Du kannst CERN und mittelständige Unternehmen aber auch nicht auf alle übertragen.
Da arbeiten integrierte, gut ausgebildete Menschen zusammen bei einer deutschen Mehrheit (bei letzteren).
Wenn der Ausländeranteil einer Herkunft zu hoch wird bilden sich aber Ghettos, einfach weil sie dann lieber mit "ihren Leuten" zusammen leben wollen. Das ist verständlich und menschlich aber es kann eben nicht akzeptiert werden, dass sich Parallelgesellschaften bilden.
Bei den "Linkenvierteln" und "Rechtenvierteln" in Städten verhält es sich genauso. Die Leute bleiben unter sich.
Sieht man anhand von Schweden welche Dynamik das alles bekommt.
Ja, und um das zu ändern, sollen alle Flüchtlinge zusammengetrieben und eingesperrt werden?
Hört sich aus meiner Sicht eher unlogisch an.
Logisch wäre es, sie zu verteilen. Dezentralisierung ist hier das Zauberwort.
Da muessen sich die Menschen aber auch dezentralisieren (was fuer eine Verwendung

) lassen.
Es hoert sich immer toll an. "Die Fluechtlinge muss man in Europa aufteilen; man muss hier dezentralisieren"
Ihr macht diese Rechnung immer ohne die betroffenen Persoenen.
Wir haben doch vor unserer Nase ein Paradebeispiel.
Wer von euch glaubt denn wirklich das das in Deutschland anders ablaufen wird? Eher das Gegenteil befuerchte ich.
Deutschland kommt ja nicht mal jetzt mit den ganzen Zuwanderern klar. Es gibt viel zu wenig Verwaltungspersonal. Viel zu wenig Integrationsarbeit.
Schweden war da ganz anders aufgestellt.
Und hat es dort geklappt?
Das ist mMn bei Arbeitslosen und Arbeitern, die eine arbeitslosen- und arbeiterfeindliche Partei wählen, durchaus nachvollziehbar... ich hacke mir ja auch nicht aus Protest den Fuß ab, wenn mir das Angebot meines Schuhladens nicht passt.
Vielleicht sollte man diese Sache aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten.
Viele haben die AfD einfach aus Protest gewaehlt.
Es wurde ueberall gesagt: ja wenn ihr protestieren wollt, dann waehlt doch irgendwas, aber blos die AfD nicht.
Schauen wir mal auf so ein Wahlsystem und Landtagswahlen. Da sind viele kleine Parteien. Die bekommen bisschen Zulauf.
Was wuerde jetzt passieren, wenn jeder Protestwaehler nicht die AfD sondern weiterhin eine unbedeutende kleine lokale Partei waehlt?
Die kleine Partei hat null Chance ueberhaupt in den Landtag zu ziehen. Die Proteststimme wird zwar registriert, aber letztendlich hilft das wieder den etablierten Parteien, die so mehr Sitze bekommen.
Buendelt man die ganzen Wahlstimmen auf eine Partei, wird man sehr wohl wahrgenommen.
Und was ist naheliegender? Hierfuer die AfD zu waehlen oder innerhalb kuerzester Zeit versuchen eine andere Partei großflaechig, wahrscheinlich eh nur in einem Bundesland, zu unterstuetzen.
Naja, soviel Intelligenz wird dem AfD-Waehler jetzt nicht ganz zugetraut. Vor allem da die Medien weiter mitmachen diese Partei zu daemonisieren.
Jetzt wird halt das Bild vom "typischen" AfD-Waehler geformt.
Nach dem Wahlkampf ist vor dem Wahlkampf. Es finden ja in kuerze weitere Wahlen statt.
Ich persoenlich erwarte auch nicht das die AfD in den Landtagen sehr erfolgreich sein wird.
Es wird darauf hinauslaufen, das alles was von der AfD kommen mag, einheitlich von den anderen Parteien geblockt wird.
Und im naechsten Wahlkampf wird dann das als schlechte Politik seitens der AfD verkauft.
Was mich so bisschen wundert ist, das jeder Napf auf den Bashzug gegen die AfD aufgesprungen ist.
Jetzt, nach den Wahlerfolgen wird von dem fehlenden Parteiprogramm erzaehlt, das die ja nur ein Thema haben etc etc.
Wieso wurde die AfD nicht schon vorher mit Argumenten bezueglich der genannten Sachen "entzaubert"?
Nein es wurde und wird von jeder Seite nur stumpf erzaehlt das das verkappte Nazis sind und das mit denen in den Regierungskreisen wir auf Zeiten wie kurz vor dem WWII zusteuern.
Populismus in reinstform. Ah ne die AfD'ler sind ja Populisten, der Rest ja nicht.
Ich hatte die Gegner eigentlich fuer intelligenter gehalten. Anscheinend habe ich mich hier massiv getaeuscht.