AfD, Pegida und Co.

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Es gibt genug Speukulanten die daran verdienen würden wen die EU auseinander bricht, Kurse fallen und andere dafür steigen.
Im Grunde das gleiche Prinzip wie bei der Spekulation auf Lebensmittelpreise:

Spekulation mit Lebensmitteln

Das Prinzip läuft aufs gleiche hinaus. ;)
Es geht heute nur noch ums Geld und Spekulationen für das große Geld, Konsequenzen und Menschen sind dabei zimlich egal, genauso wie politische Stabilität, sozialer Frieden und Gerechtigkeit.
Die Menschen die von einem zerbrechen Europas profitieren, die von solchen Flüchtlingswellen profitieren und darauf an der Börse spekulieren haben sowieso meist mehrere Wohnsitze und genug Geld um sich um die Konsequenzen nicht scheren zu müssen...

Das ist mal ein Fullquote wert!

Menschen sind Dinge. Der Mensch ist nichts mehr wert. ICH WILL DAS NICHT!

Aber auch auf der Titanic sind die Luxuskabinen mit unter gegangen. das sollten die da oben mal bedenken.
 
Ich höre immer Menschen sind nichts mehr wert, warum immer von der Gegenwart reden?
Das war doch schon immer so.
 
naja. Früher war das nicht so. Ich bin 1977 geboren und mir wurden Werte anerzogen. Respekt Hand geben usw. Die Entwicklung macht mir Angst. Ich steh auf wenn ältere in den Bus steigen und kein Platz frei ist.

Das sind alles Kleinigkeiten. Respekt vor Mitmenschen besonders Frauen sind selbstverständlich. Darüber müssen wir garnicht reden. Das ist selbstverständlich.
 
Die Polizei. Wo waren die Wasserwerfer als Frauen übelst belästigt und teilweise vergewaltigt wurden? Das ist doch ein Albtraum! Heute waren sie da. Das ist doch alles nicht wahr. Ich kann das immer noch nicht fassen. Ein echter Horrorfilm läuft da ab.

Und das ist kein schlechter Witz. das ist alles wahr.
 
Haben früher die alten Leute auch generell außen gesessen, dass sie niemand neben sie setzen kann?
Ich habe eher die Erfahrung gemacht, dass Plätze zwar nicht angeboten werden aber wenn gefragt wird
gibt es nie Probleme und ich fahre täglich mit dem Bus.
Aber es wird einfach nicht gefragt und lieber gestanden als sich neben Fremde zu setzen. Selbst wenn man
außen sitzt.
 
das sind Nebensächlichkeiten. Höflichkeiten die ich im Reflex zeige. Ich bin erzogen. Respekt vor älteren Mitmenschen. Normal für mich.
 
Höflichkeit in kurzen Sätzen nh?

Wie gesagt die stehen wirklich lieber und wollen selbst niemanden neben sich,
wenn jemand fragt wird natürlich Platz gemacht, aber sonst ist es mir inzwischen egal.
 
Mein Vaterland wäre übrigens das Königreich Hannover, was soll Deutschland sein?
So eine Vereinigung wird es schon alleine aufgrund der unterschiedlichen Sprachen nicht geben. Deswegen ist es schon nicht vergleichbar.

Falls Du es vergessen hast, die Zukunft heisst Europa und nicht mehr Kleinstaaterei.
Ich will dich ja nicht enttäuschen aber die Realität sieht längst anders aus. Die EU ist undemokratisch und den vorsprechenden Wohlstand gibt es auch in vielen Ländern auch nicht.

Nicht nur Polen verweigert der EU die Gefolgschaft. Die Staatengemeinschaft verliert insgesamt an Überzeugungskraft. Was geht da vor?


...Genauso feindlich schaut Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán auf Brüssel, Tschechiens Präsident Miloš Zeman ("Dieses Land ist unser Land") sowie ein Drittel der Franzosen, die unlängst für den Front National stimmten. In Finnland ist eine Anti-EU-Partei an der Regierung beteiligt, und im Nachbarland führen die nicht weniger integrationsfeindlichen "Schwedendemokraten" die Meinungsumfragen an. In den Niederlanden liegt der mephistophelische Geert Wilders mittlerweile gleichauf mit den beiden großen Volksparteien, ebenso wie in Italien die clowneske Anti-Establishment-Bewegung "Fünf Sterne".

Was ist rechte, was ist linke Kritik an der EU? Schwer zu sagen, wenn es letztlich beiden um dasselbe geht: den Volkswillen über eine lästig gewordene internationale Architektur zu erheben. Der Hass auf ein EU-Kartell, das mal ökonomische, mal kulturelle Regeln oktroyiert, verbindet Nationalisten und Sozialisten in Europa, lässt sie mitunter sogar in eins fallen, wie in Griechenland, wo die linksradikale Syriza eine Koalition mit der nationalchauvinistischen Anel-Partei einging.

Links und Rechts sind zweitklassige Kategorien geworden
In Großbritannien lassen sich die Reformwünsche des Tory-Premiers David Cameron grob in zwei Forderungen zusammenfassen. Lasst uns in Ruhe mit eurem Fanatismus einer "immer engeren Union". Und: Haltet uns aus dem Brei eurer Einheitswährung raus. Links und Rechts sind, kurzum, zweitklassige Kategorien geworden 2016 in Europa. Die eigentliche Lagerfrage lautet heute: Willst du mehr Europa oder weniger? Immer mehr Europäer wollen weniger.

Die Überzeugung, welche die EU wachsen ließ, lautete einmal: Europas Mini-Staaten (und es gibt ausschließlich Mini-Staaten in Europa) werden sich in der Globalisierung nur behaupten können, wenn sie sich beieinander unterhaken. Der Euro hilft ihnen dabei, denn er macht den Handel innerhalb der EU genauso einfach und verlässlich wie den Handel mit ihr. Schengen lässt die Staatsgrenzen für Markt und Mensch fallen, aber dafür werden die EU-Außengrenzen stärker geschützt. Europa erblüht als ein immer eleganterer Raum des Wohlstands, der Sicherheit und des Rechts.
Man muss kein Europa-Gegner sein, um festzustellen, dass vieles an dieser Überzeugung blauäugig war. Europas Außengrenzen sind in der größten Flüchtlingsbewegung seit Ende des Zweiten Weltkrieges offen geblieben, mit der Folge, dass sich die Schlagbäume im Inneren in Domino-Manier wieder schließen, und ausgerechnet in solch eng verwachsenen Grenzregionen wie denen zwischen Schweden, Dänemark und Deutschland.


Von einem Club der Regelbrecher soll man sich blaue Briefe gefallen lassen?
Der Euro? Er hat in Ländern, in denen es leider eine Neigung zur Geldverschwendung gab, diese Neigung verstärkt und damit den Wirtschaftsraum Europa geschwächt. Vor allem viele EU-Kernländer, Spanien, Italien, Frankreich, stehen heute ökonomisch schlechter da als vor zehn Jahren; all die jungen Arbeitslosen dort suchen die Euro- und Globalisierungsdividenden vergeblich. Dass die Ursache dafür womöglich zuletzt bei der EU liegt, geht oft unter. Zu griffig ist Brüssel als Chiffre für Elitenversagen und Kapitalmacht.
Zuletzt das Versprechen vom "Raum des Rechts": Um den Euro zu retten, haben dessen Mitgliedsstaaten in den vergangenen Jahren so ziemlich jede Regel gebrochen, die für die Währungsunion jemals aufgeschrieben worden war, und um die Flüchtlinge zu verteilen, soll den suspendierten Dublin-Regeln plötzlich eine Quotenlösung folgen, die per Mehrheitsbeschluss vom Europäischen Rat durchgedrückt wurde. Und von diesem Club, schallt es aus Warschau, von einer Staatenbesserungsanstalt, die ambitionierter darin ist, Regeln zu erlassen, als Regeln zu befolgen, soll man sich blaue Briefe gefallen lassen?
"Das Wohlergehen der Nation steht über dem Gesetz", dieser Satz gehört zu den übelsten, die derzeit im Parlament in Polen zu hören sind. Gesagt hat ihn Kornel Morawiecki von der Bewegung Kukiz’15. Es ist eine unerhörte Aussage, eine Rechtfertigung für Willkür, von der man glaubte, man würde sie in Europa nie wieder hören, schon gar nicht von einem früheren Solidarność-Kämpfer. Das Dumme ist bloß: Ersetzt man "Nation" durch "Europäischen Union", könnte der Satz von Angela Merkel stammen.

Die Enttäuschung über Europa von links lautet ähnlich, nur dass der Imperialismus in Form von wirtschaftlicher Folter daherkomme. Eine breite antineoliberale Internationale glaubt, die Demokratie-Verehrung der EU sei bloß Etikett. Denn egal wie ein Volk über seine Wirtschaftspolitik entscheide, am Ende werde es von der Troika Brüssel-Berlin-Frankfurt unters Sparjoch gezwungen. Nicht Markt für Mensch, sondern Markt vor Mensch laute das Funktionsprinzip der EU. Das Beispiel TTIP macht den Gedanken auch in Nordeuropa anschlussfähig: Ungewählte Unterhändler ermächtigen ungewählte Konzernchefs dazu, Parlamente zu entmachten. Griechenland stehe "nicht mehr allein" im Widerstand gegen Brüssel, dieses "Königreich der Bürokratie", freute sich Ende 2015 der griechische Premier Alexis Tsipras.
 
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Die Polizei. Wo waren die Wasserwerfer als Frauen übelst belästigt und teilweise vergewaltigt wurden? Das ist doch ein Albtraum! Heute waren sie da. Das ist doch alles nicht wahr. Ich kann das immer noch nicht fassen. Ein echter Horrorfilm läuft da ab.

Und das ist kein schlechter Witz. das ist alles wahr.

Naja wo sollen die denn herkommen?
Köln hat sich ganz normal auf den Silversterabend/Nacht mit Polizei ausgestattet, von den Übergriffen wusste man ja vorher nix.
Das gestern war eine angemeldete Demonstration bei der sich im Vorfeld 900 Hooligans angekündigt haben, dass da anders geplant wurde sollte klar sein.

Man muss sich sowieso entscheiden wie es in Zukunft aussehen soll, wir wollen westliche Werte und Freiheit hochhalten --> das wird aber ebenfalls schwierig wenn an jeder Ecke ein polizist steht.
....schwierig schwierig.
 
Ich finde der Polizei kann man keinen Vorwurf erstmal machen.
Das Einzige was man ihnen vorwerfen kann ist, dass sie keine Hundertschaft in Bereitschaft hatten.

Gehen wir von 1000 Partys auf der Domplatte aus, und von max. 100 Tätern und ca 200 Opfern. Was haben die restlichen 700 getan?

Zugeschaut und Applaus geklatscht?

Warum konnte nicht unbürokratisch die Bundespolizei aushelfen?

Daran muss gearbeitet werden. Was nichts bringt, ist den Hass bei dem kleinen Streifrnpolizisten zu suchen.

Auf der anderen Seite muss man sich aber auch fragen, wieso hatten es die Täter so leicht? Warum waren sie der Meinung das ihnen nichts passieren kann?
Hat es ihnen die Politik mit falschen Signalen so suggeriert?
War unserer Welcome Refugees Politik vielleicht doch nicht ganz richtig?

Diese Fragen müssen gestellt beantwortet und ausgewertet werden.
 
An dieser Stelle eine offizielle Bekanntmachung:
Am 31.12.2113 wird Silvester sein. Es ist größeren Ansammlungen feiernder Menschen in der Öffentlichkeit zu rechnen, darunter auch berauschte Personen mit eingeschränkter Zurechnungsfähigkeit aber erhöhtem Gewaltpotential. Die große Zahl unachtsamer Menschen könnte kriminelle Subjekte anziehen. Bitte bereiten sie sich entsprechend vor.

Halte ich nicht fuer uebertragbar. Es gab Berichte, dass Zettel mit uebersetzten Drohungen gefunden wurden (Klick); heute hat der Bundesminister der Justiz und fuer Verbraucherschutz nachgelegt und angedeutet, dass die Uebergriffe in Koeln und auch in anderen Staedten vorbereitet und zentral organisiert wurden (Klick). Das mag, sollte es stimmen, eine Reaktion darauf sein, dass man bislang keine "harten" terroristischen Anschlaege verwirklichen konnte und man nun die Strategie geaendert hat - statt "schmutzigen" nun "soziale" Bomben. Der Effekt waere gleichwohl derselbe: die Bevoelkerung wird gespalten (Rechte vs. Linke) oder eingeschuechtert. Ich mag der Koelner Polizei nicht vorwerfen, dass sie darauf nicht vorbereitet war.

Es gibt bei Kriegsflüchtlingen nur die Optionen
1. von vorneherein dafür sorgen, dass es keinen Grund zu fliehen gibt
2. dauerhaft aufnehmen
3. klar und offen sagen, wen man wie wieso krepieren lassen will


Deutschland hat 1. konsequent vermieden. Bleiben 2. oder 3.

Das mag moralisch untadelig sein, realisierbar ist es hingegen kaum. Wieviele - wenn ueberhaupt - Ausgaben der "Strassenzeitung" (oder wie auch immer sie in Deiner Region heissen mag) kaufst Du einem Obdachlosen ab? Eine? Oder soviele, wie Dein Kontostand hergibt? Ich halte es fuer heuchlerisch, vom Staat zu verlangen, wozu man selbst nicht bereit ist. Und fuer gefaehrlich, vom Staat zu verlangen, wozu weite Teile der Gesellschaft (noch) nicht bereit sind.
 
Die Zahl der Anzeigen steigt bisher stetig.
Ich kann mir nicht vorstellen das sich die Taten innerhalb kuerzester Zeit ereignet haben.
Die Polizei muss doch mitbekommen haben das nach und nach immer mehr Opfer gibt.
Wenn die sowas wussten, wieso haben die nicht mit jedem Mittel versucht hier durchzudringen?
Damit kein Aufstand entsteht? Wurden hier gezielt Opfer in kauf genommen nur um keine Eskalation zu riskieren?

Ich kann mir gar nicht vorstellen wie sich die Opfer fuehlen muessen. Die sind hier in einem Pulk gefangen, wissen das "dort draussen" eigentlich Polizei ist, rufen um Hilfe und es wird nicht geholfen.
Die muessen doch komplett den Glauben an unser System verloren haben.
Desweiteren sehe ich das ganze Nichthandeln der Polizei als Kapitulation an der ganzen Sache an. Nicht das man den Behoeren hier einzeln Vorwuerfe machen koennte, die Weichen fuer solch ein Szenario haben
im Vorfeld Andere gesetzt.

Die Frage ist vielmehr: haben die Buerger noch Vertrauen ins System, das sie geschuetzt werden, oder sieht man die Polizei nur noch als reagierendes Organ, nach dem der Schaden da ist?
Was fuer ein Signal ist das fuer potentionell Kriminelle? "Wir koennen hier machen was wir wollen, es passiert eh nix"?

Ich habe jetzt etliche Aussagen gelesen wie: ist alles nicht so schlimm, alles nur aufgebauscht, etc etc. Wahrscheinlich noch nichts in unmittelbarer Naehe passiert.

Bei uns im Ort gab es in der Naehe von Fluechtlingsunterkuenften von kleinen offensichtlich Fluechtlingsgruppierungen Uebergriffe auf offener Straße, die zum Glueck glimpflich ausgingen, auf Frauen. Arbeitskollegin meiner Frau und Schwiegermutter eines Arbeitskollegen von mir.
Anscheinend gibts hier auch in der Umgebung sehr viel mehr Nazis, Verzeihung, besorgte Buerger, als gedacht. Saemtliche Jagt und Waffenlaeden sind wohl ziehmlich ausverkauft, was Reizgas, Pfeffersprays, Schreckschusswaffen, Verteidigungszubehoer angeht. Im Raum Paderborn gibts wohl gar nix mehr. Wir waren am Samstag nach vorherigem Telefonat in Bielefeld. Selbst da in einem großen Waffengeschaeft nur noch Restexemplare (Schreckschusswaffen), bis auf eine große unhandliche Dose Pfefferspray alles weg, keine Pfeffer oder Gasmunition mehr. Teilweise mehrwoechige Lieferzeit angegeben.
Und der Laden war gesteckt voll.
 
Ich will kein Deutschland in dem sich jeder bewaffnet.

Anscheinend haben wir aktuell ein Deutschland wo die Polizei die Buerger nicht mehr schuetzen kann, obwohl sie physisch nicht mal weit weg ist.
Ist halt die Frage, was macht man als Buerger? Nach solchen Ereignissen auf die Polizei vertrauen? Die eigene Lebensweise komplett umstellen (Integration in die andere Richtung)?
Weitermachen wie gehabt, im Hinterkopf das man, eher Frau, Gefahr laufen kann, Opfer zu werden?

Solange irgendwas woanders passiert, ist die Welt noch in Ordnung. Wenn es aber im eigenen Umfeld passiert? Mir zumindest hat es einige unruhige Momente bereitet und ich hab viel darueber nachgedacht.
 
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