2 High-End PCs mit Öl gekühlt in Aquarium

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Natürlich kann unter Öl ein Lichtbogen entstehen (bei max. 12V aber nur unter sehr idealen Bedingungen...) aber unter Öl gibt es keinen Sauerstoff und daher beginnt das Öl auch nicht zu brennen. Der Lichtbogen sollte auch sehr schnell gelöscht werden da er vom Öl besser abgekühlt wird als an der Luft. Durch die bessere Kühlung und höhere Durchschlagsfestigkeit des Öls sind Dauer, Stärke und Entstehungswahrscheinlichkeit eines Lichtbogens in jedem Fall wesentlich kleiner.

Theoretisch eine Gefahr könnte durch Pyrolyse des Öls im Lichtbogen gebildeter Wasserstoff sein aber die Mengen von denen wir reden sind wohl in jedem denkbaren Fall völlig vernachlässigbar.

CPU-Kühler, unzählige Schläuche und Anschlussteile, AGB,

Ich bin auch nicht vom Normalbetrieb ausgegangen, sondern vom Fehlerfall, ausgelöst z.B.: durch den auch von mir erwähnten Blitzschlag in eine unzureichend geschützte Antenne, die dann direkt in das lokale Netz einkoppelt, wodurch dann nur der Geräteschutz am Netzteil anspricht, der aber dann von der Entladungsenergie total überfordert ist. Im Normallfall würde dann nur das Gerät zerstört und dieses eventuell dann zu brenen beginnen (bei falmmenhemenden Werkstoffen wohl eher nicht), nur war meine Überleggung, das die Initialenergie ausreichen könnte um das Öl zu zünden. Das da im Normalbetrieb etwas passiert, davon bin ich auch nicht ausgegangen. Nur wäre dann im Ernstfall der Unterschied zwischen einem wohl selbstverlöchenden Schwelbrand mit mäßiger Rauchentwicklung zu einem doch recht heftigem Ölbrand mit starker Rauichentwicklung. Das Absichern eines Solchen Systems ist dann aber wohl auch leider nicht mit einer billigen Überspannungssteckdose getan, da diese auch nur dem Feinschutz entspricht. Transformer oil testing - Wikipedia, the free encyclopedia Außerdem wenn ich mir die Bilder von Seite 1 Post 6 ansehe, plant er die netzteile mit im Öl zu versenken, was schon mal zu 325V auftretendert Spannung (Scheitelspannung eiern Sinushalbwelle bei 230V) führen kann, aber vor allem eine direkte Einkopplung einer transienten Überspannung ohne den Geräteschutz führen kann (im öffentlichen Netz gibt es gelegentlich auch transiente Überspannung, die durch das Abschalten von großen Induktivitäten (= Motoren) entstehen können, ich meine mal gelesen zu haben, dass das meghrere KV betragen kann (für sehr kurze Zeiten). Überspannungsschutz .:ugly: :schief:
 
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Eine Gefahr einer Ölentzündung durch Blitzeinschlag sehe ich absolut nicht gegeben. Damit das Öl zu brennen beginnen kann müsste erst eine makroskopische Menge oberflächennah auf mehr als ~300°C erhitzt werden.

Gängige PC Netzteile haben übrigens einen integrierten Feinschutz für mindestens 1kV oder sogar 2kV, je nach Modell. Durch das im Vergleich zu Luft erheblich besser isolierende Öl welches zudem auch eine weit größere Wärmekapazität hat sollte der Schutz hier in der Praxis wesentlich besser sein.

Aber Blitzschutz ist sowieso ein anderes Thema.
 
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Eine Gefahr einer Ölentzündung durch Blitzeinschlag sehe ich absolut nicht gegeben. Damit das Öl zu brennen beginnen kann müsste erst eine makroskopische Menge oberflächennah auf mehr als ~300°C erhitzt werden.

Gängige PC Netzteile haben übrigens einen integrierten Feinschutz für mindestens 1kV oder sogar 2kV, je nach Modell. Durch das im Vergleich zu Luft erheblich besser isolierende Öl welches zudem auch eine weit größere Wärmekapazität hat sollte der Schutz hier in der Praxis wesentlich besser sein.

Aber Blitzschutz ist sowieso ein anderes Thema.

Der im netzteil integrierte Geräteschutz ist zumeist ein Gasableiter in Kombination mit aeinerm Varistor und oder eier Supressordiode oder MOV usw. Wie du aber bereits richtig gesagt hast, dienen diese als Feinschutz. Im Moment des Fehlerfalls werden aber in diesem Feinschutz Pulsleistungen im mehrstelligen KW-Bereich verbraten, da ist dem das dann herzlich egal was außen herum ist. Wenn die ableitbare Energie überschritten wird, zerlegt es das Teil einfach. Aber es ist gut, wir werden auf keinem Nenner kommen. Ich bin eben der Ansicht, das es beim enkoppeln einer entsprechend energiereichen Transiente zum Brennen des Öls führen kann, du nicht. Im Endeffekt kanns uns ja auch egal sein. :ka:
 
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Okay das mit dem Blitz und den Überspannungen lass ich jetzt mal so stehen ich seh in der Hinsicht kein Risiko. Viel interessanter ist doch:

DER ERSTE TESTLAUF (eigentlich der zweite):

Habe die PCs nun 24h unter Volllast arbeiten bzw. minen lassen - das Ergebnis ist folgendes: Die Temperatur des Öls direkt vor Pumpenabsaugung beträgt 55,6 Grad Celsius. Die Temperatur des gekühlten Öls beträgt 47,1 Grad Celsius bei einer angenehmen und zum schlafen geeigneten Lüfterlautstärke. Aber auch unter 100% Lüfterleistung verbessert sich die Spanne nicht arg, ich habe eine maximale Temperaturdifferenz von 9 Grad Celsius gemessen.

Mehr Radiator bringt also doch was oder? Zumal der Durchfluss garantiert nahe der 20 Liter pro Minute liegt (sollte ich mal mit Hilfe von ein paar Kanistern und einer Stoppuhr messen ;))

Noch ein paar tipps: Wenn man ein Gewinde öldicht bekommen will sollte man keinesfalls an Teflonband sparen, auch 3 oder 4 Umwicklungen reichen vielleiht nicht aus. Erst wenn das Teil schwer drehen lässt passt es - habe zuerst zu wenig benutzt.
Auch sollten die Schlauchschellen so fest wie möglich angezogen sein. Bei mir hat es desegen noch geleckt am anfang (1 Tropfen pro Minute aber trotzdem).
 
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Wenn du die Temperaturdifferenz zwischen Radiatoreinlauf und Ausgang signifikant senken willst musst du den Durchfluss erhöhen, mit mehr Lüfterleistung erreichst du da gar nichts, das sollte dir hoffentlich klar sein.

Mehr Radiator: geringere Temperaturdifferenz zwischen Auslauf und Raumtemperatur
Mehr Durchfluss: Geringere Temperaturdifferenz zwischen Einlauf und Auslauf (was indirekt auch zu einer besseren Ausnutzung des Radiators führt)

Angenommen der Radiator ist die einzig relevante Wärmesenke (und der Wärmetransport durch den Volumenstrom ist dominierend gegenüber der Wärmeleitung im Medium was hier definitiv der Fall ist) ist die Temperaturdifferenz zwischen Einlauf und Auslauf des Radiators nur vom Durchfluss und der vom System abgegebenen Leistung abhängig, kühlt der Radiator schlechter führt das nur zu einem höheren Gesamttemperaturniveau, nicht jedoch zu einer höheren Temperaturdifferenz!

Die Wärmeabgabe am Radiator ist effizienter je heißer er ist, im Idealfall sollte der Radiator auf seiner gesamten Fläche eine homogene Temperatur haben da die kälteren Teile sonst weniger effektiv Wärme abführen. Das kann man mit mehr Durchfluss erreichen und daher trägt mehr Durchfluss letztendlich auch zu einer besseren Ausnutzung des Radiators bei (bei 9K Temperaturdifferenz innerhalb des Radiators besteht hier durchaus noch relevantes Verbesserungspotenzial, wie groß dieses sein könnte kannst du gerne selbst ausrechnen). Sollte dir eigentlich klar sein.

Laienhaft daumengepeilt kannst du mit 20l/min Durchfluss etwa 550-650W/K abführen (Öl hat eine Wärmekapazität grob zwischen etwa 1650 und 2000J/(K*l)), bei etwas mehr als 2kW (wie groß ist der Verbrauch eigentlich wirklich? Schon gemessen?) kommst du hier überm Daumen auf etwa bzw. etwas weniger als 4K Temperaturdifferenz zwischen Einlauf und Auslauf. Das spricht dafür das dein Durchfluss doch deutlich schlechter ist, eher 10l/min, in jedem Fall gibt es hier ein erhebliches Verbesserungspotenzial. Die Überschlagsrechnung geht natürlich davon aus das der Radiator die einzig relevante Wärmesenke ist, ist er das nicht (wovon man ausgehen kann) würde das natürlich eher zu einer noch geringeren Temperaturdifferenz führen.

Wenn du tatsächlich 20l/min und 9K Temperaturdifferenz hast kann das nur bedeuten das dein Öl eine ~ um den Faktor 2 schlechtere Wärmekapazität hat als erwartet oder das die Abwärme sehr viel größer ist, beides nicht realistisch, das gilt im großen und ganzen auch für eine Mischung aus beidem.
 
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Man sollte dabei auch nicht vergessen, dass die fehlnde Leitung des Öls im Aquarium und der hochgradig parallele Aufbau des Radiators eine gewisse Überdimensionierung beim Durchfluss erzwingen. Ähnlich wie bei einer Gehäuselüftung muss man mehr Kühlmedium umwälzen, als für die eigentliche Wärmeabfuhr nötig wäre, weil ein Teil des Volumenstroms immer den nicht-optimalen Weg nimmt. Ich hätte mit wenigstens 40-60 l/h geplant - bin aber auch ehrlich gesagt überrascht, dass die Pumpe so wenig schafft. Bei einem derart lockeren Kreislauf würde ich bei Wasser selbst mit eher schwachen Wakü-Pumpen was im Bereich von über 100 l/h erwarten und SO viel sollte das Öl doch eigentlich nicht bremsen, wenn die Viskosität niedrig ist.?


Noch ein paar tipps: Wenn man ein Gewinde öldicht bekommen will sollte man keinesfalls an Teflonband sparen, auch 3 oder 4 Umwicklungen reichen vielleiht nicht aus. Erst wenn das Teil schwer drehen lässt passt es - habe zuerst zu wenig benutzt.

Irr ich mich, oder sollte man für öldichte Verbindungen nicht überhaupt was anderes benutzen :huh:
Teflonband erzielt einen Teil seiner Dichtwirkung darüber, dass es hydrophob ist. Das hilft bei Öl arg wenig. Da könnte man es höchstens als Gleitmittel nutzen, um ein konisches/selbstdichtendes Gewinde richtig anzuziehen - hier kommt aber gar keins zum Einsatz.
 
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Man sollte dabei auch nicht vergessen, dass die fehlnde Leitung des Öls im Aquarium und der hochgradig parallele Aufbau des Radiators eine gewisse Überdimensionierung beim Durchfluss erzwingen. Ähnlich wie bei einer Gehäuselüftung muss man mehr Kühlmedium umwälzen, als für die eigentliche Wärmeabfuhr nötig wäre, weil ein Teil des Volumenstroms immer den nicht-optimalen Weg nimmt.

Dieser Effekt erklärt aber auch keine unerwartet hohe Temperaturdifferenz zwischen Einlauf und Auslauf (würde allerdings sehr wohl das Gegenteil erklären) und ist natürlich völlig vom inneren Aufbau des Radiators abhängig. Man sollte die Umwälzung im inneren des Aquariums auch unabhängig von dem Wärme- und Volumenstrom zum Radiator betrachten da sich diese auch unabhängig davon verbessern lässt bzw. auch verbessert wird, etwa durch die Lüfter auf den GraKas.
 
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Lass die Pumpe und den Radiator so wie sie sind aber verbau die Hardware anders.
Zwischen den Karten staut sich die Hitze. Da hilft dir auch keine höherer Durchfluss.
 
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Wenn du die Temperaturdifferenz zwischen Radiatoreinlauf und Ausgang signifikant senken willst musst du den Durchfluss erhöhen, mit mehr Lüfterleistung erreichst du da gar nichts, das sollte dir hoffentlich klar sein.

Oh mit mehr Lüfterleistung senke ich sowohl das Gesamttemperaturniveau und ich erhöhe die Temperaturdifferenz zwischen Rad-Einlauf und Rad-Auslauf. Wenn ich mehr Durchfluss habe senke ich das Gesamttemperaturniveau ebenfalls sowie die Tempdiff des Radiators - dieser arbeitet bei unendlich großem Durchfluss theoretisch dann immer auf seiner gesamten Fläche mit der höchstmöglichen Temperatur wobei das Temperaturgefälle dann fast gleich Null ist. Mehr Durchfluss bringt mir also auch etwas das stimmt, allerdings nur bedingt, denn dann würde der Radi auf einem Teil seiner Fläche ein wenig mehr Wärme an die Luft übertragen als er es jetzt bereits macht.

Die Spanne zwischen Raumtemperatur und der Rad-Auslaufstemperatur (~25 °C gegenüber 49 °C) ist durchaus noch so groß als dass sich ein weiterer Radiator lohnen würde, das käme einer Erhöhung des Luftstroms bzw. der Lüfterleistung in etwa gleich (natürlich nicht aber so kann man sich es vorstellen).


Teflonband erzielt einen Teil seiner Dichtwirkung darüber, dass es hydrophob

Ja das stimmt deswegen brauch man bei Öl auch mehr da das Band dann einfach als mechanische Dichtung wirkt. Ölbeständig ist es laut Auszeichnung aber.


Lass die Pumpe und den Radiator so wie sie sind aber verbau die Hardware anders.
Zwischen den Karten staut sich die Hitze. Da hilft dir auch keine höherer Durchfluss.

Ja darüber habe ich auch schon nachgedacht, jedoch eher aus designtechnischen Gründen, da man so von außen nicht arg viel sieht. Ich selbst glaube dass die Lüfter der Grakas das Öl ganz gut umwälzen - zugegeben, ich hätte die beiden Asus-Karten nach innen machen sollen, da diese durch die bessere Kühlung schon unter Luft als auch unter Öl kühler waren als die von XFX.... . Die Temps der Asus-Karten-Seite sind von außen nach innen: 76 °C, 79 °C, 83 °C, wobei die letzte (XFX) nur auf zwei Drittel Leistung läuft, sonst würde sie zu warm. Auf der anderen Seite ähnlich: 73°C 76°C 82 °C - wieder läuft die letzte (innere) auf nur 2/3 Leistung. Und da käme ja eigentlich noch eine vierte hinzu(!).

Jetzt also folgendes: Entweder ich hole mir eine zweite dieser Pumpen oder einer dedizierte Ölpumpe für den gleichen Preis und habe somit die doppelte Förderleistung, oder ich baue einen zweiten Radiator... . Auch möglich wäre eine Art Verdunstungsradiator: Ein kleines Becken unter dem Tisch mit Wasser gefüllt. Kupferrohre darin versenken und dadurch dann das Öl fließen lassen wobei man mit zwei Lüftern das Wasser direkt mit der warmen trockenen Luft des Radiators verdunstet - rein theoretisch möglich und wahrscheinlich gleich teuer oder sogar billiger als ein Radi - aber auch sinnvoll?
 
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Wenn einzelne Karten 40 K über Öl-Einlasstemperatur liegen, würde ich mir Gedanken über eine Ölleitung/-verteilung im Beckeninneren machen.

Wieviel Verdunstungsmenge dein Zimmer verträgt, musst du (oder der Hausmeister) entscheiden - ich persönlich halte bei derartigen Temperaturdifferenzen einen Radiator noch für sehr wirkungsvoll und gebrachte KFZ-Radiatoren gibt es wortwörtlich zu Schrott-Preisen.
 
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Wie wäre es denn wenn du vom Öleinlass (von Becken) schläuche zu den Lüftern der Grakas machst ? Du hast ja eh einen exorbitanten Durchfluss ... da schaden 6-7 12mm Schläuche auch nicht. Damit würde jede Graka "kühles Öl" abbekomen
 
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Oh mit mehr Lüfterleistung senke ich sowohl das Gesamttemperaturniveau und ich erhöhe die Temperaturdifferenz zwischen Rad-Einlauf und Rad-Auslauf.

Letzteres aber nur geringfügig indem der Anteil des Radiators als Wärmesenke im Vergleich zu anderen Wärmesenken in Richtung Idealwert steigt. Wäre der Radiator in der Lage das Öl unabhängig vom Durchfluss auf am Auslauf auf Lufttemperatur zu kühlen wäre die Temperaturdifferenz bei gegebenem Durchfluss immer noch etwa die gleiche (vielleicht eben ein wenig höher) aber dein Temperaturniveau nur noch vom Durchfluss abhängig.

Um es ganz einfach zu machen: Mit deinen Werten kannst du überm Daumen etwa 25-30K beim Temperaturniveau im Becken durch bessere Wärmeabfuhr am Radiator und vielleicht 5K durch mehr Durchfluss gewinnen. Je besser dein Radiator desto sinnvoller wird es gleichzeitig auch auf mehr Durchfluss zu setzen.

Ja darüber habe ich auch schon nachgedacht, jedoch eher aus designtechnischen Gründen, da man so von außen nicht arg viel sieht. Ich selbst glaube dass die Lüfter der Grakas das Öl ganz gut umwälzen - zugegeben, ich hätte die beiden Asus-Karten nach innen machen sollen, da diese durch die bessere Kühlung schon unter Luft als auch unter Öl kühler waren als die von XFX.... . Die Temps der Asus-Karten-Seite sind von außen nach innen: 76 °C, 79 °C, 83 °C, wobei die letzte (XFX) nur auf zwei Drittel Leistung läuft, sonst würde sie zu warm. Auf der anderen Seite ähnlich: 73°C 76°C 82 °C - wieder läuft die letzte (innere) auf nur 2/3 Leistung. Und da käme ja eigentlich noch eine vierte hinzu(!).

20-25K über Öltemperatur sollten für jede GraKa machbar sein wenn du den Ölfluss optimierst. Eventuell kann es hier auch etwas bringen die Kühlerverkleidung der GraKas zu entfernen oder zu modifizieren und zusätzliche Lüfter zur Umwälzung ins Öl zu hängen.

Jetzt also folgendes: Entweder ich hole mir eine zweite dieser Pumpen oder einer dedizierte Ölpumpe für den gleichen Preis und habe somit die doppelte Förderleistung, oder ich baue einen zweiten Radiator... . Auch möglich wäre eine Art Verdunstungsradiator: Ein kleines Becken unter dem Tisch mit Wasser gefüllt. Kupferrohre darin versenken und dadurch dann das Öl fließen lassen wobei man mit zwei Lüftern das Wasser direkt mit der warmen trockenen Luft des Radiators verdunstet - rein theoretisch möglich und wahrscheinlich gleich teuer oder sogar billiger als ein Radi - aber auch sinnvoll?

Am besten wäre es an allen Punkten anzusetzen wobei ein zweiter Radiator (oder stärkere Lüfter für den vorhandenen) wohl am fruchtbarsten ist. Eine Verdunstungskühlung für den Regelbetrieb würde ich nur empfehlen wenn die feuchte Abluft nach draußen geleitet werden kann. Ich würde eine kompakte Verdunstungskühlung auch deutlich anders aufbauen (Zellkühler).

ich persönlich halte bei derartigen Temperaturdifferenzen einen Radiator noch für sehr wirkungsvoll

Oder stärkere Lüfter. KFZ Radiatoren sind ja auf einen ziemlich starken Luftstrom optimiert.

Was man auch bedenken muss: Beim aktuellen Aufbau haben wir etwa deutlich mehr als 100W pro Lüfter...
 
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Oder stärkere Lüfter. KFZ Radiatoren sind ja auf einen ziemlich starken Luftstrom optimiert.

Ja aber eine KfZ Ventilator will ich nicht neben meinem Bett röhren hören xD

Wenn einzelne Karten 40 K über Öl-Einlasstemperatur liegen, würde ich mir Gedanken über eine Ölleitung/-verteilung im Beckeninneren machen.

Momentan ist es wohl eher so dass das Öl nacheinander durch die Grakas zur Pumpe hin fließt, ein Teil geht auch übers Netzteil zur Pumpe da dieses das seitlich aus den Grakas ausströmende Öl zur Mitte hin leitet. Die angegebene Temperatur war die Core-Temp. die wird immer mehrere K über der Öltemperatur liegen.


Zur Verdunstungsmenge: Das Fenster ist immer offen - mir bleibt schon allein wegen den Temperaturen nichts anderes übrig. Ein Zellkühler und generell eine Verdunstungsanlage erfordert im Prinzip auch eine Osmoseanlage... Geld Geld Geld....
Von daher tendiere ich doch eher zu einem zweiten Radiator der die restlichen 20 K auf Nähe Raumtemperatur schafft - ggf. würde es sogar helfen, einen zweiten Radiator genau hinter den jetzigen zu schnallen dafür muss ich mal die Lufttemperatur messen. Nochmal 18 Lüfter kosten ja wieder ziemlich viel.
 
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Was du auch noch beachten solltest: Manche Wärmeleitpasten vertragen Öl nicht besonders gut und lösen sich mit der Zeit auf.

Ein Zellkühler und generell eine Verdunstungsanlage erfordert im Prinzip auch eine Osmoseanlage... Geld Geld Geld....

Na ja... wenn du einen kontinuierlichen Wasseraustausch einplanst (etwa: 1l wird pro Stunde verdampft, 2l werden nachgefüllt, 1l wird abgeführt) geht das auch so. Wenn jeder Nasskühlturm in jedem Kraftwerk mit Deionisiertem Wasser laufen müsste würde man wahrscheinlich nur noch Trockenkühltürme bauen.
 
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Ich will eine kontinuierliche Wasserzufuhr aber vermeiden da ich das Ding nicht direkt am Wasserhahn anschließen will... Ansonsten wäre so ein Verdunstungskühler wohl auch eine tolle Idee zumal ich das dann so bauen könnte, als dass dieser auch für andere Zwecke gebraucht werden könnte (beispielsweise in Zukunft die Getränkekühlung beim Grillabend) wenn das Projekt irgendwann nicht mehr besteht. Dennoch eher naja.... . Cool wäre beispielsweise ein zweiter Radi, ggf. vor dem Fenster wenn es doch nicht anders geht, Sonne habe ich nur morgens... .

Gedanken über Gedanken. Was mach ich denn nu.... Ein Wärmetauscher am Waschbecken (Ölkreislauf/Wasserkreislauf) würde auch gehn insofern ich dann auch noch Wasser holen kann

Da kommt die Idee von Superwip am Anfang: Den Radi mit Wasser betreiben und einen kleinen Radiator, vll ein oder zwei 120 mm Lüfter groß, ins Ölbecken legen - wäre relativ einfach machbar mit wenig finanziellem Aufwand. Doch auch sinnvoller? Das könnte man dann zumindest auch einfacher mit einer Verdunstungskühlung kombinieren und die Gefahr eines Öllecks wäre ebenfalls gebannt usw.... .

Angenommen das wäre so: Ggf. müsste ich mir eine neue Anordnung der PC-Systemkomponenten einfallen lassen und irgendwo im Becken ein oder zwei 120mm Lüfter (Radi) unterbringen. Das Wasser könnte sehr viel mehr Wärme aufnehmen als das Öl (2 mal soviel ca.). Wenn ich das aber durch den Radi jage sollte sich im Großen und Ganzen nicht viel ändern.... auch die Temps bleiben gleich... hm
 
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Da kommt die Idee von Superwip am Anfang: Den Radi mit Wasser betreiben und einen kleinen Radiator, vll ein oder zwei 120 mm Lüfter groß, ins Ölbecken legen - wäre relativ einfach machbar mit wenig finanziellem Aufwand. Doch auch sinnvoller? Das könnte man dann zumindest auch einfacher mit einer Verdunstungskühlung kombinieren und die Gefahr eines Öllecks wäre ebenfalls gebannt usw.... .

Vorteile eines Wasserkreislaufs:

-etwa 4x mehr Wärmetransport bei gleichem Durchfluss und gleicher Temperaturdifferenz (bzw. 1/4 der Temperaturdifferenz bei gleichem Wärmetransport und gleichem Durchfluss)
-Mehr Durchfluss bei gleicher Pumpenleistung und/oder gleichem Leitungsquerschnitt
-Weniger Sauerei
-besonders kritische Komponenten können direkt mit Wasser gekühlt werden (hier wohl nicht relevant)

Nachteile:

-Korrosion
-Wasser-Öl Wärmetauscher zusätzlich nötig (aber nicht sehr teuer)
-AGB nötig
-Öl muss unabhängig vom sekundären Wasserkreislauf umgewälzt werden, zusätzliche Umwälzpumpen bzw. Rührer und Wasserpumpen nötig

Einen offenen Verdunstungskreislauf solltest du so kompakt und geschlossen wie möglich halten. Insbesondere wenn du ihn nicht mit destilliertem Wasser betreiben willst was bei einem geschätzten Verbrauch von mehreren Litern pro Tag definitiv unwirtschaftlich ist. Nochmal zur Erinnerung: Mit dem Verdunsten von 1l Wasser kannst du etwa 2,26kJ Energie abführen, würdest du ausschließlich durch Verdunstung kühlen müsstest du etwa 1l Wasser pro Stunde verdunsten! In der Praxis werden es am Ende je nach Aufbau noch immer wenigstens einige Liter pro Tag bzw. einige Euro pro Tag sein.
 
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Einen offenen Verdunstungskreislauf solltest du so kompakt und geschlossen wie möglich halten.

:lol:

Spaß beiseite... mach wirklich erstmal ein paar Änderungen am Aufbau (Grafikkarten drehen etc.)
Danach kann man sich immernoch gedanken machen wie man die Temps. unter Kontrolle kriegt.
 
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Was ich damit vor allem sagen will: Ein offener Kreislauf sollte möglichst wenige Komponenten, kurze Leitungen usw. enthalten, es sollte keinen Austausch zwischen diesem mineralreichen Kreislauf und dem Primärkreislauf geben, egal ob dieser mit Öl oder deionisiertem Wasser betrieben wird.

Im Idealfall sollten alle Komponenten im Verdunsterkreislauf, insbesondere inklusive Pumpe, hochgradig korrosionsbeständig sein sodass etwa Kalkablagerungen mit Salzsäure entfernt werden können.
 
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Nicht zu vergessen dass ein effektiver Verdunstungskühler i.d.R. mit großen Förderhöhen und z.T. Druck arbeiten muss - was sich Pumpentechnisch wesentlich einfacher in einem Zusatzkreislauf realisieren lässt.
Ein Betrieb mit geringem Wassertaustausch und potentiellen Kalkablagerungen wird aber aufwendig. Kupfer ist nur beschränkt säurebeständig, man muss überhaupt erstmal einen zerlegbaren Wärmetauscher finden/bauen, die Keramiklager vieler Pumpen sind ggf. auch nicht so leicht zu reinigen ...
 
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