AfD, Pegida und Co.

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Wie waers wenn man Volksentscheide fuer wichtige Fragen einfuehrt?
Funktioniert in anderen Laendern ganz gut. Wird der Deutsche fuer zu bloed dafuer gehalten?
Oder hat man Angst, was dabei rauskommen koennte?
.
Was sind denn "wichtige Fragen"? Sachen, die die EU betreffen? Oder "nur" Sachen, die Deutschland betreffen? Oder gehören dazu auch kommunale Entscheidungen? Alleine da würden sich doch die Geister scheiden, inwiefern das Volk (noch mehr) beteiligt werden müsste.
Was heißt "ganz gut"? Es gibt eine Wahl und nach der Entscheidung heult der Verlierer sowieso rum... :ugly:
Auf deine Suggestivfragen muss ich ja nicht weiter eingehen. ;)
 
Was ist so schlimm an solchen Aspekten einer direkten Demokratie?
Weil es eben ein dynamischer Prozess ist. Die Waehler 2009 wussten bestimmt nicht was die Katastrophe 2011 in Japan ausloesen wuerde mit all den Nachwirkungen.
Aehnliches gilt fuer die Waehler 2013. Wer wusste damals das sich die Fluechtlingskrise in den Nahoststaaten zuspitzen wuerde und, speziell von den eher konservativen Waehlern Merkels, wer wusste damals wie die Bundeskanzlerin dann mal eben 2 Jahre spaeter entscheiden wird.
Dann heißt es aber: ihr habt das ja selbst gewaehlt.

Bisserl Widerspruch.

Ich habe nicht gesagt, Volksentscheide sind schlecht.

Nur sind sie eben nicht die Lösung aller Probleme vom demokratischen Systemen.
 
Man traut ihr eigentlich nur "leichte" alkoholische Getränke zu, starken Alkehol darfst du auch erst mit 18 trinken. ;)
Aber davon ab, ich traue einem 16 jährigen nicht zu mit Alkehol umgehen zu können, ich traue es nicht mal vielen 18 jährigen zu...
Du kannst dich auch mit Bier zur Besinnungslosigkeit saufen oder im Rausch jemand anderen verletzen.;)
Auch das ist schlimmer, als mit 16 wählen zu gehen.:schief:
Ehrlich gesagt ich weiß nicht wie so ein Test aussehen sollte, viell. Fragen über das Wahlsystem, den Bundes-/Landestag und die Parteien. Oder doch ein Psycho-Test ? Keine Ahnung, ich bin keine Psychologe.
So einen Test könntest du dann aber genauso gut bei jedem Volljährigem durchführen, wenn man sich ansieht, was die oft alles für Übezeugungen haben, glaubst du etwa, die haben grundsätzlich mehr Ahnung, nur weil sie älter sind?:what:
 
Habe ich so etwas je geschrieben? Du kannst gerne meine vorherigen Posts lesen und dann entscheiden ob ich die CDU/SPD und Co. toll finde ;).

Ehrlich gesagt ich weiß nicht wie so ein Test aussehen sollte, viell. Fragen über das Wahlsystem, den Bundes-/Landestag und die Parteien. Oder doch ein Psycho-Test ? Keine Ahnung, ich bin keine Psychologe.

Alles schwierig. Den würden 80% der aktuellen Wähler nämlich nicht bestehen :ugly:
Nein jeder der hier lebt darf seine Stimme einbringen auch wenn sie noch so unqualifiziert und dumm ist. Wie man das dann verarbeiten dass nicht alles im Chaos endet ist nochmal schwieriger.
 
die AfD Wähler haben die demokratie verstanden, aber mal sowas von. haste mal deren parteiprogramm gelesen? heul nachher nich rum wenn du nur noch in privatisierte krankenhäuser/pflegeanstalten kommst, du mal kinder hast aber noch weniger kita plätze, oder noch schimmer du wärst alleinerziehend..weil alleinerziehend gehört ja verboten....TATSACHE IST , man sollte sich informieren wen man wählt und nicht einfach aus purem trotz wegen einer einzigen angelegenheit ( asyldebatte) die beschissenste partei für deutschland zu wählen...frohes erwachen noch falls die spinner wirklich mal was zu sagen haben...
 
Alles schwierig. Den würden 80% der aktuellen Wähler nämlich nicht bestehen :ugly:
Nein jeder der hier lebt darf seine Stimme einbringen auch wenn sie noch so unqualifiziert und dumm ist. Wie man das dann verarbeiten dass nicht alles im Chaos endet ist nochmal schwieriger.

So einen Test könnte es auch einfach nicht geben.

Die gezogenen Linie wer ab wann das Recht hat seine Stimme abzugeben wäre am Ende einfach willkürlich.

Zumal so ein "Test" sowieso gegen den Grundsatz der Gleichheit verstoßen würde.
 
Kannst du das mal mit den anderen Parteien auch machen? Ist dann nicht mehr ganz so lustig.

Warum sollte ich? Die AfD begreift sich selbst als Sammelbecken derer, nach denen es "nicht so weiter gehen koenne" (eine These, die so oder so aehnlich auch hier im Thread unzaehlige Male nachzulesen ist). Ich habe lediglich vorgerechnet, dass die Zustimmung dazu in der wahlberechtigten Bevoelkerung eher gering ausfaellt.

Haben doch schon gesagt das sie erstmal in der Opposition bleiben wollen.
Ob sich diese Partei lange halten wird, werden wir in einigen Jahren sehen.
Bisdahin werden sie einen aehnlichen Weg wie auch andere Parteien, die am Anfang standen, gehen.

Wie dieser Weg aussehen koennte, kann man sich in Sachsen anschauen - da sitzt die AfD bereits einige Zeit im Parlament und macht ... ja, was eigentlich? Die Gruenen haben zwar nur halb so viele Mandate, fallen aber wenigstens gelegentlich durch Sacharbeit wie Anfragen und Antraege auf. Auf den Stuehlen der AfD dagegen ist es meist still und oft auch leer und wenn doch mal etwas von dort kommt, dann ist es manchmal geguttenbergert.
 
Habe ich so etwas je geschrieben? Du kannst gerne meine vorherigen Posts lesen und dann entscheiden ob ich die CDU/SPD und Co. toll finde ;).

Ehrlich gesagt ich weiß nicht wie so ein Test aussehen sollte, viell. Fragen über das Wahlsystem, den Bundes-/Landestag und die Parteien. Oder doch ein Psycho-Test ? Keine Ahnung, ich bin keine Psychologe.

Ich habe nicht geschrieben das du die deswegen toll findest, sondern damit nur gefragt wie das Ergebnis eines solchen Tests aussehn soll.

"Wahlfähigkeit" kannst du nicht prüfen lassen, wie auch?
Fällt jemand durch der wie ich sagte was anderes als die oben genannten Parteien wählen würde?
Was machst du mit Menschen die "psychisch" nicht wahlfähig sind aber erwachsen und wie legst du fest wer psychisch nicht wahlfähig ist?
Ist jemand nicht wahlfähig weil er zur Agressivität neigt?
Ist jemand nicht wahlfähig weil er in bestimmten Bereichen sehr wertekonservative Ansichten vertritt, aber in anderen vieleicht sehr liberal ist?
Willst du jemanden der wahlunfähig ist die Mündigkeit aberkennen überhaupt wählen zu dürfen?
Wie willst du feststellen ob er später immer noch "unfähig" ist zu wählen?
Was machst du mit Menschen die später aus Protest evt. rechts wählen aber bis dato wahlfähig waren?
Auch entmündigen?
Was machst du wenn die vielen entmündigten Bürger mit der Politik aber nicht einverstanden sind?
Einsperren?
usw.

So etwas wie du dir da andenkst würde nie funktionieren, weil sowas wie eine objektive "Wahlfähigkeit" gibt es einfach nicht. Was Menschen wählen wird einfach von zuviele Faktoren bestimmt (sozial, familär, gesellschaftlich, beruflich, usw). Jemand der Heute noch SPD gewählt hat kann morgen schon FDP wählen, oder Die Linke, oder CDU, oder AfD ect.

In einer Demokratie muss man halt damit leben können und müssen das es immer Menschen geben wird die vom breiten gesellschaftlichen Konsens abweichen, diese Menschen haben aber trotzdem ein Recht ihre politische Meinung zu äußern. Wer das anders sieht und meint das man nur noch Meinungen zulassen darf die sich maximal in Details unterschieden kann auch gleich alle Partein bis auf Die Linke, CDU/CSU, FDP, SPD und die Grünen verbieten, weil wozu brauchen wir dann noch mehr Spektrum?

Du kannst dich auch mit Bier zur Besinnungslosigkeit saufen oder im Rausch jemand anderen verletzen.
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Auch das ist schlimmer, als mit 16 wählen zu gehen.
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Nope ist es nicht. Wer sich selbst ins Koma säuft schadet damit erstmal nur sich selbst, oder ein paar wenigen Menschen um sich rum. Wer sich mit 16 von irgendwelchen Parteien leicht für seine Sache einspannen lässt schadet dem ganzen Land.
Und es ist nunmal unabstreitbar das 16 Jährige oft naiv und leicht beeinflussbar sind, das sind viele Menschen selbst noch mit 21. ;)
 
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Und es ist nunmal unabstreitbar das 16 Jährige oft naiv und leicht beeinflussbar sind, das sind viele Menschen selbst noch mit 21. ;)

Unbestritten ist aber auch, das es in jeder, absolut jeder Altersgruppe Menschen gibt, die leicht beeinflussbar sind ;)

Das Alter gibt eben auch heute immer noch nur das Alter an und nicht den Grad der Intelligenz :D
 
Nope ist es nicht. Wer sich selbst ins Koma säuft schadet damit erstmal nur sich selbst, oder ein paar wenigen Menschen um sich rum. Wer sich mit 16 von irgendwelchen Parteien leicht für seine Sache einspannen lässt schadet dem ganzen Land.
Und es ist nunmal unabstreitbar das 16 Jährige oft naiv und leicht beeinflussbar sind, das sind viele Menschen selbst noch mit 21. ;)
Doch, ist es schon.

Glaubst du etwa ernsthaft, dass heutige 16-jährige alle ungebildete, naive Schwachmaten sind?:what:
Scheinbar hattest du bei dir die öffentlichen Info-Veranstaltungen für Olympia 2024 verpasst. Dort hatten 15-jährige Gymnasiasten bessere Argumente dagegen, als sämtliche Politker welche dafür bringen konnten.:schief:

Nur weil es ein paar Idioten gibt, die glauben, sie wären cool, rebellisch und anders, wenn sie beispielsweise die NPD wählen, sollen wir alle also aussperren, auch die, die sich ernsthaft politisch engagieren?:what:

Da beschwert man sich auf der anderen Seite, dass die jungen Leute von heutzutage alle politikverdrossen und gendankenlos sind, wenn sich aber welche wirklich politisch äußern wollen, wird das wiederum nicht belohnt oder gefördert.

Mich hat dieses Alterslimit schon aufgeregt, als ich 10 war, denn ich wusste auch damals schon, dass der Irakkrieg falsch ist und hätte deswegen die SPD gewählt, durfte aber nicht.
Man darf Jugendliche aus gewissen (schwachen) Bildungs- und Gesellschaftsschichten nicht gleich mit dem ganzen Rest gleichstellen.:schief:
 
Unbestritten ist aber auch, das es in jeder, absolut jeder Altersgruppe Menschen gibt, die leicht beeinflussbar sind ;)

Das Alter gibt eben auch heute immer noch nur das Alter an und nicht den Grad der Intelligenz :D

Trotz allem ruht die Naivität und Beeinflussbarkeit mit 16 meist noch aus aus der Selbstfindungsphase und Selbstentwicklung herraus her. 16 ist ein Alter bei dem viele äußere Einflüsse das Verhalten noch stark prägen können und entsprechend auch was man wählt.
Ältere Menschen die Naiv handeln tun das meist weil sie es nie gelernt haben, oder weil es charakterlich so bei ihnen veranlagt ist, das ändert sich bei ihnen in der Regel auch nicht mehr.
Bei einem 16 jährigen kann sich das aber noch durchaus ändern.

Doch, ist es schon.

Glaubst du etwa ernsthaft, dass heutige 16-jährige alle ungebildete, naive Schwachmaten sind?
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Nein glaube ich nicht, allerdings glaube ich auch nicht das alle 16 jährigen aufgeschlossene intelligente Menschen sind die genau wissen was sie tun.

Scheinbar hattest du bei dir die öffentlichen Info-Veranstaltungen für Olympia 2024 verpasst. Dort hatten 15-jährige Gymnasiasten bessere Argumente dagegen, als sämtliche Politker welche dafür bringen konnten.

Nein hab ich nicht, aber wie repräsentativ sind einige 15 jährige Gymnasiasten für die komplette Altersgruppe?

Nur weil es ein paar Idioten gibt, die glauben, sie wären cool, rebellisch und anders, wenn sie beispielsweise die NPD wählen, sollen wir alle also aussperren, auch die, die sich ernsthaft politisch engagieren?
haeh.gif

Es geht nicht nur um potenzielle NPD-Wähler, es geht auch um die die Populisten toll fänden, oder sowas wie die MLPD, usw.
Viele junge Menschen im Alter von 15 und 16 sind einfach noch völlig unbeständig und ja sie finden es toll zu rebellieren, Dinge nicht tun zu müssen die sie nicht wollen, oder naiven Vorstellungen nachzuhängen die realitätsfern sind.
Ich spreche da aus der eigenen Erfahrung die ich aus dem Alter von Privatgymnasien gemacht habe und auf öffentlichen Gesamtschulen in Berlin. Die meisten 14 / 16 jährigen die ich da traff sind sicher alles, aber als Wähler sicher nicht tragbar.


Da beschwert
man sich auf der anderen Seite, dass die jungen Leute von heutzutage alle politikverdrossen und gendankenlos sind, wenn sich aber welche wirklich politisch äußern wollen, wird das wiederum nicht belohnt oder gefördert.

Ja aber wirklich, 14 bis 16 jährigen sind so reif warum ziehen wir sich nicht mal direkt zur Bundeswehr ein und erlauben ihnen Schusswaffen zu tragen? Oder schon mit 16 Pilot zu werden?
Es hat seine Gründe warum wir das nicht tun und genauso hat es seine Gründe warum das Alter fürs wählen bei 18 liegt und nicht bei 16, oder niedriger!

Mich hat dieses Alterslimit schon aufgeregt, als ich 10 war, denn ich wusste auch damals schon, dass der Irakkrieg falsch ist und hätte deswegen die SPD gewählt, durfte aber nicht.
Man darf Jugendliche aus gewissen (schwachen) Bildungs- und Gesellschaftsschichten nicht gleich mit dem ganzen Rest gleichstellen.
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Richtig! Setzen wir das Wahlalter am besten gleich auf 5 runter, da können die laufen, reden und fangen an Dinge toll, oder schlecht zu finden...

*edit* Ach und warum wusstest du mit 10 das der Irakkrieg falsch ist? Weil da Menschen sterben? Oder weil es ein wirtschaftlich und politisch motivierter Krieg war? Und warum hättest du SPD gewählt? Weil sie gegen denn Irakkrieg war, oder weil du denn Inhalt ihres Parteiprogramms geteilt hast und wusstest wofür sie noch eintretten außer gegen einen Krieg im Irak?
Ich kaufe dir beim besten Willen nicht ab das du da mit 10 schon schlüssig genug hättest entscheiden können!
 
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Man darf Jugendliche aus gewissen (schwachen) Bildungs- und Gesellschaftsschichten nicht gleich mit dem ganzen Rest gleichstellen.:schief:

Bei sowas musst du aber aufpassen- Nicht jeder, der Abitur hat, ist klug oder besitzt eine grundsätzliche Allgemeinbildung oder kann argumentieren.
Das merke ich gerade bei den Bewerbungen um die Lehrstellen in diesem Jahr. Was sich da bewirbt, ist schon manches Mal echt traurig.
 
Also mir sind Abiturienten, die sich um einen Ausbildungs(!)-Platz bewerben sowieso irgendwie suspekt.:rollen::ka:

Ist doch gut, so viele potentielle Studenten wie wir atm. haben braucht man nicht. Bevor die Physik studieren und dann nichts begreifen sollten sie lieber eine anständige Lehre anfangen. Und den 19870983274sten BWLer braucht es auch nicht.

Das Abitur ist heutzutage derart spezialisiert (und überladen, jedenfalls hier), dass man die Kinder schon mit 13 zu echten Fachidioten ausbildet. *duckundweg*
 
Also mir sind Abiturienten, die sich um einen Ausbildungs(!)-Platz bewerben sowieso irgendwie suspekt.:rollen::ka:

Wieso, weil sie nicht direkt Jahre auf einer Uni verbringen wollen sondern erstmal direkt Ausbildung und Beruf möchten, sich aber später vieleicht offen halten wollen doch noch irgendwann ein Studium zu absolvieren, wenn sie finanziell gesicherter sind?
Ja total suspekt sowas bodenständiges. :P

Das Abitur ist heutzutage derart spezialisiert (und überladen, jedenfalls hier), dass man die Kinder schon mit 13 zu echten Fachidioten ausbildet. *duckundweg*

Naja, hab auch schon studierte Menschen getroffen die haben sich dämmlicher und unbeholfener angestellt als manch einer mit mittlerer Reife und durchschnittlichem Berufsabschluss.
Nur weil man sich halt einen Haufen Theorie eintrichtern kann macht einen das noch nicht zu einem intelligenten Menschen und Noten sind am Ende auch nur Zahlen auf einem Blatt Papier mit denen man wenig anfangen kann wenn man das gelernte nicht in eine Praxis umsetzen kann. ;)

Letztlich ist es halt so, dumme Menschen kannst du überall finden, auf der Universität genauso wie auf der Hauptschule, genauso kannst du auch durchaus intelligente Menschen auf einer Hauptschule finden wie auch auf einer Universität.
Nur weil unsere Gesellschaft Menschen in irgendwelche Schulmuster presst heißt das nicht das sie sich damit nicht gelegentlich irrt was deren Intelekt betrifft.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ist doch gut, so viele potentielle Studenten wie wir atm. haben braucht man nicht. Bevor die Physik studieren und dann nichts begreifen sollten sie lieber eine anständige Lehre anfangen. Und den 19870983274sten BWLer braucht es auch nicht.

Das Abitur ist heutzutage derart spezialisiert (und überladen, jedenfalls hier), dass man die Kinder schon mit 13 zu echten Fachidioten ausbildet. *duckundweg*

Fachidiot kenne ich zu gut IT-Assistent gelernt, Fachabbi Wirtschaftsinformatik und von allem anderen abgesehen von Dingen die mich Privat Interessieren recht wenig Ahnung :ugly:
Aber man Lernt immer was dazu wenn nötig, was man nicht weiß kann man immer noch Lernen gilt für alles :D
 
Also mir sind Abiturienten, die sich um einen Ausbildungs(!)-Platz bewerben sowieso irgendwie suspekt.:rollen::ka:

Was studierst du denn mit einer Abi Note von 3,5 oder schlechter?
Jura? :D

die Grafik Designer oder technische Designer, die wir ausbilden, haben später im Studium große Vorteile und können sich nach dem Studium die ganzen Praktika sparen und direkt einsteigen, das macht eine Menge aus.
Genauso der BWLer, der bei uns Kaufmännische Berufe lernt, oder der Maschinenbauer, der bei uns in der Fertigung lernt.
 
Gibt genug Akademiker die die AfD wählen, Wahlkreisaufstellung der AfD waren auch zwei Juristen bei uns im Ort. Von daher wäre es furchtbar kurzsichtig zu behaupten der Bildungsabschluss sagt aus wie intelligent ein Mensch ist, schließlich kommt bei denen auch nur Gestümmel raus wenn du sie fragst warum sie eigentlich dei AfD so toll finden, und was in Deutschland falsch läft. Ähh Öhh hmm... die Flüchtlinge sind an allem schuld, weil ... da möchte ich jetzt nicht drüber reden.
 
Trotz allem ruht die Naivität und Beeinflussbarkeit mit 16 meist noch aus aus der Selbstfindungsphase und Selbstentwicklung herraus her. 16 ist ein Alter bei dem viele äußere Einflüsse das Verhalten noch stark prägen können und entsprechend auch was man wählt.
Ältere Menschen die Naiv handeln tun das meist weil sie es nie gelernt haben, oder weil es charakterlich so bei ihnen veranlagt ist, das ändert sich bei ihnen in der Regel auch nicht mehr.
Bei einem 16 jährigen kann sich das aber noch durchaus ändern.
Die prägendsten Jahre sind die ersten vier bis fünf, da sind die Eltern die Götter.
Ein Großteil, ich würde sagen, fast alles, hängt bei der Entwicklung eines Menschen von der Erziehung und den persönlichem Umfeld ab und das am meisten vor der Pubertät. Bringt man einem Mensch in seinen allerersten Lebensjahren nicht grundlegende Dinge, wie Respekt, einen gewissen Arbeitswillen und Liebe lernt er das später nur sehr schwer oder unter Umständen gar nicht.
Klar, man durchlebt immer eine Reife, auch nach dem Erwachsenwerden, aber wenn ein 16-jähriger ein naiver und/oder rebellischer Rowdy ist, dann weniger, weil er 16 ist, sondern weil schon lange vorher die Weichen dafür gestellt wurden.^^

Nein glaube ich nicht, allerdings glaube ich auch nicht das alle 16 jährigen aufgeschlossene intelligente Menschen sind die genau wissen was sie tun.
Nein hab ich nicht, aber wie repräsentativ sind ein einige 15 jährige Gymnasiasten für die komplette Altersgruppe?
Pauschalisieren kann man es weder von der einen noch von der anderen Seite.^^
Aber es gehört schon eine ziemlich Unvernunft dazu, die "falschen" Parteien zu wählen oder sich früh gewissen, rechs- oder linksradikalen Gruppierungen anzuschließen. Man darf einfach nicht die vernunftbegabten, engagierten Jugendlichen aussperren, nur weil es auch Jugendliche gibt, die das eben nicht sind.:schief:
Deppen findest du in jedem Lebensalter, ich habe schon viele Erwachsene erlebt, teils deutlich ältere als ich, die argumentativ nicht mit gebildeten Jugendlichen mithalten konnten.

Es geht nicht nur um potenzielle NPD-Wähler, es geht auch um die die Populisten toll fänden, oder sowas wie die MLPD, usw.
Viele junge Menschen im Alter von 15 und 16 sind einfach noch völlig unbeständig und ja sie finden es toll zu rebellieren, Dinge nicht tun zu müssen die sie nicht wollen, oder naiven Vorstellungen nachzuhängen die realitätsfern sind.
Ich spreche da aus der eigenen Erfahrung die ich aus dem Alter von Privatgymnasien gemacht habe und auf öffentlichen Gesamtschulen in Berlin. Die meisten 14 / 16 jährigen die ich da traff sind sicher alles, aber als Wähler sicher nicht tragbar.
Stadtmenschen haben eine andere Mentalität als die auf dem Land, zu meiner Jugendzeit kannte ich, bis auf ein, zwei Ausnahmen, keinen, der so unvernünftig gewesen wäre, die "falsche" Partei zu wählen oder politisch wie gesellschaftlich destruktiv zu handeln.

Ein Punkt für die jungen ist nunmal, dass sie noch ein "jungfräuliches" Denken haben, dass kann zwar Fluch aber auch Segen sein. Mal etwas bodenständigere und nicht zu komplizierte Standpunkte haben noch nie geschadet.^^

Ja aber wirklich, 14 bis 16 jährigen sind so reif warum ziehen wir sich nicht mal direkt zur Bundeswehr ein und erlauben ihnen Schusswaffen zu tragen? Oder schon mit 16 Pilot zu werden?
Es hat seine Gründe warum wir das nicht tun und genauso hat es seine Gründe warum das Alter fürs wählen bei 18 liegt und nicht bei 16, oder niedriger!
Was hat das jetzt mit der Bundeswehr, Schusswaffen oder dem Fliegen zu tun?:what:
Und welche Gründe wären es bitte, unter 18 nicht wählen zu dürfen?
Da fällt mir jetzt spontan bestenfalls nur einer ein, für Alkohol, egal ob "weichen" oder "harten", ab 18 oder besser 21, dagegen schon recht viele.^^

Richtig! Setzen wir das Wahlalter am besten gleich auf 5 runter, da können die laufen, reden und fangen an Dinge toll, oder schlecht zu finden...
Man kann im Gegenzug auch eine Mindestaltersgrenze für bescheuerte Äußerungen einführen, hätte ich bei manchen Personen echt nichts dagegen.:schief:
Wieso, weil sie nicht direkt Jahre auf einer Uni verbringen wollen sondern erstmal direkt Ausbildung und Beruf möchten, sich aber später vieleicht offen halten wollen doch noch irgendwann ein Studium zu absolvieren, wenn sie finanziell gesicherter sind?
Ja total suspekt sowas bodenständiges. :P
Hmm...
Mal Nachdenken...:rollen:
Die Abiturienten kriegen tendenziell leichter die Jobs, für die kein Studium notwendig ist, insbesondere die anspruchsvolleren.
Aber was machen dann die mit Realschulabschluss bzw. Mittlerer Reife?
Die müssen dann u.U. eher auf die Hauptschulberufe ausweichen, wofür sie eigentlich überqualifiziert wären.
Und was machen dann die Hauptschüler?

Auf den Strich gehen?:schief:
 
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