3.Weltkrieg

Ja und? Deswegen wird kein WK ausbrechen, und darum geht es hier...

Im Grunde nach geht es eher um weltpolitisch brisante Themen, die wenigsten hier glauben ernsthaft daran, dass ein aktuelles Ereignis einen 3. Weltkrieg auslösen kann, außer einem Unfall ist es eigentlich gar nicht möglich, denn was bringt es einem Land, egal was es tuen wird, am Ende werden 99% der Bevölkerung der Nordhalbkugel tot sein und ebenfalls ein großer Teil der Südhalbkugel durch den dann kommenden Nuklearen Winter.
 
Ich würde eher behaupten, dass das Problem die Moral und der Nationalstolz der Personen in Afrika und dem Nahen Osten ist der so etwas unmöglich macht.
In Europa sind auch in der Neuzeit viele Menschen ausgewandert, doch nie im Ansatz so viele, dass es solche Auswirkungen haben könnte.
Vielleicht weil die Zustände im Europa der Neuzeit weit weniger beschissen sind, als in Afrika?

Und was hat das ganze mit Nationalstolz zu tun?
Wenn du kämpfenden Verbänden beitrittst, egal für welche Seite, hast du eher Zugang zu Wasser und Nahrung, musst also weniger am Hungertuch nagen.
Außerdem ist Bildung - leider - nur die halbe Miete, der Charakter eines Menschen wird überwiegend durch Erziehung und frühkindliche Erlebnisse geprägt.
Zu Naiv ist der Glaube, Menschen alleine durch entsprechende Bildung ändern zu können, wer z.B. Rassismus, religiösen Fanatismus oder Antisemitismus als Kind anerzogen bekommen hat, der legt das nur wegen anderer Schulbildung nicht gleich wieder ab.:schief:
 
Vielleicht weil die Zustände im Europa der Neuzeit weit weniger beschissen sind, als in Afrika?

Und was hat das ganze mit Nationalstolz zu tun?
Wenn du kämpfenden Verbänden beitrittst, egal für welche Seite, hast du eher Zugang zu Wasser und Nahrung, musst also weniger am Hungertuch nagen.
Außerdem ist Bildung - leider - nur die halbe Miete, der Charakter eines Menschen wird überwiegend durch Erziehung und frühkindliche Erlebnisse geprägt.
Zu Naiv ist der Glaube, Menschen alleine durch entsprechende Bildung ändern zu können, wer z.B. Rassismus, religiösen Fanatismus oder Antisemitismus als Kind anerzogen bekommen hat, der legt das nur wegen anderer Schulbildung nicht gleich wieder ab.:schief:

Er legt es durchaus ab, wenn er versteht was für einen Unsinn er überhaupt vertritt, das merkt er aber eben nicht solange sie nichts als Propaganda in ihrem eigenen Land hören und in den Schulen Hass geschürt wird.
Was es mit Nationalstolz zu tun hat? Extrem viel, liebst du dein Land, dann bist du auch bereit es wieder (oder überhaupt) aufzubauen, tust du das nicht, gehst du lieber in ein anderes Land in dem sofort eine bessere politische/wirtschaftliche Situation herrscht.
Aber da insbesondere die Afrikaner bis zur Kolonialisierung so etwas wie Staaten kaum gekannt haben und dementsprechend nur Clan- und Stammdenken herrscht, haben sie eben keine eigene Geschichte und Kultur, durch welche sie irgendeine Art von Nationalgefühl entwickeln könnten.
 
Er legt es durchaus ab, wenn er versteht was für einen Unsinn er überhaupt vertritt, das merkt er aber eben nicht solange sie nichts als Propaganda in ihrem eigenen Land hören und in den Schulen Hass geschürt wird.
Das reicht aber nicht allein mit Bildung.
Ich kenne ehemalige Neonazis, Bildung alleine hat bei denen nicht ausgereicht, um ihnen den "Teufel auszutreiben", da waren ganz andere "Erlebnisse" nötig.
Die haben Misstrauen gegenüber dem Staat und Rassismus schon von zuhause anerzogen bekommen.

Wer das, was in Schulen und Universitäten gelehrt wird, ohnehin für Lügenpopaganda hält, dem wirst du seine möglicherweise falsche Lebenseinstellung nicht ausreden können. Schau' dir die ganzen "Flacherdler" und Verschwörungstheoretiker zu den unterschieldichsten Themen an, denen ist egal, welchen wissenschaftlichen Gegenbeweis du ihnen für ihre verschrobenen Ansichten auftischst.;)
Was es mit Nationalstolz zu tun hat? Extrem viel, liebst du dein Land, dann bist du auch bereit es wieder (oder überhaupt) aufzubauen, tust du das nicht, gehst du lieber in ein anderes Land in dem sofort eine bessere politische/wirtschaftliche Situation herrscht.
Aber da insbesondere die Afrikaner bis zur Kolonialisierung so etwas wie Staaten kaum gekannt haben und dementsprechend nur Clan- und Stammdenken herrscht, haben sie eben keine eigene Geschichte und Kultur, durch welche sie irgendeine Art von Nationalgefühl entwickeln könnten.
Es gibt genügend Syrier, die wieder zurück in ihr Land gehen würden, wenn dort eine andere Regierung an der Macht wäre.
Die haben oft sogar selber dafür gekämpft, sind aber geflohen, weil sie sonst in der Folterkammer gelandet wären.

Du tust hier aber fast so rum, als wäre Nationalstolz was supertolles, ich halte ihn bis zu einem gewissen Grad für schwachsinnig.^^
 
Ich würde eher behaupten, dass das Problem die Moral und der Nationalstolz der Personen in Afrika und dem Nahen Osten ist der so etwas unmöglich macht.

Der Nationalstolz und die Moral war in Europa bis zum Ende des Ersten Weltkriegs, teilweise sogar bis in den Zweiten Weltkrieg auch extrem ausgeprägt.
Trotzdem war die Zahl der Auswanderer nie so massiv.
Liegt eben daran das es eben lange Zeit zum einen keine großartig besseren Alternativen zum Auswandern gab und später mit dem Kolonialismus und den USA, das die Auswanderung und der Kolonialismus die Bedingungen bzgl. der Auswanderung entschärft haben, durch Chancen die sich durch die Kolonien boten und das Leute in die USA ausgewandert sind eben auch die Chancen für jene verbesserten die da blieben (der Druck und die Konkurenz um Cancen sanken halt)...

Dann gibt es auch noch den Punkt der Kriege und Seuchen. So Makaber es irgendwo ist, aber Seuchen wie die große Pest und Kriege wie die napolionischen Kriege, der Erste Weltkrieg und der Zweite Weltkrieg, mit ihren vielen Toten, haben eben auch neue Chancen für die Menschen eröffnet.
Und da die Menschen nicht groß woanders hin konnten blieb ihnen halt nur das ausharren. Vor allem die Kriege haben Europa dann auch nicht so massiv geschadet (wobei sich dies mit dem Ersten und Zweiten Weltkrieg änderte) wie heute die Kriege in Afrika, oder dem Nahen Osten, da Europa seine Kriege zu der Zeit in der Regel aus der Position der technologischen und wirtschaftlichen Überlegenheit ausfocht, währen heute in Afrika und im Nahen Osten die Kriege in der Regel in einer techologischen und wirtschaftlich rückständigen Lage ausgetragen werden, was der Region noch zusätzlich schadet.

In Europa sind auch in der Neuzeit viele Menschen ausgewandert, doch nie im Ansatz so viele, dass es solche Auswirkungen haben könnte.

Eine massive Auswanderungswelle gab es in Europa eigentlich nur zum einen während des Kolonialismus in die Kolonien, wo die Chancen auf ein besseres Leben halt gut waren, und etwa ab den 1860er Jahren, wo viele auf Grund des sozialen Drucks ihr Glück in den USA suchten.
Beide Auswanderungsbewegungen entlasteten gleichzeitig aber eben auch die Situation derer die hier blieben, da die Konkurenz geringer wurde und sich somit die Situationen nicht noch weiter massiv verschärften.
Zudem betrafen diese Auswanderungsbewegungen weniger die gut ausgebildeten und gebildeten Schichten, für die man hier immer eine Verwendung hatte und deren Lebensbedingungen sich nicht signifikant durch Migration verbessern ließen, von denen vieleicht abgesehen die vor allen in Kolonien gingen.

Heute wie gesagt gibt es für jene die migrieren wollen aber halt Orte wo es ihnen besser geht als daheim, was halt auch die Migration anheißt und gleichzeitig die Situation in der sowieso schon schlecht aufgestellten Heimat verschärft.
So hart es im Grunde auch klingt, aber man tut den Regionen im Grunde kein Gefallen damit die Migration in den Westen in der Form und in dem Maße zuzulassen.
Wenn die guten Köpfe und das Geld, was für Schleuser, ect. draufgeht auswandert bleiben halt Armut und mangelnde Bildung und religöse Dokmatiker zurück.

Und gleichzeitig fördert man somit auch die Atraktivität künftig weg zu migrieren, wenn einem die Lebensbedingungen nicht gefallen und man es irgendwie kann.
Von den Problemen die sich dadurch für die Migrationsziele ergeben garnicht angefangen, wie importierte Konflikte zwischen Gruppen, steigender sozialer Druck und Druck am Arbeitsmarkt, Ghetorisierung, Terrorismus, usw. usf.
 
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Das reicht aber nicht allein mit Bildung.
Ich kenne ehemalige Neonazis, Bildung alleine hat bei denen nicht ausgereicht, um ihnen den "Teufel auszutreiben", da waren ganz andere "Erlebnisse" nötig.
Die haben Misstrauen gegenüber dem Staat und Rassismus schon von zuhause anerzogen bekommen.

Wer das, was in Schulen und Universitäten gelehrt wird, ohnehin für Lügenpopaganda hält, dem wirst du seine möglicherweise falsche Lebenseinstellung nicht ausreden können. Schau' dir die ganzen "Flacherdler" und Verschwörungstheoretiker zu den unterschieldichsten Themen an, denen ist egal, welchen wissenschaftlichen Gegenbeweis du ihnen für ihre verschrobenen Ansichten auftischst.;)

Es gibt genügend Syrier, die wieder zurück in ihr Land gehen würden, wenn dort eine andere Regierung an der Macht wäre.
Die haben oft sogar selber dafür gekämpft, sind aber geflohen, weil sie sonst in der Folterkammer gelandet wären.

Du tust hier aber fast so rum, als wäre Nationalstolz was supertolles, ich halte ihn bis zu einem gewissen Grad für schwachsinnig.^^

Natürlich haben wir auch hier Extremisten jeglicher Art, nur wirst du mir sicherlich zustimmen, das sie sich doch ziemlich in Grenzen halten und es kein Vergleich zu den Ländern im Nahen Osten ist.
Wobei sich die Verschwörungstheoretiker und Flacherdler doch ganz gerne in einem bestimmten Land sammeln ;) , was auch wiederum an der Bildung hängt, in den USA kommen einige Bereiche ziemlich zu kurz, was ein Beispiel aus der jüngsten Vergangenheit gut veranschaulicht USA: "Australien ist kein Land" - Dozentin lasst Studentin durchfallen - SPIEGEL ONLINE .
Du wirst mir auch sicherlich zustimmen, dass eine stabile säkulare Diktatur besser ist als entweder ein zerrissener Staat der im Bürgerkrieg untergeht (Lybien) oder ein religiös motiviertes Regime, welches Anschläge unterstützt (z.B das Taliban Regime bis zum Einmarsch der Nato Truppen und der Iran). Letztendlich hätte ein unterlassen der Waffenlieferung an die "Rebellen" (von denen mittlerweile nahezu jede Gruppe das Wort Islam im Namen hat) zu weit weniger Tod und Zerstörung geführt.
Ich halte Nationalstolz auch für etwas Gutes und ich würde mich selbst als Patriot bezeichnen.

@Nightslaver, du hast da etwas missverstanden, wenn ich es mir noch mal anschaue war es auch ein wenig blöd von mir formuliert und man denkt ich meine das Gegenteil, aber ich halte das Fehlen von Nationalstolz und eine schlechte (auch dadurch enstehende) Moral für das Problem der Afrikaner, denn dieses führt eben dazu, dass sie nichts auf die Reihe bekommen, egal wie viele Milliarden man ihnen gibt, denn diese gehen im Sumpf der Korruption ohnehin nur unter.
 
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Natürlich haben wir auch hier Extremisten jeglicher Art, nur wirst du mir sicherlich zustimmen, das sie sich doch ziemlich in Grenzen halten und es kein Vergleich zu den Ländern im Nahen Osten ist.
Da hast du nicht verstanden, was ich ausdrücken wollte, nämlich wie entscheidend Erziehung und persönliches Umfeld sind.
Gewisse Lebensüberzeugungen und extremistische Denkweisen aller Art kriegst du alleine durch Bildung nicht einfach aberzogen.
Besonders sieht man das auch an den vielen Deutschen mit Migrationshintergrund, die oft schon in der dritten oder bald vierten Generation hier leben und von zuhause immernoch die alten Dogmen von Patriotismus, Patriarchat und religiösen Übezeugungen von zuhause anerzogen bekommen haben.

Lehrer beschweren sich schon seit jeher, wie miserabel heutzutage Kinder daheim erzogen werden, nicht nur die, mit Migrationshintergrund:
Verhaltensauffallig: Uberforderte Eltern, schwierige Kinder – die Erziehungsmisere - WELT

Erziehung ist das A und O, lernt ein Kind in seinen ersten Lebensjahren nicht grundlegend, für eine moderne Gesellschaft wichtige Verhaltensmuster und allgemeine Tugenden, so kriegst du das später alleine durch Bildung nicht wieder rein, da sind langanhaltende Maßnahmen notwendig, oft auch mit therapeutischer Unterstützung.
Selbiges gilt für extreme Verhaltensauprägungen, politische und/oder religiöse Überzeugungen, etc.

Du wirst mir auch sicherlich zustimmen, dass eine stabile säkulare Diktatur besser ist als entweder ein zerrissener Staat der im Bürgerkrieg untergeht (Lybien) oder ein religiös motiviertes Regime, welches Anschläge unterstützt (z.B das Taliban Regime bis zum Einmarsch der Nato Truppen und der Iran). Letztendlich hätte ein unterlassen der Waffenlieferung an die "Rebellen" (von denen mittlerweile nahezu jede Gruppe das Wort Islam im Namen hat) zu weit weniger Tod und Zerstörung geführt.
Was du oder ich hier gut finden, spielt überhaupt keine Rolle, es kommt drauf an, was die Menschen da unten für gut und wichtig halten.
Und auf lange sich ist keiner, der andere Überzeugungen als eine Diktatur hat, mit selbiger zufrieden.
Nur lässt dieser sich dann auch von dieser nur ungern verschleppen und umbringen.^^
Ich halte Nationalstolz auch für etwas Gutes und ich würde mich selbst als Patriot bezeichnen.
Patriotismus fußt darauf, dass ich ein Land für besser halte, nur weil ich darin geboren wurde.
Dass man "stolz" ist, auf etwas, die nicht in den eigenen Händen lag, eine "Errungeschaft" einer mehr oder minder glücklichen Fügung, nichts weiter.

Sorry, aber das letzte was ich bin und auch je war, ist ein Patriot.
Und das sage ich als Bayer, hehe, wie unverschämt.:ugly:
 
Patriotismus fußt darauf, dass ich ein Land für besser halte, nur weil ich darin geboren wurde.
Dass man "stolz" ist, auf etwas, die nicht in den eigenen Händen lag, eine "Errungeschaft" einer mehr oder minder glücklichen Fügung, nichts weiter.

Sorry, aber das letzte was ich bin und auch je war, ist ein Patriot.
Und das sage ich als Bayer, hehe, wie unverschämt.:ugly:

Du hast gerade wunderbar Nationalismus mit Patriotismus verwechselt.

Ansonsten, sie sind nicht völlig integriert, aber immerhin ist der Großteil von den Migranten die schon lang hier sind (Gastarbeiter) alles andere als radikal und seltener gewalttätiger als die erst seit "kurzem" kommenden Afrikaner und Araber.
Zumindest meines Wissenes nach haben sich die Türken oder Italiener nicht einfach mal in Köln während Silvester versammelt und Frauen sexuell belästigt/bedränkt und sie nebenbei bemerkt noch ausgeraubt.
 
Nö, wenn Patriotismus sowas wie Heimatstolz bedeutet, dann kann ich damit nichts anfagen.

Warum sollte ich stolz auf etwas sein, das ich nicht selber geleistet habe?
Man kann natürlich froh darüber sein und die Vorzüge in jenem Land geboren worden zu sein, zu schätzen wissen, aber Stolz?
Warum sollte dieses Land grundsätzlich besser sein, als alle anderen?
Ich hätte auch genausogut in Russland, Japan, den USA, in Timbuktu oder auch auf Melmac geboren werden können, warum sollte man auf seine Herkunft "stolz" sein?

Irgend' jemand hat mal gesagt, Patriotismus ist die Religion der ganz armen Schweine...
 
Ich würde eher behaupten, dass das Problem die Moral und der Nationalstolz der Personen in Afrika und dem Nahen Osten ist der so etwas unmöglich macht.
In Europa sind auch in der Neuzeit viele Menschen ausgewandert, doch nie im Ansatz so viele, dass es solche Auswirkungen haben könnte.
Nationalstolz in Afrika? Kennst du ein anderes Afrika?
Nö, wenn Patriotismus sowas wie Heimatstolz bedeutet, dann kann ich damit nichts anfagen.

Warum sollte ich stolz auf etwas sein, das ich nicht selber geleistet habe?
Man kann natürlich froh darüber sein und die Vorzüge in jenem Land geboren worden zu sein, zu schätzen wissen, aber Stolz?
Warum sollte dieses Land grundsätzlich besser sein, als alle anderen?
Ich hätte auch genausogut in Russland, Japan, den USA, in Timbuktu oder auch auf Melmac geboren werden können, warum sollte man auf seine Herkunft "stolz" sein?

Irgend' jemand hat mal gesagt, Patriotismus ist die Religion der ganz armen Schweine...

Diese Sichtweise ist wunderbar eingeschränkt.
Du bist nicht stolz weil du nichts geleistet hast? Hmm für jemanden der noch nie in seinem Leben Steuern gezahlt hat hab ich dich nicht gehalten.
Ein Land ist nicht nur Staatsgebiet, es ist auch die Gesellschaft. Wenn du was für die Gesellschaft tust trägst du dazu bei, dass dieses Land besser wird.
Natürlich hast du von Geburt an nichts worauf du stolz sein kannst. Aber du sollst verdammt sein, wenn du am Ende nichts zur Gesellschaft beigetragen hast worauf du stolz sein kannst.

Ein Patriot verachtet andere Nationen nicht, genau so wie ein Kind nicht alle anderen Erwachsenen verachtet die nicht seine Eltern sind.
Das selbe gilt sogar für einen Teil der Nationalisten, die man auch wieder in 2 Gruppen unterteilen kann.


Aber um wieder zum nahen Osten zu kommen, ja ich meine was ich geschrieben hab. Die werden so lange sterben bis sie es von selbst lernen.
Kennen wir ja selbst von unserer Geschichte mit Frankreich
Unser Problem lässt sich aber in einem Wort beschreiben: Öl
Was wieder dazu führt, dass wir uns unabhängig von diesen Staaten machen müssen.
 
Nö, wenn Patriotismus sowas wie Heimatstolz bedeutet, dann kann ich damit nichts anfagen.

Wenn ich nicht falsche liege, dann ist Patriotismus die Liebe zu seinem Heimatland. Ein Patriot muss aber nicht auch zwangsläufig alle anderen Länder als minderwertig ansehen.
Ein Nationalist liebt sein Heimatland. Für ihn sind aber eben alle anderen Länder minderwertig.
Ich würde aber annehmen, dass das recht fließend ist, denn es gibt ja genug Patrioten, die Dänemark OK finden, aber Kolumbien ablehnen.
 
Diese Sichtweise ist wunderbar eingeschränkt.
Ich halte eher deine Sichtweise für eingeschränkt, wenn du aus meinem Post irgendwo rausließt, dass ich nie Steuern gezahlt oder einen Beitrag zu Gesellschaft geleistet hätte.
Man muss also stolz auf sein Land sein, um selber was zu leisten und die Gesellschaft besser zu machen?
Sind wir jetzt ganz bei den Republikanern angekommen?:rollen:
 
Umgekehrt wird daraus einen Schuh.
Man leistet zunächst für sich und seine Familie was, durch Erfolg/Leidenschaft/Willen/Können kann man sich in die Gemeinschaft einbringen.
Daraus kann ein Stolz auf das Geleistete, für sich und die Gemeinschaft entstehen, man befindet sich in einer Wertegemeinschaft.
Die Wertegemeinschaft lässt in der Regel ein "Wir"-Gefühl entstehen, dass sich im positivsten Falle in einem gesunden Patriotismus äußert.
WM 2006 lässt grüßen, die meisten Deutschlandflaggen wurden aus meiner Beobachtung heraus aus einem glückseligen Wir-Gefühl geschwungen und nicht, weil wir uns für etwas Besseres als den Rest der Welt gehalten haben.

Nationalismus, im Zweifel sogar rassistisch Geprägter, hat in unserem Lande schon immer zum Unglück (aber auch anderswo) geführt.
Leider lernen viele immer noch nicht aus der Historie...
 
Nationalstolz in Afrika? Kennst du ein anderes Afrika?

@Nightslaver, du hast da etwas missverstanden, wenn ich es mir noch mal anschaue war es auch ein wenig blöd von mir formuliert und man denkt ich meine das Gegenteil, aber ich halte das Fehlen von Nationalstolz und eine schlechte (auch dadurch enstehende) Moral für das Problem der Afrikaner, denn dieses führt eben dazu, dass sie nichts auf die Reihe bekommen, egal wie viele Milliarden man ihnen gibt, denn diese gehen im Sumpf der Korruption ohnehin nur unter.


Bitte alles durchlesen bevor du antwortest.

Aber um wieder zum nahen Osten zu kommen, ja ich meine was ich geschrieben hab. Die werden so lange sterben bis sie es von selbst lernen.
Kennen wir ja selbst von unserer Geschichte mit Frankreich
Unser Problem lässt sich aber in einem Wort beschreiben: Öl
Was wieder dazu führt, dass wir uns unabhängig von diesen Staaten machen müssen.

Vielleicht gibt es ja bei dir eine eigene Geschichte aber wann hat Frankreich alleine Deutschland jemals besiegt? Nie, denn den Deutschen Staat gibt es seit 1871.
Wir haben sie im Deutsch-Französisch Krieg geschlagen, im 1. WK haben sie nur mit vereinter Hilfe aller anderen wirklichen Großmächte der Erde gewonnen (USA, Großbritannien, Russland), im 2. WK haben sie eine bittere Schlappe eingesteckt und haben sich danach lächerlicherweise als Siegermacht feiern lassen, obwohl sie nichts als Verlierer waren, und trotz allem ist die grenzenlose Arroganz der Franzosen auch heute noch vorhanden.
Seit Napoleon haben sie nichts mehr ohne Hilfe auf die Reihe bekommen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Wertegemeinschaft lässt in der Regel ein "Wir"-Gefühl entstehen, dass sich im positivsten Falle in einem gesunden Patriotismus äußert.
Was haben diese Werte denn bitte mit dem Land zu tun, in dem man zur Welt gekommen ist?
Sowas kann überall sonst auch gelten.
Ich habe durchaus schon Beiträge zur unserer Gesellschaft geleistet, mein Grad an Patriotismus ist dadurch aber gewiss nicht angestiegen.;)
 
Unser Problem lässt sich aber in einem Wort beschreiben: Öl

Nein. Das Wort das "unser" Problem beschreibt ist Sklaverei!

Mal ganz provokant:

Jeder der sein Recht! auf "Arbeit" wahr nimmt begibt sich in sie.

Ja, ich weiß was passieren würde wenn keiner mehr "arbeiten" ginge:

Niemand würde mehr den "Reichen" ihren Arsch nachtragen!
 
Sklaverei bedeutet aber, dass du kein Geld für deine Arbeit bekommst. Die bekommst du aber.
Natürlich ist das nicht genug. Keine Frage. Einige Jobs sind völlig überbezahlt, andere sind leider unterbezahlt.
 
Was haben diese Werte denn bitte mit dem Land zu tun, in dem man zur Welt gekommen ist?
Sowas kann überall sonst auch gelten.
Ich habe durchaus schon Beiträge zur unserer Gesellschaft geleistet, mein Grad an Patriotismus ist dadurch aber gewiss nicht angestiegen.;)

Klar kann das überall gelten, klar hat das nichts mit dem Land zu tun, in dem man geboren wurde und klar habe ich geschrieben, "i. d. R."
Wenn das für dich PERSÖNLICH nicht gilt, ist das vollkommen akzeptabel, aber deine persönliche Wahrnehmung ist eben nicht die allgemein gültige Wahrheit, genau so wenig, wie dies auf meine persönliche Wahrnehmung zutrifft.

Ich habe lediglich die allgemein wissenschaftlich gültige Werteentwicklung in Gemeinwesen der menschlichen Spezies beschrieben.
Genau so sind die ersten menschlichen Siedlungen und letztlich Staaten entstanden - gewiss komplexer, als ich dies an dieser Stelle beschreiben möchte - aber egal...

Und hieraus sind patriotische Strömungen entstanden, sei es für die Siedlung, die Stadt, für das Gemeinwesen und letztlich für einen Staat - gleich welcher Art.

Es interessiert an dieser Stelle lediglich peripher, in wie weit dein oder mein persönlicher Patriotismus durch Tat oder auch Nichttat sich entwickelt, sondern dient lediglich als Abgrenzungsbeispiel zum Nationalismus.
 
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