AfD, Pegida und Co.

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Wie ist die Quote bei Einheimischen und Studenten?
Und selbst wenn die in ihrem Land irgend etwas gelernt haben/hatten ist das nicht mit hier Vergleichbar :ka: was deine komischen Links da immer sollen.
Ausbildungen und Studien werden hier nicht anerkannt, die können alle wieder bei Null anfangen.
Das verstehen Kinder aber nicht ... :hmm:
 
Nicht jeder der herkommt, darf seinen im Heimatland erlernten Beruf ausüben.^^
Für viele ist ein polizeiliches Führungszeugnis erforderlich, z.B. Anwälte, Ärzte. Und z.B. in Syrien haben genau die gegen Assad protestiert, nur sobald das dort jemand macht - egal ob friedlich oder nicht - kriegt automatisch einen Eintrag und gilt als Verbrecher und Terrorist.:schief:
 
Wie ist die Quote bei Einheimischen und Studenten?
Und selbst wenn die in ihrem Land irgend etwas gelernt haben/hatten ist das nicht mit hier Vergleichbar :ka: was deine komischen Links da immer sollen.

Es geht wohl eher um die Aussagen das nur ausgebildete Fachkraefte nach Deutschland kommen und das Deutschland von den Fluechtlingen auf jeden Fall profitiert.
Wurde lange so propagiert.
 
Anwälte müssten sich erst mal mit den deutschen Gesetzbüchern beschäftigen, bevor sie hier arbeiten würden, ganz klar.
Dass die technische/medizinische Ausbildung bzw. Studiengänge nicht immer das Niveau von deutschen oder europäischen haben, ist auch klar, aber pauschal wird deswegen niemand abgelehnt - anlernen oder fortbilden kann man jeden.;)

Grundsätzlich kann hier beispielsweise jeder Zahnarzt, der herkommt, arbeiten, wenn er deutsch lernt und ein Führungszeugnis vorweisen kann.
Das Problem ist nur, gerade die gebildetere Schicht hat in Syrien gegen Assad protestiert und wurde deswegen automatisch amtlich als Verbrecher abgestempelt.
 
Es geht wohl eher um die Aussagen das nur ausgebildete Fachkraefte nach Deutschland kommen und das Deutschland von den Fluechtlingen auf jeden Fall profitiert.
Wurde lange so propagiert.

In der Theorie ist das auch so bis das soweit ist dauert aber halt noch ;) das die nicht von Heute auf Morgen hier voll drin sind ist klar sind immerhin zwei Unterschiedlich Länder und Systeme :ka:
Aber genauso sind es eben nicht nur Sozialschmarotzer (ekelhaftest wort :kotz:) wie gerne gesagt wird und hier nicht Arbeiten wollen.
 
Ganz klar nein ich bin noch nicht all zu lange aus der Schule bis zur 10. kann ich mich an Politik nicht mehr erinnern :ka:, im Fachabbitur was bis letztes Jahr ging war Politik im Sinne von mit Parteien auseinandersetzen und allgemein sich mit unserer Aktuellen Politik beschäftigen eher nicht vorhanden.

Ging ja bei der Frage gar nicht mal um die Auseinandersetzung mit aktueller Politik, sondern um ganz grundlegendes:
Was ist Demokratie?
Welche Aufgabe haben Parteien?
Was ist eine Wahl?
Wie nimmt ein Bürger an der politischen Willensbildung teil?

Das sind nun wirklich basics, die man problemlos und neutral vermitteln kann und wenn man sich diesen Thread hier anguckt, dann klappt das teilweise überhaupt nicht.


Soll das witzig sein oder meinst du das wirklich ernst?
PARTEI-Programm zur EU-Wahl 214 | Die PARTEI

Danke die ersten beiden "Abschnitte" haben mir schon gereicht um zu erkennen das ich so Leute bestimmt nicht wählen werde.

Ich meine das wirklich ernst. Deine absolut einzigstes Kriterium (für die AfD) war, dass du "mit der aktuellen Situation nicht einverstanden bist". Nun, die PARTEI dürfte wohl in nahezu jedem Punkt extrem weit von den Linien aktueller Politik liegen und erfüllt somit deine einzige Bedingung. Wesentlich besser noch, als z.B. die AfD. Sollte deine Frage also nicht rein rethorischer Natur gewesen sein und die diverse Anforderungen verschwiegen haben, ist das die optimale Antwort.

Wenn nicht, dann wäre es an der Zeit, deine provozierende Frage zu korrigieren.


Ich schau mir eher die Ergebnisse der SDP an.
Ist ja erschreckend. Ich bin Klar für einen Rücktritt von Gabriel als Vorsitzender.

Das sind viele, aber interessiert das die SPD?



Noch einmal: Das System im insgesammten gehört Reformiert, da läuft gehörig etwas schief.

Parteien Lösen keine Probleme - Sie sind Teil des Problems.

So? Was für ein System ohne Parteien hättest du denn gerne? Diktatur? Monarchie?


Und dann sinkt die Wahlbeteiligung wieder und die AfD wird noch stärker.

Aber wählen bis einem das Ergebnis passt ? Was ist daran noch Demokratie.

Bitte einmal "sein" konjungieren, notfalls einen Syrer fragen, der gerade einen entsprechenden Kurs besucht hat:

"wählen, bis einem das Ergebnis passt" wäre keine Demokratie
"wählen, bis das Volk eine regierungsfähige Mehrheit bestätigt hat" ist Demokratie

Und wenn in einer Wahl eine Partei, die nach eigener Aussage gar nicht regieren will (sondern was? Diäten abzocken? Das Parlament als Bühne für Populismus missbrauchen?), zur zweitstärksten Kraft wird, dann wird es nun einmal sehr schwer mit einer regierungsfähigen Mehrheit. In Anbetracht dessen, dass eben diese Partei ihren Regierungs-Unwillen auch vor der Wahl ziemlich versteckt hat, ist es durchaus legitim, durch eine Neuwahl zu prüfen, ob das Volk wirklich die Abschaffung der Demokratie wünscht oder diese Entscheidung noch einmal überdenken möchte.


Regierungsbildung.
Aber so wie es aussieht, braucht es keine Neuwahlen....aber eventuell wird die Bildung lange dauern.

Wird sie nicht, verbietet in S-A die Landesverfassung. Entweder sie einigen sich schnell (was in Anbetracht der bestehenden Differenzen zwischen potentiellen Koalitionspartnern nur eine halbgare Aktion mit vielen offenen Fragen und dementsprechend eingeschränkt handlungsfähigem Ergebnis erwarten lässt), oder es muss neu gewählt werden.


Mich wundert eher das die etablierten Parteien weiterhin so viele Stimmen bekommen haben. Die aktuelle Flüchltingspolitik von Frau Merkel ist der Dolchstoß für unsere ohnehin schon absterbenden Sozialsysteme.

Offensichtlich hat ein Teil der Wähler doch noch genug Kenntnisse über Deutschland, um den Unterschied zwischen einer Landtagswahl und einer Volksabstimmung über die Außenpolitik der Bundeskanzlerin.


Baden-Wuerttemberg - ca. 7,7 Mio. Wahlberechtigte, tatsaechlich gewaehlt haben davon ca. 66% entspr. 5,13 Mio. Es gab ca. 770.000 AfD-Waehler. Auf einen AfD-Waehler kommen demnach ca. 10 Nicht-AfD-Waehler.

Rheinland-Pfalz - ca. 3,1 Mio. Wahlberechtigte, tatsaechlich gewaehlt haben davon ca. 70% entspr. ca. 2,17 Mio. Es gab ca. 271.250 AfD-Waehler. Auf einen AfD-Waehler kommen demnach ca. 10 Nicht-AfD-Waehler.

Sachsen-Anhalt - ca. 1,9 Mio. Wahlberechtigte, tatsaechlich gewaehlt haben davon ca. 65% entspr. ca. 1,23 Mio. Es gab ca. 308.750 AfD-Waehler. Auf einen AfD-Waehler kommen demnach ca. 5 Nicht-AfD-Waehler.

Bis zur Machtergreifung, aehm, zum Politikwechsel ist es wohl noch ein wenig hin ...

Den Schluss kannst du statistisch auch einfacher ziehen:
Selbst/gerade in S-A hatten über 40% der AfD-Wähler bei der letzten Wahl keinen Bock, überhaupt bis ins Wahlbüro zu schlurfen. Und über 20% haben damals Linke oder Grün gewählt. Das heißt im Umkehrschluss 60% des Wahlerergebnisses geht auf reine Protestwähler zurück oder auf apolitische Leute, die erst dann in ihrer Eigenschaft als Bürger irgendetwas machen, wenn sie irgendwas vor ihrer Haustür mächtig anstinkt. Das heißt wenn bei der nächsten Wahl der große Aufreger "Flüchtlinge" wegfällt, wird die AfD 50-60% ihrer jetzigen Stimmen einbüßen, ggf. sogar bis zu 75%, wenn die SPD bis dahin wieder wählbar ist. Damit wäre die AfD also unter der 5%-Hürde, wenn sie nicht in der Zwischenzeit anfängt, mit durchdachten politischen Konzepten so etwas wie inhaltliche/Stammwähler abseits von NPD-Abwanderern und dem rechten CDU-Flügel an sich zu binden. Und aus der jetzigen Position heraus (Wirtschaftsflügel aus der Partei geekelt, reinen Populismus-Wahlkampf gemacht, Regierungsverantwortung trotz Wählerauftrag abgelehnt) sehe ich zumindest für die nächsten 2-3 Jahre nicht, wie die AfD in so eine produktive Rolle schlüpfen könnte.


Volksentscheide sind schwierig, da dann mit reiner Polemik Politik gemacht wird und Fakten und kühle Abwegung in der Masse untergehen werden. (Zu diesem Thema u.a Gustave LeBon: Psychologie der Massen...
...oder AfD-Wahlkampf und Wahlergebniss, denn das hat eindeutig etwas mit komplexen Themen zu tun - aber nicht mit Einarbeitung in solche.


Ich wäre dafür, zumindest mal das Mindestwahlalter herabzusetzen.:schief:
Bier ab 16, Wählen ab 18?
Was soll eigentlich dieser Unsinn?:hmm:

Bier mit 16: Entscheidung über den eigenen Körper mit Auswirkungen für die nächsten paar Stunden.
Wählen mit 18: Entscheidung über das Leben mehrerer Millionen Menschen für die nächsten 4-5 Jahre.

Es gibt zwar nur einen losen Zusammenhang zwischen Alter und geistiger Reife und die genaue Grenzziehung ist diskutabel (ich wäre für Kommunalwahlen ab 14, Bundestag ab 21), aber das Bier eine niedrigere Hürde hat, als Wählen, ist für mich nachvollziehbar.


Am sinnvollsten fände ich wenn es Tests dazu gebe ob die Person reif genug ist wählen zu dürfen. Manche sind es mit 16, manche nichtmal mit 21. Das Problem wäre dann natürlich, dass man den Wählerkreis einschränken können.

Das Problem wäre, dass man keine Demokratie mehr hätte.
Oder wer sollte entscheiden, wer wählen darf, wenn nicht eben Exekutive und Legislative, die es zu wählen gilt?
Wäre zugegebenermaßen ein interessantes Gegenbeispiel zu Iran, DDR, etc., wenn man statt dem passiven das aktive Wahlrecht politisch kontrollieren lässt :ugly:


Wie waers wenn man Volksentscheide fuer wichtige Fragen einfuehrt?
Funktioniert in anderen Laendern ganz gut.

Nenne mir doch einmal fünf Stück von diesen "anderen Ländern".
Bevorzugt Länder mit über 20 Millionen Einwohnern, die das Konzept in den letzten 10 Jahren auch angewandt haben.

Was ist so schlimm an solchen Aspekten einer direkten Demokratie?
Weil es eben ein dynamischer Prozess ist. Die Waehler 2009 wussten bestimmt nicht was die Katastrophe 2011 in Japan ausloesen wuerde mit all den Nachwirkungen.

Das wussten die deutschen Wähler bestimmt nicht. Aber sie haben auch nicht in Japan gewählt. Sondern in Deutschland. Und da hat sich durch die Katastrophe genau gar nichts geändert.
Trotzdem sah das Wahlverhalten auf einmal komplett anders aus. Logische Schlussfolgerung:
Der deutsche Wähler ist im Moment zu blöd, solche weitreichenden Entscheidungen fundiert zu treffen. Das muss man ihn zum Teil nicht mal übel nehmen - aber es ist ein guter Grund, ein paar 100 Vollzeitkräfte zu beschäftigen, die genau solche Fehler nicht machen sollten. Zwar sorgt die Beauftragung durch den Wähler dafür, dass da auch nicht gerade die besten Leute sitzen, aber zumindest haben wir derzeit ein zweite Filter- und Kompetenzstufe, die die dümmsten Ideen raussortiert.

Aehnliches gilt fuer die Waehler 2013. Wer wusste damals das sich die Fluechtlingskrise in den Nahoststaaten zuspitzen wuerde und, speziell von den eher konservativen Waehlern Merkels, wer wusste damals wie die Bundeskanzlerin dann mal eben 2 Jahre spaeter entscheiden wird.
Dann heißt es aber: ihr habt das ja selbst gewaehlt.

Auch hier gilt:
Das wusste niemand so genau. Aber es gab mehr als genug Leute, die wussten und darauf hingewiesen haben, dass das europäische Flüchtlingssystem Schrott ist und selbst geringe Mengen Flüchtlinge weder vernünftig versorgen noch fair verteilen kann. Und es gab genug Leute, die darauf gedrängt haben, dies zu ändern - beispielsweise europaweite Verteilungsschlüssel einzuführen. Wer war dagegen? Die Union. Wessen Meinung hat der Wähler bestätigt? Die der Union. Go, have fun.

Und dass unsere Einmischung in diversen Nationen weltweit zugunsten unterdrückender Regime die Flüchtlingszahlen nicht gerade reduziert, ist ebenfalls alles andere als geheim. Ich sehe erneut nicht, dass die Mehrheit der Wähler das geändert haben möchte.


Mich hat dieses Alterslimit schon aufgeregt, als ich 10 war, denn ich wusste auch damals schon, dass der Irakkrieg falsch ist und hätte deswegen die SPD gewählt, durfte aber nicht.

Und woher hast du das gewusst? Aus selbst recherchierten, objektiv zusammengestellten Medien?
Oder aus den Informationen, mit denen dich deine Eltern berieselt haben und die in diesem Fall möglicherweise sauber zusammengestellt waren, aber damit letztlich trotzdem nicht deine Meinung, sondern die deiner Eltern wiederspiegelten?
Und was ist eigentlich mit den anderen Themen? Es war keine Abstimmung über den Irakkrieg (welcher der drei eigentlich?), sondern über dutzende Themen. Zu all diesen sollte ein mündiger Bürger eine Meinung gehabt haben.


Also mir sind Abiturienten, die sich um einen Ausbildungs(!)-Platz bewerben sowieso irgendwie suspekt.:rollen::ka:

Wieso? Denkst du, dass Abitur wäre nur eine Zugangsstufe zu akademischen Berufen? Dann können wir es auch abschaffen und Hochschulstudiengänge nach Klasse 10 starten lassen. (Wäre sogar sehr effizient, denn aufgrund der unterschiedlichen Niveaus macht man die ersten 3-4 Monate den Stoff aus Klasse 11/12/ggf.13)
 
In der Theorie ist das auch so bis das soweit ist dauert aber halt noch ;) das die nicht von Heute auf Morgen hier voll drin sind ist klar sind immerhin zwei Unterschiedlich Länder und Systeme :ka:
Aber genauso sind es eben nicht nur Sozialschmarotzer (ekelhaftest wort :kotz:) wie gerne gesagt wird und hier nicht Arbeiten wollen.

Das doch schon mehrfach erwiesen das es eben nicht so ist.
Es faengt bei den grundsaetzlichen Sachen wie Sprache an.
Schulbildung etc etc etc.
Integration: "Zwei Drittel konnen kaum lesen und schreiben" | ZEIT ONLINE
Erster Treffer in der Suchmaschine.
 
Bier mit 16: Entscheidung über den eigenen Körper mit Auswirkungen für die nächsten paar Stunden.
Wählen mit 18: Entscheidung über das Leben mehrerer Millionen Menschen für die nächsten 4-5 Jahre.

Es gibt zwar nur einen losen Zusammenhang zwischen Alter und geistiger Reife und die genaue Grenzziehung ist diskutabel (ich wäre für Kommunalwahlen ab 14, Bundestag ab 21), aber das Bier eine niedrigere Hürde hat, als Wählen, ist für mich nachvollziehbar.
Auch wenn man nur selber Bier (oder Wein) konsumiert, es gehört auch eine Verantwortung für's Umfeld dazu - zwar nicht für mehrer Millionen Menschen, aber es gibt durchaus alkoholisierte Jugendliche die im Bierrausch das Leben anderer Menschen schon ruiniert haben.:schief:
Außerdem halte ich es eben für ungefährlich, wenn man sich ansieht, welche Partei Jugendliche wählen würden.
Bei der letzten Bundestagswahl hätte laut Umfragen ein Großteil der 14 - 17-jährigen für Union, dann SPD und Grüne gestimmt, bei den über 18-jährigen waren statt den Piraten die Linken an vierter Stelle.
Man könnte natürlich auch einen Kompromiss eingehen und sagen, dass nur die politisch engagierten Jugendlichen (z.B. JuSos) wählen dürfen, aber ich denke die meisten würden ohnehin nicht mal wählen gehen.^^

Und woher hast du das gewusst? Aus selbst recherchierten, objektiv zusammengestellten Medien?
Oder aus den Informationen, mit denen dich deine Eltern berieselt haben und die in diesem Fall möglicherweise sauber zusammengestellt waren, aber damit letztlich trotzdem nicht deine Meinung, sondern die deiner Eltern wiederspiegelten?
Und was ist eigentlich mit den anderen Themen? Es war keine Abstimmung über den Irakkrieg (welcher der drei eigentlich?), sondern über dutzende Themen. Zu all diesen sollte ein mündiger Bürger eine Meinung gehabt haben.
Andersrum, wie hätte ich davon ausgehen können, dass der Irakkrieg irgendwem nützt?
Abgesehen davon, dass das nur ein analoges Beispiel war, wer recherchiert denn selber noch genau nach, bevor er wählen geht?
Das ist doch gerade ausgerechnet bei der alten Generation so, die Union wird gewählt, weil sie das immerschon so gemacht haben.^^

Wieso? Denkst du, dass Abitur wäre nur eine Zugangsstufe zu akademischen Berufen? Dann können wir es auch abschaffen und Hochschulstudiengänge nach Klasse 10 starten lassen. (Wäre sogar sehr effizient, denn aufgrund der unterschiedlichen Niveaus macht man die ersten 3-4 Monate den Stoff aus Klasse 11/12/ggf.13)
Es sollte so sein.;)
Es kann einfach nicht sein, dass man für eine Ausbildungs(!)Stelle Hochschulreife braucht.:schief:
Dass Studienabbrecher (oder Philosophieabsolventen:ugly:) auch unterkommen müssen, ist klar, aber es ist mir nur aus Gründen der heutigen, wirtschaftlichen Anforderungen nachvollziehbar, wieso man sich direkt nach dem Abi eine Ausbildungsstelle sucht.
Es gibt Personalleiter und Chefs, die generell aus Prinzip keine Abi-Azubis einstellen.
Dann gibt es aber die, welche genau solche bervorzugen und die Realschüler schauen in die Röhre.:schief:

Alles natürlich auch ein gesellschaftliches/wirtschaftliches Problem, das geht schon bei Eltern los, die meinen ihren Kindern ihren späteren Schulweg aufzwingen zu müssen.:schief:
 
Ging ja bei der Frage gar nicht mal um die Auseinandersetzung mit aktueller Politik, sondern um ganz grundlegendes:
Was ist Demokratie?
Welche Aufgabe haben Parteien?
Was ist eine Wahl?
Wie nimmt ein Bürger an der politischen Willensbildung teil?

Das sind nun wirklich basics, die man problemlos und neutral vermitteln kann und wenn man sich diesen Thread hier anguckt, dann klappt das teilweise überhaupt nicht.




Ich meine das wirklich ernst. Deine absolut einzigstes Kriterium (für die AfD) war, dass du "mit der aktuellen Situation nicht einverstanden bist". Nun, die PARTEI dürfte wohl in nahezu jedem Punkt extrem weit von den Linien aktueller Politik liegen und erfüllt somit deine einzige Bedingung. Wesentlich besser noch, als z.B. die AfD. Sollte deine Frage also nicht rein rethorischer Natur gewesen sein und die diverse Anforderungen verschwiegen haben, ist das die optimale Antwort.

Wenn nicht, dann wäre es an der Zeit, deine provozierende Frage zu korrigieren.




Das sind viele, aber interessiert das die SPD?





So? Was für ein System ohne Parteien hättest du denn gerne? Diktatur? Monarchie?




Bitte einmal "sein" konjungieren, notfalls einen Syrer fragen, der gerade einen entsprechenden Kurs besucht hat:

"wählen, bis einem das Ergebnis passt" wäre keine Demokratie
"wählen, bis das Volk eine regierungsfähige Mehrheit bestätigt hat" ist Demokratie

Und wenn in einer Wahl eine Partei, die nach eigener Aussage gar nicht regieren will (sondern was? Diäten abzocken? Das Parlament als Bühne für Populismus missbrauchen?), zur zweitstärksten Kraft wird, dann wird es nun einmal sehr schwer mit einer regierungsfähigen Mehrheit. In Anbetracht dessen, dass eben diese Partei ihren Regierungs-Unwillen auch vor der Wahl ziemlich versteckt hat, ist es durchaus legitim, durch eine Neuwahl zu prüfen, ob das Volk wirklich die Abschaffung der Demokratie wünscht oder diese Entscheidung noch einmal überdenken möchte.




Wird sie nicht, verbietet in S-A die Landesverfassung. Entweder sie einigen sich schnell (was in Anbetracht der bestehenden Differenzen zwischen potentiellen Koalitionspartnern nur eine halbgare Aktion mit vielen offenen Fragen und dementsprechend eingeschränkt handlungsfähigem Ergebnis erwarten lässt), oder es muss neu gewählt werden.




Offensichtlich hat ein Teil der Wähler doch noch genug Kenntnisse über Deutschland, um den Unterschied zwischen einer Landtagswahl und einer Volksabstimmung über die Außenpolitik der Bundeskanzlerin.




Den Schluss kannst du statistisch auch einfacher ziehen:
Selbst/gerade in S-A hatten über 40% der AfD-Wähler bei der letzten Wahl keinen Bock, überhaupt bis ins Wahlbüro zu schlurfen. Und über 20% haben damals Linke oder Grün gewählt. Das heißt im Umkehrschluss 60% des Wahlerergebnisses geht auf reine Protestwähler zurück oder auf apolitische Leute, die erst dann in ihrer Eigenschaft als Bürger irgendetwas machen, wenn sie irgendwas vor ihrer Haustür mächtig anstinkt. Das heißt wenn bei der nächsten Wahl der große Aufreger "Flüchtlinge" wegfällt, wird die AfD 50-60% ihrer jetzigen Stimmen einbüßen, ggf. sogar bis zu 75%, wenn die SPD bis dahin wieder wählbar ist. Damit wäre die AfD also unter der 5%-Hürde, wenn sie nicht in der Zwischenzeit anfängt, mit durchdachten politischen Konzepten so etwas wie inhaltliche/Stammwähler abseits von NPD-Abwanderern und dem rechten CDU-Flügel an sich zu binden. Und aus der jetzigen Position heraus (Wirtschaftsflügel aus der Partei geekelt, reinen Populismus-Wahlkampf gemacht, Regierungsverantwortung trotz Wählerauftrag abgelehnt) sehe ich zumindest für die nächsten 2-3 Jahre nicht, wie die AfD in so eine produktive Rolle schlüpfen könnte.



...oder AfD-Wahlkampf und Wahlergebniss, denn das hat eindeutig etwas mit komplexen Themen zu tun - aber nicht mit Einarbeitung in solche.




Bier mit 16: Entscheidung über den eigenen Körper mit Auswirkungen für die nächsten paar Stunden.
Wählen mit 18: Entscheidung über das Leben mehrerer Millionen Menschen für die nächsten 4-5 Jahre.

Es gibt zwar nur einen losen Zusammenhang zwischen Alter und geistiger Reife und die genaue Grenzziehung ist diskutabel (ich wäre für Kommunalwahlen ab 14, Bundestag ab 21), aber das Bier eine niedrigere Hürde hat, als Wählen, ist für mich nachvollziehbar.




Das Problem wäre, dass man keine Demokratie mehr hätte.
Oder wer sollte entscheiden, wer wählen darf, wenn nicht eben Exekutive und Legislative, die es zu wählen gilt?
Wäre zugegebenermaßen ein interessantes Gegenbeispiel zu Iran, DDR, etc., wenn man statt dem passiven das aktive Wahlrecht politisch kontrollieren lässt :ugly:




Nenne mir doch einmal fünf Stück von diesen "anderen Ländern".
Bevorzugt Länder mit über 20 Millionen Einwohnern, die das Konzept in den letzten 10 Jahren auch angewandt haben.



Das wussten die deutschen Wähler bestimmt nicht. Aber sie haben auch nicht in Japan gewählt. Sondern in Deutschland. Und da hat sich durch die Katastrophe genau gar nichts geändert.
Trotzdem sah das Wahlverhalten auf einmal komplett anders aus. Logische Schlussfolgerung:
Der deutsche Wähler ist im Moment zu blöd, solche weitreichenden Entscheidungen fundiert zu treffen. Das muss man ihn zum Teil nicht mal übel nehmen - aber es ist ein guter Grund, ein paar 100 Vollzeitkräfte zu beschäftigen, die genau solche Fehler nicht machen sollten. Zwar sorgt die Beauftragung durch den Wähler dafür, dass da auch nicht gerade die besten Leute sitzen, aber zumindest haben wir derzeit ein zweite Filter- und Kompetenzstufe, die die dümmsten Ideen raussortiert.



Auch hier gilt:
Das wusste niemand so genau. Aber es gab mehr als genug Leute, die wussten und darauf hingewiesen haben, dass das europäische Flüchtlingssystem Schrott ist und selbst geringe Mengen Flüchtlinge weder vernünftig versorgen noch fair verteilen kann. Und es gab genug Leute, die darauf gedrängt haben, dies zu ändern - beispielsweise europaweite Verteilungsschlüssel einzuführen. Wer war dagegen? Die Union. Wessen Meinung hat der Wähler bestätigt? Die der Union. Go, have fun.

Und dass unsere Einmischung in diversen Nationen weltweit zugunsten unterdrückender Regime die Flüchtlingszahlen nicht gerade reduziert, ist ebenfalls alles andere als geheim. Ich sehe erneut nicht, dass die Mehrheit der Wähler das geändert haben möchte.




Und woher hast du das gewusst? Aus selbst recherchierten, objektiv zusammengestellten Medien?
Oder aus den Informationen, mit denen dich deine Eltern berieselt haben und die in diesem Fall möglicherweise sauber zusammengestellt waren, aber damit letztlich trotzdem nicht deine Meinung, sondern die deiner Eltern wiederspiegelten?
Und was ist eigentlich mit den anderen Themen? Es war keine Abstimmung über den Irakkrieg (welcher der drei eigentlich?), sondern über dutzende Themen. Zu all diesen sollte ein mündiger Bürger eine Meinung gehabt haben.




Wieso? Denkst du, dass Abitur wäre nur eine Zugangsstufe zu akademischen Berufen? Dann können wir es auch abschaffen und Hochschulstudiengänge nach Klasse 10 starten lassen. (Wäre sogar sehr effizient, denn aufgrund der unterschiedlichen Niveaus macht man die ersten 3-4 Monate den Stoff aus Klasse 11/12/ggf.13)
Die AfD hat gesagt dass sie erst einmal in die Opposition geht, was für eine neue Partei sicherlich auch nicht verkehrt ist. Das haben die Grünen damals gemacht und das macht Die Linke heute immer noch. Das Problem ist doch gerade dass die Blockparteien die sich demokratisch nennen einen politischen Gegner ignorieren, denunzieren und was weiss ich noch anstatt sich politisch und demokratisch mit ihm auseinander setzen. Dass es die AfD geschafft hat hunderttausende Nichtwähler zurück an die Wahlurnen geholt hat wird auch ignoriert.
 
Nenne mir doch einmal fünf Stück von diesen "anderen Ländern".
Bevorzugt Länder mit über 20 Millionen Einwohnern, die das Konzept in den letzten 10 Jahren auch angewandt haben.
Du hast viel zu wenig Auswahlkriterien hier gemacht.

Laender in Europa die Volksentscheide oder Referenden zulassen und auch durchfuehren. Referendum – Wikipedia Volksentscheid – Wikipedia
Bevor du anfaengst das ich da was komplett falsches schreibe, habe ich die zwei Wiki- Artikel verlinkt.
Zu den Laendern:
Frankreich
Großbritannien
Italien
Irland
Schweiz
Österreich
Nicht alle erfuellen deine Auswahlkriterien.

Liste von Referenden in den Landern Europas – Wikipedia


Das wussten die deutschen Wähler bestimmt nicht. Aber sie haben auch nicht in Japan gewählt. Sondern in Deutschland. Und da hat sich durch die Katastrophe genau gar nichts geändert.
Durch Fokushima hat sich nichts geaendert?
Wie nennst du dann den ploetzlichen Atomkurs der Kanzlerin nach der Katastrophe?
Nur wenige Tage zuvor hat sie doch verkuendet das deutsche Atomkraftwerke sicher sind.
Nach der Katastrophe eine 180° Drehung.
Wieso hat man hier nicht das Volk gefragt?
 
Was spricht denn gegen haertere Strafen?

Gefängnisszeit kostet Geld.
Wenn man Geld ausgibt, dann sollte auch was sinnvolles dabei rauskommen - und die Befriedigung von Rachgelüsten ist ziemlich sinnlos.


Sorry, aber mit einem "Konzentrationslager" hat das noch herzlich wenig zu tun, oder hat er irgendwo geschrieben das sie in diesen Lagern durch Arbeit umgebracht, oder vergast werden sollen?

Nö. Bedeutet das eine das andere? Nö.
Die deutschen Konzentrationslager wurden angelegt, um Menschen unerwünschter Kultur auf kleinem Raum zu !Überraschung! konzentrieren und sie so leicht überwachen und kontrollieren zu können, vor allem mit dem Ziel jegliche Aktivitäten dieser Menschen in Deutschland zu verhindern und ihnen keinen Konakt mit der normalen Bevölkerung zu ermöglichen. Das ganze übrigens ursprünglich mit dem Ziel, große Teile dieser Menschen in Gebiete irgendwo außerhalb Deutschlands abzuschieben.
Der hier geäußerte Vorschlag lautete: Menschen einer unerwünschten Kultur auf kleinem Raum konzentrieren, damit man sie leicht überwachen und jeglichen Kontakt dieser Menschen mit Deutschen verhindern sowie jegliche Aktivitäten in Deutschland unterbinden kann, um sie später irgendwann in Gebiete außerhalb Deutschlands abzuschieben.
Der Begriff "Konzentrationslager" ist nicht nur dem Wort nach, sondern auch historisch absolut gerechtfertigt. Das man ihn mit Dingen wie Rassismus, Unterdrückung und massiven Menschenrechtsverletzungen assoziiert, tut da keinen Abbruch - schließlich werden hier Rassismus, Unterdrückung und massive Menschenrechtsverletzungen propagandiert.


Tatsache ist aber, dass die Leute Flüchtlinge mehr ablehnen, desto mehr Kontakt sie mit denen haben, gab es letztes Jahr eine Umfrage zu.

Könntest du diese "Umfrage" (klingt jetzt irgendwie nicht nach umfassender Forschung?) mal verlinken?
Mich würden da Details interessieren, immerhin kamen in (etwas ferneren - habe mich lange nicht mehr gezielt damit beschäftigt) Vergangenheit zahlreiche Studien exakt zum gegenteiligen Ergebnis (was sich auch mit meinen bisherigen Erfahrungen deckt).


Vielleicht sollte man diese Sache aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten.
Viele haben die AfD einfach aus Protest gewaehlt.
Es wurde ueberall gesagt: ja wenn ihr protestieren wollt, dann waehlt doch irgendwas, aber blos die AfD nicht.
Schauen wir mal auf so ein Wahlsystem und Landtagswahlen. Da sind viele kleine Parteien. Die bekommen bisschen Zulauf.
Was wuerde jetzt passieren, wenn jeder Protestwaehler nicht die AfD sondern weiterhin eine unbedeutende kleine lokale Partei waehlt?
Die kleine Partei hat null Chance ueberhaupt in den Landtag zu ziehen. Die Proteststimme wird zwar registriert, aber letztendlich hilft das wieder den etablierten Parteien, die so mehr Sitze bekommen.

Also gut. Betrachten wir es aus diesem Blickwinkel. Nehmen wir ferner an, dass der geneigte potentielle AfD-Wähler mehr von Mathe versteht, als du vom Wahlsystem (hint: nein, die Gesamtzahl der Sitze steigt nicht mit der Anzahl der abgegebenen Stimmen und wenn diese die Verhältnisse im Landtag nicht ändern, dann ändern sich da auch keine Sitzzahlen).
Gegeben:
1. Die AfD hat 24% der Stimmen erhalten
2. Es sind 15 Parteien mit Liste zur Wahl angetreten
3. Darunter SPD, Grüne, Linke, Union, FDP, ADF, Alfa, NPD und Die Rechte
Gesucht:
Risiko überhört zu werden, wenn man gegen etablierte Parteien stimmt, aber dabei klar links der AfD bleibt.

15 Parteien - 5 alte etablierte Parteien - AfD - AfD-nahe Alfa - 2 rechtsextreme Parteien = 6 Parteien
24 : 6 = 4
Das heißt die ganzen Protestwähler hätten sich schon perfekt symmetrisch über alle "sonstigen" Parteien verteilen müssen, damit diese nicht in den Landtag eingezogen wären. Hätte z.B. die "Magedburger Gartenpartei" etwas weniger Stimmen bekommen, wäre am anderen Ende eine andere Partei eingezogen. Und wenn man bedenkt, dass von diesen 6 alternativen nicht-rechten Parteien immerhin 3 schon den "Tierschutz" (und sonst keinen klaren Schwerpunkt) im Namen führen wäre es mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit zu einer mehr als ausreichenden Stimmenkonzentration gekommen und sowohl Freie Wähler als auf Freie Bürger in den Landtag eingezogen.

Fazit:
Es gab ebensowenig einen mathematischen Grund, ausgerechnet die AfD zu wählen, wie es für jeden, der auch nur halbwegs die Menschenrechte achtet, einen inhaltlichen Grund gab, diese zu wählen. Und für einen Verfechter der Demokratie ist "Dagegen" erst recht kein Grund, eine Partei zu wählen.

Wieso wurde die AfD nicht schon vorher mit Argumenten bezueglich der genannten Sachen "entzaubert"?

Ich habe es hier mehrfach versucht. Meine Beobachtung: AfD-Freunden ist es scheiß egal, was in deren Wahlprogramm steht. Wichtig ist nur, dass die AfD öffentlich gegen Flüchtlinge und insbesondere gegen "etablierte Parteien" und "Lügenpresse" rumpöbelt. Darauf reagieren zumindest die Leute hier im Forum positiv, der Rest war kein Thema.
Für potentielle AfD-Wähler brauchte man also schon einmal nicht darüber berichten.
Für nicht-AfD-Wähler erst recht nicht, denn die hatten die AfD als Wahlkandidaten schon allein aufgrund von deren Hauptthema ausgeschlossen. Es interessierte allein deren Wahlkampf und Wahlaussichten, die s.o. nichts mit deren Wahlprogramm zu tun hatten.

Jetzt geht es nicht mehr um den Wahlkandidaten AfD, sondern um die 1/4-des-Landtags-Stelle AfD. Und was für eine Politik von denen zu erwarten ist. Und da spielt das Programm zwar vermutlich ebenfalls keine Rolle, ist aber das einzige, worüber man überhaupt berichten kann, ohne sich ständig zu wiederholen.
 
Dass der Fachkräftemangel durch Flüchtlinge nicht gelöst wird wurde nun schon oft genug erwiesen und errechnet. Vor ein paar Tagen erst noch. An dem Märchen braucht man wirklich nicht mehr festhalten.

IW-Studie: Warum Fluchtlinge den Fachkraftemangel nicht lindern - DIE WELT mobil

Es gibt in Deutschland keinen Fachkräftemangel.
Es gibt in Deutschland einen Mangel an Fachkräften, die billig genug für die Unternehmen sind.

Durch Fokushima hat sich nichts geaendert?
Wie nennst du dann den ploetzlichen Atomkurs der Kanzlerin nach der Katastrophe?
Nur wenige Tage zuvor hat sie doch verkuendet das deutsche Atomkraftwerke sicher sind.
Nach der Katastrophe eine 180° Drehung.
Wieso hat man hier nicht das Volk gefragt?

Nö, hat sich nicht.
Sind unsere Atomkraftwerke seit Fukushima unsicherer als vorher?
Nein, natürlich nicht und als Physikerin weiß Merkel das natürlich auch.
Es gibt alleine um die CDU Hochburg BW, denn hier schwammen die Felle weg und da hat sie schnell mal die Atomkraftwerke für unsicher erklärt und ohne rechtliche Grundlage abgeschaltet.
Hätte die CDU damals gewonnen, wären die Atomkraftwerke am nächsten Tag wieder sicher gewesen.
Sie hat aber verloren und deswegen darf der Steuerzahler demnächst große Summer an die Energiekonzerne überweisen, die gegen die Abschaltung geklagt haben.

Und wie soll das Volk entscheiden, ob Atomkraftwerke sicher sind?
Warum sollte man ein Volk fragen, was gemacht werden soll? Dafür wählt das Volk doch die Volksvertreter, damit die sich um solche Dinge kümmern.
Und wenn diese Volksvertreter es eben nicht gebacken kriegen, gibt es wieder Wahlen, wo man diese Volksvertreter austauschen kann -- man muss nur mal wollen.
 
....Das man ihn mit Dingen wie Rassismus, Unterdrückung und massiven Menschenrechtsverletzungen assoziiert, tut da keinen Abbruch - schließlich werden hier Rassismus, Unterdrückung und massive Menschenrechtsverletzungen propagandiert.....
Ich frage mich bei diesen Äußerungen immer nur, ob die Schreiberlinge so naiv sind, selber ihren "Rassismus, Unterdrückung und massive Menschenrechtsverletzungen" nicht zu bemerken, glauben, dass wir es nicht bemerken und hier nicht kopfschüttelnd vor dem Rechner sitzen und uns fragen ob wir wirklich 2016 leben, oder ob es, (Achtung, jetzt kommt eine vage und rein spekulative Vermutung) um reine Provokation gehen soll, um eine Plattform für den Dünnschiss zu haben, den man in seinem Umfeld aufnimmt. Ich ging bisher bei keinem der hier schreibenen User davon aus, dass es Kameradschaftsbrüder oder NPDler sind, aber so manche Aussage lässt mich zweifeln.

Sieh das bitte nicht als persönlichen Angriff, Amon, sieh es als ehrlich Rückmeldung, was Du bei mir mir solchen Aussagen für Gedanken erzeugst.

....1. Die AfD hat 24% der Stimmen erhalten....
Als Maximalwert in einem Bundesland. Es sind also min. 76% der Wähler mit der Flüchtlingspolitik soweit im Reinen, dass sie keinen Grund gesehen haben, eine andere Partei zu wählen. Das ist für Angela Merkel eine eindrucksvolle Bestätigung. Und das sollte demokratisch anerkannt werden. Aber die Pegida wird weiter meinen, das Volk zu vertreten. Das ist so absurd ....
 
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Als Maximalwert in einem Bundesland. Es sind also min. 76% der Wähler mit der Flüchtlingspolitik soweit im Reinen, dass sie keinen Grund gesehen haben, eine andere Partei zu wählen.
Und 70% haben nicht die CDU gewählt, 90% nicht die SPD und 95% nicht die Grünen. Aber das sagt ja auch keiner...
Das ist für Angela Merkel eine eindrucksvolle Bestätigung. Und das sollte demokratisch anerkannt werden. Aber die Pegida wird weiter meinen, das Volk zu vertreten. Das ist so absurd ....
Lebst du jetzt auch noch in einer Parallelwelt ? Kretschmann und Dreyer haben als Personen gewonnen und nicht Merkels Politik.
 
Ich werfe jetzt einfach mal den berühmten Satz von Franz Josef Strauß ein. "Rechts von der Union darf es keine demokratisch legitimierte Partei geben." Da Frau Merkel die CDU so weit nach links geführt hat wie es nur geht brechen ihr jetzt die Wähler weg, die sich natürlich dann eine andere Partei suchen. Ich selbst entstamme einer Familie von Sozialdemokraten und habe seitdem ich wählen darf immer SPD gewählt. Nur ist die jetzige SPD leider unwählbar geworden und die anderen Altparteien sind für mich keine Alternative. Ich glaube auch nicht dass die AfD (sollte sie mit ausreichend Mandaten in den Bundestag einziehen) sofort das "Vierte Reich" ausrufen. Ich halte die Demokratie hier in Deutschland für stark genug auch mit einer neuen rechten (nicht rechtsradikalen) Partei umgehen zu können. Schließlich haben wir auch Jahrzehnte NPD überstanden.

Edit:

interessierterUser, keine Bange, das mache ich schon nicht. Dass es gerade bei einem solchen Thema welches wirklich jeden angeht auch schon mal etwas heftiger werden kann sollte jedem klar sein. Die Meinungen beider Lager sind mittlerweile sowas von festgefahren und der Umgang der Politik und der Medien damit tut sein übriges dazu bei.
 
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Und 70% haben nicht die CDU gewählt, 90% nicht die SPD und 95% nicht die Grünen. Aber das sagt ja auch keiner...

Lebst du jetzt auch noch in einer Parallelwelt ? Kretschmann und Dreyer haben als Personen gewonnen und nicht Merkels Politik.
Es ist doch normal, dass sich die Userin die Wahrheit so dreht wie es Ihr gefällt. Denn die nackte Wahrheit kann sie nicht ertragen
 
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