3DMark Time Spy wegen angeblicher Nvidia-Bevorzugung in der Kritik

Das Thema gefällt mir und es ist ja nicht so dass dieser Verdacht zum ersten mal im Raum steht. Ich glaub es war vantage, bei dem gpu physx als physik Bibliothek genutzt wurde?
Der Crimson hätte natürlich auch die Möglichkeit einfach das Tesslevel auf ein erträgliches Maß zu reduzieren, aber wie schon einige erwähnt haben: es fehlt hier die einheitliche Basis, wie soll man noch anhand dieses Benchmarks vergleiche ableiten, wenn sich innerhalb des benchmarks die specs ändern.

Somit wird nicht mehr jede Karte gleich sondern jede Karte am besten behandelt. Das wäre bei einem game gut, aber bei einem bench totaler quatsch

Ich denke da ähnlich. Ich meine gute DX11 Benches nutzen ja auch Tesselation was AMD bekanntermaßen nicht so gut kann mit älteren Generationen. Warum sollten also Funktionen, die sich womöglich als die herausstellen, welche die Leistung am meisten verbessern, hier unter den Teppich gekehrt werden nur weil es ein Hersteller nicht kann?
 
Man könnte ja noch mehr Fragen stellen, aber ob das sinnvoll ist?

Zum Beispiel:

Was ist mit älteren DX12-fähigen Grafikkarten, die bei unsinnig hohen Tessellation-Faktoren stärker einbrechen als andere?

Warum nutzt 3DMark im Vergleich zu neueren Spielen ala The Rise of the Tomb Raider vergleichsweise wenig RAM@1440p und ist das repräsentativ für zukünftige DX12-Games?

Der Benchmark geht definitiv Kompromisse ein, damit manche Grafikkarten-Modelle/Generationen nicht gleich "absaufen". Fragt sich nur wie ausgeglichen diese Kompromisse in Bezug auf Herstellerneutralität sind.
 
Regt sich hier wirklich jemand über die verschiedenen Renderpfade auf? Bei einer LOW LEVEL API?
Grade bei DX12 und Vulkan ist es doch selbstverständlich, dass verschiedene Pfade vorhanden sind.
Außerdem: So neu ist das nun nicht, das gab es schon immer. Warum sich jetzt drüber aufregen?
Auch Doom 3 hatte für JEDE vorhandene Grafikarchitektur verschiedene Renderpfade, weil jede Architektur ihre Stärken und Schwächen hat.
Das ganze wird nicht mher vergleichbar, wenn man nur einen Pfad einsetzt, der schließlich immer entweder bei dem einen oder bei dem anderen besser läuft und somit auch unfair ist.
Das einzig "faire" ist, einen Pfad zu machen für jede Architektur, damit jeder Chip bestmöglich ausgenutzt wird.

Es zählt nicht WIE man zum Ergebnis kommt, solange das Ergebnis passt. Oder anders gesagt: es ist nur wichtig wie schnell das Bild gerendert wird, nicht wieviel Tricks dafür nötig sind es schnell zu machen (solange die Bildausgabe ohne Fehler daherkommt)
 
Was erwartet man auf AMD Seite, das eine RX480 ne 1070 / 1080 aufraucht in DX12 ? Weiterträumen

das hat doch damit nix zu tun, hier wird einen was "vorgegaugelt" was in der realität nicht so funktioniert. ganze einfache sache. und warum sollte ne rx480 ne 1070/1080 aufrauchen? dummer unsinn natürlich was du da von dir gibst.


gruß
 
Was erwartet man auf AMD Seite, das eine RX480 ne 1070 / 1080 aufraucht in DX12 ? Weiterträumen

Doch, ja, richtig, das haben wir erwartet.
doom1080.JPG
wer hat's erfunden?
 
Es zählt nicht WIE man zum Ergebnis kommt, solange das Ergebnis passt. Oder anders gesagt: es ist nur wichtig wie schnell das Bild gerendert wird, nicht wieviel Tricks dafür nötig sind es schnell zu machen (solange die Bildausgabe ohne Fehler daherkommt)

Nein, das ist falsch. Ein Benchmark-Programm hat keine andere Funktion als die Leistungsfähigkeit der Hardware unter gleichen Bedingungen zu vergleichen. Für Maxwell und Pascal wird im neuen Time Spy aber ein voneinander unabhängiger Idealfall getestet, während AMD-Hardware hingegen benachteiligt wird (siehe Context-Switching statt paraleller Ausführung im Asynchronous Compute). Praktisch heißt das für einen Käufer der sich die Benchmarks ansieht in etwa "Hey, Maxwell ist ja gar nicht so dumm in DX 12, ich kaufe mir eine günstige GTX 970/980" und dann wird die suggestierte Leistungsfähigkeit aber in keinem Spiel erreicht. Dumm für den Käufer, gut für Nvidia.
 
nVidia ist doch mittlerweile echt alles zuzutrauen. Es ist ja in Ordnung, wenn sie eine andere Implementierung nutzen. Aber das muss doch kommuniziert werden.
So wie das jetzt ist, denken wieder einige "klasse nVidia kann doch async, dann doch eine 1060 statt 480."

Und im Grunde ist es ein Problem seitens der Entwickler, außer es wurde wiedermal Druck ausgeübt *hust* Ark *Hust*.

Aber alles wohl wieder nur ein Missverständniss ;)
 
Nein, das ist falsch. Ein Benchmark-Programm hat keine andere Funktion als die Leistungsfähigkeit der Hardware unter gleichen Bedingungen zu vergleichen. Für Maxwell und Pascal wird im neuen Time Spy aber ein voneinander unabhängiger Idealfall getestet, während AMD-Hardware hingegen benachteiligt wird (siehe Context-Switching statt paraleller Ausführung im Asynchronous Compute). Praktisch heißt das für einen Käufer der sich die Benchmarks ansieht in etwa "Hey, Maxwell ist ja gar nicht so dumm in DX 12, ich kaufe mir eine günstige GTX 970/980" und dann wird die suggestierte Leistungsfähigkeit aber in keinem Spiel erreicht. Dumm für den Käufer, gut für Nvidia.
Nein, das ist falsch: Die "gleichen Bedingungen" mit 100% gleichem Code gibt es nunmal nicht. Das fängt auch schon damit an, dass die Hersteller verschieden AA, AF... implementieren, mit den Shadern anders umgehen, usw.
DIe "gleichen Bedingungen" sind also nicht, dass der Code der gleiche ist, sondern die Ausgabe mitsamt der API dieselbe ist.
WIe schon erwähnt, die Bedingungen waren nie 100% gleich, aber am Ende muss das Bild passen und dann kann man schauen wer dabei wie schnell ist.
Das ist der Sinn vom Benchmark.
Ob bei einem Festplattenbenchmark der Controller von Intel anders sortiert als der von Sandforce ist herzlich egal, was am Ende zählt ist die erbrachte Leistung.
Sonst müsste man ja auch beim Autovergleichstest jedesmal in den Mercedes den BMW Motor einbauen, nur um zu schauen, wie man mit dem gleichen Motor performen würde...

Wenn du annähernd gleichen Code und Optimierungen forderst, ist dir wohl nicht klar, wozu eine Low-Level API überhaupt gut ist. Sie ist genau dazu da, dass die jeweiligen Stärken einer Architektur genutzt werden und Schwächen umgangen.
 
Und wer legt fest, dass AC/AS ein verbindliches Feature für andere IHVs (NV und Intel) sein muss?
Das hat damit nichts zu tun - es wird dann schlicht eine unterschiedliche technische Basis genutzt. Dadurch ist die Vergleichbarkeit nicht mehr gegeben - schließlich ist es ein Benchmark. Bei Spielen wäre das jetzt weniger ein Problem, sofern die Entwickler auch eigene Renderpfade für Maxwell-DX12 anbieten...
Um die Vergleichbarkeit zu gewährleisten müsste es entweder AC an oder aus für beide Hersteller heißen. An würde dann bei NVidia heißen "Sorry, deine Grafikkarte kann kein AC und der Test kann nicht ausgeführt werden.". Aus würde dann eine etwas geringere Performance auf AMD-Karten bedeuten.

Wo da das Problem ist, dass Futuremark hier zwei Renderpfade anbietet? Irgendwann wird Maxwell von den Entwicklern nicht mehr in Form eines eigenen Renderpfades beachtet... Und spätestens wenn das soweit ist, wird NVidia AC für Maxwell freischalten müssen (ich vermute mal, wenn AC per Treiber flachgelegt ist, laufen dann Anwendungen die AC voraussetzen nicht mehr?). Und erst dann würde sich zeigen, dass Maxwell Probleme mit AC hat und sogar langsamer wird. Und diesen Umstand sollte so ein Benchmark eigentlich darstellen.
 
Nein, das ist falsch. Ein Benchmark-Programm hat keine andere Funktion als die Leistungsfähigkeit der Hardware unter gleichen Bedingungen zu vergleichen. Für Maxwell und Pascal wird im neuen Time Spy aber ein voneinander unabhängiger Idealfall getestet, während AMD-Hardware hingegen benachteiligt wird (siehe Context-Switching statt paraleller Ausführung im Asynchronous Compute). Praktisch heißt das für einen Käufer der sich die Benchmarks ansieht in etwa "Hey, Maxwell ist ja gar nicht so dumm in DX 12, ich kaufe mir eine günstige GTX 970/980" und dann wird die suggestierte Leistungsfähigkeit aber in keinem Spiel erreicht. Dumm für den Käufer, gut für Nvidia.

"Unter gleichen Bedingungen" heißt aber nicht, dass als Grundlage Bedingungen gewählt werden, die AMD möglichst gut liegen. Natürlich könnte man die maximal mögliche Implementierung von AC verwenden, mit der das gesamte Leistungspotenzial von GCN abgerufen wird. Dann würde alles andere aber unweigerlich weit unterhalb dieses Potenzials laufen. "Unter gleichen Bedingungen" kann daher nur heißen, dass alle GPUs im selben Verhältnis bevor- bzw. benachteiligt werden; würde man AC oder FL 12_1 vollständig nutzen, hätte man einen einseitigen Schwerpunkt auf AMD bzw. NV gelegt.

Der 3DMark soll die reale 3D-Performance in den meisten Spielen abbilden; in den meisten Spielen werden jedoch keine AC-Implementierungen genutzt, die AMD möglichst gut dastehen lassen. Ebenso wenig nutzt jedes Spiel FL 12_1, bei welchem wiederum AMD alt aussehen würde. Das konsequente Vorgehen seitens Futuremark bestand daher darin, einen middle ground zu finden. Da sich die Ergebnisse des Benchmarks mit der Leistungswirklichkeit recht gut decken, scheint mir das auch ganz gut gelungen zu sein.

Bei Spielen wäre das jetzt weniger ein Problem, sofern die Entwickler auch eigene Renderpfade für Maxwell-DX12 anbieten...

Wo da das Problem ist, dass Futuremark hier zwei Renderpfade anbietet? Irgendwann wird Maxwell von den Entwicklern nicht mehr in Form eines eigenen Renderpfades beachtet... Und spätestens wenn das soweit ist, wird NVidia AC für Maxwell freischalten müssen (ich vermute mal, wenn AC per Treiber flachgelegt ist, laufen dann Anwendungen die AC voraussetzen nicht mehr?). Und erst dann würde sich zeigen, dass Maxwell Probleme mit AC hat und sogar langsamer wird. Und diesen Umstand sollte so ein Benchmark eigentlich darstellen.

Unterschiedliche Renderpfade sind bei Spielen gang und gebe.

Zum zweiten Absatz: Das funktioniert so nicht; ich glaube, du missverstehst, was AC überhaupt macht bzw. bedeutet.
 
@captain drink

wie kann sich dieser benchmark mit der leistungswirklichkeit decken wenn dieser renderpfad für die nvidia karten überhaupt nicht in spielen vorkommt? letzt endlich kann man eigentlich dann nur noch sagen, alle benchmark apps in die tonne und nur noch auf vergleiche in echten games konzentrieren.

gruß
 
Wo da das Problem ist, dass Futuremark hier zwei Renderpfade anbietet? Irgendwann wird Maxwell von den Entwicklern nicht mehr in Form eines eigenen Renderpfades beachtet... Und spätestens wenn das soweit ist, wird NVidia AC für Maxwell freischalten müssen (ich vermute mal, wenn AC per Treiber flachgelegt ist, laufen dann Anwendungen die AC voraussetzen nicht mehr?). Und erst dann würde sich zeigen, dass Maxwell Probleme mit AC hat und sogar langsamer wird. Und diesen Umstand sollte so ein Benchmark eigentlich darstellen.

Da werden dann halt einfach keine neueren Spiele mit Async drauf laufen. Freigeschaltet kann bei Maxwell nichts werden, was nicht da ist.
Somit heißt es dann neue Karte oder Spiel läuft eben nicht, und wie Nvidia die Leute kennt, wird es wohl auf eine neue Karte hinauslaufen.
 
@ rollora und captain drink

Aus meiner Sicht sollte es jetzt nicht bin erster Linie darum gehen welcher von beiden bevorzugt wird. Sondern darum das überhaupt jemand bevorzugt wird - aus welchem Grund auch immer.

Um das autobeispiel von rollora aufzugreifen: nicht das Auto wäre in dem Fall umzubauen sondern die teststrecke. Und das ist eben nicht objektiv.

Ziel eines Benchmarks soll nicht sein aus jeder einzelnen architekur einen höchstmöglichen FPS wert zu bekommen, sondern einen Vergleich über alle am Markt vorhandenen Architekturen ermöglichen. Und genau das wird hier verwässert
Er soll aufzeigen, wo welche Architektur schwächen/stärken hat.
Das Problem seh ich da an dem Produkt 3D Mark selbst, denn ein dermaßen kommerzialisiertes Produkt kann aus marktwirtschaftlichen Gründen einfach nicht mehr objektives Betrachten erlauben.
 
Ich seh da kein Problem. Der Nvidia Treiber sagt, er kann kein AC, also wird AC im 3D Mark deaktiviert. Bei Pascal siehts anders aus, dort ist AC aktiviert und bringt auch etwas.

Solange Futuremark keinen speziellen AC Algorythmus eingebaut hat, ist doch alles im grünen Bereich.

Oder stört es AMD, das ihre Karte nicht mehr 30 % schneller sind als die Nvidia Karten ?
Wenn nicht der gleiche Renderpfad läuft, kann man nichts vergleichen. In Far Cry und Half Life 2 hat damals auch niemand ATI mit Nvidia Karten verglichen als klar war, dass letztere nur im DX8.1 Fallback statt DX9 liefen, weil die Geforce FX DX9 nur als Diashow konnte.

eigentlich weitere Indizien für die These, dass FM und Nvidia hier miteinander im Bett liegen?
Futuremark scheint sich mit Feature Level 11 für ganz clever zu halten und unterstützt garnicht erst AC, schreibt sich aber trotzdem DX12 auf die Fahnen. Und derjenige, dem dies am Ende nützt, ist Nvidia.
 
Gibt's außer dem Thread in der Steam-Community, in dem einer der Entwickler das ja komplett bestreitet, eigentlich weitere Indizien für die These, dass FM und Nvidia hier miteinander im Bett liegen?

Neueste Gerüchte sprechen davon, dass der Erdogan-Gegner Gülen neben dem Putsch in der Türkei auch in diesen Fall verstrickt ist.
Auf jeden Fall wird das alles von einer großen Macht gesteuert(Gülen, Obama, FM + Nvidia), welche ein einziges Ziel verfolgt --> AMD zu vernichten!

:ugly:
 
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