Die Grenze lag glaube ich bei um die 400 Antworten bei so Umfragen kram müsste aber auch irgendwo bestimmt genauer Stehen würde mich Wundern wenn das nicht genau reguliert ist
Die genaue Höhe hängt von der Wahl der Antwortmöglichkeiten ab, bei einer Entweder/Oder-Frage ohne Zwischenabstufungen ist es natürlich viel einfacher, als bei einer Fragestellung mit einem halben Dutzend Antwortmöglichkeiten. 1000 Leute ist aber die Faustregel, ab der eine Befragung weiterer Personen für sich die Repräsentativität kaum noch steigern kann und man eher an der richtigen Gewichtung im Rahmen der Auswertung arbeiten sollte. Normalerweise sind da alle Meinungen in ausreichender Anzahl vertreten, damit Rundungsfehler kleiner sind als die ohnehin bestehende Messgenauigkeit. Wenn man die Antworter dann entsprechend ihrer Zugehörigkeit zu Bevölkerungsgruppen richtig wichtet, ist das Ergebnis repräsentativ. Wenn man das falsch macht hätten auch zehnmal mehr Antworten nicht geholfen, man würde mit quasi gleichen Zahlenverhältnissen genauso falsch rechnen. Theoretisch kann eine gute Umfrage mit 1000 Teilnehmern sogar repräsentativer sein, als eine Bundestagswahl, an der bekanntermaßen bestimmte Schichte gehäuft nicht teilnehmen. (Praktisch ist es natürlich so, dass z.B. Wahlumfragen auch anhand der Umfrage- und Wahlergebnisse vorrangehender Wahlen gewichtet werden.)
So wie es aussieht wurde die EU ausschliesslich fuer die Wirtschaft gemacht.
Und damit man unangenehme Politiker woanders stationieren kann, ohne das sie im eigenen Land unangenehm werden koennen.
Kann man mal bitte "die Werte" im Einzelnen formulieren?
Irgendwie ist das so ein schwammiger Begriff.
Europäische Erklärung der Menschenrechte sagt dir etwas?
Die Präambeln einiger EU-Werke enthalten auch ein paar Verweise.
In einem aber hast du recht: Politik ist heutzutage zu >90% Wirtschaftspolitik. Und das spiegelt sich auch in der EU. (Wobei ich die Quote von Idealisten im Europaparlament noch deutlich höher einschätze, als in den meisten Nationalparlamenten. Mag auch daran liegen, dass sowieso der Rat den Ton angibt und deswegen die großen, stärker wirtschaftsorientierten Parteien sich nicht sonderlich drum kümmern)
Ein Grenzzaun ist natürlich auch nicht billig, aber da muss man sich wenigstens keine Sorgen machen, dass er abbrennt
Nein einen Zaun kann sich Deutschland locker leisten, den baut man auch nur 1x
Einen Zaun über den niemand drüberkommt? Ich habe ja schon mal vorgerechnet, wie teuer ein Absperrzaun nach Vorbild von Heiligendamm wäre. Aber einen Zaun, über den ohne weitere (noch wesentlich kostspieligere, s.o.) personelle Sicherheitsmaßnahmen niemand rüberkommt, den hat noch keiner erfunden geschweige denn kostengünstig gebaut. EU-Versuche laufen aber, siehe Melia. Bislang ergebnisslos.
Ich habe auch nicht behauptet etwas anderes zu beschreiben.

Aber genau deshalb, bei solchen Paralellen, sollte man sich als gebildeter Mensch, der über ein Mindestmaß an Fähigkeit für eine sachliche Betachtung verügt, halt auch schon mal fragen ob das eigene Bild vom dummen Rechten und dummen unwilligen Migranten halt passt. Woran liegt es das wir in unserer Gesellschaft zwei Strömungen haben die sich im Grunde ihrer Ausrichtung, Abneigung und eigenen Welt so stark ehnlich sind und beide eines absolut gemeinsam haben, eine tiefe Ablehnung gegen unsere Werte und Gesellschaft?
Wir haben weit mehr als zwei solcher Strömungen. Zahlreiche Subkulturen grenzen sich von der Mehrheitsgesellschaft ab und wenn ihre Mitglieder teilweise unbeschäftigt oder nur in Hilfsjobs tätig sind, gilt schnell die ganze Gruppe als "asozial". Ob du da die selbsternannt "coolen Türken", rechte Jugendliche, Studenten der Geisteswissenschaften, Punks, Emos oder WoW-Spieler nimmst - die Unterschiede sind gering. Eine Besonderheit bei Rechten und Migranten ist lediglich die Kombination aus Gruppengröße (die beschriebenen Hintergründe im Falle der Migrationshintergründler sind schlichtweg häufiger gegeben, als für x-beliebige popkulturell definierte Gruppen, bei den Rechten würde ich auf gut organisierte Rekrutierungssysteme tippen) und die Verwandtschaft zu kleinkriminellen und/oder gewaltbereiten Gruppen, die ein ähnliches Auftreten pflegen. Das bedrohliche Verhalten letzterer wird dann auf erstere Übertragen, so dass diese Subkulturen deutlich mehr Aufmerksamkeit erhalten, als angemessen wäre. Von der migrantisch geprägten Jugendkultur ist es beispielsweise gar nicht so weit zum urdeutschen Hipster, aber weil der Dealer an der Ecke nicht den Kleidungsstil von letzterem prägt, ernten Sonnenbrillenträger in komischen Klamotten auf überteuerten Fahrrädern ganz andere Blicke, als Sonnenbrillenträger in komischen Klamotten in übertunten 3er BMWs, die genausowenig kriminell sind (sieht man von Ruhestörung ab, wobei mich da Smartphones mittlerweile häufiger nerven, als Autos). Umgekehrt gibt es im anarchistischen Spektrum ein paar Gruppierungen, die durchaus zu Kleindiebstählen oder zur Gewaltausübung neigen - die aber im Vergleich zur organisierten Rechten und zu den beschriebenen Gruppen so klein sind, dass sie ebenfalls niemand beachtet.
Kurzfassung: Eigentlich läuft in weiten Teilen unserer Gesellschaft etwas schief, in einigen Fällen ist es aber vor allem die Wahrnehmung aus der (ungerechtfertige) Brisanz entsteht.
Diese Thematik scheint ja schließlich auf beiden Seiten zuzutreffen, sowohl auf die vom linken Flügel der Gesellschaft verhassten Rechtsextremen, als auch auf die vom rechten Flügel verhassten Ausländer.
Statt aber nun die Mitte unserer Gesellschaft etwas dafür tut diese Leute zurück in die Mitte unserer Gesellschaft zu bekommen schaffen Politik und Bürger einfach nur ein stumpfes Klima des Hasses, der Feindbilder und Abgrenzung und befeuern somit die von ihnen oft gefürchtete Bildung einer paralellen, mit ihren Werten und Vorstellungen, unvereinbaren Gesellschaft.
Das ist dass, was ich hier schon mehrfach und insbesondere auch an AFD und Pegida kritisiert habe: Viel zu oft geht es nur noch um "dagegen". Und das kennt automatisch kein Abgrenzung zum Extrem und hat keinerlei kontruktiven Elemente. Es hat auch nichts, woran sich irgend jemand beteiligen kann, was Leute zusammenführen könnte.
"Zurück in die Mitte der Gesllschaft zu holen" ist dabei fast schon Teil des Problems. Wieso definiert man "die (eine, einzig wahre akzeptable) Mitte" gegenüber "allem anderen"? Es gibt einen relativ großen Spielraum des persönlichen Lebens, den eigentlich jeder frei gestalten könnte und trotzdem partizipiert man in allen wichtigen gemeinschaftlichen Aspekten an der Gemeinschaft. Würden die Konservativen z.B. mal dafür eintreten, dass man die Rechtsstaatlichkeit achtet und seinen Mitmenschen nicht schadet, wären sie für viele anschlussfähig. Stattdessen muss man aber gleich noch dem heteronormativen christlich-abendländischem Ideal entsprechen. Ein Schwuler Muslim aus der Sahelzone gehört für die selbst ernannte Mitte erstmal per se nicht dabei und muss seine Zugehörigkeit selbst dann ständig neu unter Beweiß stellen, wenn er seine Freizeit nur im Schrebergarten mit Laubsägearbeiten zur deutschen Geschichte verbringt.
Es ist halt auch einfacher sich abzugrenzen und jemanden als unakzeptabel zu titulieren und sich somit nicht mit ihm befassen zu müssen als sich eingestehen zu müssen das es in unserer Gesellschaft schon lange eine Schieflage gibt die dafür sorgt das Menschen in bestimmte Extreme abrutschen und das diese Schieflage vor allem dadurch zustande kommt das diese Menschen von der Mitte unserer Gesellschaft abgekoppelt werden, sei es durch die Ausgrenzung wegen ihrer Herkunft, Diskreminierung wegen ihrer sozial schwachen Position, oder weil sie in unserer Gesellschaft irgendwo durch ein Leistungsraster gefallen sind das auf ihre Person keine Anwendung erlaubte.
Letztlich ist halt alles von dem was wir hier haben am Ende etwas das wir uns nur selbst hausgemacht eingehandelt haben, da wirst du mir doch sicher zustimmen?
Jein. Es gibt durchaus auch Strukturen, die so weit zurückreichen und so organisiert sind, dass ich nicht das inkludierende "wir" gebrauchen würde. Gerade im rechten Sektor sind eben einfach organisierte Kader unterwegs (im links-kommunistischen auch, aber ohne Erfolg und nur mit der Lupe zu finden) und deren Aktivitäten habe "ich" nicht hausgemacht. Aber ja: Die Gesellschaft liefert wunderbare Grundlagen für Abspaltungsprozesse jeglicher Art.
Die Täter von Köln bekommen Bewährungsstrafen. Aber Hauptsache man fordert dann bei Clausnitz die volle Härte des Gesetzes.
Köln: Urteile nach Diebstählen an Silvester am Hauptbahnhof - SPIEGEL ONLINE
Prozesse nach Silvester in Koln: Keine Kuschljustiz - Panorama - Suddeutsche.de
Langsam glaube ich, man
will Hass schüren...
Was ist an den Strafen auszusetzen? Es sind nicht die Täter von ""100ten Vergewaltigungen"", sondern die Täter von zwei-drei kleinen Taschendiebstählen. Dafür sind die Strafen angemessen.

Du hast die Artikel aber schon gelesen, oder? Die verurteilten halten sich seit Jahren illegal in Deutschland, vermutlich in der gesamten EU, auf und haben keinerlei Aufenthaltsstatus. Die müssten vollkommen unabhängig von ihren Taten auf Abschiebelisten stehen (genaugenommen wäre eine nicht-Bewährungsstrafe also schon eine Belohnung gewesen), nur konnte man bislang nicht ermitteln, wohin man sie überhaupt abschieben muss.