Netflix: Premium-Inhalte werden neu kodiert und UHD-Streams künftig nur noch halb so groß

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Bei den Premium-Inhalten auf Netflix wird es in den kommenden Monaten zu Änderungen kommen. Die betreffen die Kodierung der entsprechenden Titel, bei denen unter anderem 4K-Auflösung, 10-Bit, HDR und hohe Bildwiederholraten geboten werden. Mithilfe eines neuen Ansatzes könne die Bitrate ohne sichtbaren Qualitätsverlust halbiert werden.

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Mit anderen Worten: es werden in Zukunft nur noch 8MBit, statt 16 MBit geboten. So spart Netflix ordentlich Bandbreite und der Kunde darf sich mit weniger Qualität zufrieden geben, ganz toll!

Eventuell wird es ja h.266 oder was für ein neuer Codec auch immer rausreißen und eventell erhöhen sie in der Zukunft ja auch die Bitrate. Bis zu den gut 82-128 MBit und h.265, der 4K Blu Ray, ist es noch ein sehr, sehr weiter Weg.
 
Mithilfe eines neuen Ansatzes könne die Bitrate ohne sichtbaren Qualitätsverlust halbiert werden

Das warte ich erst mal ab, ob das wirklich so kommt... Denn wenn sich das Bild merklich verschlechtert, werde ich mein 4K Abo definitv kündigen.
 
Wie ich gelesen habe, setzten sie nun auf AOMedia Video 1 (AV1). :hmm: Hab den Codec mal mit XMedia Recode ausprobiert. Eine Minute VGA-Material hat 30 Minuten gebraucht - ist also noch "etwas" ausbaufähig ... :ugly:
 
Naja, bereits heute sieht gestreamte UHD wie Full HD von einer Blueray aus.

Ähm nein. Das gestreamte kommt zwar nicht an eine UHD-BR ran, aber die normalen hat man immer gut in Griff. Selbst Avatar als BluRay-Referenz schaut bei großen TVs um einiges schlechter aus als 4K von z.B. Google Play Videos.
Und mein TV hat einen verdammt guten Upscaler drin, selbst SD-Material schaut nicht verpixelt aus.
 
Ganz toll :(
Das Internet wird schneller, ja auch in Deutschland (nur halt langsam), statt endlich höhere Bandbreiten zu nutzen und die Bildqualität noch zu steigern, gehen sie den anderen Weg, weniger Bandbreite. Das man das nicht sehen wird können die einen anderen erzählen.
Immer wenn was komprimiert wird sieht man das.
 
Ganz toll :(
Das Internet wird schneller, ja auch in Deutschland (nur halt langsam), statt endlich höhere Bandbreiten zu nutzen und die Bildqualität noch zu steigern, gehen sie den anderen Weg, weniger Bandbreite. Das man das nicht sehen wird können die einen anderen erzählen.
Immer wenn was komprimiert wird sieht man das.


Logisch, wollen ja weltweit Kunden gewinnen.
Nicht immer nur an Deutschland denken.

Ich könnte bisher immer gut mit fhd oder 4k Qualität der streams aller Anbieter leben. Aus meiner persönlichen Sicht (subjektiv!) Erbsenzählerei.
Sicher nur im direkten Vergleich minimal erkennbar.
 
Na da bin ich ja mal gespannt, ob Netflix irgendwann noch ein überteuerten und unnötigen 8K Modus anbietet und dafür dann die gleichen Bitraten benutzt, wie jetzt noch für 4K. Warum man nicht auf eine Zwischenlösung setzt, um die Qualität noch ein bisschen zu steigern und trotzdem noch Speicherplatz spart, erschließt sich mir auch nicht. Sie hätten ja vielleicht noch gut 25% drauflegen können und würden Trotzdem Datenverkehr einsparen.

Da sieht man mal wieder, dass neue Techniken in diesem Bereich, wenig bis kaum an die Endkunden weitergeben wird. Der Nutzer einer schnellen Leitung, ist es ja egal, wie viel am Ende gestreamt werden muss. Die Kunden einer etwas langsameren Leitung, werden wohl auch von der Halbierung nicht stark profitieren.

Youtube, müsste seine Datenraten auch mal etwas steigern, oder zumindest dann mit diesem Codec etwas aufwerten. 4K sieht in Bewegung einfach nur grausam aus.
 
Halbe Dateigröße bei gleicher Qualität ist ohne einen Codecnachfolger (h.266 oder AV1) zu verwenden faktisch unmöglich - und selbst mit sehr schwierig. Und einen Nachfolgecodec werden sie nicht verwenden weil dann gefühlte 99% der Endnutzer nichts mehr abspielen könnten da es noch keinerlei hardwareunterstützung für die Codecs gibt und eine Softwarelösung viel zu langsam wäre für alle die keinen 3950X im Rechner haben.

Und "optimiert einzelne Szenen auf Basis der Bildqualität in Bezug auf die menschliche Wahrnehmung anstelle technischer Gegebenheiten"?
Wow, ich bin begeistert. Das ganze nennt sich psychovisual settings (psy_rd und psy_rdoq) und wird vom HEVC-Codec seit 2013 unterstützt und standardmäßig in üblichen Einstellungsprofilen genutzt.


Die einzige Chance, dass Netflix hier nicht lügt ist, dass bisher die Encodiereinstellungen extrem billig gewesen sind und all diese Funktionen schlicht deaktiviert waren um Rechenzeit zu sparen. Dann könnte man jetzt mit tollen neuen psychoaktiven Funktionen werben und tatsächlich die nötige Bandbreite bei gleichem CRF deutlich reduzieren. Das gelingt dann aber nicht weils jetzt alles toll und neu ist sondern weils bisher extrem kacke war. :ugly:
 
Naja, bereits heute sieht gestreamte UHD wie Full HD von einer Blueray aus.
Tatsächlich finde ich, dass es viel problematischer ist, dass die deren 1080p-Material nicht die gleiche Bitrate wie dem 2160p-Material verpassen. Das 1080p-Material fällt nämlich wirklich deutlich gegenüber Blurays ab. Das 2160p-Material schlägt Blurays zumindest in statischen Szenen schon und dort ist eine hohe Detailfülle halt besonders wichtig, da besonders gut wahrnehmbar. (durch die generelle LowFrameRate wird die Detailwahrnehmung in Bewegung ja ohnehin deutlich erschwert)
Na da bin ich ja mal gespannt, ob Netflix irgendwann noch ein überteuerten und unnötigen 8K Modus anbietet und dafür dann die gleichen Bitraten benutzt, wie jetzt noch für 4K. Warum man nicht auf eine Zwischenlösung setzt, um die Qualität noch ein bisschen zu steigern und trotzdem noch Speicherplatz spart, erschließt sich mir auch nicht. Sie hätten ja vielleicht noch gut 25% drauflegen können und würden Trotzdem Datenverkehr einsparen.

Da sieht man mal wieder, dass neue Techniken in diesem Bereich, wenig bis kaum an die Endkunden weitergeben wird. Der Nutzer einer schnellen Leitung, ist es ja egal, wie viel am Ende gestreamt werden muss. Die Kunden einer etwas langsameren Leitung, werden wohl auch von der Halbierung nicht stark profitieren.

Youtube, müsste seine Datenraten auch mal etwas steigern, oder zumindest dann mit diesem Codec etwas aufwerten. 4K sieht in Bewegung einfach nur grausam aus.
Werden sie sicherlich machen; je höher die Auflösung, desto bitrateeffizienten wird codiert. (jedenfalls in den Bitrate-Größenordnungen, in denen man sich dort bewegt)
 
Bei 4K Geräten mit relativ "kleiner" Größe mag das u.U. sogar funktionieren. Aber je größer der Bildschirm, desto eher fällt schlechte Komprimierung auf.
Aber 4K mit z.B. einem 43 Zoll Gerät ist aus meiner Sicht relativ sinnfrei, da hier 4K eigentlich gar nicht richtig zur Geltung kommt. Ergo fällt da ein (tot)optimierter 4K Stream kaum auf.
Das sieht aber bei deutlich größeren Geräten ganz anders aus. Wenn man dann für4K Inhalte zahlt, aber dafür dann Inhalte mit qualitativ sichtbaren Qualitätsverlust bekommt, wäre ich ziemlich angepißt. Nur weil man auf Teufel komm raus die Bitrate absenken will, um Traffic einsparen zu können. Das ist einfach ein absolutes No-Go !

Da ich weder Netflix noch sonst welche Streaming Abos habe, ist mir das erstmal herzlich egal. Wenn ich ein Film sehen will, dann kommt eh die BluRay, da es hier immer noch eine Videothek gibt, wo man die Scheiben noch für wenig Geld ausleihen kann. Von der Bild und Tonqualität jedem Stream überlegen.
 
Bei 4K Geräten mit relativ "kleiner" Größe mag das u.U. sogar funktionieren. Aber je größer der Bildschirm, desto eher fällt schlechte Komprimierung auf.

Man darf halt nicht direkt davor sitzen.:)

Mein jetzigen Fernseher wollte ich noch etwas behalten. Von sich selbst kann er ja keinen neuen Codec lernen. Support gibt es ja eh nicht mehr. Extra ein neues Gerät dafür kaufen habe ich eigentlich auch nicht vor. Ich gehe ebenfalls von aus, das die Bildqualität unter diesen Optimierungen leidet.
 
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