AW: Windows 8: Marktanteil wächst stetig weiter, aber langsam
Win8 wird kommerziel nie so erfolgreich werden, wie 7, aber das wird nicht daran liegen, dass es per se schlecht ist, sondern... hauptsaechlich durch die mundpropaganda weniger.
Wäre toll, wenn das wirklich so klappen würde.
Interessant finde ich immer, wie ihr die überwältigende Mehrheit der ablehnenden Nutzer als "einige wenige" darstellt...
@Frozen: noch nie eine Schraube gedreht? Hochwertiges Spezialwerkzeug contra One-For-All-Set aus dem Grabbeltisch im Baumarkt?
Gute Analogie. Fakt ist, abseits des "PCs verschwinden" Gebrabbels werden weiterhin viele Menschen und Firmen auf
in irgendeiner Form IT-basierten Arbeitsumgebung angewiesen sein. Weder der Buchhalter noch der Journalist, noch nicht mal der Grafiker, keiner wird Lust haben, den ganzen Tag mit den Armen in der Luft rumzufuchteln.
An der Stelle immer das Stichwort "Tom Cruise".
Das bedeutet, Microsoft wird weiterhin vernünftige touchfreie Produktivumgebungen anbieten müssen.
Natürlich wird der Anteil Tablets und Co steigen, aber, und da stimme ich sogar Stash zu, daheim oder am Arbeitsplatz wird man, um vernünftig arbeiten zu können, diese Tablets an Monitor/Tastatur/Maus andocken. Gerne auch an ein
zusätzliches, auf dem Schreibtisch liegendes Touch-Eingabe-Tablet. Das wäre nämlich, im Gegensatz zu Touchmonitoren, ein wirklich sinnvolles Produkt. Zumindest für Haushalte ohne Katzen. Ich scheide damit aus.
Egal also ob klassischer PC oder Tablet mit Dockingstation, eine vernünftige touchfreie Produktivumgebung wird weiterhin stark gefragt sein.
Da Metro das nicht ist, wird uns der Desktop noch sehr lange erhalten bleiben. Ich schätze, abgelöst wird er erst, wenn Computer direkt aus dem Gehirn raus gesteuert werden können und ihre Informationen direkt ins Gehirn einblenden.
Natürlich ist Touch für Dummys einfacher zu erlernen, für Maus und Tastatur muss man schon etwas üben.
Wer aber etwas mehr am Rechner machen will als mit seinem Telefon, der wird irgendwann feststellen, dass
er mit Touchbedienung nicht mehr weiterkommt und stark limitiert ist.
Natürlich kann ich alles mit Hammer und Nagel an einer Wand befestigen, aber wenn ich das öfter mache, werde
ich irgendwann den Vorteil von Bohrer/Dübel/Schraube zu schätzen lernen.
Sinnvoll wäre es also, Metro als Zusatznutzen einem vernünftigen PC-Betriebssystem beizulegen, und den Desktop
als Option den mobilen Geräten.
Im Idealfall schaltet das Betriebssystem inklusive aller Programme selbsttätig zwischen klassischer Ansicht und weiterentwickeltem Metro um, je nachdem, ob das Gerät angedockt ist oder nicht. Das muss das Endziel der Entwicklung sein.