AfD, Pegida und Co.

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Du verstehst es auch nicht, denn sonst würdest du nicht so einen Unsinn schreiben. :(
Viele der Menschen, die herkommen, sind traumatisiert. Psychologische Traumas können sehr unterschiedlich ausfallen und sich sehr unterschiedlich bemerkbar machen.
Ich kann das nicht beurteilen, da ich mich mit dem Thema viel zu wenig auskenne.
Aber ich habe schon eine Menge über kriegsbedingte Belastungsstörungen gelesen. Das tritt ja häufig bei Soldaten auf.
Das wird ebenso häufig auch auf die Zutreffen, die inmitten eines Krieges waren und Dinge erlebt haben, die wir uns nicht vorstellen können.
Dazu kommt dann das Auffanglager, wo sie ebenfalls weiter traumatisiert werden.
Dann die erneute Reise, weg aus dem Auffanglager und hin zu einen fremden Land.
Ich hab keine Ahnung, was das alles aus einem Menschen macht und hoffe, dass weder ich noch meine Kinder oder Kindeskinder das jemals erleben müssen.
Was fuer einen Unsinn schreibe ich denn hier bitte?
Du erzaehlst was von das Fluechtlinge die nach Deutschland kommen nur auf Hass und Ablehnung stoßen.
Ich frage dich wie du auf sowas kommst und warum ploetzlich die Menschen, die hier unglaubliche Fluechtlingshilfe und ehrenamtliche Arbeiten leisten auf einmal nicht mehr zaehlen.
Ja da draussen laufen irgendwelche Spinner rum die gegen Alles sind was sie nicht kennen, so sieht aber Deutschland großflaechig nicht aus!

Und jetzt sagst du das ich Unsinn erzaehle und beantwortest meine Frage mit irgendwelchen Belastungsstoerungen?


Wie gesagt, die Sexuialdelikte haben nichts mit Sex zu tun, das scheint auch immer niemand zu verstehen.
Das ist alles viel komplexer, das ist tiefgründiger.
Natürlich gibt es da auch den einen Kriminellen, das ist ja klar -- die 5% Schwachmaten einer Population eben -- aber die anderen sind Mitläufer, Nachmacher.
Sowas gibt es überall. Hat praktisch jeder schon gemacht, um einer Gruppe zu zugehören, damit man eben nicht alleine ist.

Nein verstehe ich wirklich nicht. Ich bin kein Psychologe und ich kenne die Motivation jedes einzelnen Taeters nicht.
Aber die ist auch ziehmlich egal. Das macht die Tat nicht besser oder schlechter.
 
Sonst dürften Augstein, Diez, Lobo usw. da schon lange nicht mehr ihre Kolumnen schreiben.:D
Lobo hetzt als Linker auch nur den ganzen Tag.
Und Augstein ist noch unsympathischer als Friedmann.

Ich kann mir auch durchaus vorstellen, dass es nach solchen Aktionen wie der in Clausnitz im Zuge eines "Aufstands der Anständigen" mehr Freiwillige gibt, die helfen wollen.
Das sind wenn überhaupt (glücklicherweise) nur wenige. Vielen ist es weiterhin egal.
Die CDU in Sachsen steht vor einem Dilemma, als eine Art "Sächsische Union" steht sie rechts der sozialdemokratischen CDU von Merkel. Wenn sie den Kurs von Merkel unterstützt, stärkt sie die AfD. Wenn sie die Positionen der AfD übernimmt, wählen die Leute auch gleich das Original.
Man muss sich jetzt eben an die AfD gewöhnen. Sobald diese erst einmal etabliert ist, wird sie sich auch entschärfen ähnlich wie es bei den Grünen und Linken bereits geschehen ist.

Na da haben die rassisstischen Westdeutschen ja ganze Arbeit geleistet, mehrere Mordrohungen gegen einen schwarzen Pfarrer, der darauf von seinem Amt zurückgetreten ist. Und sowas im überhaupt nicht fremdenfeindlichen Westen Deutschlands, wo es fremdenfeindliche Barbaren doch eigentlich nur im Osten von Deutschland geben soll... :rollen:

Burger-Reaktionen in Zorneding: Morddrohungen gegen schwarzen Pfarrer: "Wir konnen es nicht begreifen" - FOCUS Online
War in Bayern.
In NRW passiert sowas nie, da werden zwar deutsche Schüler von muslimischen Mitschülern terrorisiert, aber das ist ja nicht gegen Ausländer und damit in den Augen von Merkel und SPD in Ordnung.
 
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Ja da draussen laufen irgendwelche Spinner rum die gegen Alles sind was sie nicht kennen, so sieht aber Deutschland großflaechig nicht aus!.

Da stimme ich dir zu.
Aber was die Flüchtlinge eben meist zu sehen bekommen sind Leute, die gegen sie sind, Leute, die überfordert sind und Leute, die genervt sind.
Das ist ein Bild, das sich dann bildet.
Genauso bildet sich für den einen ein Bild der Gesellschaft, wenn er nur Bild liest.
Es ist klein und zweidimensional, und in einer Sporthalle, wo sie dann mit Hundert anderen leben, wird das nicht besser. Auf der anderen Seite ist es dann nicht besser.
Der Staat muss sich die Frage nun mal gefallen lassen, wie er sich das weiter vorstellt.
Bisher dauert das alles schlicht zu lange. Es muss Bewegung reinkommen und alles muss schneller angeschoben werden, sonst wird das dieser Jahr noch schlimmer.
 
War in Bayern.
In NRW passiert sowas nie, da werden zwar deutsche Schüler von muslimischen Mitschülern terrorisiert, aber das ist ja nicht gegen Ausländer und damit in den Augen von Merkel und SPD in Ordnung.

Faszinierend was es für Probleme an manchen Stellen gibt solche Probleme sind mir zum Glück nie untergekommen und wir hatten alles mögliche an Religionen und auch aus jeder Gesellschaftlichen Schicht Leute, da war vom Armen bis zum Gut Betuchten alles dabei bis auf kleine Reibereien die am nächsten Tag vergessen waren gab es nie Probleme :ugly:.
 
Na da haben die rassisstischen Westdeutschen ja ganze Arbeit geleistet, mehrere Mordrohungen gegen einen schwarzen Pfarrer, der darauf von seinem Amt zurückgetreten ist. Und sowas im überhaupt nicht fremdenfeindlichen Westen Deutschlands, wo es fremdenfeindliche Barbaren doch eigentlich nur im Osten von Deutschland geben soll... :rollen:

Burger-Reaktionen in Zorneding: Morddrohungen gegen schwarzen Pfarrer: "Wir konnen es nicht begreifen" - FOCUS Online



Das es kein reines Ostproblem ist war schon vorher genau so klar wie die Tatsache, dass im Osten ein größeres Problem ist als in weiten Teilen Westdeutschlands. Trotzdem gibts auch hier schwarze Schafe. Hier in Hessen hat die NPD in einem Ort ~18% bekommen, wenn ich mich recht entsinne... auch hier gibts rechte Hochburgen.


Lobo hetzt als Linker auch nur den ganzen Tag.
Und Augstein ist noch unsympathischer als Friedmann.


Lobo mag ich auch nicht besonders, dessen Art passt mir irgendwie nicht.
Augstein hingegen finde ich eigentlich ganz gut, aber das ist ja auch eine Sache der eigenen politischen Überzeugungen...
Ist aber auch egal, darauf wollte ich nicht hinaus. Mir geht es darum, dass beide merkelkritische Positionen vertreten, obwohl sie beim Spiegel (Bertelsmann!) schreiben. Liz Mohn ist ja quasi zusammen mit der Springer sowas wie eine "Merkelvorgesetzte".



Das sind wenn überhaupt (glücklicherweise) nur wenige. Vielen ist es weiterhin egal.
Die CDU in Sachsen steht vor einem Dilemma, als eine Art "Sächsische Union" steht sie rechts der sozialdemokratischen CDU von Merkel. Wenn sie den Kurs von Merkel unterstützt, stärkt sie die AfD. Wenn sie die Positionen der AfD übernimmt, wählen die Leute auch gleich das Original.
Man muss sich jetzt eben an die AfD gewöhnen. Sobald diese erst einmal etabliert ist, wird sie sich auch entschärfen ähnlich wie es bei den Grünen und Linken bereits geschehen ist.


Ich hoffe du meinst mit "glücklicherweise" nicht die freiwilligenHelfer?
Die CDU ist nach wie vor so weit weg davon, "sozialdemokratisch" zu sein, wie die FPD oder die AfD. Merkel vertritt das genau Gegenteil, so in Richtung Weichspül-Thatcher. Ich würde sagen, dass es mit Ausnahme der Linken keine große sozialdemokratische, geschweige denn wirklich linke Partei in Deutschland mehr gibt. Die Linke selbst ist ja mit Politikern wie Ramelow ein Stück nach rechts gerückt, dahin, wo die SPD früher war (entschärft, wie du schon richtig schreibst), und SPD und Grüne stehen für genau das neoliberale "weiter so", dass zu vielen der Probleme geführt hat, die wir heute haben. Auch und vor allem weil sie sich ja nur noch als Juniorpartner und Handlanger der Merkel-CDU verstehen.
Ob man sich an die AfD gewöhnen muss wird man sehen... würde mich wie gesagt nicht wundern, wenn sie den Weg der Republikaner, Schill-Partei, Piraten... gehen.
 
Ich hoffe du meinst mit "glücklicherweise" nicht die freiwilligen Helfer?
Damit meine ich die Personen die jetzt nur damit anfangen zu helfen, weil es im "Trend" ist oder weil sie sich nach den Vorkommnissen "gut" und moralisch überlegen fühlen wollen.

Die Menschen die aus Überzeugung und echten Mitgefühl helfen, meine ich damit aber nicht.

Auch und vor allem weil sie sich ja nur noch als Juniorpartner und Handlanger der Merkel-CDU verstehen.
Ob man sich an die AfD gewöhnen muss wird man sehen... würde mich wie gesagt nicht wundern, wenn sie den Weg der Republikaner, Schill-Partei, Piraten... gehen.
Das ist ja das Problem und deshalb konnte die AfD auch erst entstehen.
Merkel hat aus der CDU und auch aus der SPD und den Grünen eine Art "Super-Partei" gemacht. Ohne eigene Themen, solange man koalieren kann wird sich da nichts ändern.
Die AfD und die Linke sind dadurch zu Lückenfüllern geworden.

Die AfD ist bisher schon erfolgreicher als die Republikaner, die Schill-Partei und die Piraten es waren.

Wasn daran neu ? Arschloch-Kinder können auch christlichen Glaubens sein ...
Nur dort geht es speziell um Religion und Ethnie.
 
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Wahlen ?
Die AfD hat genug Personal um richtig Politik zu machen, nur kommt Sprüche klopfen vor den Wahlen eben besser an. Merkel bringt jetzt auch ihre Selbstbeweihräuscherrungssprüche für ihre Anhänger.

Die Piraten hätten vieles machen können, nur hatten sie weder Themen (das eine Thema das sie hatten ,haben sie auch nicht richtig genutzt) noch Personal mit Erfahrung.
 
Wahlen ?
Die AfD hat genug Personal um richtig Politik zu machen, nur kommt Sprüche klopfen vor den Wahlen eben besser an. Merkel bringt jetzt auch ihre Selbstbeweihräuscherrungssprüche für ihre Anhänger.

Die Piraten hätten vieles machen können, nur hatten sie weder Themen (das eine Thema das sie hatten ,haben sie auch nicht richtig genutzt) noch Personal mit Erfahrung.

Das "Thema" der Afd ist auch das Populärste seit langem da wundert mich nichts :ka: und da die eben im Grunde das genaue Gegenteil vom jetzigen wollen ist klar das jeder der im Moment unzufrieden ist eben in die Richtung tendiert.
 
Damit meine ich die Personen die jetzt nur damit anfangen zu helfen, weil es im "Trend" ist oder weil sie sich nach den Vorkommnissen "gut" und moralisch überlegen fühlen wollen.

Die Menschen die aus Überzeugung und echten Mitgefühl helfen, meine ich damit aber nicht.


Ok, gut. Das ist nachvollziehbar. Wenn diese Personen am Ende gebraucht werden würde ich zwar ein Auge zudrücken, aber ich kann es auch nicht ausstehen, wenn Leute nur helfen, um selbst am Ende besser dastehen zu wollen...


Das ist ja das Problem und deshalb konnte die AfD auch erst entstehen.
Merkel hat aus der CDU und auch aus der SPD und den Grünen eine Art "Super-Partei" gemacht. Ohne eigene Themen, solange man koalieren kann wird sich da nichts ändern.
Die AfD und die Linke sind dadurch zu Lückenfüllern geworden.

Die AfD ist bisher schon erfolgreicher als die Republikaner, die Schill-Partei und die Piraten es waren.


Gut, die Entstehungsgeschichte ist verständlich, dass wir eine Alternative zu den bekannten Parteien brauchen auch. Nur würde ich behaupten, dass die AfD in Hessen gewählt wurde, obwohl sie genau so wenig relevante Themen hatte wie die anderen Parteien. Außer "Grenzen dicht" war da nämlich nichts, von kommunal relevanten Themen ganz zu schweigen. Insofern ist die AfD für mich bisher die typische Protestpartei, die jetzt beweisen muss, dass sie mehr kann. Ob sie erfolgreicher ist als die genannten Parteien wird man jetzt sehen, wenn sie mit konstruktiver politischer Arbeit überzeugen muss. Erst wenn sie das tut wird sie wiedergewählt und man kann sie als erfolgreich bezeichnen.
Wie gesagt, ich halte Alternativen zur neoliberalen Einheitspolitik für notwendig, auch um die Demokratie an sich zu retten, wenn man sich mal das schwindende Interesse an der Politik und die Wahlbeteiligung anguckt. Nur habe ich hier vor Ort ja den Wahlkampf recht gut mitbekommen und bin so weiterhin der Meinung, dass die AfD als Alternative nichts taugt. Ganz unabhängig davon, dass ich eine linke Alternative zur Regierung für die bessere halte gabs hier eben rein gar nichts, was für die AfD sprechen würde, außer eben der Fakt, dass man mit dem Kreuzchen bei denen seinen Protest ausdrücken konnte.
 
Insofern ist die AfD für mich bisher die typische Protestpartei, die jetzt beweisen muss, dass sie mehr kann. Ob sie erfolgreicher ist als die genannten Parteien wird man jetzt sehen, wenn sie mit konstruktiver politischer Arbeit überzeugen muss.
Als Protestpartei gegen "Alles" fingen auch die Linken und Grünen an. Wie du schon gesagt hast es wird sich erst bei den übernächsten Wahlen zeigen, wie sich die AfD dann entwickelt hat.

Das "Thema" der Afd ist auch das Populärste seit langem da wundert mich nichts :ka: und da die eben im Grunde das genaue Gegenteil vom jetzigen wollen ist klar das jeder der im Moment unzufrieden ist eben in die Richtung tendiert.
Bei den Piraten damals, war es eben die Netzpolitik und Assange (haben sie aber nicht ordentlich beworben) und 2011 war es Fukushima.
Es wird immer eine Partei geben die von einem Thema besonders profitiert.

Wie viel Prozent hat die Schill Partei in Hamburg geschafft?
Wenn ich nicht irre, waren es knapp 20%.
Wenn die AFD also 20% schafft, werden wir weiter sehen.
In Sachsen-Anhalt wird sie es wahrscheinlich schaffen.
Aber war die Schill-Partei auch außerhalb Hamburgs überhaupt in einem Parlament ?
 
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