News 4.000 vs. 7 US-Dollar: Teure Audiokabel zeigen in der Messtechnik keinen Unterschied

Hast Du da eine Empfehlung? Ich habe einen Stecker an meinem Monitor, den ich gerne nutzen würde. 3 Meter Kabel muss es leider sein. Das was ich verwendet hatte, rutscht einfach raus und hält nicht. Hatt es auf den sündhaft teuren Monitor geschoben
Wie soll man dir was empfehlen, wenn du weder Anschlusstyp, noch Auflösung oder Hertz erwähnst.
 
Oh man, mein Vater ist so ein Goldohr. Was der immer für einen Blödsinn erzählt, was er von irgendwelchen Ingeneuren, die bei YouTube HiFi-Voodoo propagieren, aufschnappt und ohne auch nur die geringste eigene Fachkompetenz, nachplappert. Ich werde dann immer richtig sauer, wenn er wieder erzählt, dass er für viele hundert Euro eine Steckdosenleiste gekauft hat.

Ich hatte selbst diverse teure Oehlbach Kabel... weil sie gut aussahen und mir der Preis egal war, aus keinem anderen Grund. Andere Gründe sowas zu kaufen gibt es auch eigentlich nicht. Klar, will ich keinen billigen RCA-Stecker haben, der keinen richtigen Kontak hat. Aber für sowas gebe ich 10 EUR aus und das wars.

Auch bei HDMI bis 5 Meter sehe ich teure Kabel als Voodoo an. Ab 5 Meter wird es aber interessant. Wobei ich immer erst mit einem oder gar mehreren günstigen Kabeln testen würde ob es läuft. Ich hatte bei meinen 7 Metern das Problem, dass das Bild immer mal wieder ausgefallen ist für eine Sekunde oder so.
 
Wieso zeigt die Messtechnik keinen Unterschied? Kann ich mir absolut nicht vorstellen.
Ich bin mir sicher, dass bei einer objektiven Messung herauskommt, dass die Geldbörsen der Hersteller/Anbieter unterschiedlich dick sind. Darauf wette ich glatt mal virtuelle $4000 :D
 
Oh man, mein Vater ist so ein Goldohr. Was der immer für einen Blödsinn erzählt, was er von irgendwelchen Ingeneuren, die bei YouTube HiFi-Voodoo propagieren, aufschnappt und ohne auch nur die geringste eigene Fachkompetenz, nachplappert. Ich werde dann immer richtig sauer, wenn er wieder erzählt, dass er für viele hundert Euro eine Steckdosenleiste gekauft hat.

Ich hatte selbst diverse teure Oehlbach Kabel... weil sie gut aussahen und mir der Preis egal war, aus keinem anderen Grund. Andere Gründe sowas zu kaufen gibt es auch eigentlich nicht. Klar, will ich keinen billigen RCA-Stecker haben, der keinen richtigen Kontak hat. Aber für sowas gebe ich 10 EUR aus und das wars.

Auch bei HDMI bis 5 Meter sehe ich teure Kabel als Voodoo an. Ab 5 Meter wird es aber interessant. Wobei ich immer erst mit einem oder gar mehreren günstigen Kabeln testen würde ob es läuft. Ich hatte bei meinen 7 Metern das Problem, dass das Bild immer mal wieder ausgefallen ist für eine Sekunde oder so.
Gibt nen Sprichwort, Reise vor dem Sterben, sonst reisen deine erben.

Würde sagen dein Vater is recht schlau 🤣
 
Gibt nen Sprichwort, Reise vor dem Sterben, sonst reisen deine erben.

Würde sagen dein Vater is recht schlau 🤣

Zu erben gibt es in meiner Familie nichts. Das sagt auch eigentlich schon sehr deutlich, dass man in so einer Situation das wenige Geld nicht für solche Scheiße ausgeben sollte. Ich mag seine Accuphase Anlage, sieht echt gut aus, aber klingt halt auch nicht besser, als meine Yamaha für ca. 1/10 des Preises.
 
Selbst bei analogen Audiokablen gibt wichtige Unterschiede. Ein schönes Beispiel gibt es bei E-Gitarren. Das klassische Kinke-Intrumentenkabel sollte gut geschirmt sein um das schwache Signal der Tonabnehmer sicher zum Verstärker zu bringen. Wenn es aber vom Verstärker zum Lautsprecher geht, kommen teilweise ebenfalls Klinke-Kabel zum Einsatz, die müssen dicke Leiterquerschnitte haben. Wenn man die vertauscht gibt's entweder ein Brummen oder (je nach Verstäkerpower) einen Raucheffekt. :ugly:
Ja und nein. In der Praxis wird es kaum passieren, dass es da zu einer Verwechslung kommt. Es geht damit los, dass Instrumentenkabel asymmetrisch ausgeführt sind (TS-Klinke), Line-Kabel dagegen symmetrisch (TRS-Klinke oder XLR) – hier greift man noch am ehesten zum falschen Kabel. Und während der Mikrofonpegel im Spannungsbereich von 1 mV bis in Extremfällen 100 mV geht, Line von etwa 0,3 bis einige Volt gehen kann und Instrument etwas über Mikrofon liegt, werden die Kabel dafür mit gleichem Querschnitt ausgeführt, weil es keinen sinnvollen Grund dafür gibt, dafür verschiedene Kabel anzufertigen (das ist ohnehin zumeist Meterware, auf die dann einfach unterschiedliche Stecker gelötet werden), die dann entsprechend unflexibel einsetzbar wären – du müsstest ja immer checken, ob das XLR-Kabel auch Line- oder nur Mikrofonpegel aushält –, und unter einem gewissen Querschnitt auch viel zu fragil. Wenn du ein Line-Kabel für ein Instrument nimmst, passiert gar nichts, bei einem Instrumentenkabel am Line-Anschluss musst du halt mit möglichen Störungen auf dem Übertragungsweg leben. Bei Consumer-Hardware mit asymmetrischer Stereo-Miniklinke oder Cinch spielt das überdies alles keine Rolle.

Für Lautsprecherpegel werden diese Kabel grundsätzlich nicht verwendet. Im Heimbereich, wo man nur ein paar Volt braucht, macht man das mit den üblichen Lautsprecherkabeln, die per Feder-/Schraubklemme oder Bananenstecker angeschlossen werden; bei PAs, wo wir über Spannungen von 60 Volt und mehr reden, nutzt man Speakon-Kabel – jede Verwechslung ist da ausgeschlossen. Wenn du da doch irgendwo Klinken- oder XLR-Kabel siehst, ist da auch nur Line-Pegel drauf und am Ende hängt eine Endstufe oder ein Aktivlautsprecher.

Mit Leiterquerschnitten müssen sich vielleicht Leute auseinandersetzen, die ihre Kabel selber löten, aber das sind dann auch nicht diejenigen, die 4000 Euro für ein Cinch-Kabel ausgeben.

Boxen empfangen noch heute analoge Ausiosignale und da gibts zwar nen Unterschied zwischen Modelleisenbahnlitze und Oehlbach Kablen wenn da viel Impuls durch soll, aber da tuns eben auch 0,6mm Kabel plus aus dem Baumarkt.. je nach Leistung der Endstufen und Boxen. (Home-/Discobetrieb)
Aktivboxen können natürlich auch digitale Signale bekommen, wenn sie dafür ausgelegt sind. Wenn du die Endstufe schon im Lautsprecher unterbringst, kannst du auch die Wandlung von digital zu analog dort machen – von S/PDIF über USB bis Netzwerk ist da alles möglich.
 
Wenn die einen großen Unterscheid bei nem 1m Kabel gemessen hätten, hätte es mich auch sehr gewundert.

Ab nem bestimmten Preispunkt sind die Kabel alle einfach technisch gut genug.
Nur ist es halt so, dass niemand seine 5000€ Anlage mit Amazon Basics Strippen verbindet. Ist das Gleich, wie wenn ein Schrauber sein Auto für viel Geld tuned, der schraubt auch keine ATU Felgen dran. Und es gibt halt Leute, die da richtig Kohle versenken einfach, weil sies können und ihnen Spaß macht. Denn irgendwer kauf ja diese "Feuerwehrschläuche", wie ich sie nenne, sonst würde niemand sie herstellen.
Und natürlich hören die Leute mit teureren Kabeln besser Musik. Das liegt, aber nicht am Kabel sondern am Placebo-Effekt, der sehr real ist.

Zu erben gibt es in meiner Familie nichts. Das sagt auch eigentlich schon sehr deutlich, dass man in so einer Situation das wenige Geld nicht für solche Scheiße ausgeben sollte. Ich mag seine Accuphase Anlage, sieht echt gut aus, aber klingt halt auch nicht besser, als meine Yamaha für ca. 1/10 des Preises.

Da merkt man, dass du noch ein junger Bursche bist. Wenn die Anlage ja nichts wert ist, kannst du sie mir, wenn es so weit sein sollte, ja schenken. Ich weiß sowas zu schätzen.


SCNR

Mal ehrlich, BiTbUrGeR hat Recht dein Vater ist schlau. Denn er weiß, dass grade diese "Scheiße", wie du das Zubehör so schön nennst, meist sehr wertstabil ist. Was im übrigenen auch für Accuphase Komponenten gilt, weil die einen erstklassigen Repearturservice haben. Und wenn deine Yamaha Anlage genauso klingt, sollte dein Vater den wohl mal in Anspruch nehmen. Ist in meinen Augen wohl mal nötig und sicher keine Geldverschwendung..
 
Da merkt man, dass du noch ein junger Bursche bist. Wenn die Anlage ja nichts wert ist, kannst du sie mir, wenn es so weit sein sollte, ja schenken. Ich weiß sowas zu schätzen.
Im Internet über Leute zu sprechen, die man nicht kennt ist immer eine sehr gute Idee. ;)

Du kennst weder meine finanzielle Situation, noch die meines Vaters.

Aber danke, dass du mich mit Ü40 als jungen Burschen bezeichnest. :D
 
in der HiFi-Stereophonie hab mal gelesen, war glaube ich, von Karl Breh:
wer viel misst, misst viel Mist.
 
Da währe ich vorsichtig, Yamaha ist eher ein Brüllwürfel der künstlich überall Bass draufhaut, wem das gefällt OK.
Das ist tendenziell Quatsch... Yamaha baut im Bereich von 200 und bis 10k Euro so ziemlich für jeden was. Eine pauschale Klang Charakteristik gibt es nicht. Im Gegenteil... Historisch galt Yamaha in HiFi-Kreisen oft sogar als eher "hell" oder "analytisch" (also eher höhenbetont und sehr sauber), keineswegs als Bass-Schleuder.
Deine "Brüllwürfel"-Aussage klingt eher nach einer Verwechslung mit günstigen PC-Lautsprechern oder Lifestyle-Systemen (wie manchen Bose-Modellen aus den 90ern). Eine pauschale Abwertung ist fachlich schlicht falsch. In der modernen Audiowelt sind folgende Faktoren für den Bass verantwortlich, und nicht der Markenname auf dem Verstärker.
  • Die Interaktion zwischen der Box und der Raumakustik stehende Wellen/Raummoden.
Diese machen ca. 80% des Klangcharakters aus.

Alles andere beginnt in unserem Kopf!
 
Bei uns in der nähe gibt es einen Ultra Highend HIFI Laden, bzw. ist der in einer Villa, waren vor Jahren einmal dort und schauten uns ganz normal einmal um als Otto Normalos, und Ja, da wurden Ultra Highend Kabel u.a zum Verkauf angeboten für die oberen Zehntausend, da schnallte man ab wenn man diese Preise gesehen hatte. :lol:

So "Burmester" Preise halt und Konsorten. Eine ganz andere Welt und Liga.
 
Da währe ich vorsichtig, Yamaha ist eher ein Brüllwürfel der künstlich überall Bass draufhaut, wem das gefällt OK.
Sorry @DrXen aber Yamaha Verstärkern die schon in den 80ern Natural Sound propagiert und gelebt haben Basslastigkeit vorzuwerfen erscheint mir als audiophiler Quatsch. Die hatten/haben (habe noch Verstärker aus den 80ern und aus 2013) im Gegensatz zu z.B meinem 1978er Harman Kardon Citation Receiver (gibts unter 1000 stck. weltweit), einer weiteren Harman Kardon Anlage aus den 90ern und Accuphase refurbished Vollverstärker aus den 80ern eher weniger Bass, wie schon @BiTbUrGeR sehr treffend beschrieben hat. Auf welchen Yamaha Vollverstärker oder welche Endstufen beziehst Du Dich.. vielleicht lerne ich noch was? Yamaha hatte immer die regelbare Loudness ja, aber wenn man die Dinger auf linear geschaltet hat dann waren dies auch. Meine aktuellen Bocen sind alte JBL Studioboxen, B&W, Canton und Indinity.. je nachdem in welchen Raum man geht.. hoffe davon sind keine Paar zu basslastig.. obwohl wenn ich den aktiven Magnatsubwoofer an meinem Rechner mit den Canton Autoboxen zu krass einstelle und aufdrehe evtl. schon. :ugly:
 
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