News Intel Core Ultra 400: Nova Lake erhält neuen Sockel LGA-1954

@RedVapor
Das ist tatsächlich ein Punkt, der mir selbst nicht immer als Vorteil in den Sinn kommt, aber oft von mir praktiziert wird.
:kaffee:
Nur durch AM4 konnte ich Schwester und Cousin mit meinen alten CPUs versorgen und mir jeweils wieder eine neue CPU holen - alles ohne Mainboardwechsel.
 
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Eigentlich ist mir das Wurst. Weil was soll ich denn aufrüsten, wenn ich mir einen ordentlichen Intel Unterbau besorgt habe bitte? Bei AMD denke ich nur drüber nach, weil es geht und wenn ich dann meine Milchmädchenrechnungen mache, schaut des auch nicht mehr so Rosig aus, mit dem Verhältnis zur Vernunft und dem Aufwand eine neue CPU zu kaufen.

Mein Weibchen könnte eine neue CPU gebrauchen, aber auch nicht wirklich. Sie kriegt eher einen neuen Rechner und diesmal ist der BLAU und nemmer ROT. :-) Die ganzen kleinen Scherereien mit den Roten gehen mir nämlich auf den Senkel. Die Blauen laufen einfach. Komme was da wolle. Die Roten zicken immer gerne. Aus gefühlt einer halben Million gründen. Da werde ich garnichts aufrüsten für deren Plattformen mehr. Zumal der Unterbau mit der Zeit ja auch nicht Besser wird...
 
Rüstet man jede Gen auf ist es imho schon ein gutes Argument.
Auf der anderen Seite verfügt das Board dann nicht über den modernen Chipsatz.
 
Und dann geht meist der RAM Speed mit jeder Generation hoch, dass entweder der Vorteil geringer wird, oder man immerhin noch neuen RAM kaufen muss.

Und ganz ehrlich ein B350 Board ohne USB-C, mit einem M2 Steckplatz, ob man da wirklich noch in neuen RAM investieren sollte.
 
Eigentlich ist mir das Wurst. Weil was soll ich denn aufrüsten, wenn ich mir einen ordentlichen Intel Unterbau besorgt habe bitte? Bei AMD denke ich nur drüber nach, weil es geht und wenn ich dann meine Milchmädchenrechnungen mache, schaut des auch nicht mehr so Rosig aus, mit dem Verhältnis zur Vernunft und dem Aufwand eine neue CPU zu kaufen.
Übliche Upgrades waren bei AM4 beispielsweise der Wechsel von Ryzen 1600 auf 3600 oder 2700X auf 5700X.
Die haben sich im Bekanntenkreis alle gelohnt, da musste man nichts schönreden.
Ein ordentlicher Unterbau wäre heutzutage ja AM5... Wo willst du schon hin, wenn du einen Core i7 11700k oder i5 14600k hast? :ugly:
Ich hatte gerade mit AM4 nie Probleme. BIOS und Chipsatz-Treiber waren bei mir aber immer aktuell.
 
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[...]

Was mich bei Intel ärgert ist, dass aie den Schritt offenbar nicht aus technischer Notwendigkeit heraus gehen sondern... weil... keine Ahnung... weil's geht? Was will denn Novalake 2026 bringen was einen neuen Sockel erforderlich machen würde? DDR6, Pcie6, Triplechannel, mehr Lanes an der CPU usw erscheint mir alles als äußerst unwahrscheinlich.
Ja, das ist unwahrscheinlich, da gebe ich dir recht. Und ich sehe auch, dass eine einzige Generation doch arg wenig ist. So zwei oder vielleicht drei Generationen kann man schon auch technologisch in die Zukunft planen.So schnell geht es von der Definition eines neuen Standards bis zur Marktreife dann ja doch nicht.

Andererseits wäre ich auch mit dem Versprechen vorsichtig, eine Plattform/Sockel viele Jahre zu unterstützen. Denn damit sägt man sich solche Anpassungen halt von vornherein ab.

Auch die letzten AM4 CPUs (Ryzen 5000) funktionieren problemlos, BIOS Update vorausgesetzt, auf den X370/B350 Boards von 2017. Was man AMD zurecht vorwerfen muß ist, das sie die Freigabe erst am Ende von AM4 gegeben haben. Das war unschön. Aber man kann immer noch problemlos von Ryzen 1000 als erste Generation auf Ryzen 5000 als letzte Generation mit den erstem AM4 Boards upgraden und gewaltigen Sprung nach vorne machen.

6 Jahre Unterstützung von einem Sockel. Das nennt man Langlebigkeit. Bei Intel ist das völlig utopisch. Mit den ständig neuen Sockeln verärgert man auch noch seine letzten treuen Kunden abseits des Geschäftskundenbereiches. Denn dort ist AMD mittlerweile eine sehr starke Konkurrenz.
Nunja, ganz so Problemlos funktioniert das eben nicht. Ich hatte im Bekanntenkreis zwei Fälle, wo eben genau das nicht funktioniert hat. Da hat der Mainboard-Hersteller eben kein BIOS-Update nachgereicht hat, was die Kompatibilität hergestellt hätte.

In einem weiteren Fall lief die CPU dann mit angezogener Handbremse, weil die Spannungsversorgung auf dem Board nicht stark genug war, um die neue CPU vollständig versorgen zu können.
Und bei einem anderen Fall funktionierten danach einige der USB-Ports nicht mehr, weil die CPU intern die "Pins" mit neuerem USB beschaltet hat, womit das Borad aber nicht umgehen konnte.

Das stand in beiden Fällen zwar im Kleingedruckten in den BIOS-Update-Notes, aber wer liest das schon, wenn darüber groß die Kompatibilität angekündigt wird.

Das ist meiner Meinung nach auch nicht die Schuld der Mainboard-Hersteller. Groß zu sagen "Wir unterstützen den Sockel x-Jahre lang!" und dann hinter dem Sternchen ein "nur rein physikalisch, was die Mainboard-Hersteller daraus machen geht uns nichts mehr an" zu verbergen, finde ich dreist!
 
Andererseits wäre ich auch mit dem Versprechen vorsichtig, eine Plattform/Sockel viele Jahre zu unterstützen. Denn damit sägt man sich solche Anpassungen halt von vornherein ab.
Weil Unternehmen sich immer zwingend an ihre Marketingversprechen halten müssen? ;-)

Wenn sie das nicht machen gibts den üblichen minishitstorm im Nerdumfeld den in der normalen Welt keinen interessiert und nach ein paar Wochen vergessen ist.
 
In einem weiteren Fall lief die CPU dann mit angezogener Handbremse, weil die Spannungsversorgung auf dem Board nicht stark genug war, um die neue CPU vollständig versorgen zu können.
Und bei einem anderen Fall funktionierten danach einige der USB-Ports nicht mehr, weil die CPU intern die "Pins" mit neuerem USB beschaltet hat, womit das Borad aber nicht umgehen konnte.
Das USB-Ports hängen vielleicht an einem Zusatz-Controller. Ich hatte nur X370, X470 und B450 Mainboards von ASRock und MSi in meinen Händen und keine Probleme.
Die gehörten alle nicht zu den günstigsten Einstiegsmodellen. B350, A320 und weitere mit schwacher Spannungsversorgung nutzt bei mir niemand, da hatte ich im Vorfeld entsprechendes empfohlen.
 
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Weil Unternehmen sich immer zwingend an ihre Marketingversprechen halten müssen? ;-)

Wenn sie das nicht machen gibts den üblichen minishitstorm im Nerdumfeld den in der normalen Welt keinen interessiert und nach ein paar Wochen vergessen ist.
"den üblichen minishitstorm im Nerdumfeld den in der normalen Welt keinen interessiert"

:kuss:

Ich fühle mich ohne jede Präferenz für irgendeinen Hersteller ganz wohl in meiner "Upgradefalle".
Ist ja fast wie wie beim Springer Verlag.
 
Und da ist man dann am Punkt wo es egal wird. Das billigste B850 liegt bei 112 Euro, das billigste X870 bei 208 Euro.

Ob ich dann irgendwann ein neues B Board in der Preisklasse kaufe oder das X länger behalte macht finanziell kaum Unterschied.
 
Es hat sicherlich auch Vorteile aber für diejenigen welche jetzt die Ultra CPUs kaufen ist das nicht so schön.
 
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Es ist sooo typisch für Intel immer wieder für jeden Scheiß einen einen neuen Sockel zu bauen.

Gerade heutzutage wo man für ein Standard Board schon €300,- auf den Ladentisch legen muss, ist das umso bitterer!

Da bleibe ich doch mit meinen 7800x3D bei AM5 und warte auf die nächste 10er Generation. Intel derzeit - Nein Danke!
 
Was mich bei Intel ärgert ist, dass aie den Schritt offenbar nicht aus technischer Notwendigkeit heraus gehen sondern... weil... keine Ahnung... weil's geht? Was will denn Novalake 2026 bringen was einen neuen Sockel erforderlich machen würde? DDR6, Pcie6, Triplechannel, mehr Lanes an der CPU usw erscheint mir alles als äußerst unwahrscheinlich.

Bislang hat Intel immer irgend einen technischen Grund für die Sockel-Änderungen gefunden. Selbst 1151 (SKL) und 1151 (CFL) unterscheiden sich in der maximalen Stromstärke, die sie bei gegebener pro-Pin-Spec liefern können. 1200 brachte demgegenüber acht zusätzliche PCI-E-Lanes (die Hälfte für DMI), 1700 eine komplett neu strukturierte Stromversorgung und DDR5, 1851 nochmal mehr PCI-E, TBT/USB4 und wieder veränderte Stromversorgung. Davor waren es zweimal grundlegende Änderung der Stromversorgung und einmal der Grafikausgabe – und davor wären wir schon beim 775, der bis zum AM4 der am längsten unterstützte Sockel überhaupt war und einen größeren Leistungssprung als letztgenannter hinlegte. (Mit einer noch fieseren, künstlichen Inkompatibilität im Laufe seiner Entwicklung.)

Auch beim 1954 wäre eine derartige Änderung innerhalb bestehender Techniken naheliegend. Mehr USB on Package zum Beispiel. Dann könnte Intel im Desktop und Mobile die gleichen I/O-Tiles nutzen, anstatt für letztere einen minimal größeren zu fertigen und bei ersteren ein paar mehr Funktionen in den PCH abzuschieben. Stromversorgung ist aber auch ein heißer Kandidat, schließlich gibt es Gerüchte um Dual-Compute-Tile, um getrennte E- und P-Core-Tiles oder um EL-Cores im SoC. Und 2026 würde ich auch PCI-E 6.0 oder DDR6 nicht vollständig ausschließen, das sind immerhin fünf Jahre nach Alder Lake. (Zum Vergleich: Vor der ewig währenden 3er-Phase kam war PCI-E 2.0 vier Jahre lang aktuell, DDR2 sogar nur zwei. Zumindest die PCI-E-SIG will zu alten, schnelleren Wechseln zurückkehren und die PCI-E-4.0-Ära dauerte bei Intel gerade einmal 9 Monate.)

Das ärgerliche, wie so oft bei Intel, ist halt: Vermutlich hätte man die Techniken auch schon für Cent-Stückkosten in die Arrow-Lake-Plattform integrieren können oder man könnte alternativ das neu Format zu gestalten, dass CPUs in mindestens eine Richtung kreuzkompatibel sind. Nur ist bei Intel heutzutage halt jede Minute Aufwand für Kompatibilität eine zu viel.

Sind wir doch mal realistisch ein frühes B350 ist heute bei den M2 Steckplätzen veraltet und wenn man einen 5800X3D einbauen will, sollte man sich auch von dem Speicher trennen, den man mit dem 1600er gekauft hat...

Der B350 selbst war schon zum Erscheinen veraltet. Ein zwei Jahre älterer B250 hat doppelt so schnelles PCI-E an doppelt so vielen Ports sowie 50 Prozent mehr USB und SATA. Aber das war für ein Einsteiger-Produkt verschmerzbar und es wäre auch heute noch für viele Anwender verschmerzbar, wenn sie die Fähigkeiten der CPU voll ausfahren könnten: Ein 5800X3D, eine 4.0-×16-Grafikkarte sowie eine 4.0-×4-SSD ist für viele Anwender ausreichend. Nicht gut, wir reden immer noch von einer sieben Jahre alten Plattform, aber ausreichend, und wer den 5800X3D zur Halbzeit einer zehnjährigen Gesamtnutzung gekauft hat, hatte anno 2022 in der B350-Preisklasse auch gar nicht mal so viel bessere Angebote zur Auswahl.

Das Problem ist halt: Bis 2021 durften B350-Platinen überhaupt keine 5000er betreiben. Und PCI-E 4.0 verbietet AMD bis heute. So wird die Langlebigkeit des Sockelformats zur Farce, zumal die ersten zwei AM4-Mainboard-Generationen eben derart billig gebaut waren, dass eine Weiternutzung nur Semi-attraktiv ist. Soweit ich es aus unseren Umfragen ableiten kann, dürften die meisten AM4-Aufrüster auf halber Strecke auch das Board mit gewechselt haben – zufällig halt auf eins mit genauso vielen Kontakten im Sockel. Also real quasi nicht besser als seinerzeit Intel mit 1151 (SKL) => 1151 (CFL).

Nunja, ganz so Problemlos funktioniert das eben nicht. Ich hatte im Bekanntenkreis zwei Fälle, wo eben genau das nicht funktioniert hat. Da hat der Mainboard-Hersteller eben kein BIOS-Update nachgereicht hat, was die Kompatibilität hergestellt hätte.

In einem weiteren Fall lief die CPU dann mit angezogener Handbremse, weil die Spannungsversorgung auf dem Board nicht stark genug war, um die neue CPU vollständig versorgen zu können.
Und bei einem anderen Fall funktionierten danach einige der USB-Ports nicht mehr, weil die CPU intern die "Pins" mit neuerem USB beschaltet hat, womit das Borad aber nicht umgehen konnte.

Das stand in beiden Fällen zwar im Kleingedruckten in den BIOS-Update-Notes, aber wer liest das schon, wenn darüber groß die Kompatibilität angekündigt wird.

Das ist meiner Meinung nach auch nicht die Schuld der Mainboard-Hersteller. Groß zu sagen "Wir unterstützen den Sockel x-Jahre lang!" und dann hinter dem Sternchen ein "nur rein physikalisch, was die Mainboard-Hersteller daraus machen geht uns nichts mehr an" zu verbergen, finde ich dreist!

Aus fachlichem Interesse: Könntest du Mainboard-Hersteller, -Typ und den Zeitraum/die UEFI-Version nennen?
An den USB-Belegungen hat AMD während der AM4-Zeit eigentlich nichts geändert, nur an der Geschwindigkeit, und zumindest alle Boards, die ich geprüft habe, haben UEFIs für neue CPUs erhalten – sobald AMD dies erlaubt hat. Allerdings erfolgte die komplette einseitige Freigabe halt erst als Reaktion auf Alder Lake und beidseitige Kompatibilität, also alte CPUs auf neuen Boards, stehen bis heute auf AMDs Blacklist.

Das, ungeachtet dessen, AM4-Platinen, gerade aus frühen Baureihen, bis weit in die Mittelklasse hinein, keine ausreichenden Spannungswandler für die Plattform-Flaggschiffe haben, kann ich dagegen bestätigen. Leider ist das kein spezifisches Problem, sondern genauso bei Sockel AM5 zu beobachten – und bei 1700 sowie 1851. Nur die Fehlerbilder unterscheiden sich von Hersteller zu Hersteller: Hardcoded Power- oder Current-Limits, sanfte Turbo-Drosselung, hartes PROCHOT wegen Überhitzung. Alles schon gesehen, leider, in den letzten Jahren. Und dabei teste ich nicht einmal die wirklich billigen Platinen.
 
[...]

Aus fachlichem Interesse: Könntest du Mainboard-Hersteller, -Typ und den Zeitraum/die UEFI-Version nennen?
An den USB-Belegungen hat AMD während der AM4-Zeit eigentlich nichts geändert, nur an der Geschwindigkeit, und zumindest alle Boards, die ich geprüft habe, haben UEFIs für neue CPUs erhalten – sobald AMD dies erlaubt hat. Allerdings erfolgte die komplette einseitige Freigabe halt erst als Reaktion auf Alder Lake und beidseitige Kompatibilität, also alte CPUs auf neuen Boards, stehen bis heute auf AMDs Blacklist.

Das, ungeachtet dessen, AM4-Platinen, gerade aus frühen Baureihen, bis weit in die Mittelklasse hinein, keine ausreichenden Spannungswandler für die Plattform-Flaggschiffe haben, kann ich dagegen bestätigen. Leider ist das kein spezifisches Problem, sondern genauso bei Sockel AM5 zu beobachten – und bei 1700 sowie 1851. Nur die Fehlerbilder unterscheiden sich von Hersteller zu Hersteller: Hardcoded Power- oder Current-Limits, sanfte Turbo-Drosselung, hartes PROCHOT wegen Überhitzung. Alles schon gesehen, leider, in den letzten Jahren. Und dabei teste ich nicht einmal die wirklich billigen Platinen.
Ich kann bei dem Bekannten mal nachfragen, ob der PC noch in Benutzung ist/noch existiert, so aus dem Gedächtnis kann ich das nicht mehr sagen.

Es war, meine ich, ein günstiger Pre-Build mit einem Ryzen 1600 oder 2600 und A-Chipsatz. Als neue CPU kam ein 5600x drauf. Zwei der USB-Ports waren danach instabil und quasi nicht mehr nutzbar. In den Release-Notes zum Bios-Update stand das dann auch.
 
Also real quasi nicht besser als seinerzeit Intel mit 1151

Sehe ich nicht so. Keine Ahnung, was AMD dabei geritten hat, die Kompatibillität zuerst einzuschränken, aber Fakt ist, das die Kompatibilliät gekommen ist, und Fakt ist auch, das es sehr viele Leute gegeben hat und nach wie vor gibt, die von ihrer alten 300er oder 400er Plattform aufrüsten.

Und selbst wenn man Zen3 mal wegrechnet: Man konnte immer noch von Zen1 8 Kerner auf 16 Kern Zen2 upgraden, was mehr als 100 Prozent Steigerung gewesen ist. Wo kann 1151 da mithalten?

2. Der Grund für das Blockieren von PCIe 4.0 entstand nicht aus reiner "Bösartigkeit", sondern weil es den Board Herstellern und auch den Kunden schwierig zu vermitteln gewesen wäre, wenn ein 100 Euro B350 Prime Plus Board auf einmal Pcie4.0 auf dem Main Slot supported, während das sündhaft teure Crosshair Hero Board das wegen den Splittern auf dem Board nicht konnte. Warum gerade du, der sich mit Boards ja sehr gut auskennt, diesen Fakt ignorierst, verstehe ich nicht.

3. Es stimmt, das Intel quantitativ mehr Schnittstellen auf dem Board zur Verfügung hatte, als AMD. Trotzdem war AMD durch die Tatsache, einen M.2 Slot direkt über die CPU anzubinden, stark im Vorteil. Gerade im Hinblick, das der DMI mit 3.0x4 Lanes ohnehin mit einer einzigen SSD ausgelastet wurde und jede weitere SSD massiv an Bandbreite eingebüsst hatte.

Zusammengefasst stand und steht AM4 wesentlich besser da, als alles was Intel seit dem 775 Sockel gebracht hatte.
 
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Die B350-Mainboards, die 2017/18 alternativ zum X370 Killer SLi bei mir persönlich in die engere Auswahl kamen, lassen sich auf 2 Modelle eingrenzen: MSi Gaming Pro Carbon und Asus ROG Strix.
 
2. Der Grund für das Blockieren von PCIe 4.0 entstand nicht aus reiner "Bösartigkeit", sondern weil es den Board Herstellern und auch den Kunden schwierig zu vermitteln gewesen wäre, wenn ein 100 Euro B350 Prime Plus Board auf einmal Pcie4.0 auf dem Main Slot supported, während das sündhaft teure Crosshair Hero Board das wegen den Splittern auf dem Board nicht konnte. Warum gerade du, der sich mit Boards ja sehr gut auskennt, diesen Fakt ignorierst, verstehe ich nicht.

Den Board-Herstellern gab es da gar nichts zu vermitteln; die haben genau das gleiche wenige Jahre zuvor im Sockel 1155 gemacht. Und die Kunden hatten absolut null Probleme damit, dass Mittelklasse-Sandy-Bridge-Platinen nach einem CPU-Upgrade auf Ivy Bridge PCI-E 3.0 statt 2.0 boten, Oberklasse-Mainboards aber nicht. Und ausgerechnet Asus, deren vermeintlichen "Schutz" du hier anführst, hatte schon eine ganze Reihe Boards, einschließlich Crosshair V/VI Hero, für PCI-E 4.0 ×8 plus 3.0 ×8 im zweiten Slot zertifiziert, bevor AMD ihnen die Veröffentlichung derartiger UEFIs gerichtlich verboten hat.

Klar wären solche Lösungen nicht perfekt gewesen. Sie hätten den Oberklasse-Käufern aber immerhin die Möglichkeit für zwei Bonus-M.2 via Adapterkarte ohne Leistungsverlust an der GPU spendiert, was auf den Single-3.0-SSD-300er-/-400er-Boards auch einiges wert wäre. Genau solche Beschränkungen auf ×8 (und schärfere) verkauft AMD heute übrigens systematisch bei den APUs und hat das zwischenzeitlich auch im Sockel AM4 gemacht. Das wäre mit der großer Mehrheit aller CPU-bestückten AM4ler PCI-E-4.0-kompatibel gewesen, wurde aber nicht nur "nicht garantiert" (wie z.B. die Upgrades von 8-Kern 1000er auf 16-Kern 3000er, welche die Mainboard-Hersteller selbst organisieren mussten), sondern eben explizit untersagt.

Ein, das möchte ich ausdrücklich betonen, bis heute einzigartiges Verfahren, genauso wie der radikale Ausschluss sämtlicher Bristol-Ridges von Board-Upgrades (in AMDs Werbe-Claims zur Dauer des AM4-Supports werden diese nicht supporteten Prozessoren trotzdem regelmäßig mitgezählt). In allen anderen Fällen, wo Board-Hersteller in der Vergangenheit erweiterte Funktionalität erreichen konnte, gilt dagegen: If you can do it, do it. Core 2 auf B865? Offizielles Produkt. 12000er-Non-K-OC auf Boards mit externem Taktgeber? Go for it. Selbst die OC-UEFIs für B250-Platinen sind weiterhin regulär verfügbar; man kann halt nur keine neuen IMEs verwenden (genau wie bei, weniger leicht zugänglichen, CFL-auf-1151-SKL-Mods). Bereits erzielte Funktionalität rückwirkend auszuschließen (und trotzdem mit 8 Jahren Kompatibilität zu werben), ist dagegen eine AM4-Spezialität. (Eine, die mir gegen den Strich geht, wie man vielleicht merkt. Gerade weil ich mich mit Boards auskenne.)
 
Klar wären solche Lösungen nicht perfekt gewesen. Sie hätten den Oberklasse-Käufern aber immerhin die Möglichkeit für zwei Bonus-M.2 via Adapterkarte ohne Leistungsverlust an der GPU spendiert, was auf den Single-3.0-SSD-300er-/-400er-Boards auch einiges wert wäre. Genau solche Beschränkungen auf ×8 (und schärfere) verkauft AMD heute übrigens systematisch bei den APUs und hat das zwischenzeitlich auch im Sockel AM4 gemacht. Das wäre mit der großer Mehrheit aller CPU-bestückten AM4ler PCI-E-4.0-kompatibel gewesen, wurde aber nicht nur "nicht garantiert" (wie z.B. die Upgrades von 8-Kern 1000er auf 16-Kern 3000er, welche die Mainboard-Hersteller selbst organisieren mussten), sondern eben explizit untersagt.

Ein, das möchte ich ausdrücklich betonen, bis heute einzigartiges Verfahren, genauso wie der radikale Ausschluss sämtlicher Bristol-Ridges von Board-Upgrades (in AMDs Werbe-Claims zur Dauer des AM4-Supports werden diese nicht supporteten Prozessoren trotzdem regelmäßig mitgezählt). In allen anderen Fällen, wo Board-Hersteller in der Vergangenheit erweiterte Funktionalität erreichen konnte, gilt dagegen: If you can do it, do it. Core 2 auf B865? Offizielles Produkt. 12000er-Non-K-OC auf Boards mit externem Taktgeber? Go for it. Selbst die OC-UEFIs für B250-Platinen sind weiterhin regulär verfügbar; man kann halt nur keine neuen IMEs verwenden (genau wie bei, weniger leicht zugänglichen, CFL-auf-1151-SKL-Mods). Bereits erzielte Funktionalität rückwirkend auszuschließen (und trotzdem mit 8 Jahren Kompatibilität zu werben), ist dagegen eine AM4-Spezialität. (Eine, die mir gegen den Strich geht, wie man vielleicht merkt. Gerade weil ich mich mit Boards auskenne.)
Zusätzliche M.2 Steckplätze per Adapterkarte verbauen nur extrem wenige Nutzer oder liege ich hier falsch? Ich kenne nicht einen einzigen, der das getan hätte. Eher wird die 500 GB M.2 NVMe durch eine größere 2 TiB ersetzt.

Die Beispiele für Intel wie dem 12000er Non-K Overclocking sind nett und noch immer interessant, treffen aber auch nur wenige, kundige Nerds. Von denen, die mit dieser Information etwas anfangen können, werden wiederum die meisten doch einfach ein K-Modell kaufen.

Ich verstehe, was du meinst. Bei AM4 ist eben einiges nicht glatt gelaufen, dennoch konnten viele den Ryzen 1600 auf ihrem X370 Mainboard durch einen 5700X3D ersetzen und Bristol Ridge war schon zu Release ein totes Pferd. Das ahnten viele Hardware-Enthusiasten in Foren wie diesem.
:-):kaffee:
 
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Ich will auch nicht sagen, dass AM4 schlecht war. Vor allem die späteren CPUs waren einfach gut. Aber als Plattform war er nicht annähernd so viel besser, wie das oft dargestellt wird (insbesondere nicht vom Hersteller^^) und Profitoptimierung auf dem Rücken der Kunden wurde zeitweise in besonders dreister Art und Weise versucht. Da kann ich zwar nachvollziehen, dass ein Hersteller wie Intel unpopulär ist, weil er z.B. bei 1151 (SKL) vs. 1151 (CFL) Otto-Normalverbrauchern durch einen offiziellen Plattformwechsel die Aufrüstung allgemein unmöglich macht, anstatt Mainboard-Herstellern mit illegitimen Pinbelegungen die Arschkarte zu zeigen, oder weil er z.B. bei 1151 (CFL) => 1200 und 1700 => 1851 wegen 0,1 Cent Einsparmöglichkeiten Kompatibilitätsmöglichkeiten nicht implementiert, die bei der Erstvorstellung längst absehbar waren. Was ich aber nicht nachvollziehen kann, ist, wieso einem Hersteller wie AMD die Herzen geradezu zufliegen, der erst die Lüge verbreitet, dass 3000er- und insbesondere 5000er-CPUs auf alten Boards gar nicht laufen könnten (UEFI-Größe & Co), diese Entscheidung auch solange aufrecht erhält, wie Aufrüster deswegen neue AMD-Mainboards kaufen, aber zufällig genau in dem Moment eine "Lösung" findet und vorstellt, wenn Aufrüster anfangen, Konkurrenz-Plattformen zu bevorzugen. Ersteres ist null Rücksicht auf die Belange von Aufrüstern, aber letzteres ist ein hinterhältiger Arschtritt.

Bezüglich Adapterkarten: Die sind zwar Exoten, genauer gesagt sie sind überwiegend nur in exotischen Systemen zu finden. Aber das liegt nicht an einer Abneigung gegen Adapter, sondern an der Tauglichkeit oder Bedarf der Plattformen. Wenn AMD die 300er/400er-High-End-Platinen dafür tauglich gemacht hätte, wäre eine breite Nutzung zu erwarten gewesen.
- Sockel 1366, ganz besonders 2011 und 2011-v3: Genug Lanes & Slots, keine oder für die lange Nutzung der CPUs oft wenige Onboard-M.2 => Adapter sind quasi Standard.
- AM3: Genug Lanes, aber langsam und preislich immer unter M.2-Klassen geblieben => Adapter lohnen nicht.
- 1155/1150: CPU-Lanes bei langer Nutzung für GPU benötigt, PCH-Lanes lahm und rar => Adapter nicht praktikabel
- 1151/1151/1200: Für zeitgenössische Verhältnisse relativ viel M.2 => Kaum Bedarf für Adapter (Ausnahme: lang genutzte Z170)
- AM4 300er/400er: Jenseits des Basis-M.2 wie 1155/1150 => Adapter nicht (sinnvoll) möglich. Außer halt via CPU mit illegalem 4.0er-UEFI...
- 2066: Kurzfristig wie 1151, langfristig wie 2011-v3 => Wer bei der Plattform geblieben ist, der nutzt Adapter.
- AM4 X570: besser als 1151/1200/... => kein Bedarf
- AM4 B550: Ähnlich wie 1155/1150 und 300er/400er, nur halt noch einen Entwicklungsschritt weiter => Adapter nicht (sinnvoll) möglich. (Bedarf auch selten. Anspruchsvolle Nutzer haben nicht ein Jahr auf B550 gewartet, sondern einfach X570 gekauft.)
- AM5: Je nach Board zwischen X570 und B550. Also entweder gut ausgestattet oder nicht gut erweiterbar => Adapter selten.
- 1700/1851: Bei den Schwerpunkten einiger Platinen braucht man Adapter von M.2 auf Slot :-)

(Anm.: Einschätzung für jeweils typische Mainboards. Natürlich gab es für jede Plattform auch abweichende Platinen, gerade wenn zum Lebensende noch einmal 1-2 Refresh-Modelle nachgeschoben wurden. Hatte gerade eben erst wieder ein AM3 mit M.2 in der Hand.)
 
Hier wird immer so getan, als wenn man mit den aktuellen Intel CPUs überhaupt nicht spielen kann, weil das ja "Krücken" seien.

Ich komme vom 14900KS mit weit über 300 Watt und bin nun mit einem 265K unterwegs. In meinem Spielen merke ich fps technisch keinen Unterschied, wohl aber beim Stromverbrauch.
Und damit keiner meint, ich wäre ein Fanboy, hier mal mein aktuelles Projekt.

Einen Punkt warum AMD nicht meine Plattform wird. Belege ich alle M2 Plätze meines ASUS X870-P Brettes fallen PCIe Plätze und SATA weg (durch Sharing).
Bei meinem aktuellen Intel Brett nutze ich 5x nvme, 2x SATA, eine Soundkarte im PCIe Slot und die Grafikkarte. Nichts wird abgeschaltet oder shared die Bandbreite.
Daran sollte AMD sich mal orientieren!

9950X3D.jpg
 
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