News Steam Machine versus Gaming-PC: Valve verspricht einen "wirklich wettbewerbsfähigen" Preis

PCGH_Sven

PCGH-Autor
Die neue Steam Machine mit Zen 4, RDNA 3 und SteamOS soll ab Anfang 2026 mit ausgewachsenen Gaming-PCs und aktuellen Spielkonsolen konkurrieren, weshalb Valve jetzt einen "wirklich wettbewerbsfähigen" Preis in Aussicht gestellt hat.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Steam Machine versus Gaming-PC: Valve verspricht einen "wirklich wettbewerbsfähigen" Preis

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Ich habe auf so ein Gerät gewartet. Man kann es weder mit einer Konsole noch mit einem PC vergleichen. Es ist etwas ganz eigenes, was es bisher noch nicht gab. Man, ich habe richtig Bock auf das Gerät. :)

Auf der anderen Seite ersetzt es weder den Gaming-PC noch die klassischen Konsolen.

Fast noch spannender finde ich Valve's neues Headset. Es sieht so aus als wäre es ihnen gelungen SteamOS und Proton anwendertauglich auf ARM zu portieren.

Valve betreibt einen gehörigen Aufwand. Mir hätte schon die Meldung, dass es endlich wieder einen echten Steam Controller gibt, genügt. Aber sie haben jetzt ein richtiges Ökosystem. Mit ihrem Direktvertrieb können sie aber natürlich nicht wirklich gegen die Big Player anstinken. Vielleicht wollen sie das aber auch gar nicht.
 
Naja doch. Es ist ein MiniPC. Nicht mehr und nicht weniger.
Steht und fällt mit dem Preis.
linus hat in seinem video schon gesagt das er die leute vor ort nach dem preis gefragt hat und er hat die antwort bekommen das es sich nach wie vor um ein pc handelt und auch ähnlich viel kosten wird. die aussage von den valve leuten war so ca die. man muss immer damit rechnen das wenn das gerät ein pc ist und alles kann wie ein pc, dann kann es passieren das man plötzlich aufträge von firmen bekommt die dann 10.000 bestellen. diese werden aber nie über steam käufe tätigen werden. also könnte vergünstigte hardware nie damit gegenfinanziert werden.
 
Mit ihrem Direktvertrieb können sie aber natürlich nicht wirklich gegen die Big Player anstinken. Vielleicht wollen sie das aber auch gar nicht.

Bin eher vom gegenteil überzeugt, und ich kann mir sehr gut vorstellen, dass bei MS und Sony die Schweissperlen.....;)

Im endeffekt heisst es einfach nur "Abwarten" und schauen wie es sich entwickeln wird und ob es ein Kassenschlager wird oder nicht etc.
 
Es ist ein Mini-PC mit eher durchschnittlicher Hardware. Wenn der Preis passt, könnte ich mir auch vorstellen, so eine Kiste als Arbeitsplatzrechner zu nutzen. Oder in Erinnerung an die legendäre XBox (mit XBMC) als Mediacenter im Privatbereich.
Is halt sehr klein und hübsch verbaut, ein neues Linux druff und gut is.
 
Die Kosten für die reine Hardware dürfte bei etwas über 420 € liegen. Daher ist es wahrscheinlich das die steam machine 450 - 500 € Kosten wird.
Schaut euch mal dieses Video an, macht schon alles Sinn was er sagt :
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Anscheinend hat valve einen sehr guten Deal mit amd machen können weil amd auf nem riesigen Haufen 7600er sitzt und valve hat die Chance genutzt.
 
Wie schaut es aus mit in Form von mehr Ram Bestückung & größerer NVME oder eine zweite etc.?

Weis jemand mehr ?
Ssds sollen leicht austauschbar sein. Es wird auch Standardmäßig 2 Varianten eine mit 500GB und eine mit 2000GB geben. Bei den m2 ssds gehen 2 unterschiedliche Baugrößen.

Chip ist auf jeden Fall fest verbaut. Beim RAM bin ich mir nicht sicher....
 
Wenn das Ding 400€ kostet wird das Ding direkt ins Wohnzimmer gestellt
Selbst für 600€ wäre das ein starker Preis und ehrlich gesagt halte ich alles zwischen 600+700€ für realistischer... Ein einfacher Gaming PC ohne gebrauchte Komponenten verschlingt ja schnell mal 1000€
Bin eher vom gegenteil überzeugt, und ich kann mir sehr gut vorstellen, dass bei MS und Sony die Schweissperlen.....;)

Im endeffekt heisst es einfach nur "Abwarten" und schauen wie es sich entwickeln wird und ob es ein Kassenschlager wird oder nicht etc.
Ich glaube tatsächlich, dass das Gerät Sony komplett am A vorbei geht.... Es ist halt ein PC.....zwar fürs Wohnzimmer aber immernoch ein PC. Wer keine Steam-Bibliothek sein eigen nennt und wirklich eine Konsole haben möchte wird auch wieder zur Playstation greifen.....
linus hat in seinem video schon gesagt das er die leute vor ort nach dem preis gefragt hat und er hat die antwort bekommen das es sich nach wie vor um ein pc handelt und auch ähnlich viel kosten wird. die aussage von den valve leuten war so ca die. man muss immer damit rechnen das wenn das gerät ein pc ist und alles kann wie ein pc, dann kann es passieren das man plötzlich aufträge von firmen bekommt die dann 10.000 bestellen. diese werden aber nie über steam käufe tätigen werden. also könnte vergünstigte hardware nie damit gegenfinanziert werden.
Interessanter und nachvollziehbarer Gedanke.... Ich sehe schon die ersten Firmen diese Geräte als Arbeitsrechner nutzen wenn Preis-Leistung so gut sein sollte....
 
Ich habe auf so ein Gerät gewartet. Man kann es weder mit einer Konsole noch mit einem PC vergleichen. Es ist etwas ganz eigenes, was es bisher noch nicht gab. Man, ich habe richtig Bock auf das Gerät. :)

Auf der anderen Seite ersetzt es weder den Gaming-PC noch die klassischen Konsolen.

Fast noch spannender finde ich Valve's neues Headset. Es sieht so aus als wäre es ihnen gelungen SteamOS und Proton anwendertauglich auf ARM zu portieren.

Valve betreibt einen gehörigen Aufwand. Mir hätte schon die Meldung, dass es endlich wieder einen echten Steam Controller gibt, genügt. Aber sie haben jetzt ein richtiges Ökosystem. Mit ihrem Direktvertrieb können sie aber natürlich nicht wirklich gegen die Big Player anstinken. Vielleicht wollen sie das aber auch gar nicht.
Doch es ist ein PC der jedoch ein Betriebssystem nutzt welches für Gamepadeingaben und Gaming optimiert ist.....
Seit dem steamdeck gibt es das. Jetzt halt zusätzlich noch in Konsolenformfaktor. Aber es war schon immer ein PC.
 
Wenn der Preis stimmt und den Anspruch erfüllt, warum nicht? Mir taugt es performancetechnisch soweit aus der Hardware ablesbar eher nicht, dann lieber doch einen DIY Mini-PC. Klar, wird paar Taler mehr kosten denke ich mal.
 
Doch es ist ein PC der jedoch ein Betriebssystem nutzt welches für Gamepadeingaben und Gaming optimiert ist.....
Seit dem steamdeck gibt es das. Jetzt halt zusätzlich noch in Konsolenformfaktor. Aber es war schon immer ein PC.
Hardwareseitig geb ich dir recht. Aber Valve baut gerade eine richtige SteamOS-Plattform auf. Das neue Headset (Frame) ist im Grunde eine VR-Spielkonsole auf ARM-Basis - niemand würde das ernsthaft mit einem PC gleichsetzen, nur weil irgendein YouTuber Linux oder gar Windows draufgenagelt hat.

Wenn Valve in zwei Jahren eine Steam Machine auf ARM bringt, fühlt die sich für den Nutzer genauso an wie die jetzige. Deshalb sehe ich die aktuelle Steam Machine eher als Valve-Gaming-Appliance (eine Art Gaming-Mac von Valve): Hard- und Software als Einheit gedacht. Sie einfach in einen Topf mit (Mini-)PCs zu werfen, greift für mich deutlich zu kurz. Valve hat zwar nichts dagegen, wenn du sie wie einen PC behandelst und Windows installierst - aber ganz ehrlich: Wer kauft sich so eine Kiste, um dann einen Windows-Desktop mit Maus und Tastatur am Fernseher zu fahren?

Was die Technik angeht: Mit nur 8 GB VRAM auf der sparsamen RDNA-GPU ist die Kiste für 4K-Gaming unter Windows ziemlich am Limit. Unter SteamOS holst du aus derselben Hardware durch weniger Overhead und ein auf das Gerät zugeschnittenes System eher mehr raus, sodass 4K mit FSR und angepassten Settings deutlich realistischer wird. Wenn die Steam Machine am Ende auch noch teurer ist als ein vergleichbarer Selbstbau-PC, wirst du das Geld eher in stärkere Hardware stecken, als eine teure Steam Machine zu kaufen, nur um dann Windows draufzupacken. Die allermeisten werden sie so nutzen, wie Valve sie gedacht hat: als auf SteamOS optimierte Spielemaschine.

Dass Valve mantraartig "Es ist ein PC" wiederholt, lese ich vor allem als Marketing in Richtung PC-Community: Es soll die Diskussion um die nach wie vor eingeschränkte Kompatibilität von SteamOS/Linux in manchen Bereichen (Stores, Anti-Cheat, Adobe-Kram usw.) klein halten - und den Fokus weg von der Frage "Was geht alles nicht?" bewegen.
 
Hardwareseitig geb ich dir recht. Aber Valve baut gerade eine richtige SteamOS-Plattform auf. Das neue Headset (Frame) ist im Grunde eine VR-Spielkonsole auf ARM-Basis - niemand würde das ernsthaft mit einem PC gleichsetzen, nur weil irgendein YouTuber Linux oder gar Windows draufgenagelt hat.

Wenn Valve in zwei Jahren eine Steam Machine auf ARM bringt, fühlt die sich für den Nutzer genauso an wie die jetzige. Deshalb sehe ich die aktuelle Steam Machine eher als Valve-Gaming-Appliance (eine Art Gaming-Mac von Valve): Hard- und Software als Einheit gedacht. Sie einfach in einen Topf mit (Mini-)PCs zu werfen, greift für mich deutlich zu kurz. Valve hat zwar nichts dagegen, wenn du sie wie einen PC behandelst und Windows installierst - aber ganz ehrlich: Wer kauft sich so eine Kiste, um dann einen Windows-Desktop mit Maus und Tastatur am Fernseher zu fahren?

Was die Technik angeht: Mit nur 8 GB VRAM auf der sparsamen RDNA-GPU ist die Kiste für 4K-Gaming unter Windows ziemlich am Limit. Unter SteamOS holst du aus derselben Hardware durch weniger Overhead und ein auf das Gerät zugeschnittenes System eher mehr raus, sodass 4K mit FSR und angepassten Settings deutlich realistischer wird. Wenn die Steam Machine am Ende auch noch teurer ist als ein vergleichbarer Selbstbau-PC, wirst du das Geld eher in stärkere Hardware stecken, als eine teure Steam Machine zu kaufen, nur um dann Windows draufzupacken. Die allermeisten werden sie so nutzen, wie Valve sie gedacht hat: als auf SteamOS optimierte Spielemaschine.

Dass Valve mantraartig "Es ist ein PC" wiederholt, lese ich vor allem als Marketing in Richtung PC-Community: Es soll die Diskussion um die nach wie vor eingeschränkte Kompatibilität von SteamOS/Linux in manchen Bereichen (Stores, Anti-Cheat, Adobe-Kram usw.) klein halten - und den Fokus weg von der Frage "Was geht alles nicht?" bewegen.
Bezüglich 4k 60......

Sorry aber die Steam Machine hat weniger Performance als eine Playstation. Die Playstation hat auch deutlich weniger Overhead da ja nur ein Konsolen OS drauf läuft. Und dennoch schafft die in den wenigsten Fällen die 4k.
Ob Windows, Android oder Linux ist da vollkommen egal. Der Marketing Blabla von wegen 4k/60 und raytracing mit FSR tut wieder richtig weh.....

War sich so eine Kiste kauft um Windows drauf installieren.... Wenn der Preis günstig genug ist sehr viele. Auch Firmen die dann 10.000 Boxen bestellen um einfach an kostengünstige Computer zu kommen. Deshalb wird auch das Gerät nicht so stark subventioniert werden wie ein steamdeck....
Dem letzten Satz, den sehe ich genau umgekehrt....
Wenn ich diskutiere das ist ein PC lenke ich gerade die Diskussion darauf, was nicht geht, was aber ein PC können müsste. Wenn ich sage, das ist nur eine Konsole hat niemand die Erwartung mit einer Steam Machines, drucken, Photoshop nutzen und via VPN sich ins Firmennetz einloggen zu können....
Es ist standard Desktop DDR5 Ram verbaut, sollte auch leicht austauschbar sein.
Die NVMe kann man ohne den Kühlkörper abzunehmen austauschen.
Danke für die Ergänzung!
 
Ja, "4K/60 mit Raytracing" ist Marketing - aber das gilt für PS5/Xbox genauso. Das ist nichts, was nur Valve macht.

Beim OS widersprichst du dir ein bisschen: Einerseits sagst du selbst, Konsolen hätten weniger Overhead, andererseits "Ob Windows, Android oder Linux ist da vollkommen egal". Genau das sieht man in der Praxis eben nicht - Windows trägt deutlich mehr Ballast mit sich rum als ein auf ein Gerät zugeschnittenes SteamOS.

Deine "die Firmen bestellen 10.000 Boxen, um an kostengünstige Computer zu kommen"-These halte ich für sehr theoretisch. In der Realität laufen Unternehmen bei den Mitarbeiter-PCs heute fast komplett auf Laptops + Dockingstations. Mobiles Arbeiten, Support-Verträge, Energieverbrauch, Ersatzgeräte etc. Für Office-Arbeitsplätze kaufst du Dell, HP, Lenovo - nicht eine Gaming-Würfelkiste von Valve mit dedizierter RDNA-GPU, proprietärer Form und ohne klassisches Business-Ökosystem. Du bekommst von Valve auch einfach nicht die Mengen, die Firmen brauchen.
Wenn ich diskutiere das ist ein PC lenke ich gerade die Diskussion darauf, was nicht geht, was aber ein PC können müsste. Wenn ich sage, das ist nur eine Konsole hat niemand die Erwartung mit einer Steam Machines, drucken, Photoshop nutzen und via VPN sich ins Firmennetz einloggen zu können....

Dieses "Es ist ein PC" ist für mich vor allem eine Beruhigungspille für PC-Gamer. Man hört so etwas gerne, malt sich dann alle möglichen Szenarien mit Dual-Boot, Desktop-Nutzung und Alternativ-OS aus - und in der Praxis laufen die Geräte dann doch einfach wie Konsolen. Sehe ich bei mir und meinem Steam Deck nach zwei Jahren Nutzung sehr deutlich.

Andererseits hat Valve jetzt ein echtes Ökosystem: Steam Deck für lockeres Spielen auf dem Sofa, unterwegs oder am Reiseziel, die Steam Machine unterm Fernseher und die Frame als VR-Spielkonsole - alles auf Basis von SteamOS, aber auf sehr unterschiedlicher Hardware (x86 und ARM). So eine durchgängige Gaming-Plattform, die sich über mehrere Gerätetypen spannt, bietet in dem Umfang kein anderer Hersteller - vor allem nicht in Kombination mit Steam, für mich auch ohne all diese Geräte schon mit Abstand die beste Gaming-Plattform.
 
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