AfD, Pegida und Co.

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Denn ein Simples Obergrenze oder Grenze zu hält den Flüchtling nicht auf und Erschießen will und darf die Flüchtlinge keiner.(Wollen schon einige sollen die dann bitte aber selber machen und die Strafe dafür bekommen :) )

Es gibt doch eine ganz einfache, naheliegende Lösung.

Was passiert, wenn du z.B. Kindergeld beantragst und du erfüllst nicht die Voraussetzungen?

Es wird nicht bewilligt.

Wenn wir jetzt eine Obergrenze einführen (sagen wir mal die 200.000 die Seehofer in den Raum stellt) und der 200.001 beantragt Asyl.

Dann wird das eben nicht bewilligt. Kein Anspruch, kein Geld. Und ohne finanzielle Anreize werden sich die Sozialtouristen ein anderes Land aussuchen.

Außerdem kann man die illegalen Einwanderer auch mit nichttödlicher Gewalt vom Grenzübertritt abhalten.

Ich habe dieses Gerät vorgeschlagen.
 
Eine Obergrenze ist weder sinvoll noch umsetzbar, das ist Bloedsinn.
Ein Ansatz waere doch mal rauszufinden warum alle nach Deutschland wollen. Die Frage hab ich mehrfach gestellt, aber nie eine Antwort bekommen.
Ich wuerd genau da mal ansetzen, in Zusammenarbeit mit den anderen EU-Laendern.

Berechtigte Abschiebungen durchsetzen. Wenn die Herkunftslaender nicht mitspielen rigoros Entwicklungshilfe streichen, hilft das nicht, Sanktionen.
Militaerisch wie schon mal vorgeschlagen ist auch Schwachsinn.
Generell haerter durchgreifen.
Die Botschaft darf nicht sein: hey in Deutschland darf man machen was man will, es passiert eh nichts.


.......und danach trachten, das Eigentum anderer in Flammen aufgehen zu lassen und Menschen zu ermorden.
Schoen das du hier mal auch was zu den ganzen Antifatypen schreibst!
Ich find das auch nicht ganz so in Ordnung was die so machen.
 
Wie willst du an Letzteres herankommen?
Dann müsste man den Zustrom irgendwie mindern und da fängt das Problem schon an (außer man nutzt unmenschliche/unverhältnismäßige Mittel)

Keine Ahnung, ich bin kein Experte für Grenzschutz. Wie macht Ungarn das? Wie machen die USA das an der Grenze zu Mexiko? Wie macht Isreal das? Da müssen sich die Deutschen evtl. Nachhilfe holen. Im Übrigen ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass bei deutschen Grenzschließungen auch alle anderen Länder ihre Grenzen schließen werden, um einen Rückstau der Flüchtlinge zu vermeiden. Dominoeffekt. Das Problem würde so nach Griechenland verlagert. Griechenland wiederrum könnte mit europäischer Unterstützung eine Flüchtlingspolitik wie Australien anwenden. Auch da wäre dann evtl. Nachhilfe angesagt. Das ganze würde dann in eine europäischen Abschottungspolitik resultieren.
 
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Und Deutsche lösen, dieser Logik folgend, ihre Probleme mit Anschlägen und Angriffen auf Flüchtlingsheime, Asylsuchende und Menschen die halt "irgendwie südländisch" aussehen. :schief:

Anschläge hast du auch in anderen Ländern, das nichts was du nur in Deutschland finden wirst, aber bedingt durch die hohe Zahl an Ankömlingen hier in Deutschland tritt es hier natürlich wesentlich gehäufter auf als in anderen europäischen Ländern.
Wer aber glaubt rassistische / feindliche Tendenzen wären eine rein deutsche Erscheinung, nun was soll ich sagen, der wurde wohl zuviel mit dem linken Klammerbeutel gepudert und sollte wirklich mal einen Psychologen bzgl. eines rechten Traumas aufsuchen. ;)

Wagemutige Behauptung.
Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–195 – Wikipedia
Schien doch nicht so Supi gewesen sein, wie von dir behauptet. Besonders interessant in dem Abschnitt:

Da könnte man fast meinen, dass manch einer hier sich vor einer Durchmischung von Christentum und Islam, sowie vielfältigen Formen des Zusammenlebens zwischen Einheimischen und Flüchtlingen fürchtet.

Das hört sich auf Wikipedia wieder einmal dramatischer an als es war. Natürlich gab es Abneigungen, vornehmlich bei Heiraten, zwischen Evangelisten und Katholiken, aber das betraf nur eine kleine Minderheit da die große Mehrheit der Vertriebenen aus den Ostgebieten sowieso evanglisch getauft waren und Katholiken nur eine kleine Minderheit ausmachten. Solche Abneigungen bei der Eheschließung findest du aber zweifelsfrei zwischen allen größeren Religionsgemeinschaften.
Auf die Aufnahme von Vertriebenen die katholischen Glaubens waren hatte dies erstmal keinen Einfluss, oder eine Aussage.

Darüber hinaus waren die Probleme die es gab auch damals schon vorrangig wirtschaftlicher Natur. Meine Oma väterlicher Seite könnte, so sie noch leben würde, davon ein Lied singen. Denn die meisten Vertriebenen hatten wirklich nicht mehr als das bisschen was sie am Leib trugen und vieleicht noch einen kleinen Koffer mit Kleidung.
Die die diese Vertriebenen dann aufnehmen mussten regten sich in der Regel darüber auf das sie diesen Menschen gezwungen waren aufzunehmen, dafür oft Zimmer abtreten mussten und ihnen dann auch, grade auf dem Land kostenlos, womit sollten sie auch zahlen, Lebensmittel abgeben mussten.
Außerdem auch hier gab es beim Heiraten oft vorbehalte gegen Vertriebene, nicht unüblich war es damals, wieder grade auf dem Land, vorteilhaft zu heiraten. Meine Oma väterlicher Seite hat in eine Großwirtschaft eingeheiratet, die Eltern meines Opas väterlicher Seite waren strikt dagegen, Begründung, die hat doch nichts, das keine vorteilhafte Partie.
Wäre der Kommunismus nicht gewesen und hätte sich nicht abgezeichnet das die Bauern sowieso enteignet werden hätten meine Oma und mein Opa väterlicher Seite wohl nie heiraten können und meinen Vater und mich gäbe es heute garnicht.

Ehnlich dürfte es vielen Vertriebenen auf dem durch die Sovjets besetzten Gebiet ergangen sein. Im Westen übrigens war es häufiger der Fall das dort, mangels Enteignung und Verstaatlichung dieses Denken bestand hatte und Vertriebene häufiger untereinander geheiratet haben als in bestehende Westfamilien...

Entsprechend also ist die Problematik der Flüchtlinge 1945 bis 1950 nur sehr begrenzt mit der Problematik der Flüchtlinge heute vergleichbar, auch wenn es natürlich Ausgrenzung, Vorbehalte und offene Ressentiments auch damals gegenüber Flüchtlingen gab, die aber wie gesagt meist auf anderen Ursachen fußten. ;)

Neutrale Presse haben wir hier schon lange nicht mehr. Mittlerweile lässt jeder Journalist seine persönliche meinung in die Artikel mit einfließen. Natürlich lässt sich das nicht immer vermeiden aber ein guter Journalist hat neutral zu berichten. Wenn er seine persönliche meinung kundtun will dann soll er gefälligst eine Kolumne oder einen Kommentar schreiben.

Korrektur, eine "neutrale" Presse gab es noch nie. In den Meldungen sind schon in der gesamten Geschichte der Presse Meinungen und Wertungen mitgeschwungen, von Redakteuren, von Verlagsbesitzern, von Politikern, von denen die grade die Strömung im Land stellten.
Wer glaubt die Presse sei daher heute weniger neutral als früher sitzt einem Irrglauben auf. ;)

Problem ist es gibt keine Lösung im Moment wie du gesagt hast, denn weder Grenze zu Funktioniert noch alle rein ohne die hier vorhandene Infrastruktur Leute unterzubringen geschweige denn überhaupt die Anträge abzuarbeiten.

Doch es gibt eine Lösung, die Leute erstmal aufnehmen und ganz klar sagen das es außer einem zeitlich begrenzten Schutz hier keine dauerhafte Perspektive für die meisten geben wird, aber grade das vermeidet man ja geflistentlich in der deutschen Politik und tut auch entsprechend zu wenig dafür die wieder abzuschieben die schon heute hier keine Perspektive attestiert bekommen haben *Richtung Marrokaner schielt*.
Merkel hat bis jetzt nur einmal am Rand fallen lassen das sie erwartet das die Syrer nach Ende der Konflikte in Syrien wieder zurückkehren, über die ganzen anderen Wirtschaftsflüchtlinge aus Eritrea, Nigeria, ect. verliert sie hingegen kein Wort.
Grade im Bereich der Abchiebung weißt vor allem Deutschland äußerst armsellige Ergebnisse auf und bekommt es nicht hin abgelehnte "Asylsuchende" wieder abzuschieben so das es hier, gepart mit denn ganzen neu eintreffenden "Flüchtlingen" zu einem riesen Rückstau kommt und sie meist nach einigen Jahren einfach einen dauerhaften Aufentaltstitel bekommen (über Integration redet dann auch keiner mehr).

Denn ein Simples Obergrenze oder Grenze zu hält den Flüchtling nicht auf und Erschießen will und darf die Flüchtlinge keiner.(Wollen schon einige sollen die dann bitte aber selber machen und die Strafe dafür bekommen :) )

Die Strafe werden wir dafür bekommen das wir nicht in der Lage sind unsere Entscheidungen die ja oft genug getroffen wurden durchzusetzen. Würde man konsequent abschieben wer bescheinigt bekommen hat das er nicht in Deutschland bleiben darf, was andere Länder ja durchaus auch, oder zumindest besser als Deutschland, auf die Reihe bekommen, gäbe es einen Teil der Problematik schon nicht mehr.

Schoen das du hier mal auch was zu den ganzen Antifatypen schreibst!
Ich find das auch nicht ganz so in Ordnung was die so machen.

Richtig, die Linksextremisten sind in dem Punkt keinen deut besser und scheren sich auch einen Scheiß um denn Besitz anderer, sieht man aktuell in Berlin, nachts, immer wieder nur zu deutlich.

Wie macht Isreal das? Da müssen sich die Deutschen evtl. Nachhilfe holen.

Israel macht das indem du in Israel kein Staatsbürger werden kannst wenn du nicht denn jüdischen Glauben hast. Alle anderen können sich maximal zeitlich befristet in Israel aufhalten.
Darüber hinaus, selbst wenn du während des zeitlich begrenzten Aufentalts in Israel mit einem Israeli ein Kind hast wirst du spätestens nach der Geburt abgeschoben. So etwas wie eine Anerkennung eines Aufentalsrechts, auf Grund eines Kindes, wie in Deutschland, gibt es in Israel nicht.

Das und der Umstand das nahezu die komplette arabische Welt Israel hasst und schon deshalb nie Israel um Hilfe bitten würde sorgt dafür das Israel solche "Probleme" wie wir in Europa schlicht nicht haben wird.
 
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Israel macht das indem du in Israel kein Staatsbürger werden kannst wenn du nicht denn jüdischen Glauben hast. Alle anderen können sich maximal zeitlich befristet in Israel aufhalten.
Darüber hinaus, selbst wenn du während des zeitlich begrenzten Aufentalts in Israel mit einem Israeli ein Kind hast wirst du spätestens nach der Geburt abgeschoben. So etwas wie eine Anerkennung eines Aufentalsrechts, auf Grund eines Kindes, wie in Deutschland, gibt es in Israel nicht.

Das und der Umstand das nahezu die komplette arabische Welt Israel hasst und schon deshalb nie Israel um Hilfe bitten würde sorgt dafür das Israel solche "Probleme" wie wir in Europa schlicht nicht haben wird.

Vielleicht ist das ja auch der richtige Weg so.

Das kleine Israel hält immerhin seit 60 Jahren gegen alle seine kriegerischen Nachbarn durch und ist durch die Anhänger der totalitären Gewaltideologie noch viel stärker bedroht als wir.

Dafür handelt Israel auch konsequent und setzt nicht auf Stuhlkreise, sondern auf seine Streitkräfte. Das nenn ich mal Schutz des Landes und des Volkes.
 
Manchmal wünscht man sich den antifaschistischen Schutzwall zurück.

Da können dann einige Spezis hier aus dem Forum auch rübermachen. Gesicherte Grenzen, auf Flüchtlige darf geschossen werden und und und :(

Faschisten dürfen nicht über den antifaschistischen Schutzwall schießen ;)


Dass unser komplettes politisches und wirtschaftliches System krank ist, ist eigentlich fast jedem klar. "Die Flüchtlinge" sind ein Faktor aber natürlich nicht ursächlich dafür. Was mich, wie bereits mehrfach erwähnt, unbehagen lässt ist dass unsere Bundesmerkel, die nicht unbedingt für eine soziale Politik bekannt ist /war, so mir nichts dir nichts alle nach Deutschland einlädt. Diese Dame muss einen Hintergedanken haben.

"Wählersympathie".
Merkels "Einladung" war sehr plakativ und kam auf dem Höhepunkt der Sympathiebekundungen für Flüchtlinge und während einer Phase schnell zunehmender Kritik an der Passivität der Bundesregierung. Dieser Kritik hat Merkel allen Wind aus den Segeln genommen und zugleich massiv abgesahnt. Und das war auch alles, was sie aktiv gemacht hat.
Zu diesem Zeitpunkt waren die Dublin-II-Regelungen gegenüber Griechenland schon lange außer Kraft gesetzt (meiner Erinnerung nach auf Initiative der SPD - aber jegliche Meldung ist längst in den Tiefen von Google verschüttet), weil offensichtlich war, dass die Versorgung der Flüchtlinge dort nicht gewährleistet ist und es somit kein sicheres Herkunftsland mehr ist. Merkel hatte also die Wahl, entweder massiv Wählergunst abzusahnen oder aber aktiv geltende Verfahrensregeln umzukehren, aktiv 100.000 Menschenleben zu gefährden und aktiv die Südosteuropäische Wirtschaft endgültig in den Abgrund zu treten, wofür sie natürlich aufgrund ihres aktiven Eingreifens logischerweise jeweils verantwortlich gemacht worden wäre. Logischerweise hat sie sich für ersteres entschieden und gar nichts aktiv gemacht, sondern lediglich ein paar schön klingende Worte fallen lassen.

Längerfristige Pläne würde ich dahinter nicht vermuten. Ähnlich wie bei der Hals-über-Kopf-AKW-Abschaltung auf dem Höhepunkt der Fukushima-Anti-AKW-Stimmung (wegen der bis heute Milliardenklagen laufen), stand Merkel hier vor einer Situation, in der weder ihr parteipolitisches Intrigientalent noch ihre Vorbeter aus der Wirtschaftslobby weiterhelfen konnten, entsprechend kurzsichtig wurden Entscheidungen getroffen.


Nur mal zur Info, die ganze Naziszene die in den 90er im Osten existierte, wurde ursprünglich auch dem alten Bundesländern importiert.
Und schau mal wie stark die NPD in den 60er bei euch war, so stark war sie im Osten nie.

Jein. Das Personal der Naziszene, die seit der zweiten Hälfte der 90er im Osten entstanden ist, wurde nicht importiert. Aber die Ideologie. Kurz nach der Wende gab es im Osten keine Naziszene, im Gegenteil. DDR-Nationalisten waren aus naheliegenden Gründen alles andere als Nazis, Rechtsextremisten mit Stolz auf ihre Heimatnation gab es aus naheliegenden Gründen nicht. Stattdessen gab es mehrheitlich Menschen, die überaus offen gegenüber neuem, fremden wahren. Das war schließlich der Sinn der ganzen Aktion.

In den folgenden Jahren gab es aber drei Entwicklungen: Das westdeutsche Establishment hat hinter den Kulissen Profit aus dem Osten gezogen, wo es nur konnte. Daruch nahm in gewissem Maße der Lebensstandard, vor allem aber die Zukunftsperspektiven für weite Teile der Bevölkerung ab. Parallel haben die Rechtsextremen Westdeutschlands Millionen von für neue Ideen offenen, aber politisch ungebildeten Leuten gesehen und sich um diese "gekümmert". Und als dritter Faktor hatte die Bundesregierung ein paar Zuwanderer und Flüchtlinge unterzubringen und war ja eh gerade dabei, zu ""investieren"",...
=> Zur gleichen Zeit, als viele ex-DDR-Bürger zum ersten Mal Kontakt mit Zuwanderern hatten, verschlechterten sich ihre Zukunftsaussichten deutlich und die einzigen politisch aktiven, die sich diesen Menschen gegenüber zeigten, waren Rechtsextreme.
Wie deren Erklärung für die Entwicklung lautete, muss ich wohl ebensowenig erklären, wie die darin enthaltenen Fehler oder die Tatsache, dass diese zu diesem Zeitpunkt für die Zuhörenden unerkennbar waren.


Wo ist eigentlich, das über die Jahre viel zu teure Militär der Griechen hin ?
Die Griechen machen sich mit dieser Handlungsweise aber keine Freunde in Europa, im Gegenteil.

U-Boote und Leopard 2 sind nur eingeschränkt für Personenmanagement an Stränden geeignet.
Warum Griechenland gerade davon so viel hat, würde ich mal Merkel und Kohl fragen.


Kann doch denn Griechen egal sein, Freunde haben sie doch schon vorher keine gehabt, in der Griechenlandkriese haben doch nahezu alle den Griechen denn Hintern ins Gesicht gehalten und fleißig zusammen mit Merkel die Hand aufgehalten, sowie die von denn Griechen gewählte linke Regierung fleißig torpediert.
Warum sollten die Griechen da jetzt Rücksicht darauf nehmen wie die anderen Länder das griechsiche Handeln in der Flüchtlingskrise empfinden?

Mal so als Randbemerkung:
Auch wenn die Bedingungen in den griechischen Flüchtlingslagern unter aller Sau sind, kümmern sich die Griechen mitnichten einen Dreck darum. Im Gegenteil. Trotz hoher Arbeitslosigkeit, rapide sinkender Lebensbedingungen und steigender Abgaben (danke Frau Merkel!) reißen sich da nicht wenige das zweite Bein aus, um die Erstversorgung der Flüchtlinge zu übernehmen. Nur kann ein so kleines Land, dass sich bereits in einer so desolaten Lage befindet, eben auch kein bisschen mehr leisten.

Die Forderung, dass Griechenland doch bitte das übernehmen soll, was sich Deutschland "nicht leisten kann", mutet da schon manchmal wie Realsatire an. Kommt nur aus der falschen Richtung, um welche zu sein :schief:


Erstmal halte ich die griechischen Finanzprobleme für weitgehend hausgemacht. Abgesehen davon hat das eine mit dem anderen nichts zu tun. Wenn Griechenland die schengener Grenze nicht schützt, aus welchen Gründen auch immer, dann muss es eben aus dem Schengenraum ausgeschlossen werden.

Häh?
Wie oft hast du in deinem Leben eigentlich eine Karte des Schengenraums gesehen? (0?) Ist dir aufgefallen, wie viele Landgrenzen Griechenland zu anderen Schengenstarten unterhält? (0) Und weißt du, wieviele Flüchtlinge mittels Flugzeug oder Fähre nach Italien aus Griechenland weiterreisen? (~0)
Die letztliche Einreise in den Schengenraum auf der Balkanroute findet derzeit an der Slowenischen Grenze statt, nicht an der griechischen.


Für so kleinkariert und niederträchtig halte ich die anderen EU-Staaten nicht. Das sind auch größtenteils Pragmatiker, die wissen, dass sie von der EU profitieren und ich glaube, dass viele mit Merkels "Despotie" einverstanden waren. Erstens weil sie anerkannt haben, dass Deutschland in Europa die größte Wirtschaftsmacht ist und als größter "Zahlmeister" eben auch zwangläufig den größten Einfluss auf ein kapitalistisches Europa hat. Und zweitens weil Merkels "Despotie" ja meist pragmatischer Natur war und daher auch meist im Einklang mit den Auffassungen der anderen EU-Staaten stand.

Jein.
In ihrer EU-Wirtschaftspolitik hat Merkel immer wieder entsprechende Zugeständnisse an andere Staaten gemacht. Londons Banker dürfen trotz Finanstabilisierungsplänen weiterhin unreglementiert zocken, Frankreichs Banken sind trotz "verschärfter" Anforderungen noch auf der "sicheren" Seite der Grenze, trotz hoher Anforderungen an finanziell hilfsbedürftige Staaten hat nur Griechenland das Tafelsilber und die Demokratie abschaffen müssen, Polens Kraftwerke dürfen genauso das Klima zerstören, wie die deutschen Autos, etc..
In Kurz: Merkel schafft sich dank Zugeständnissen, die Deutschlands Wirtschaft (sondern nur Deutschlands Bürgern) nicht zuviel kosten, durchaus einiges an diplomatischem Kapital, mit sie dann an anderer Stelle EU-Kompromisse zugunsten der deutschen Wirtschaft hinbiegt. Taktieren und ausspielen kann sie halt.
Aber: Genau das macht sie eben ausschließlich in Wirtschaftsfragen. Zugunsten deutscher Banken und zugunsten deutscher Autohersteller auch in den letzten Monaten. Sie setzt diesen diplomatischen Spielraum aber nicht ein, um eine Mehrheit für die Versorgung von Flüchtlingen zu erreichen.
Weil ihr Flüchtlinge im Vergleich zur deutschen Wirtschaft ebenso scheiß egal sind, wie die langfristigen Folgen ihrer Flüchtlings"politik" für die deutsche Bevölkerung.


Damals als es die Wehrpflicht noch gab hat man sich in der Kaserne auch nicht abgeknallt.
Auch wenn es teilweise leichte ethnische Konkurrenz zwischen Sachsen und Bayern oder zwischen Franken und Bayern gab.

Gemeinsame Kasernen mit Sachsen und Bayern gab es erst ettliche Jahrhunderte, nach dem zum letzten Mal Franken brandschatzend, mordend und vergewaltigend durch Bayern zogen bzw. umgekehrt. Mit Flüchtlingen aus Afrika haben wir leider das Problem, dass zwischen derartigen Ereignissen und dem aufeinandertreffen in Flüchtlingsunterkünften nur ettliche Stunden liegen. Und leider besteht die Ursprungsbevölkerung vor Ort nicht nur aus kampfgeilen, lebensmüden Extremisten und friedliebenden, deeskalationsbemühte Pazifisten. Da fliehen auch Menschen, die unter stressigen Bedingungen aggressiv werden.


Auf jeden Kriegsflüchtling kommen wohl mindestens vier oder fünf Wirtschaftsflüchtlinge aus sicheren Drittstaaten wie Marokko, Algerien, Tunesien, etc. die keine Aussicht auf Asyl hätten.

Hast du für diese These irgendwelche verlässliche Anhaltspunkte? Die offizielle Quote liegt, wie bereits angemerkt, bei rund 0,5 Trittbrettfahrern pro anerkanntem Flüchtling und den letzten Zahlen nach, die ich gesehen habe, stammen nicht wenige davon aus anderen als den von dir genannten Ländern.
Für Behauptungen, die den offiziellen Angaben um mehr als eine Zehnerpotenz widersprechen, hast du sicherlich eine gute Quelle?


Also gibst du zu, dass jeder der hier schreibt ganz bewusst ist was er schreibt und das nicht aus mangelnder Bildung tut ? Das ist doch schon mal ein guter Anfang :daumen:

:hmm: Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wo du das in den zitierten Text reinliest. Ich habe komplett andere Dinge angesprochen, da solltest du nochmal nachlesen und bei Nichtverständniss gezielt nachfragen.

Aber um dir zu antworten: Ich gehe davon aus, dass jeder hier bewusst das schreibt, was er schreibt und dass dies seinen Ansichten entspricht. Alles andere wäre albern.
Ich gehe aber nicht davon aus, dass jeder dank umfassender Bildung über das Thema zu seinen Ansichten gelangt ist. Im Gegenteil. Mit Ausnahme einiger weniger Personen, die offensichtlich grundlegend andere moralische Maßstäbe haben (z.B. Kaaruzo mit seinen Ansichten zum Lebensrecht nicht-Deutscher), gehe ich davon aus, dass alle hier anwesenden bei voller Kenntnis aller Aspekte zur gleichen Ansicht gelangen würden. Meine Grundannahme (und eigentlich die jeder Diskussion) ist (doch), dass der Gegenüber eigentlich genauso vernünftig ist, wie man selbst - aber das entweder man selbst oder eben der Gegenüber seine Schlussfolgerungen aus einer fehlerhaften/unvollständigen Faktenlage zieht. Und genau diese Fehler zu finden und durch Informationsaustausch zu beheben, das ist (für mich) der Zweck einer sachlichen Debatte.

(Davon unabhängig gibt es den emotionalen Austausch, im Rahmen derer man eben feststellt, dass man z.B. über moralische Grundfragen verschiedener Meinung ist und sich jede weitere Diskussion erübrigt. Deswegen streue ich auch ganz gerne ein paar überzogene Formulierungen ein um zu sehen, ob jemand diese sachlich entschärft oder sich ihnen emotional anschließt. In letzterem Fall kann ich mir Fakten und logische Ausführungen gegenüber dieser Person nämlich sparen, weil die Meinungsdifferenz eben nicht auf Fakten und Logik zurückgeht.)


Unüberlegte und undurchführbare Forderungen stellt die Gruppe 3. Ich habe schon mehrmals nach einer Alternative zur Obergrenze gefragt, da wir ja praktisch nicht alle Flüchtlinge aufnehmen können und andere EU-Staaten sich weigern, die Flüchtlinge in nennenswerten Mengen aufzunehmen.

Zu letzterem habe ich mich schon mehrfach geäußert: Deutschland hat mehr als genug Einfluss auf andere EU-Staaten, um das zu ändern, wenn man dies als wichtig erachtet.
Und das gleiche ist übrigens auch meine Antwort auf ersteres: Wir können sehr wohl alle Flüchtlinge aufnehmen. Aktuell geht es fast nur um Syrien. Syrien hatte mal ein BIP von 60 Milliarden Dollar, heute sind es 40 Mrd.. Das ist weniger als der Umsatz von Thyssen Krupp. Deutschland als Nation könnte die Syrer aus der Portokasse finanzieren.
Was aber stimmt ist, dass es eine erhebliche Mehrbelastung für den Bundeshaushalt wäre. Das heißt entweder wir belasten die Haushalte stärker, wodurch das Wachstum des Lebensstandards abnehmen würde und/oder wir belasten die Wirtschaft stärker. In Anbetracht dessen, dass die Profite aus der Politik, die zu genau diesen Problemen geführt haben, wäre ich klar für eine Kombination aus letzterem und einer entsprechenden EU-Ausrichtung. Machbar ist da auf alle Fälle eine ganze Menge, wenn man denn will.
Wenn. Bislang geht aber das große Gejammer los, wenn z.B. eine Anhebung der Mineralölabgaben ins Gespräch gebracht wird, obwohl die Reduzierung der Importe aus Saudi-Arabien ja nebenbei auch noch bei 3-4anderen der gerne vergessenen Krisen helfen würde. (Klimakrise: Weniger CO2, Eurokrise: Mehr Währungszirkulation im Inland und damit Förderung heimischen Konsums, Wirtschaftskrise: Weniger Schwerpunkt auf störungsempfindlicher Importwirtschaft, Bankenkrise: anti-zyklische Abgabenregelung lässt Spielraum, falls Öl wirklich mal zu teuer wird)

Wo ich dagegen bislang keine Machbarkeiten sehe, ist bei Obergrenzen. Siehe auch obige Ausführung, wie bitte genau man denn mit dem ersten zuvielten Flüchtling umgehen soll und was man dafür so alles braucht.

Und jemanden an der Grenze abzuweisen bedeutet nicht, dass man ihn tötet. Es bedeutet nur, dass man ihn nicht hinein lässt und ihn seinem Schicksal überlässt (von mir aus mit Proviant und Geld für ne Rückfahrkarte).

Jemanden an der Grenze abzuweisen bedeutet, keine Kontrolle über ihn zu haben. Solange er nirgendwo anders eine Aufnahmemöglichkeit hat (und wenn ich das richtig verstehe gehst du explizit von einer Nicht-Aufnahme durch andere EU-Länder aus), wird er morgen wieder vor der Grenze stehen. Notfalls an anderer Stelle mit anderem Namen. Gelöst hast du damit gar nichts. Und Proviant hilft nicht gegen Winterkälte und Krankheiten, eine "Rückfahrkarte" hilft nichts, wenn man nirgendwohin zurück kann, weil "daheim" eben Krieg ist. Wenn Grenzen zu sind, ensteht davor eben eine Ansammlung von Flüchtlingen - siehe mazedonische Grenze, siehe Kanaltunnel. Und aus diesen verschwinden die Leute nur auf zwei Arten:
- Aufnahme woanders (schließt du aus. Wäre sie möglich, könnte man sie mit Behördenbeteiligung viel effizienter abwickeln)
- Tod


Eine Obergrenze ist weder sinvoll noch umsetzbar, das ist Bloedsinn.
Ein Ansatz waere doch mal rauszufinden warum alle nach Deutschland wollen. Die Frage hab ich mehrfach gestellt, aber nie eine Antwort bekommen.

Da wurden schon mehrfach Antworten drauf gegeben. Zufassung dessen, was ich schon mehrfach gepostet habe:
1. Es gibt mehr als genug, die gar nicht nach Deutschland wollen. Skandinavische Länder waren zumindest beliebte Ziele (und Flüchtlinge sind eine Zeit lang unterwegs), viele würden gerne nach England, Nordafrikaner würden gerne nach Frankreich und die Benelux-Staaten sind, vergleichen zu ihrer Landesgröße auch nicht unattraktiv. Genauso wie Österreich. Natürlich hört man in der deutschen Presse von diesen Flüchtlingen weniger, als von hiesigen.
2. Diese Leute suchen eine neue Heimat, wo sie sich ein neues Leben aufbauen können. Deutschland steht in dem Ruf, gute Arbeitschancen zu bieten - und abseits des Arbeitsverbotes für Flüchtlinge stimmt das auch. Die Mittelmeerländer haben schon unter der heimischen Bevölkerung Arbeitslosigkeitsraten von 20% und mehr. Was soll dort jemand, der nicht einmal die Sprache spricht?
3. Deutschland hat (allen Unkenruf zum Trotz) eine Tradiation als Einwanderungsland. In vielen Großstädten finden Flüchtlinge ehemalige Landsleute, die beim Neuanfang Hilfestellung leisten können; es gibt Integrationskurse und die Bevölkerung gilt (wieder erwarten) als vergleichsweise offen. Man osteuropäischen Land dagegen hat vergleichsweise offen große ausländfeindliche und Rechtsextreme Strukturen (und auch wenn das bei weitem nicht für alle gilt: Wüstest du auf anhieb, welche welche sind? Ein Syrer vermutlich noch weniger.). Wer möchte mit vorderasiatischem Aussehen und Namen schon in ein Land, in dem öffentlich Gedenkveranstaltungen für SS-Einheiten abgehalten werden?
4. Deutschland hat ein funktionierendes Sozial- und Versorgungssystem. Das ist zwar ein eher schwacher Faktor, denn andere Staaten haben es in geringerem Maße auch - aber als heimatloser steht einem die ganze Welt zur Wahl und wieso sollte man das zweitsbeste versuchen? Die Flüchtlinge wollen zwar (mehrheitlich) arbeiten, aber jedem dürfte klar sein, dass er nicht von heute auf morgen dazu fähig ist. Unterkunft, Verpflegung, Arbeitssuche - selbst wenn das eigene Englisch gut ist, muss man selbst ohne lokale Bürokratie ein paar Wochen einplanen, bis das erste Gehalt da ist. Und ggf. brauchen Familienangehörige auch eine ärztliche Versorgung. Wovon würde man in dieser Zeit leben, wenn man z.B. nach Rumänien geflohen wäre?
5. Deutschland hat eines der höchsten Lohnniveaus weltweit. Ziel vieler Flüchtlinge ist, ebenfalls hilfsbedürftige Verwandte unterstützen zu können.
 
Mit Ausnahme einiger weniger Personen, die offensichtlich grundlegend andere moralische Maßstäbe haben (z.B. Kaaruzo mit seinen Ansichten zum Lebensrecht nicht-Deutscher), gehe ich davon aus, dass alle hier anwesenden bei voller Kenntnis aller Aspekte zur gleichen Ansicht gelangen würden.

Schöner Versuch, aber nein du verstehst es immer noch nicht.

Es ist mir total egal ob die Leute deutsche Staatsangehörige sind oder nicht.

Mir geht es darum ob sie legal ins Land reisen oder nicht, das ist der Knackpunkt. Ich hätte auch keine Probleme damit, wenn gegenüber deutschen Staatsbürgern Gewalt angewendet wird, wenn sie illegal in ein anderes Land einreisen wollen.

Meine vietnamesischen Nachbarn sind völlig legal in dieses Land gekommen, mit gültigen Papieren. Die sprechen in der ersten Generation besser Deutsch, als die meisten Türken in der dritten Generation, gehen einer geregelten Arbeit nach und achten unsere Gesetze und unsere Kultur.

Wenn alle Einwanderer so wären, hätten wir auch weniger Probleme.

Außerdem, habe ich doch schon mehrfach auch nichttödliche Alternativen zum Grenzschutz aufgezeigt.

An der Seegrenze die Schiffe zurück eskortieren, Menschen an Land schicken und die leeren Boote versenken.

An der Landgrenze kann man wahlweise dieses schicke Gerät oder dieses schicke Gerät einsetzten. Oder natürlich auch in Kombination.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das wird auf Dauer halt auch nix helfen. Solange man ein paar wohlhabende Staaten im Norden hat die ihren Wohlstand zum Teil auf der Ausbeutung der Dritteweltländer begründen und im Gegensatz dazu hunderte Millionen Menschen im Süden ohne Perspektive und direkt betroffen durch Umweltverschmutzung, Überpopulation und den Klimawandel. So lange wird es unaufhaltsame Flüchtlingsströme geben und irgendwann hilft auch Abgrenzung nicht mehr und man muss die Probleme an der Wurzel greifen.
 
Das wird auf Dauer halt auch nix helfen. Solange man ein paar wohlhabende Staaten im Norden hat die ihren Wohlstand zum Teil auf der Ausbeutung der Dritteweltländer begründen und im Gegensatz dazu hunderte Millionen Menschen im Süden ohne Perspektive und direkt betroffen durch Umweltverschmutzung, Überpopulation und den Klimawandel. So lange wird es unaufhaltsame Flüchtlingsströme geben und irgendwann hilft auch Abgrenzung nicht mehr und man muss die Probleme an der Wurzel greifen.

Wenn man in der Abschottung nur konsequent genug vorgeht, dann wird es funktionieren.

Andere Länder haben doch gezeigt, dass es geht. Man muss nur den Mut haben, es umzusetzten.
 
Wenn man in der Abschottung nur konsequent genug vorgeht, dann wird es funktionieren.

Andere Länder haben doch gezeigt, dass es geht. Man muss nur den Mut haben, es umzusetzten.

Nach der Logik gäbs auch heute noch Sklavenhaltung... man muss auch anstreben die Welt besser zu machen, ansonsten lebt man umsonst und wandelt nur als Arschloch über die Erdoberfläche.
 
Nach der Logik gäbs auch heute noch Sklavenhaltung... man muss auch anstreben die Welt besser zu machen, ansonsten lebt man umsonst und wandelt nur als Arschloch über die Erdoberfläche.

Komisch, Australien setzt in seiner Grenzpolitik auch konsequent auf Abschottung, und dort ist Sklavenhaltung verboten.

Hmm...
 
ruyven_macaran



Häh?
Wie oft hast du in deinem Leben eigentlich eine Karte des Schengenraums gesehen? (0?) Ist dir aufgefallen, wie viele Landgrenzen Griechenland zu anderen Schengenstarten unterhält? (0) Und weißt du, wieviele Flüchtlinge mittels Flugzeug oder Fähre nach Italien aus Griechenland weiterreisen? (~0)
Die letztliche Einreise in den Schengenraum auf der Balkanroute findet derzeit an der Slowenischen Grenze statt, nicht an der griechischen.

Und wieso reden dann viele Politiker davon Griechenland aus dem Schengenraum auszuschließen?

Jein.
In ihrer EU-Wirtschaftspolitik hat Merkel immer wieder entsprechende Zugeständnisse an andere Staaten gemacht. Londons Banker dürfen trotz Finanstabilisierungsplänen weiterhin unreglementiert zocken, Frankreichs Banken sind trotz "verschärfter" Anforderungen noch auf der "sicheren" Seite der Grenze, trotz hoher Anforderungen an finanziell hilfsbedürftige Staaten hat nur Griechenland das Tafelsilber und die Demokratie abschaffen müssen, Polens Kraftwerke dürfen genauso das Klima zerstören, wie die deutschen Autos, etc..
In Kurz: Merkel schafft sich dank Zugeständnissen, die Deutschlands Wirtschaft (sondern nur Deutschlands Bürgern) nicht zuviel kosten, durchaus einiges an diplomatischem Kapital, mit sie dann an anderer Stelle EU-Kompromisse zugunsten der deutschen Wirtschaft hinbiegt. Taktieren und ausspielen kann sie halt. Aber: Genau das macht sie eben ausschließlich in Wirtschaftsfragen. Zugunsten deutscher Banken und zugunsten deutscher Autohersteller auch in den letzten Monaten. Sie setzt diesen diplomatischen Spielraum aber nicht ein, um eine Mehrheit für die Versorgung von Flüchtlingen zu erreichen.
Weil ihr Flüchtlinge im Vergleich zur deutschen Wirtschaft ebenso scheiß egal sind, wie die langfristigen Folgen ihrer Flüchtlings"politik" für die deutsche Bevölkerung.

Tafelsilber und Demokratie abschaffen? Okay, Griechenland ist noch mal wieder ein ganz anders Thema und auch sehr kontrovers, lassen wir das lieber. Ich glaube jedenfalls, dass Merkel all ihre Folterwerkzeuge einsetzen würde, wenn sie mit diesen Folterwerkzeugen Aussicht darauf hätte, ihren Willen, sprich eine Verteilungsquote, in der EU durchzusetzen, und zwar ohne dabei der Gemeinschaft der EU auf der Vertrauens- und Diplomatieebene irreparable Schäden zuzufügen. Kurz: Sie kann nicht einfach mit allen Mitteln etwas versuchen durchzusetzen, wenn sich zwei Dutzend EU-Staaten mit Händen und Füßen dagegen wehren. Das wäre nämlich kein geschicktes taktieren und ausspielen, sondern die politische Zersetzung Europas.

Zu letzterem habe ich mich schon mehrfach geäußert: Deutschland hat mehr als genug Einfluss auf andere EU-Staaten, um das zu ändern, wenn man dies als wichtig erachtet.

Ich glaube das nicht. Wie gesagt.

Und das gleiche ist übrigens auch meine Antwort auf ersteres: Wir können sehr wohl alle Flüchtlinge aufnehmen. Aktuell geht es fast nur um Syrien. Syrien hatte mal ein BIP von 60 Milliarden Dollar, heute sind es 40 Mrd.. Das ist weniger als der Umsatz von Thyssen Krupp. Deutschland als Nation könnte die Syrer aus der Portokasse finanzieren.
Was aber stimmt ist, dass es eine erhebliche Mehrbelastung für den Bundeshaushalt wäre. Das heißt entweder wir belasten die Haushalte stärker, wodurch das Wachstum des Lebensstandards abnehmen würde und/oder wir belasten die Wirtschaft stärker. In Anbetracht dessen, dass die Profite aus der Politik, die zu genau diesen Problemen geführt haben, wäre ich klar für eine Kombination aus letzterem und einer entsprechenden EU-Ausrichtung. Machbar ist da auf alle Fälle eine ganze Menge, wenn man denn will.
Wenn. Bislang geht aber das große Gejammer los, wenn z.B. eine Anhebung der Mineralölabgaben ins Gespräch gebracht wird, obwohl die Reduzierung der Importe aus Saudi-Arabien ja nebenbei auch noch bei 3-4anderen der gerne vergessenen Krisen helfen würde. (Klimakrise: Weniger CO2, Eurokrise: Mehr Währungszirkulation im Inland und damit Förderung heimischen Konsums, Wirtschaftskrise: Weniger Schwerpunkt auf störungsempfindlicher Importwirtschaft, Bankenkrise: anti-zyklische Abgabenregelung lässt Spielraum, falls Öl wirklich mal zu teuer wird)

Okay, nehmen wir mal an Deutschland könnte zig Millionen Flüchtlinge finanziell stemmen. Dann blieben immer noch die logistischen und vor allem die enormen gesellschaftlichen Hürden. Die Stimmung kippt doch bereits jetzt. Betroffene Mitarbeiter sind heillos überfordert, der soziale Frieden durch immer mehr fremdenfeindliche Vorfälle in Gefahr. Noch ein Ding wie in Köln oder gar ein Anschlag in einer deutschen Hauptstadt und der soziale Sprengstoff fliegt uns um die Ohren.

Wo ich dagegen bislang keine Machbarkeiten sehe, ist bei Obergrenzen. Siehe auch obige Ausführung, wie bitte genau man denn mit dem ersten zuvielten Flüchtling umgehen soll und was man dafür so alles braucht.

Die Obergrenze ist auch nur ein Stichwort. Es geht ja allgemein um Grenzschließungen und da sehe ich die eine oder andere Möglichkeit, wenn man denn mal von einer Wertepolitik zu einer Realpolitik kommen würde.

Jemanden an der Grenze abzuweisen bedeutet, keine Kontrolle über ihn zu haben. Solange er nirgendwo anders eine Aufnahmemöglichkeit hat (und wenn ich das richtig verstehe gehst du explizit von einer Nicht-Aufnahme durch andere EU-Länder aus), wird er morgen wieder vor der Grenze stehen. Notfalls an anderer Stelle mit anderem Namen. Gelöst hast du damit gar nichts. Und Proviant hilft nicht gegen Winterkälte und Krankheiten, eine "Rückfahrkarte" hilft nichts, wenn man nirgendwohin zurück kann, weil "daheim" eben Krieg ist. Wenn Grenzen zu sind, ensteht davor eben eine Ansammlung von Flüchtlingen - siehe mazedonische Grenze, siehe Kanaltunnel. Und aus diesen verschwinden die Leute nur auf zwei Arten:
- Aufnahme woanders (schließt du aus. Wäre sie möglich, könnte man sie mit Behördenbeteiligung viel effizienter abwickeln)
- Tod

Da gebe ich dir vollkommen Recht. Gelöst ist das Problem damit nicht, aber es ist kein deutsches Problem mehr. Ich nehme an, wenn ein Flüchtling in Europa nirgendwo unterkommt, dann wird er wieder zurückgehen. In die Türkei z.B., denn dort gibt es ja Zuflucht. Es werden dort aktuell Plätze für weitere 2 Mio. Flüchtlinge geschaffen. Natürlich, wir würden die Probleme auf andere Länder abwälzen, nichts anderes wäre das. Sie wären nicht gelöst, sie wären nur woanders. Aber ich finde besser woanders als hier.
 
@azzih
Wo beuten wir die Arabischen Staaten aus?
Eher haben wir die Oberschicht von einigen dieser Staaten sehr reich gemacht, dass sie ihre Leute so schlecht behandeln ist nicht unsere Schuld.
 
Das kleine Israel hält immerhin seit 60 Jahren gegen alle seine kriegerischen Nachbarn durch und ist durch die Anhänger der totalitären Gewaltideologie noch viel stärker bedroht als wir.

Dafür handelt Israel auch konsequent und setzt nicht auf Stuhlkreise, sondern auf seine Streitkräfte. Das nenn ich mal Schutz des Landes und des Volkes.
Schon seltsam: Der Anteil von Muslimen an der Gesamtbevölkerung beträgt rund 17% in Israel (in Deutschland rund 2,4 bis 5,5%). Trotzdem rotten sich nach Anschlägen nicht Horden zusammen und marodieren durch die Straßen, um Jagd auf Menschen zu machen die "irgendwie was muslimisches an sich haben" oder Wohnhäuser muslimischer Mitbürger in Brand zu setzen. Ebenso versammeln sich nicht irgendwelche Hooligans und selbsternannten Patrioten zu tausenden auf Öffentlichen Plätzen, um gegen Muslime zu hetzen, ihren fremdenfeindlichen und rassistischen Wahn in die Welt zu setzen und sich irgendein Land als Verbündeten gegen den Islam herbei zu fantasieren.



PS: Sachsen bedeutet Frieden... :schief:
 

"Die Integration mancher Deutscher ist gescheitert"


Quelle: Clausnitz und Bautzen: "Abscheulich und widerlich" - SPIEGEL ONLINE
Den Worten der zitierten Politiker ist nichts hinzuzufügen.

Genau das ist der Punkt.
Genau das ist der Punkt, an dem Volksverhetzung anfängt und widerlich wird

Wir sollten diesen Strang schließen lassen, bevor es unerträglich wird,
obwohl, es ist hier schon lange unerträglich, was der eine oder andere
braune Forist auf den letzten 254 Seiten von sich gab. ES IST ZUM KOTZEN
 
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Schon seltsam: Der Anteil von Muslimen an der Gesamtbevölkerung beträgt rund 17% in Israel (in Deutschland rund 2,4 bis 5,5%). Trotzdem rotten sich nach Anschlägen nicht Horden zusammen und marodieren durch die Straßen, um Jagd auf Menschen zu machen die "irgendwie was muslimisches an sich haben" oder Wohnhäuser muslimischer Mitbürger in Brand zu setzen. Ebenso versammeln sich nicht irgendwelche Hooligans und selbsternannten Patrioten zu tausenden auf Öffentlichen Plätzen, um gegen Muslime zu hetzen, ihren fremdenfeindlichen und rassistischen Wahn in die Welt zu setzen und sich irgendein Land als Verbündeten gegen den Islam herbei zu fantasieren.

Jaja, wozu braucht Israel auch einen Volksmob wenn dort schon von der Politik fleißig gegen die zunehmende arabische Bevölkerung gehetzt wird, seitens der Politik die Zunahme der arabischen Bevölkerung eine Bedrohung für die Existenz des Staates Israel bezeichnet wird und entsprechend von staatlicher Seite gegen diesen Teil der Bevölkerung agiert wird:

Im Nordosten Israels nimmt der Anteil der jüdischen Bevölkerung ab. Die wachsende arabische Bevölkerung in Israel und der Fakt, dass arabische Israelis in zwei wichtigen geografischen Regionen - in Galiläa und im Gebiet Meschulasch - die Mehrheit bilden, haben in den letzten Jahren zu zunehmenden politischen Auseinandersetzungen geführt. Dr. Wahid Abd Al-Magid, der Herausgeber des "Arab Strategic Report" von Al-Ahram Weekly's, sagt voraus, dass "...die Araber von 1948 (d. h. die Araber, die in Israel blieben und die Staatsbürgerschaft akzeptierten) im Jahr 2035 in der Mehrzahl sein könnten und dass sie 2048 mit Sicherheit die Mehrheit bilden werden."[SUP][68][/SUP] Die höchste Geburtenrate der arabischen Israelis haben die Muslime, gefolgt von den Drusen und den Christen.[SUP][69][/SUP] Der Begriff demografische Bedrohung (oder demografische Bombe) wird in der israelischen Politik genutzt, um die Zunahme der arabischen Bevölkerung als Bedrohung für den Status Israels als Heimatland der Juden mit einer jüdischen Bevölkerungsmehrheit darzustellen.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Arabische_Israelis

Entsprechend werden in Israel lebende Araber auch behandelt, Zwangsenteignung von in Jerusalem lebenden Arabern war erst vor einigen Jahren in den Medien, wo die israelische Regierung ganze Viertel enteignet hat um da Wohnraum für jüdische Israelis zu schaffen. Diskreminierung israelischer Araber ist auch ein Thema, usw.
Aber ja doch, in Israel sind die Menschen und die Politik natürlich alle "gesitteter", nur der scheiß Deutsche ist ein dummer Rassist der gegen Muslime und Araber hetzt. :klatsch:
Ich war 2006 ein halbes Jahr in Israel, von der Arbeit aus, ich kann aus eigener Erfahrung sagen, auch dort ist bei weitem nicht alles so toll wie hier sich das einige ausmalen und ich möchte kein in Israel lebender Araber sein, egal welcher Glaubensrichtung.


Aber Hauptsache aus allen Richtungen mit Halbwissen, Halbwahrheiten und Falschinformationen um sich schießen und dann meinen nur weil man ja die einzig "richtige" Einstellung habe muss die eigene Sicht ja richtig sein. Frei dem Motto und wie immer, ich mach mir die Welt wie sie mir gefällt.
 
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