3.Weltkrieg

Ich finde es immer wieder interessant wie man vorhandene Fakten völlig ins Gegenteil verkehren kann.
1. Ist der Ausstieg aus dem Atomabkommen ein Verstoß gegen eine UN-Resolution.
2. Sind die angriffe auf Syrien ebenfalls Völkerrechtswidrig.
3.Die Waffenlieferungen an die dortigen Rebellen und der Umsturzversuch sind und waren ebenfalls Völkerrechtswidrig.
4.Der Sturz Mosaddegg im Iran war Völkerrechtswidrig und von der CIA inszeniert und angeleitet.
5.Der hofierte Schah hat marodiert, gemordet, geknechtet und Volksvermögen verramscht.
6.Die CIA und der Mossad waren maßgebliche Ausbilder des Geheimdienstes des Schah der nachweislich Menschenrechtsverletzungen begangen hat.
7.Als ob das nicht reichte, wurde der Irak ermutigt und unterstützt einen Angriffskrieg gegen den Iran einzuleiten.
8.Das ganze wurde freundlich flankiert, unter anderem durch die damalige Bundesregierung. Der Irak wurde mit Komponenten zur Chemiewaffenherstellung beliefert die er dann zahlreich eingesetzt hat im Konflikt.
9.Die Niederlage des Irak wurde abgewendet durch die Sowjetunion sowie die USA durch Ausstattung mit ballistischen Raketen die Aufnahmefähig waren für Sprengköpfe mit Giftgas die die Hauptstadt des Iran zu treffen vermochten.
10.Die USA haben ein Passagierflugzeug des Irans gezielt abgeschossen, der verantwortliche Militär wurde dafür mit den höchsten Ehren in den USA ausgezeichnet.
11.Es fanden direkte Interventionen im Iran von Seiten der USA statt.(Praying Mantis sowie Eagle Claw)
12. Die Sanktionen der USA gegen den Iran sind ebenfalls Völkerrechtswidrig sowie nicht WTO Konform.
13.Das ausweiten eigener Sanktionen auf anderen Länder, insbesondere EU, Lateinamerika etc. ist ebenfalls ein massiver Verstoß gegen internationales und nationales Recht.
14. Dem Iran wurde und wird unverhohlen mit einem Regimechange gedroht.Ebenfalls Völkerrechtswidrig.
15. Die Androhung militärischer Gewalt und damit mit einem Angriffskrieg ist es ebenfalls.

Die Liste lies sich noch unzählig verlängern, genannte seine mal noch am rande die Iran -Contra Affäre, anzetteln von Umstürzen etc.
 
Es kann auch eine Schwäche sein wenn man meint sich nur hinter seinem Militär und Mauern verschanzen zu können, damit löst man nämlich keine Probleme.
Aber genau das verstehen die Israelis schon in Palistina leider seit jahrzehnten nicht.
Stattdessen bekommt man leider bei der israelischen Außenpolitik / Diplomatie seit Jahrzehnten den Eindruck das da ein Elefant durch einen Porzelanladen trampelt, so ungelenk, plump / störisch und völlig uneinsichtig wirkt sie oft.

Zeigt Israel Schwäche stürmen Millionen blutdürstige Araber nach Israel und schlachten dort jeden Einzelnen ab egal ob Kind oder alte Frau, die sind so von Hass zersetzt das sich Israel ein solche Schwäche nicht leisten kann.
 
Schön das du alles aus dem Kontext reißt das mit den Panzer und den Soldaten war auf den Sechs Tage Krieg bezogen, aber man nimmt es sich eben gern raus wie man es will, was?

:nene:

Ich habe da garnichts aus dem Kontext gerissen, du hast einen Kontext überhaupt erst hergestellt indem du diesen Vergleich zu inzwischen runde 3 Jahrzehnte zurückliegenden Handlungen gezogen hast, der aber gar keinen Bezug zur aktuellen Lage in der Region hat.
Würde man nach deiner kruden Logik gehen sollte auch Frankreich und Polen möglichst regelmäßig mal ein paar "präventive" Luftangriffe auf Deutschland fliegen, weil vor über 7 Jahrzehnten hat Deutschland ja mal beide Länder angegriffen.

Sorry, aber das ist genau das was man an israelischer Außenpolitik kritisieren muss, man steckt seit Jahrzehnten in einem Status Quo des denkens und ist fast schon unfähig versöhnend die Hand zu reichen und wenn man es dann doch mal versucht wird beim minimalsten Rückschlag sofort wieder der Gewehrlauf gezückt und die Mauer hochgezogen und so alles wieder komplett zur nichte gemacht.

Ägypten und Jordanien haben schlicht aus ihren Niederlagen gelernt, aber der Illusion, dass sie Israel, sollte es Schwäche zeigen, nicht angreifen würden solltest du dich nicht hingeben, das wäre nichts als naiv.

Niemand verlangt das Israel Schwäche zeigen soll und militärisch nicht bereit sein sollte, aber naiv ist es zu glauben das man an der grundlegenden Situation was ändern wird indem man Menschen in Sippenhaft nimmt, ihre Häuser mit Bulldozern niederwalzt, restriktivste Blockaden verhängt, durch die man nicht mal Hilfskonvois durchlassen will, Stück für Stück Land klaut indem man es mit Siedlungen besetzt, mit Siedlern die dann sowas wie folgenden Satz von sich geben (Aus einer Übertragung zum 70 jährigen bestehen Israel auf Phoenix, sinngemäß): "Wir tun hier doch eine gute Sache für ganz Israel und alle Juden, indem wir uns das Land von den Ungläubigen zurückholen das schon immer dem jüdischen Volk gehörte."

Israel ist hier nicht nur Opfer, Israel ist, das muss man so sagen, auch immer mal wieder Täter und Israel leidet am Ende unter dem gleichen Problem wie der Iran, man fühlt sich am Ende einfach nicht genötigt seinen politischen Kurs überdenken zu müssen.

Im Nahen Osten wird nur eines verstanden und zwar Stärke.

Geht es evt. noch plumper und dümmer?
Das man heute härte zeigt ist nicht zuletzt, AUCH, ich betonne AUCH, nicht NUR, auch eine Folge westliche Außenpolitik und Verfehlungen, siehe Iran, siehe Afghanistan, siehe Türkei, siehe Kurden, siehe Irak, siehe Saudi Arabien, usw.
Statt aber mal deeskalierend zu wirken gießt man immer weiter Öl ins Feuer.

Und selbstverständlich kann man den Iran mit Nordkorea vergleichen, beleidige doch mal in Nordkorea Kim Jong Un und dann beleidige mal Mohammed/Allah/den Iranischen Führer wird beides entweder im Knast oder vor dem Erschießungskommando enden.

So wie in der Türkei, so wie in Saudi Arabien, so wie in China, so wie in Pakistan, so wie in Thailand (37 Jahre Haft, war da vor 1 Jahr für einen Witz über den Hund des Königs), Russland und selbst Japan und sovielen weiteren Ländern.
Sind das jetzt, um bei deiner eigenen Wortwahl zu bleiben, alles genauso große Unrechtsregime wie Nordkorea?
Du greifst dir einzelne Aspekte raus und willst dann daran festmachen das dies insgesammt genauso schlimm ist wie woanders, etwa so als würde man sagen in den USA gibt es, genau wie in Nordkorea, die Todesstrafe, darum ist es ein genauso großes Unrechtsregime wie Nordkorea, völlig absurd was du das zusammendichtest.
 
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Mir ist neu dass es in der Türkei die Todesstrafe gibt.
Ich sage ja du reißt alles aus dem Kontext, ich habe die Kriege nur erwähnt um zu zeigen welchen Gefahren Israel ausgesetzt und unzweifelhaft immer noch ausgesetzt ist.
Oder willst du mir erzählen das Deutschlands Staatsdoktrin ein Völkermord an den Polen ist?
Und wir Terrorgruppen Waffen liefern und sie mit Geld unterstützen um Ihnen zu helfen in Polen zu töten?
Mach dich nicht lächerlich.
Zu der Kollektivbestrafung, sie ist schlicht und ergreifend wirksam, zwar hart, aber solange sie Wirkung zeigt ist es absolut im Rahmen. Terrorunterstützer sollten nicht anders behandelt werden als die Terroristen selbst.
Man muss einfach nur darüber nachdenken wer das Ganze begonnen hat, das jüdische Volk wollte lediglich einen eigenen Staat und die Jahrtausende lange Verfolgung beenden, und was passierte dann ? Sämtliche arabische Staaten haben dem jungen Israel den Krieg erklärt und dies nicht nur einmal in der Geschichte, wenn man denen im Nahen Osten nicht zeigt das ihr handeln Konsequenzen hat (Gebietsverlust), dann wird es nie aufhören.
 
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Mir ist neu dass es in der Türkei die Todesstrafe gibt.

Echt jetzt, muss ich dich jetzt nochmal selbst zitieren, weil du dich schon nicht mehr an das erinnerst was du in deinem eigenen Post zuvor geschrieben hast:

Und selbstverständlich kann man den Iran mit Nordkorea vergleichen, beleidige doch mal in Nordkorea Kim Jong Un und dann beleidige mal Mohammed/Allah/den Iranischen Führer wird beides entweder im Knast oder vor dem Erschießungskommando enden.

Da steht nicht nur was von Todesstrafe und im Gefängnis kannst du in der Türkei dafür recht schnell landen.

Ich sage ja du reißt alles aus dem Kontext, ich habe die Kriege nur erwähnt um zu zeigen welchen Gefahren Israel ausgesetzt und unzweifelhaft immer noch ausgesetzt ist.

Ehrlich, das ist reine Speuklation, unzweifelhaft ist daran rein garnichts, schon garnicht in der aktuellen Lage. Damals war Israel ein frisch gegründeter, weitestgehend nicht gefestigter Staat, man dachte da auch man hätte einfaches Spiel die Israelis schlagen zu können und wieder zu vertreiben. Heute hat Israel eine der am besten ausgerüsteten Armeen in der Region und Nuklearwaffen, ich bezweifle das heute irgend ein Land in der Region noch ernsthaft versuchen würde Israel mit einem direkten militärischen Konflikt auszulöschen, da der Preis schlicht untragbar wäre. Nicht umsonst werden Gruppen wie die Hamas und Hisbollah von einigen Nachbarstaaten unterstützt.

Oder willst du mir erzählen das Deutschlands Staatsdoktrin ein Völkermord an den Polen ist?

Die CDU hat doch noch in den 60er und 70er Jahren mit wehemens darauf bestanden das man seine Ostgebiete von Polen zurückmöchte. :schief:
Erst am 3. März 1968 hat man offiziell darauf verzichtet. Da hätte man 23 Jahre präventiv bombadieren können, nur so zur Sicherheit.

Und wir Terrorgruppen Waffen liefern und sie mit Geld unterstützen um Ihnen zu helfen in Polen zu töten?
Mach dich nicht lächerlich.

Lächerlich machst dich nur du, da du alles kunterbunt in einen Topf wirfst und einfach null diferenzierst.

Zu der Kollektivbestrafung, sie ist schlicht und ergreifend wirksam, zwar hart, aber solange sie Wirkung zeigt ist es absolut im Rahmen.

Ah ja, tolle rechtsstaatliche Einstellung, hatten die Nazis und andere auch. Vieleicht sollten wir dann auch deine Familie einsperren wenn du mal straffällig wirst, oder bei der falschen Demo bist. Ist doch im Rahmen und sehr wirksam. :nene:

Terrorunterstützer sollten nicht anders behandelt werden als die Terroristen selbst.

:wall::wall::wall:

Aha, was können die Eltern ggf. dafür wenn der 19 jährige Sohn zum Terroristen wird?
Kann jeder der Eltern hier was dafür das ihr Kind evt. zum IS in Syrien gegangen ist, sollen wir hier ihre Häuser auch abreißen, oder sie dafür ins Gefängnis stecken?
Irgendwo scheint dir wohl eine Sicherung zu fehlen, ehrlich...

Man muss einfach nur darüber nachdenken wer das Ganze begonnen hat, das jüdische Volk wollte lediglich einen eigenen Staat und die Jahrtausende lange Verfolgung beenden, und was passierte dann ? Sämtliche arabische Staaten haben dem jungen Israel den Krieg erklärt und dies nicht nur einmal in der Geschichte, wenn man denen im Nahen Osten nicht zeigt das ihr handeln Konsequenzen hat (Gebietsverlust), dann wird es nie aufhören.

Ach ja, Märchenstunde. Wie hat es wirklich begonnen?
Schon 1897 planten europäische Zinonisten einen eigenen Staat, nicht irgendwo, sondern der sollte schon damals im heutigen Israel sein, wo anderes kam garnicht ernsthaft in Frage. Nach dem Ende des ersten Weltkriegs, ab den 1920er Jahren sind immer mehr Jüdische Einwanderer nach Palistina gekommen, was sich in den 1930er Jahren nochmal massiv erhöhte, auf etwa 10.000 pro Jahr (soviele das die britische Marine ganze Schiffe voller Siedler stoppte und mit Warnschüssen zur Umkehr zwingen musste, weil man sonst Aufstände in den kontrollierten Gebieten befürchtete) und wollten sich dort vor allem im Rahmen der Kubbuzbewegung niederlassen. Schon damals sorgte die erhebliche Einwanderung für erheblichen Unmut unter der in Palistina lebenden arabischen Bevölkerung, die die immer größere Zahl an jüdischen Siedlern und Kibbuze als invasionsartige Einwanderung empfand. Bis zum Ende des Ersten Weltkriegs, dem Ende der osmanischen Herrschaft, gab es hingegen eigentlich mit den dort lebenden jüdischen Minderheit keine nennenswerteren Probleme.

Den ersten Vorschlag für eine Zweistaatenlösung in der Region gab es etwa 1937 rum, wohl auch in dem Bewustsein das die Palistinänser und anderen Araber es erst recht nie akzeptieren würden wenn Israel einfach die ganze Region als Staatsgebiet bekommen würde, in dem sie als Minderheit regieren würden und die Palästinenser, die ebenfalls seit den 1920er Jahren einen eigenen Staat wollten künftig unter israelischer Hoheit stünden.

Es war also schon damals absehbar das die Gründung eines israelischen Staates dort in der Region nicht wirklich auf Gegenliebe stoßen und nur Probleme machen könnte.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs dann räumte man auch von westlicher Seite einem israelischen Staat Priorität ein und pochte auch von jüdischer Seite auf eine schnelle Lösung.
Es kam 1947 zur UN-Generalsammlung, wo der Beschluss der Teilung von Palästina beschlossen wurde, gegen die Einwände der meisten arbaischen Länder, die diese Staatsgründung als einen illegalen Akt ansahen, aber auch Griechenland, Indien, die Türkei waren gegen diesen Plan, England enthielt sich.
Zu erwähnen ist das man von Seiten der Befürworter starken Druck zur Annahme des Beschlusses ausübte, trotz der arabischen Einwände.

Nun ja, der Rest ist bekannt...
Einfach nur einen Staat wollen und die bösen Araber wollten das nicht ist nunmal zu einfach gegriffen. Das Problem war nicht der Staat an und für sich, sondern das man faktisch alle arabischen Staaten in der Region bei seiner Schaffung einfach übergangen hat und sich schon damals nicht für eine Lösung der Probleme im Vorfeld stark gemacht hat, das das böses Blut hervorrufen würde war im Grunde mehr als absehbar.
 
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Die akutelle Entspannung in Korea Trump anzuhängen, ist eher naiv. Die Nordkoreaner wissen schon ganz genau was sie machen und eher hat Jinping die nötigen Worte in Kims Ohr hereingeflüstert. Ohne Moon-Jae würde es die Entspannungspolitik in Südkorea auch wohl gar nicht geben. Der größte Gewinner ist aktuell Nordkorea, ist ja auch nicht schlimm wenn sich evtl. sogar der Kriegszustand ändert und die Grenze durchlässiger wrid, aber NK ist in diese Situation nicht einfach hineingestolpert.

Wenn die Nordkoreaner über viele Jahrzehnte etwas gezeigt haben, dann, dass sie eben genau nicht wissen, was sie tun. Sie haben alle (selbst ihren treusten Verbündeten China) vergrault. Die Folgen sind bittere Armut, Hungersnöte und massive Unterdrückung.
Kims A-Bombentestgelände soll eingestürzt sein, weil sie für das an den Tag gelegte Tempo der Tests die Sicherheit vernachlässigen mussten, nur um die Drohgebärden gegen die USA und den Rest aufrechterhalten zu können.
Nordkorea ist am Ende, absolut isoliert und abgeschnitten. Das und die nun erzwungene Annäherung Trump zuzuschreiben, ist alles andere als "naiv", es ist zwingend. Es ist die Folge von einem schnellen Wettrüsten, das Nordkorea niemals hätte gewinnen können, es trotzdem versuchte. Die Kosten für die Konfrontation mit Trump haben das Land nun vollends ausgeblutet.
Nur um es mal in den Raum zu stellen:
Laut Pressemeldungen, die auf südkoreanischen Schätzungen beruhen, betrugen die Kosten für die zwei Raketenstarts (Unha-3-Rakete) im Jahre 2012 etwa 1,3 Mrd. USD. Diese Kosten setzen sich wie folgt zusammen: 600 Millionen USD sollen allein die Startkosten betragen, hinzu kommen 400 Millionen USD für den Startkomplex (Abschussrampen, Infrastruktur etc.) und 300 Millionen USD für die zusätzlich notwendige Ausrüstung.
Und nun darf man überschlagen, was das Land die scharfen Auseinandersetzungen mit Trump gekostet haben werden.

Man kann es drehen und wenden wie man will: was in Nordkorea gerade abläuft, ist das Ergebnis von Trumps offensivem Vorgehen. Statt sich wie seine Vorgänger in sinnlose Verhandlungen (er-)pressen zu lassen, legte er die Karten auf den Tisch. Stuhlkreise und Diskussionsrunden lösen keine Probleme. Sie verschieben lediglich die Konfrontation und (was womöglich das Schlimmste ist) stärkt die Position des Aggressors, indem man ihm die Möglichkeit gibt, sich seinem Volk als "stark" und auf Augenhöhe zu präsentieren.
Appeasement hat noch nie funktioniert und wird es auch nie. Das wurde hier wieder einmal eindrucksvoll bewiesen.
 
Sorry, aber das ist genau das was man an israelischer Außenpolitik kritisieren muss, man steckt seit Jahrzehnten in einem Status Quo des denkens und ist fast schon unfähig versöhnend die Hand zu reichen und wenn man es dann doch mal versucht wird beim minimalsten Rückschlag sofort wieder der Gewehrlauf gezückt und die Mauer hochgezogen und so alles wieder komplett zur nichte gemacht.
Bitte was?
Seitens Israels wurde in der Vergangenheit oft genug die Hand ausgestreckt zur Versöhnung. Siehe z.B. Oslo, welches mit der ersten und zweiten Intifada "gedankt" und damit unmöglich gemacht wurde oder der einseitige Rückzug Israels aus Gaza, inkl. Aufgabe aller Siedlungen (welches gegen entsprechenden innenpolitischen Widerstand durchgesetzt wurde). Letzteres wurde und wird mit Raketenangriffen auf Israel "gedankt". Soviel zu den "minimalen Rückschlägen". Aber wer soll wieder Schuld sein? Der (schiesswütige) Jud/Israel. :wall:
Seit einiger Zeit marschiert in Syrien ganz offen der Iran auf, der selbst unter einem sogenannten "Reformer" weiterhin wüste Vernichtungsdrohung austößt. Und das nicht nur gegen Israel, sondern auch ganz allgemein gegen die Juden.

3D Test of Antisemitism - Wikipedia
3D Test of Anti-Semitism: Demonization, Double Standards, Delegitimization

Nun ja, der Rest ist bekannt...
The Aftershock of the Nazi War against the Jews, 1947–48: Could War in the Middle East Have Been Prevented?
Das liest sich teils doch bedeutend differenzierter.


Während der Iran ja gerne solche auserlesene Gruppen wie die Hisbollah oder die Hamas finanziert.
Dann scheinst du recht schnell vergessen zu haben, was für Gruppen von Syrien alles unterstützt wurden und werden. u.a. Hisbollah, PFLP, ...


Und unabhängig davon: Iran-Deal: "Wenn ein Tag gut gewahlt fur die Erklarung aus Washington war, dann der 8. Mai" | Ruhrbarone
jungle.world - Prioritaten in Europa
 
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Bitte was?
Seitens Israels wurde in der Vergangenheit oft genug die Hand ausgestreckt zur Versöhnung. Siehe z.B. Oslo, welches mit der ersten und zweiten Intifada "gedankt" und damit unmöglich gemacht wurde oder der einseitige Rückzug Israels aus Gaza, inkl. Aufgabe aller Siedlungen (welches gegen entsprechenden innenpolitischen Widerstand durchgesetzt wurde). Letzteres wurde und wird mit Raketenangriffen auf Israel "gedankt". Soviel zu den "minimalen Rückschlägen". Aber wer soll wieder Schuld sein? Der (schiesswütige) Jud/Israel. :wall:
Seit einiger Zeit marschiert in Syrien ganz offen der Iran auf, der selbst unter einem sogenannten "Reformer" weiterhin wüste Vernichtungsdrohung austößt. Und das nicht nur gegen Israel, sondern auch ganz allgemein gegen die Juden.

3D Test of Antisemitism - Wikipedia
3D Test of Anti-Semitism: Demonization, Double Standards, Delegitimization

Man sollte sich nichts vor machen, das Problem des Terrorismus und Hass haben beide Seiten, auch wenn der Terrorismus bei einer Seite größer aufgezogen sein mag. Selbst in Israel gibt es genug Konservative Juden die kein Interesse an Frieden haben und seit Jahrzehnten terroristische Anschläge gegen Araber begrüßen und unterstützen:

Israel: Judischer Terrorismus schockiert das Land - SPIEGEL ONLINE

Doch diese Anschläge, die selbst der Ministerpräsident inzwischen "jüdischen Terrorismus" nennt, kommen nicht aus dem Nichts. Bestätigen sich die Vorwürfe gegen Ettinger, würde er nicht nur das hasserfüllte Werk seines rechtsextremen Vaters fortführen, sondern auch das ebenso hässliche Erbe seines Großvaters: Der amerikanisch-israelische Rabbi, Meir Kahane, war der Gründer der rassistischen Kach-Partei.

Extremismus: Wie Israel dem judischen Terror nachgibt | ZEIT ONLINE

Auch schon 1990 gab es diesen Terrorismus aus Israel.
Ist allerdings ein Thema mit dem sich Israel auch schwer tut, sicher irgendwo verständlich, kann es sowas bei einem Volk offiziell geben, das vor noch nicht so langer Zeit so extrem gelitten hat?
Trotzdem, das ist kein einseitiger Hass, dort wird sich seit Jahrzehnten gegenseitig hochgeschaukelt und natürlich gibt es wie beim Vertrag von Oslo immer welche die das zu sabotieren versuchen, der größte Fehler ist aber deshalb alles hinzuwerfen, weil genau das ist es was sie wollen, genauso wie der IS mit seinen Anschlägen will das wir hier unsere Lebensweise ändern in Furcht und Angst verfallen und unsere Werte beschneiden.

Ich sage es gerne nochmal es gibt dort keinen alleinigen Schuldigen und Unschuldigen, es ist zu einfach zu sagen das die Palistinänser alleine Schuld haben, genauso wie es nicht funktioniert zu sagen das nur Israel schuld hat.


Natürlich ist das ganze noch komplexer und meine Ausführung nur eine völlige Crashzusammenfassung der Ereignisse.
Ich wollte damit aber auch keine Wertung pro, oder Kontra für eine Seite machen, sollte das so rübergekommen sein, sondern nur eben aufzeigen das es eben nicht nur, wie es bei RtZk klang, so gradlinig ist und schon im Vorfeld der Staatsgründung sich abzeichnete das es nicht unproblematisch werden würde genau dort einen jüdischen Staat zu gründen.

Selbst der von dir schon weit ausführlichere Artikel ist am Ende noch nur ein kratzen ander Oberfläche, was die Differenziertheit angeht.
Es gibt da nämlich auch noch so Punkte wie z.B. (rechte) nationalistische jüdische Tendenzen in der frühen zionisitischen Bewegung zur Gründung eines jüdischen Staates, im heutigen Israelischen Staatsgebiet, usw.
Man kann ganze Bände schreiben und lesen und würde trotzdem immer noch Faceten finden und haben die neue Blicke auf die Sache werfen und diese anders beleuchten. ;)

Am Ende jedoch kommt man eigentlich immer zu dem Schluss das der heutige Koflikt ein hochschaukeln und Ergebnis von Entscheidungen beider Seiten, im laufe der Jahrzehnte war.
 
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Die Menschen im nahen Osten werden so lange sterben bis sie gelernt haben ihr Schicksal in die eigene Hand zu nehmen.
 
Tja, solange der Glaube das Leben weitestgehend bestimmt und man dem anderen nichts gönnt, wird sich meiner Meinung nach nichts ändern.

Glauben ist halt bequem und der Mensch ein Gewohnheitstier das Bequemlichkeit und den leichten Weg zu wählen liebt und nicht ist bequemer als eigenes Fehlverhalten und Rassismus mit Gott rechtfertigen zu können, weil man die "Entscheidungen / Worte einer höheren Macht" im Grunde nicht wirklich argumentativ widerlegen kann (für jemanden der glaubt).
 
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Es gibt in der Region hoch gebildete Menschen -- aber die Haltungen sind trotzdem die gleichen.

Also ist die durchschnittliche Bildung hoch? Nein.
Die hoch gebildeten Leute sind äußerst selten, die Universitätsabschlüsse von dem größten Teil der Absolventen sind nach Deutschen Maßstäben lächerlich, das ist auch der Grund warum die Kinder der wirklich reichen ins Ausland geschickt werden um zu studieren oder allgemein ihren Schulabschluss zu erhalten.
 
Also ist die durchschnittliche Bildung hoch? Nein.
Die hoch gebildeten Leute sind äußerst selten, die Universitätsabschlüsse von dem größten Teil der Absolventen sind nach Deutschen Maßstäben lächerlich, das ist auch der Grund warum die Kinder der wirklich reichen ins Ausland geschickt werden um zu studieren oder allgemein ihren Schulabschluss zu erhalten.

Die sind relativ überschaubar weil die mit gemäßigteren Weltbild und die die etwas Geld haben nicht selten auch nach Europa, oder Richtung USA abhauen, wo die Lebensbedingungen einfacher / besser sind.
Das ist eines der Probleme heute, ausgebildet werden und wurden dort in Ländern wie Syrien, Ägypten, Irak, Iran durchaus genug gut gebildete Menschen.
Als damals in Europa der Wandel vom klerikalen Einfluss auf den weltlichen Staat hin zum sekularen Staat stattfand gab es noch kein Europa und keine USA wo man als gebildeter Mensch hinfliehen konnte, wenn man mit den Bedingungen unzufrieden war. Es blieb nur dafür zu arbeiten / zu kämpfen das die Dinge besser werden.

Heute hauen im Nahen Osten halt viele lieber ab, als in der Heimat auszuharen, irgendwo verständlich, aber so ändern sich die Dinge halt auch nicht, oder eben noch langsamer als sowieso schon (weil halt vor allem jene da bleiben die dem vorherschenden rückständigen [religösen] Weltbild anhängen, oder eben einfach nicht von da weg kommen), auch wenn es sicherlich aus menschlicher Sicher nachvollziehbar sein mag.

In Europa war eine Zeit lang ja auch so, das viele Menschen weggingen, vor allem mit der Einwanderungswelle, nach dem amerikanischen Bürgerkrieg, und die Leute dort ein besseres Leben und mehr Chancen suchten, die sie in Europa nicht fanden.
Es war aber natürlich nicht so extrem, was den braindrain der gut gebildeten und ausgebildeten Menschen anging, wie heute im nahen Osten.

Durch solche Fluchtbewegungen fehlt es dann halt an gut ausgebildeten Menschen, "Visionären" und auch teilweise an Kapital.
 
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Ich würde eher behaupten, dass das Problem die Moral und der Nationalstolz der Personen in Afrika und dem Nahen Osten ist der so etwas unmöglich macht.
In Europa sind auch in der Neuzeit viele Menschen ausgewandert, doch nie im Ansatz so viele, dass es solche Auswirkungen haben könnte.
 
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