Die Kirche hat das klassische Familienbild über Jahrhundert geprägt und alles andere ausgeschlossen. Die Gesellschaft hat das akzeptiert und der Staat übernommen.
Was ja auch nicht verkehrt war. Ich sehe das Problem nicht.
Heute hat sich die Gesellschaft verändert. Sie ist freier geworden, der Staat muss sich dem anpassen, denn sonst werden andere in Regierungsverantwortung kommen.
Aber die Biologie hat sich nicht verändert. Man kann die Natur nicht mit einer Ideologie ändern, auch wenn es den Leuten schwer fällt, das zu akzeptieren.
Auch die Kirche wird sich dem anpassen müssen. so wie sie sich schon immer den Fakten anpassen musste.
Denn heute wissen wir, dass die Erde nicht der Mittelpunkt des Universums ist und nicht mal der Mittelpunkt unseres Sonnensystem ist.
Die Zeiten ändern sich nun mal.
Aber die Fakten sind nach 200.000 Jahren Menschheitsgeschichte in diesem Punkt immer noch dieselben.
Die heterosexuelle Fortpflanzung ist immer noch die einzige, die den Erhalt der Art sichert. Oder ist irgendeine bahnbrechende Neuerung an mir vorbeigegangen?
Weil es kein Familienbild ist. Es gibt an sich keine Familienbilder.
Der Mann ist bestrebt, sich mit möglichst vielen Weibchen fortzupflanzen.
Dazu kommt, dass der Homo Sapiens -- im Vergleich zu anderen Primaten -- relativ große Hoden besitzt. Was absolut kein Zeichen für Monogamie ist.
Guck mal, jetzt kommen wir dem Problem auf die Spur. Du verwechselt das Familienbild (von der Natur gegeben) mit dem Familienbild (von der Kirche gegeben).
Mir ist das Familienbild der Kirche absolut egal. Und das wir nicht für Monogamie gemacht sind, ist mir bewusst.
wie gesagt, du brauchst heute keinen Geschlechtsverkehr mehr, wenn du dich fortpflanzen willst.
Kleinlich, aber ja du hast Recht. Gut dann präzisiere ich es für dich. Du brauchst aber immer noch ein Spermium und eine Eizelle.
Zwei Spermien oder zwei Eizellen machen kein Leben. Besser so?
Familienstandpunkt?
Wie gesagt, das ist Vorkriegsdenken.
Das ist Stand der Wissenschaft seit Jahrhundert. Oder du zeigst mir endlich mal auf, wie man (außer durch Spermium und Eizelle) Leben schafft.
Noch mal. Es gibt kein Familienbild.
Das sind alles Zwänge, die irgendwann mal entstanden sind und die in einer freien Gesellschaft unwichtig sind.
Jeder kann und sollte so leben, wie es ihm gefällt, solange niemand darunter leidet oder zu Schaden kommt.
Ich empfehle ein Paar Bücher die die Biologie thematisieren, wahlweise von Darwin.
Diese „Zwänge“ sind von der Natur vorgebeben.
Und fördern oder subventionieren muss man gar nichts.
Sag das mal der Homolobby.
Wenn Homosexuelle Paare heiraten wollen, warum nicht, es schadet ja niemanden, allerdings wäre ich auch dafür, die Steuervorteile für eingetragene Partnerschaften einzuführen.^^
Wie wäre es, wenn nicht irgendwelche von den Menschen gemachte Konstrukte (Ehe, eigetragenen Partnerschaft) gefördert wird, sondern einfach nur die Personen, die Kinder haben?
Dann würden auch kinderlose Ehen nicht mehr von irgendwelchen Privilegien profitieren und diejenigen dich sich für Kinder entscheiden, mal aktiv gefördert werden. Das wäre doch mal Familienpolitik.
Zum Beispiel indem man endlich was gegen die Armut machen täte könnte man die Geburtenrate in Asien und Afrika schon merklich reduzieren, denn Menschen mit einem höheren Lebensstandard und einer besseren sozialen Absicherung zeugen auch nachweislich weniger Kinder, während arme Menschen in der Regel mehr Kinder haben / bekommen.
Aber da wären wir dann wieder an dem Punkt, um das umzusetzen, wo wir die Aufteilung des Vermögens, unsere Art zu wirtschaften und die soziale Gerechtigkeit in Frage stellen müssten...
Wir sind aber nicht für andere verantwortlich. China und Indien sind gute Beispiele, wie ehemaligen Kolonien auch aus eigener Kraft etwas erreichen können.
Aber dann kann man nicht mehr so schön das Bild vom bösen weißen Mann zeichnen, der alle auf der Welt unterdrückt.