Was ist denn bitte daran kompliziert? Aktuell, wenn ich auf die Seite meines MB-Herstellers gehe, suche ich mir doch auch das aktuellste Bios, vergleiche z.B. das Datum, oder ob da Beta, oder WHQL steht usw.
Nur dass man dann eben das wählt das zur CPU-Gen passt. das ist exakt der gleiche Vorgang.
Nö, man kann ganz einfach per Autoaupdate die neueste Version einspielen - fertig!
Wenn diese ganze Kram, mit der Software der Boardhersteller Vorteile hat, dann das.
Was soll den schief gehen, wenn ich ein BIOS-file auf einen USB-Stick ziehe, den rechner herunterfahre und eine Taste drücke?
Wer das nicht kann der steht auch täglich vor dem PC und googelt mit dem Handy wie man ihn anschaltet.
Tja, die Kiste geht nicht an und was nun?
Also wieder zurückflashen, hoffen dass das funktioniert. Wenn es dann funktioniert, hat man keine Ahnung, ob es an der neuen CPU liegt oder irgendwas anders der Fall ist. Nachdem man sich versichert hat, dass alles geht, flasht man das UEFI wieder, hofft, dass alles geht. Wenn nicht: hol die einen zweiten Rechner, um zu überprüfen.
Was schief gehen kann, merkt man meist, wenn man dumm davor steht.
Man holt sich damit einfach eine potentielle Fehlerquelle ins Haus, ohne etwas zu gewinnen.
Scheinbar ja schon, sonst hätten wir doch die ganze Zeit schon 128Gb Bios-Chips auf den Boards. Denn ein USB-Stick in der Größe kostet nur ein paar Euro. Also irgendeinen Grund wird es geben bisher so sparsam damit gewesen zu sein.
Ehrlich gesagt ist es genau das sinnvollste. Man muß jetzt keine 128GB reinstopfen, die nie genutzt werden, aber etwas größer, damit es keine Probleme gibt. Am Ende wird natürlich immer am letzten Cent herumgegeizt und gefragt: "geht das nicht noch billiger".
Wer kauft heutzutage noch freiwillig Intel...
Leute, die ein halbwegs sparsame CPU haben wollen.
85W Leerlaufverbrauch für denn Allerwertesten...
Am Ende macht dann auch immer noch der Preis das Schnäppchen.