AW: AMD deutet radikale Änderungen der Namensschemata an
Was will ich denn als Kunde? Zunächst gibt es ja verschiedene Kundengruppen: Komplett Ahnungslose, Leute mit Ahnung( Gamer, Aufrüster usw.) und professionelle Käufer. Denen ohne jede Ahnung von Cachegröße, CPU-Takt, Kernzahl usw. geht es im prinzip nur darum, möglichst viel Leistung für Ihr Geld zu bekommen. Da diese Leute meist sowieso nur Komplett-PCs kaufen, ist für sie die Namensgebung der CPU völlig egal. Die Leute, die etwas davon verstehen, werden sich Ihre Hardware sowieso meist seperat kaufen, oder sehr genau darauf achten, was bei einem Komplett-PC angegeben ist. Diese Leute lesen mit großer Wahrscheinlichkeit auch Tests und sind in der Regel gut informiert über Hardware. Ihnen kommt es vorallem auf die Leistung und die Aufrüstbarkeit an. Der Preis spielt auch eine große Rolle, ist aber nicht unbedingt ganz so wichtig. Professionelle Kunden schauen neben den Preis vorallem auf den Stromverbrauch. Denn wenn Sie Ihre CPUs z.B. in Servern einsetzen, ist ein geringer Stromverbrauch bei möglichst hoher Leistung gefragt. Da sich Leute, die sehr genau wissen, was sie mit Ihrer Hardware machen wollen, vorher auch über diese informieren, besteht keine Notwendigkeit, die Namensgebung der Hardware so zu gestalten, dass sie eine Leistungsangabe macht. Und den Kunden, die eh keine Ahnung haben, ist es auch egal, da es sie nicht sonderlich interessiert. Von daher braucht eine CPU keine Leistungsangabe in der Bezeichnung. Bei Komplett-PCs steht meistens eh nur die GHZ-Zahl und die der Kerne und vielleicht noch der Cache, die Kunden können aber nur mit den GHZ etwas anfangen. Außerdem schreiben doch große Ketten wie Mediamarkt meistens solche Floskeln wie "Megaleistung" o.Ä. Und wenn jemand mit Ahnung sich eine CPU kauft, schaut er einfach im Internet nach was es gibt, entscheidet sich z.b. für CPU A und sucht sich einen Test und weis dann, welche Leistung er bekommt.