Sehe zwischen beiden Entwicklungen keinerlei Zusammenhang, immerhin kamen die Flüchtlingswellen völlig aus dem Nichts, Merkel ist bekannt für Emotionale Entscheidungen und gegen TTIP protestieren ohnehin nur größtenteils rechte.
Da gibts auch keinen Zusammenhang. TTIP war nur ein Beispiel dafür, wie unsere Regierung sorgfältig und konsequent an sehr komplexen Reformen arbeiten kann, wenn sie es will. (= wenn es der Großindustrie förderlich ist)
@ruyven_macaran
Wie man die Grenzen dicht machen soll ?
...
Die Grenzen können natürlich nur auf eine Weise geschlossen werden - Mauern bauen, Zäune ziehen und militärisch bewachen lassen, es will doch nur keiner aussprechen !
So? Können die Grenzen so geschlossen werden?
Hast du mal durchgerechnet, was der Bau derartiger exrem umfangreicher Grenzschutzanlagen kosten würde? Wieviel 100.000 Grenzschützer man bräuchte, um jeden Meter überwachen zu können? Ganz zu schweigen von den Patrouillien auf allen Grenzflüssen sowie auf Nord- und Ostsee. Dagegen dürfte die Unterbringung von Flüchtlingen geradezu billig sein. Und das berücksichtig noch nicht den vollständigen Zusammenbruch der deutschen (aber auch sonstigen europäischen) Wirtschaft, wenn internationale Transporte nahezu unmöglich werden.
Nö: Selbst wenn alle humanen und diplomatischen Konsequenzen (glaubst du, irgend jemand würde noch seine Grenzen für Deutsche oder für deutsche Waren öffnen??) außer acht lässt, weil man nur an Teutschland über alles! denken kann, selbst dann ist das Resultat dieses Vorschlag eine einzige Katastrophe für dieses Land.
Zum Vergleich: Die afaik einzige andere Nation auf diesem Planeten, die es mit vollständige Grenzschließung versucht, ist Nordkorea. Selbst die DDR, die nicht zuletzt an Isolationismus zu Grunde ging, hielt über 50% ihrer Grenzen offen und war an den anderen 50% nicht mit Leuten konfrontiert, die nichts zu verlieren haben.
Und mit dem Wort "Gutmensch" wäre ich vorsichtig. Das quasi Nazi Vokabular was die ständig dazu verwenden Menschen als naiv zu diffarmieren, nur weil manche nicht ein Inländer als höherwertig als ein Ausländer ansehen. Die dürfen mich auch gerne Gutmensch nennen, seh ich als Kompliment und als Attribut das mir eben nicht scheiss egal ist wenn andere Menschen irgendwo verrecken denn das sind ja nicht "meine Probleme",
Wurde übrigens zum Unwort des Jahres gekürt. K.A., ob die Moderation es schon als die Diffamierung auffasst, als die es normalerweise gemeint ist.
azzih, weil du persoenlich, oder auch dein Umfeld noch keine Beeinflussungen oder schlechte Erfahrungen mit Fluechtlingen gemacht hast/haben, ist das kein Benchmark fuer Alle.
Inwieweit jeder mit Veraenderungen klar kommt, speziell teilweise drastische Veraenderungen innehralb kuerzester Zeit, sollte man auch den betroffenen Personen ueberlassen,
Hmmm. Eigentlich sollten ja möglichst neutrale Personen darüber urteilen. Aber wenn wir schon mit dieser Überlegung starten:
Kann mir mal einer erklären, warum wir hier über die Reaktion von Sachsen und Thüringen auf die Flüchtlingssituation reden und nicht um die Reaktionen der Berliner und Münchener? Die sind wohl derzeit mit am stärksten Betroffen.
Und helfen so gut sie können.
Im Gegenzug ist aber "besorgert Bürger" "Wutbürger" etc. in Ordnung?
"besorgter Bürger" ist eine Selbstbezeichnung von bürgerlichen Rechten. Stellt sich die Frage, ob man Vokabular von Rechten übernommen sollte, aber es ist schon mal keine Beleidigung.