AfD, Pegida und Co.

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Naja ich glaube eher das sich früher keine Sau für diese Charlie Hebdo Zeitschrift überhaupt interessiert hat, bzw die meisten die gar nicht kannten. Bevor da irgendwelche religiösen Spinner/Terroristen ein Blutbad angerichtet haben, hat sich doch nicht wirklich jemand für die mittelmässigen und oft etwas geschmackslosen Karrikaturen interessiert. Schon komisch das sich dann im Nachhinein so etwas für uns Mitteleuropäer im Grunde Uninteressantes als ein Symbol für westlichen Lebensstil und Meinungsfreiheit etabliert hat.

Wirklich traurige ist aber, das im Zuge des Kampfes gegen rückständigen Islamismus und islamischen Terror dann rechte und nationalistische Parteien so einen Zulauf erhalten, die in vielerlei Hinsicht genauso kleingeistig, intollerant und rückwärtsgewand sind. Das ganze noch gepaart mit Totalüberwachung und vielfacher Einschränkung von Freiheiten. Da trägt man die westliche Freiheit ein Stück weit zu grabe, genau diese Freiheit die die Terroristen so sehr verachten.
 
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Zum Thema Mann-Frau:
Erst vor kurzem erzählte uns unsere Religionslehrerin, dass wir uns mal Gedanken über Gott machen sollen.
In der Bibel steht immer nur "der HERR" oder "GOTT" oder "der Heilige Geist". Warum nicht "die FRAU", "die HERRIN" oder "GÖTTIN"?
Weil wir in einer Männer-dominierten Welt leben. Der Mann hat das Sagen.
Wir regen uns also bspw. über den Islam auf, weil dort Frauen unterdrückt werden, während bei uns bspw. Frauen im Schnitt weniger verdienen?
Das alte Bild der Familie war doch noch in den 50ern "der Mann arbeitet und die Frau bleibt zu Hause". Lang ist das nicht her.
Wann kam das Wahlrecht für Frauen? Ist auch nicht so lange her.

Da die Bücher der Religionen, egal ob jetzt Judentum, Christentum oder Islam, von Männern geschrieben wurden und dort Männer dominiert haben, ist es auch logisch, dass Frauen eher schlecht bei weg kommen.
Der Gott der Juden war ein frauenfeindlicher Homophobn.
Bei den Christen ist es schon etwas gemäßigter abgelaufen.
Beim Islam ist er wieder zu alten "Tugenden" zurück gekehrt.
Aber jede Religion hat nun mal das Problem, dass sie sich nicht einer wandelnden Gesellschaft anpasst.
Früher, als man noch nicht den Wissenstand wie heute hatte, wurde alles, was man nicht erklären konnte, mit Gott oder Wundern erklärt.
Heute wissen wir aber deutlich mehr als früher.
Die Kirche z.B. musste schon einige Dinge akzeptieren, weil die Wissenschaft nun mal erkannt hatte, dass es so, wie es laut der Kirche sein soll, nicht sein kann -- das fängt schon mit der Schöpfungsgeschichte an, laut der die Erde keine 8 Tausend Jahre alt ist.
Und heute sind wir an einem Punkt angekommen, an dem wir einfach keine Religionen oder kirchliche Elemente mehr brauchen.
Jeder, der weiterhin an eine Gottheit glauben will, kann das natürlich gerne machen, aber eben im Privaten und nicht in der Öffentlichkeit.
 
Ist dir nicht aufgefallen, das die Einzige Umfrage die die AfD soweit vorne sieht, von der Bild beauftragt wurde, und dann auch noch keine Angaben zur Anzahl der Befragten macht?

Das ist mal wieder so eine " Umfrage" die nach den Wünschen des Auftraggeber durchgeführt wurde.
 
Springer sieht die AFD um 10% höher als alle anderen.
Faszinierend. :D
Es gibt sonst nur 2 Umfragen von Marktforschungs-service Dukath und die können eigentlich auch nicht stimmen, da die Werte für die NPD und AfD zu niedrig sind. Die NPD hat 2011 6% bekommen und soll nun bei 1,3% stehen? Auch 2014 hat die AfD bei denen in Umfragen unterdurchschnittlich abgeschnitten. Dies erscheint mir nicht glaubhaft. Ob die Zahlen von INSA jetzt stimmen ist wieder eine andere Frage. Bis September wird es aber sicherlich noch Umfragen von anderen Instituten geben.
 
Was hat denn die Äußerung eines Institutschefs mit dem Ergebnis einer Umfrage zu tun ?

Die befragen doch auch nur einen "repräsentativen" Teil der Bevölkerung ?
Das kann je nach Seriosität des Instituts erheblichen Einfluss auf die Studie nehmen.

Was sich dann unter anderem darin zeigt, welche Leute befragt werden.
 
Was hat denn die Äußerung eines Institutschefs mit dem Ergebnis einer Umfrage zu tun ?

Die befragen doch auch nur einen "repräsentativen" Teil der Bevölkerung ?

Es untergräbt die Glaubwürdigkeit und notwendige Neutralität eines solchen Umfrageinstituts, egal ob am Ende dann bei Umfragen die Ergebnisse verändert werden oder eben nicht. ;)
Es macht einfach keinen seriösen Eindruck wenn der Leiter eines solchen Instituts sich in der Öffentlichkeit dermaßen negativ und "befangen" zu etwas äußert, egal ob es dabei um die AfD geht, oder er seinen Hass gegen Hundehalter zum Ausdruck brächte.
 
Was sich dann unter anderem darin zeigt, welche Leute befragt werden.

Das entscheidet nicht der Institutleiter sondern Algorithmen. Wenn Forsa, Infratest oder TNS was veröffentlicht dann könnt ihr schon davon ausgehend dass das nachvollziehbar und wissenschaftlichen Standarts gemäß abläuft. Ansonsten machen so Umfragen ja auch keinen Sinn.
 
@novo
Ja Mohammed war ein Mörder aber sag das mal den Moslems
Das tue ich.
Ich differenziere aber zwischen Realität und Glaube.

Realität: Mohammed war ein Mörder.
Glaube: Mohammed war ein Prophet.

Und das tun viele nicht und wundern sich dann, warum sie kritisiert werden.
Es gibt einen Unterschied zwischen: "Mohammed war ein Mörder, aber er war zu dem auch der letzte von eurem Gott gesandte Prophet."
und
es gibt einen Unterschied zwischen: "Mohammed war ein Massenmörder und hat alles und jeden getötet und ihr folgt diesem Barbaren. Schämt ihr euch nicht?" :lol:

Letzteres liest man auf facebook unter jedem Beitrag, wo es um Flüchtlinge und oder den Islam geht. :lol:
Die vor dem Anschlag "Charlie Hebdo" für ihre Karikaturen kritisiert haben und in die rechte Ecke gestellt haben, waren dann auch die ersten die "Je suis Charlie" gerufen haben.
Ich muss aber ehrlich sagen, dass ich es irgendwo verstehe, dass es eine Gegenmaßnahme gibt.
Zwar heiße ich das Ermorden von den Redakteuren nicht gut, aber wundern sollte man sich nicht.
Weltweit haben sich Moslems immer wieder gegen diese Karikaturen ausgesprochen.

Selbst terroristische Vereinigungen haben mit Toten gedroht.
Wenn ich jetzt weiß: "Da sind Leute, die warnen mich. Wenn ich diese Karikatur veröffentliche, sterbe ich morgen vielleicht."
Dann bin ich der erste, der damit aufhört.
Manch einer wird sagen, dass man sich nicht einschüchtern lassen und den Terroristen nicht die Macht in die Hand legen sollte:
Wenn jemand vor dir steht und mit einer Kalashnikow auf deinen Kopf zielt, sagst du sowas nicht mehr. Dann lass es doch gar nicht drauf ankommen.
Von dem Schulpolizisten habe ich auch gelernt, mich bei einem Überfall nicht zu wehren, sondern dem Täter meine Wertsachen zu geben, um mein Leben nicht zu riskieren.

Sowas passiert doch auf der Welt ständig:
Die Rechtsextremen sind gegen die Flüchtlinge -> "Schmeißen wir mal einen Molotow durchs Fenster."
Skinheads oder Hooligans sind gegen die Polizei -> ""A.C.A.B!"
Terroristen sind gegen die Beleidigung ihres Glaubens -> Charlie Hebdo-Anschlag

Und dieses "Wir fühlen mit euch"-Geheule geht mir auch tierisch auf die Eier.
Jeden Tag auf der Erde, werden Kinder zerfetzt. Erst kürzlich das Krankenhaus in Syrien. Hat da jetzt irgendjemand sein Profilbild auf facebook geändert?
Nein. Aber bei der Homo-Ehe oder bei den Parisanschlägen stellt facebook Templates zur Verfügung. :wall:
 
Das entscheidet nicht der Institutleiter sondern Algorithmen. Wenn Forsa, Infratest oder TNS was veröffentlicht dann könnt ihr schon davon ausgehend dass das nachvollziehbar und wissenschaftlichen Standarts gemäß abläuft. Ansonsten machen so Umfragen ja auch keinen Sinn.
Worauf ich hinaus will ist folgender Sachverhalt:

Gruppe A sei ein Wahlkreis in dem oft Partei C gewählt wird. Gruppe B sei ein Wahlkreis in dem oft Partei D gewählt wird.

Nun wenden wir das ganze mal praktisch an:

Zum einen befrage ich 1000 Leute im Berliner Bezirk Friedrichshain/Kreuzberg und zum Vergleich befrage ich 1000 Leute im Bezirk Hohenschönhausen.

Ich bekomme unter Garantie zwei völlig verschiedene Ergebnisse.

Da ich aber für eine Studie nur 100 Menschen befragen muss, kann ich nun das Ergebnis veröffentlichen, welches eher mit meiner Meinung übereinstimmt.

Schon habe ich genau die Studie, die ich will.
 
@novo
A) das nehmen dir die meisten trotzdem übel. Du weißt ja nicht wie viele Moslems ich kenne die Verständnis für das Charlie Hebdo Attentat hatten und das waren ganz normale Leute
B) das ist trotzdem irgendwie ein Problem, weil es abgeleitet heißt, dass Gott einen Mörder schickt.
Da kollodiert der Glaube gehörig mit der Geschichtswissenschaft.
Hier wird ein enormes moralisches Problem aufgeworfen, was in anderen Religionen so kaum passiert.
 
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