrer Ziele zu gestalten, als auch zwei Sitze im Bunderat.


Sie setzt sich für mehr Forschung beim Thema Fusionstechnologie und auch bei der Suche nach anderen neuen Energiequellen ein, weil Deutschland hierbei eine wirtschaftlich profitable Vorreiterrolle einnehmen sollte.

Huh? Wieviel Milliarden willst du denn im zweiten halben Jahrhundert noch in die Fusionssforschung stecken, damit sie "profitabel" wird? Nur so zur Erinnerung: Profitabel sind Solarzellen und Windkraftanlagen.
Schade nur, dass jetzt andere damit das große Geld machen, nachdem Merkel, mit offensichtlich freudiger Zustimmung einiger Autoren des AfD-Entwurfes, den deutschen Herstellern den Heimatmarkt zerlegt hat.
 
Oliver Janich, der Oberschwätzer vor dem Herrn. Nicht zu ertragen. Da gibt es so gar keine Substanz.
Das ist Stammtischkondensat, aber keine abgewogene und ausgewogene Meinung.
ich dachte du bist der oberschwätzer vor dem herrn. du hast nix drauf, bist ne null und auf linie des mainstreams getrimmt, null kritisches denken, keine substanz, voll auf linie. du bist quasi der perfekte blockwart ;)

bevor du weitert sabbelst. ich weiss doch das du das video gar nicht gesehen hast. aber propaganda schieben wie immer.
 
Ich promivierte in Göttingen in Physik. Schaut man sich die Tradition der Uni an, kann man durchaus stolz sein, ein Teil davon zu sein. Und dann kommen sie wieder, die "stolzen Deutschen", dieses braune Pack was dafür sorgte, dass die bedeutendsten Physiker das Land verließen
Du stellst also Patrioten mit den Nazis gleich ? Das ist Beleidigung und Verharmlosung der Verbrechen der Nazis zu gleich.

dass sie mit ihren unerträglich dämlichen Fremdenhass jede Wissenschaft unterdrücken. Dazu müssten sie aber überhaupt einmal verstehen, was Wissenschaft ist.
Es sind eher die Grünen die neue Technologien verachten.

Lebenswert wird ein Land dadurch, dass es jedem so erlaubt zu leben, wie er es für sinnvoll hält.
Und genau deshalb dürfen auch die AfD-Wähler die AfD wählen und du darfst sie dafür kritisieren. Die aber dann auch dich.
Das gehört auch zu der Freiheit dazu.

Ein Land, in dem einem Gartenzwerge mit ihrer spießigen kleinen beschränkten Welt beglücken
wollen, ist alles, aber nicht lebenswert. Wir erleben gerade den Wandel, das Aufbegehren der
Gartenzwerge, die überfordert damit sind, zu ertragen, dass andere anders leben wollen.
Das klingt für mich nach Rassismus.
Die AfD und ihre Anhänger sind nicht witzig oder harmlos, sondern sind dabei, die Grundsäulen
unser staatlichen Freiheit zu beschädigen. Wir haben in den letzten fünfzig Jahren auf Minderheiten
Rücksicht genommen und genau diese Entwicklung wird jetzt wieder zurückgedreht. Darum müssen
wir sehr wachsam verfolgen, was passiert und was sie machen. Ansonsten werden sehr viele Minder-
heiten bei uns extrem leiden und massive Einschränkungen bekommen.
Du schreibst hier ja so als hätte gerade jemand gewaltsam geputscht...
Rücksichtsname auf Minderheiten heißt aber nicht, das man sich ihr anpassen muss. Und das fordern die meisten Minderheiten auch nicht. Linke Politiker lassen es aber gerne mal so aussehen als würden sich die Minderheiten unterdrückt fühlen.
Oder hörst du von Konflikten zwischen Sachsen und Sorben ?
Huh? Wieviel Milliarden willst du denn im zweiten halben Jahrhundert noch in die Fusionssforschung stecken, damit sie "profitabel" wird?
Man muss aber auch Politik für die zukünftigen Generationen machen. Man kann nicht nur an das "Jetzt" denken, sondern man muss auch an das "Morgen" denken.
 
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