Bahnstreik hier Bahnstreik da...
ich kann es nicht mehr hören. Ich kann verstehen das die mehr Geld wollen...
Die Zeiten sind seit dem Euro vorbei wo ein Verdiener gereicht hat. Weil der Gesetzgeber es versäumt hat den beschiss durch die Wirtschaft bei der Umstellung zu verhindern. Ist doch ganz klar wenn bspw. der Einzelhandel einfach DM durch streicht und € hin schreibt und die Löhne aber eins zu eins umgestellt werden, dass dann irgendwas nicht mehr passt.Bahnstreik hier Bahnstreik da...
ich kann es nicht mehr hören. Ich kann verstehen das die mehr Geld wollen, wer will das heute nicht?
In unserer Gesellschaft verarmen die Menschen troz Vollzeitbeschäftigung, und da geht es den Bahnmitarbeitern noch wesentlich besser als beispielsweise einer Altenpflegekraft (gestern abend erst bei G. Jauch wieder Thema gewesen)
Die fetten Zeiten in dem es reicht das 1 Familienmitglied arbeiten geht und dadurch die komplette Familie unterhalten konnte sind schon lange vorbei.
Deutschland mutiert zu einem Billiglohn Staat in dem sich lediglich eine Hand von Leuten die Taschen voll machen.
Die Politik versagt hier mal wieder komplett. Wenn man sich allein den Schwachsinn mit den 8,50€ Mindestlohn reinzieht kann man sich nur an den Kopf packen. Die Leute verdienen trozdem nicht mehr, sie müssen nur jetzt die selbe Arbeit in weniger Zeit bewerkstelligen.
Ich muss mir nur in meinen Bekanntenkreis die Leute anschauen. Fast alle arbeiten 40+ Stunden und kaum einer hat am Ende des Monats 1300€ auf dem Konto.
Good Job Germany.
Das schlimme ist das sich das absolut nicht ändern wird. Im Gegenteil, es wird immer schlimmer. Der interne Arbeitskrieg den unsere Generation durchmachen muss wird noch vor der Rentenausschüttung verloren gehen.
Altersarmut,... lol
Die Leute haben jetzt schon keine Kohle.
Aber Hauptsache einzelne Brangen machen auf sich stetig aufmerksam. Das findet die Regierung toll, denn es lenkt vom eigentlichen Iststatus komplett ab.
Bahnstreik hier Bahnstreik da...
ich kann es nicht mehr hören.
...Mal ganz im Ernst: jeder darf seinem Streikrecht nachgehen, aber man es auch übertreiben. Ich persönlich finde die Gehaltssteigerung von 4,7% und die Einmalzahlung von 1000€ ein sehr faires Angebot. So etwas könnte man auch mal annehmen und erst mal wieder Ruhe einkehren lassen.

Das die Lokführer streiken ist ihr gutes Recht und ich will einen Teufel tun ihnen dieses Recht abzusprechen. Wer weiß wo das endet, wenn man da jetzt auch noch an den Rechten der Bevölkerung rumdoktort.
Allerdings sollte man das Ganze im Verhältnis und der Zweckmäßigkeit sehen; vielleicht auch mal die Konsequenzen betrachten. Viele Unternehmen sind von den Lieferungen abhängig, liefern selber per Schiene. Da können 6 Tage Streik schon arg an die Finanzreserven gehen - ich betrachte das bei meinen Überlegungen mal anhand der mich umgebenden Region Salzgitter/Peine (Stahlindustrie mit SZAG&PET, viele große Logistikzentren durch Nähe zur A2 und A7). Dazu kommt, dass diese Güter, die üblich per Schiene geliefert werden würden, nun auf die Straßen gehen. Schon in der letzten Streikphase hatten wir hier den GAU: LKW-Unfall auf der A2, beide Richtungen gesperrt, alles wurde in BS runtergeleitet und das Ende vom Lied war, dass zwei Bundesstraßen zur Einbahnstraße Stadtauswärts gemacht werden mussten, weil es zum absoluten Verkehrskollaps kam.
Sowas kann dann natürlich wieder einen Rattenschwanz an Nebenschauplätzen erzeugen: Tausende Autofahrer saßen im Feierabendverkehr über 5-6h fest, waren am darauf folgenden Tag völlig übermüdet und waren weniger Produktiv. All dies schwächt im Endeffekt die Wirtschaft - durch eine verhältnismäßig kleine Gewerkschaft, die mit der Zukunft nicht nur eines infrastrukturellen Unternehmens spielt, sondern im Ernstfall halb Deutschland in die Bredouille.
Wow, so einen Aufschlag hatte ich noch nie und ich arbeite auch Schicht. Was wollen die noch ?
Freu mich natürlich riesig, da ich am Freitag und am Sonntag (da ist es dann ja schon fast wieder egal) eine mehrstündige Bahnfahrt ansteht ^^
Mal ganz im Ernst: jeder darf seinem Streikrecht nachgehen, aber man es auch übertreiben. Ich persönlich finde die Gehaltssteigerung von 4,7% und die Einmalzahlung von 1000€ ein sehr faires Angebot. So etwas könnte man auch mal annehmen und erst mal wieder Ruhe einkehren lassen. Mich würde interessieren, ob wirklich alle dieses Angebot ausgeschlagen hätten oder ob das nur von einem stellvertretend entschieden wurde...
Sorry aber da steht diesmal wirklich nichts außer Unwissenheit und Vorurteilen. Das Thema ist weit komplexer als 3,80€ mehr oder weniger. Und genau hier ist auch das Problem, DB und Medien brechen es genau darauf hinunter und normalerweise umsichtige Leute wie du lassen sich zu solchen Sprüchen hinreißen.
Korrekt aber der wichtigste Punkt fehlt:
"Denn am 10. Juli soll ein Gesetz den Bundesrat passieren, durch das nur noch die größte Gewerkschaft Abschlüsse aushandeln darf, wobei Einigungen, die Arbeitnehmer und Arbeitgeber vorher treffen, bestehen bleiben."
Quelle
Das ist doch ganz normal und üblich heutzutage. Ich sehe da kein Problem. Das ist im Bereich Metall doch schon seit mindestens 15 Jahren so. Die backen die letzten Jahre aber kleinere Brötchen als früher. Für mich persönlich (selbst Verwandte bei der Bahn), ist das ein Schritt in die richtige Richtung. Die haben damit nur ein Problem, weil sie dann nicht mehr einfach fordern können, was sie wollen. Sie müssen sich dann vor den anderen Teilnehmern rechtvertigen und plausibel verhandeln.
Dass Geld ist ja nur die Spitze des Eisbergs. Wenn es ihnen nicht vorrangig darum ginge (vielen, nicht allen), dann würde ich eher etwas Verständnis aufbringen, so aber nicht. Dann sollen sie nur für ihre GEwerkschaft streiken und das Geld außen vor lassen, aber nein... man ist ja gierig. Genau daran sieht man was in den Leuten vorgeht.
2,1 Mrd. € Gewinn erwirtschaften, aber lieber 200 Mio. € Schäden durch Streik in Kauf nehmen als die Arbeitsverhältnisse seiner Angestellten zu verbessern. (Deren Anliegen meiner Meinung nach keineswegs Unverhältnismäßig sind.)Sie könnten sich schon. Vorraussetzung wäre aber das sie sich Gewerkschaftlich organisieren. Im Bereich der Berufskraftfahrer ist dafür Verdi, Bereich Postdienste, Speditionen und Logistik die Gewerkschaft.Wenn du damit sagen willst das andere Berufsgruppen die sich nicht durch Streik wehren können noch mehr ausgebeutet werden bekommst du die volle Punktzahl.

JimSim3;7366355. schrieb:Die GDL will weniger Überstunden und weniger Arbeit am Wochenende.
Ach ja, ich sollte die Ironie Schiene vielleicht besser kenntlich machen, mein Fehler...
