Details zum kommenden Intel-Chipsatz X79 für Sockel R

AW: Details zum kommenden Intel-Chipsatz X79 für Sockel R

Hoffe immer noch das Ivy Bridge ende des dritten Quartals verfügbar ist, nicht erst Anfang 2012:schief:

Vermtlich kommen die zur CES 2012. Wie die Leute immer auf das dritte/vierte Quartal kommen. Dort wird die Serienproduktion angefangen, nichts anderes.


Onboard. Per Zusatzchips ja. Also ist es egal.

Die News räumt endich mit dem Sockel 1356. Jetzt glauben auch die letzten das dieser nicht der High-End Sockel wird.
 
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SAS ist mehr oder weniger tot. Ich hatte mit Supermicro darüber gesprochen, und die meinten halt das SATA viel billiger ist, und der Leistungsunterschied halt immer geringer geworden ist, und es halt auch SSDs inzwischen gibt. Also für SAS gibts eigentlich keinen Grund mehr. Auch bei uns in der Uni wird nur auf SATA gesetzt.

Ich sag nicht, dass es sinnvoll ist, aber wenn es ein Schlüsselfeature gibt, dass seit den ersten Informationen zu SNBE? durchgängig in den Gerüchten ist, dann SAS. Offensichtlich scheint Intel da Wert drauf zu legen (und da es eine reine Protokollfrage ist, dürften der Aufwand auf Seiten des Chipsatzes ohnehin vertretbar sein)

Ich empfinde dieses (PEG with SNB) sehr komisch inzwischen.

Könnte das nicht darauf hindeuten, das es weder 2.0 noch ein echtes 3.0 ist? Sprich eigentlich ist es 3.0, gewisse Specks von 3.0 werden halt nicht erfüllt? Würde ja auch zur Einschätzung von Ruyven passen.

Meine Einschätzung macht dazu keine Aussage, allerdings wäre es nicht das erste mal, dass Intel einen Standard zur Hälfte unterstützt - siehe den PCIe2 "Support" beim P55, der dummerweise nur den Takt von PCIe1 abdeckt...
Allerdings hat Intel sich da nie gescheut, dick und fett "PCIe2" dran zu schreiben, d.h. ich glaube nicht, dass sie hier wegen derartiger "Details" auf ein "PCIe3"-Label verzichten würden (auch wenn man immerhin wenigstens die Bandbreitenangaben in 50% der Fälle ohne duplex-Aufsummierung angibt). Das kann auch der Fall sein, aber das man es nicht erwähnt, wird andere Gründe haben.


Sockel 1356: "kleine" (1P und 2P) Server und (eventuell) Workstation - offenbar kein Einsatz im Desktopbereich

Kennst du eine Quelle, die sowohl den Teil vor, als auch dem hinter den Bindestrich unterstützt?
Ich kenn nämlich nur eins von beiden und die zum ersten Abschnitt sind die älteren.
 
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Vermtlich kommen die zur CES 2012. Wie die Leute immer auf das dritte/vierte Quartal kommen. Dort wird die Serienproduktion angefangen, nichts anderes.
Nein, von Systemherstellern wurde mir schon hinter vorgehaltener Hand auf der CeBIT Q3/Q4 bestätigt, wobei es zunächst mehr oder weniger wohl ein Paperlaunch wird.
Erst mit etwas Verzögerung, also Mitte bis Ende Q4 wird es dann wohl zur Massenverfügbarkeit kommen. Dies ist eine Einschätzung von mir. Dazu konnten die Systemhersteller natürlich keine Aussage treffen.

Onboard. Per Zusatzchips ja. Also ist es egal.

Die News räumt endich mit dem Sockel 1356. Jetzt glauben auch die letzten das dieser nicht der High-End Sockel wird.
Ist aber wieder mit zusätzlichen Kosten verbunden. Direkt im Chipsatz integriert ist die Implementierung einfach günstiger auf dem MB

EDIT:
Kennst du eine Quelle, die sowohl den Teil vor, als auch dem hinter den Bindestrich unterstützt?
Ich kenn nämlich nur eins von beiden und die zum ersten Abschnitt sind die älteren.
Da gibt es auf CB und glaub auch hier mal die Folie zu der neuen Namensgebung von Intel. Dort ist in der Namensgebung sowohl der Sockel, als auch die Anzahl der verbauten Sockel, die maximal unterstützt werden enthalten. Wurde auf der CeBIT mir gegenüber als echt erklärt von Systemherstellern.

Hier der Link dazu: http://www.computerbase.de/news/har...n-prozessor-fuer-desktops-im-vierten-quartal/

1356 hat nur einen QPI, also maximal Dual-Sockel möglich. 2011 eben die 4er und der 15xx wird wieder die 8er Sockel Systeme beglücken.
 
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Kennst du eine Quelle, die sowohl den Teil vor, als auch dem hinter den Bindestrich unterstützt?
Ich kenn nämlich nur eins von beiden und die zum ersten Abschnitt sind die älteren.

Bild Intel-Roadmap für Server-Prozessoren (1/2) - ComputerBase - Thx an Skysnake für den Link

wobei es zunächst mehr oder weniger wohl ein Paperlaunch wird.

warum sollte es ein Paperlounch werden, Quelle?

mfg
 
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XE85 Ich quote mich da am Besten mal selbst zu :daumen:
Nein, von Systemherstellern wurde mir schon hinter vorgehaltener Hand auf der CeBIT Q3/Q4 bestätigt, wobei es zunächst mehr oder weniger wohl ein Paperlaunch wird.

Ich kann dir leider nicht sagen welche Systemhersteller das waren. Ich konnte aber einige Verbindungen knüpfen, die ich wohl auch für mein Studium weiter verwenden kann. Dadurch das ich schon mit der Firma am Rande schon mal Kontakt hatte, waren die relativ gesprächig. Hätte sogar fast die neuen Systeme sehen können :wall: Hat dann aber leider nicht geklappt.

Ich hoffe du verstehst warum mir der/die Namen völlig entfallen sind, und ich unter einer partiellen Amnesie leide :(

Du kennst das sicherlich, das Leute sich wohl einfach verquatschen, wenn man mit Ihnen über viele Dinge sehr ins Detail gehend spricht, über mehr als eine Stunde.

Da ist es dann auch nicht immer sehr einfach genau nach zu vollziehen wo jetzt die Grenze ist zwischen dem was noch ok ist, und dem was eigentlich noch nicht ok ist.

EDIT: ok mir ist grad aufgefallen, das dir wohl noch ne Info durchaus weiter helfen könnte, warum ich zu diesem Begriff gegriffen habe.

Der Hersteller hat gesagt, das sehr sehr sehr sehr wahrscheinlich am Anfang wieder so Späße wie 10 Stück für ganz Europa zu erwarten sind, zumal zuletzt es auch zu einem solchen Vorfall wieder gekommen ist bei Intel, und man selbst eben realistisch an die Sache heran geht, und seinen Kunden sagt, da und da könnt ihr mit Rechnern von uns rechnen, und davor nicht.
Der Mitarbeiter hatte sich da etwas über die Konkurrenz ausgekotzt, dass diese sagen Sie hätten Maschinen im Angebot, eigene Kunden daher zu diesen abwandern, weil man selbst klipp und klar sagt, da und da gibts die erst, und diese dann nach 2-3 Monaten dann kleinlaut wieder ankommen und doch etwas von einem kaufen wollen, weil der andere Hersteller noch immer nicht liefern konnte.
 
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ruyven_macaran schrieb:
Allerdings hat Intel sich da nie gescheut, dick und fett "PCIe2" dran zu schreiben, d.h. ich glaube nicht, dass sie hier wegen derartiger "Details" auf ein "PCIe3"-Label verzichten würden (auch wenn man immerhin wenigstens die Bandbreitenangaben in 50% der Fälle ohne duplex-Aufsummierung angibt). Das kann auch der Fall sein, aber das man es nicht erwähnt, wird andere Gründe haben

Mal sehen... ich denke aber, dass eine solche Vermarktungsstrategie im Server, Workstation und High-End Bereich wenig sinnvoll ist, da sie die meisten Kunden durchschauen

Skysnake schrieb:
Da gibt es auf CB und glaub auch hier mal die Folie zu der neuen Namensgebung von Intel. Dort ist in der Namensgebung sowohl der Sockel, als auch die Anzahl der verbauten Sockel, die maximal unterstützt werden enthalten. Wurde auf der CeBIT mir gegenüber als echt erklärt von Systemherstellern.

Hier der Link dazu: http://www.computerbase.de/news/hard...erten-quartal/

1356 hat nur einen QPI, also maximal Dual-Sockel möglich. 2011 eben die 4er und der 15xx wird wieder die 8er Sockel Systeme beglücken.

Auf dieser Folie sehe ich nichts, was diese Theorie stützt- es geht dort immerhin nur um die Xeon CPUs

Was mich dabei aber wundert ist, dass Sandy Bridge EP für 2011 Systeme offenbar mit dem Westmere EX auf Sockel 1567 koexistieren soll- haben die nicht exakt die selbe Zielgruppe?

Ich kann mir aber nach wie vor nicht vorstellen, dass wir jemals Sockel 2011 im Desktopbereich sehen werden- wie schon oft gesagt hat er viele teure und aufwendige Features, die im Desktopbereich (fast) nutzlos sind, das macht ihn wahrscheinlich zu teuer für eine großflächige Vermarktung

Wenn die MB und CPU Preise bei 500€ beginnen, was ich für sehr realistisch halte, dazu noch 4 RAM Riegel, der Quadchannel will ja genutzt werden, und zwei High-End GraKas und wir sind bei ~2000€, die man ausgeben muss, wenn man ein System auf dieser Basis als Gamer sinnvoll nutzen will (bei einer weniger Üppigen Ausstattung wäre man wahrscheilich mit einer anderen Plattform besser bedient, nicht zuletzt wohl bereits mit Ivy Bridge)

Der Hersteller hat gesagt, das sehr sehr sehr sehr wahrscheinlich am Anfang wieder so Späße wie 10 Stück für ganz Europa zu erwarten sind, zumal zuletzt es auch zu einem solchen Vorfall wieder gekommen ist bei Intel, und man selbst eben realistisch an die Sache heran geht, und seinen Kunden sagt, da und da könnt ihr mit Rechnern von uns rechnen, und davor nicht.
Der Mitarbeiter hatte sich da etwas über die Konkurrenz ausgekotzt, dass diese sagen Sie hätten Maschinen im Angebot, eigene Kunden daher zu diesen abwandern, weil man selbst klipp und klar sagt, da und da gibts die erst, und diese dann nach 2-3 Monaten dann kleinlaut wieder ankommen und doch etwas von einem kaufen wollen, weil der andere Hersteller noch immer nicht liefern konnte.

Ich denke dass niemand, abgesehen vielleicht von Intel selbst mehr als ein halbes Jahr im Vorraus eine solche Aussage zuverlässig tätigen kann

Warum sollte Intel für zig Millionen eine ganze Plattform entwickeln, die dann nicht oder verspätet auf den Markt kommt? Das eine mögliche Verzögerung technische Gründe hat würde ich auch ausschließen; es soll ja auch schon seid Monaten Sampels geben

Es sei denn das ganze wird nur eine Pseudolösung ala Skulltrail oder Quad FX

Vielleicht ist der "Desktopeinsatz" von Sockel 2011 ja tatsächlich nur eine "Papierlösung" um zumindestens theoretisch die Desktop Leistungskrone gegen den Bulldozer verteidigen zu können- ohne die Plattform aber jemals in größeren Stückzahlen oder zu leistbaren Preisen in den Handel zu bringen?

___

Wie auch immer; ich rechne nach wie vor mit einer 1:1 Ablösung des Sockel 1366 durch den Sockel 1356

Und: am Ende ist es ziemlich egal, was Intel als Desktopsockel etablieren will; man kann sich immernoch Server/Workstationhardware der jeweils anderen Produktschiene holen
 
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Ich glaube da waren jetzt 3 verschiedene Antworten auf meine Frage dabei:lol:

Es lebe die Intel-Informationspolitik!:ugly:
 
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was hat das mit intel zu tun? Jeder Hersteller versucht Details zu neuen Produkten so lange wie möglich geheim zu halten.

mfg

da hast du natürlich recht, aber ein wenig Planungssicherheit sollte doch schon gegeben werden!
Informationen zum einem Sockel können ja wohl kaum von der Konkurrenz verwendet werden!
 
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Was mich dabei aber wundert ist, dass Sandy Bridge EP für 2011 Systeme offenbar mit dem Westmere EX auf Sockel 1567 koexistieren soll- haben die nicht exakt die selbe Zielgruppe?

Nö. Ne quad/octa-CPU Decacore hat eindeutig eine andere Zielgruppe, als ein dual/quad-CPU Octacore.


Warum sollte Intel für zig Millionen eine ganze Plattform entwickeln, die dann nicht oder verspätet auf den Markt kommt?

Zumal man ja ganz klar sagen muss: Bislang gibt es nicht einmal eine Ankündigung. Also wieso sollte man einen verfrühten ""Termin"" mittels Paperlaunch befriedigen, wenn man auch einfach einen späteren Hardlaunch machen kann? "Ende 3. Quartal" ist ja nun auch kein Zeitpunkt, der sich aufdrängt. Bislang sind keine zeitnahen Veröffentlichungen von AMD bekannt.

Es sei denn das ganze wird nur eine Pseudolösung ala Skulltrail oder Quad FX

Aktuell klingt es stark nach So940-FX.
Ich versteh nur nicht wieso, wenn es tatsächlich einen 1356 geben wird und Intel ohnehin nicht unter Druck steht :ka:
(auf der anderen Seite: Die Modellpolitik Intels war in letzter Zeit oft schwer verständlich)

Und: am Ende ist es ziemlich egal, was Intel als Desktopsockel etablieren will; man kann sich immernoch Server/Workstationhardware der jeweils anderen Produktschiene holen

Wenn 1356 als reine Dual-CPU-Workstationlösung kommt, wird es aber unmöglich, ein preisgünstiges Single-CPU damit zusammenzustellen.

was hat das mit intel zu tun? Jeder Hersteller versucht Details zu neuen Produkten so lange wie möglich geheim zu halten.

"Keine Information" ist auch ne Informationspolitik. Und auch Leaks bei hochrangigen Partnern kann man akzeptieren oder unterdrücken.
 
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Nö. Ne quad/octa-CPU Decacore hat eindeutig eine andere Zielgruppe, als ein dual/quad-CPU Octacore.

Westmere EX hat zwar zwei Kerne mehr als Sandy Bridge EP, diese sind aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch wesentlich langsamer- daher ist ein Sandy Bridge EP Cpu unter Strich wohl kaum langsamer als ein Westmere EX CPU

Abgesehen davon hat Westmere EX 3 QPIs wobei einer für den Chipsatz "verloren geht", Sandy Bridge EP hat 2 QPIs, die beide für die Anbindung an andere CPUs genutzt werden können- ein Octa- CPU Sandy Bridge EP System sollte damit genauso möglich sein wie mit Westmere EX

Ansonsten bietet Sandy Bridge EX noch den moderneren Chipsatz und PCIe 3.0 (?) als Vorteile; der einzige wesentliche Vorteil, den ich hier auf Seiten von Westmere EX sehe ist die Abwärtskompatibilität der Boards

Wenn 1356 als reine Dual-CPU-Workstationlösung kommt, wird es aber unmöglich, ein preisgünstiges Single-CPU damit zusammenzustellen.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass es keine 1356 Singel CPU Boards geben wird; ob Intel will oder nicht, irgendein Hersteller wird schon liefern, ein Markt ist sicher vorhanden da solche Boards sicher leicht wesentlich billiger als 2011er Boards gemacht werden können
 
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Verdammt nochmal,schon wieder ein neuer Chipsatz!! aber bis dahin warten werde ich wohl kaum u werde mir ein 1155 zulegen:daumen:
 
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Zu der Frage was für ne Berechtigung Westmere EX hat.

Das sind halt wie gesagt 8-Sockel Systeme. Da gehts nur um eine Sache . RAM, RAM und nochmals RAM. Solche Systeme holt man sich, wenn man extrem RAM hungrige Anwendungen hat, bei denen die Aufgaben die zu bearbeiten sind extrem feingranular sind. Da ist selbst ne 10GBit/s Myrinet etc. Karte zu langsam und bremst dir dein System aus. Der Markt für solche Systeme ich aber extrem klein. Deutlich unter 5% warens wenn ich es richtigim Kopf habe. Irgendwas um 1 oder 2 warens glaub ich, bin mir da aber nicht mehr ganz sicher.
Die Systeme sind halt aber exorbitant teuer. Manchmal geht es einfach kaum anders.
Man sollte den einen QPI nicht unterschätzen. Es fällt zwar einer weg, aber nur bei einer oder zwei CPUs. Die anderen haben noch alle 3, womit man die Hops dann deutlich reduzieren kann, oder sonst was mit machen kann.

Was die Sache angeht, das nen Hersteller dies nicht wissen kann, sag ich mal kurz was.
Glaubt ihr wirklich das die großen Systemhersteller im Serverbereich nicht schon Monate vor Veröffentlichung anfangen die Systeme zu testen und aufzubauen??? Die bauen ihre Boards oft selbst... Auf der CeBIT gabs ja auch genug Systeme zu sehen von Sandy E. :schief:
Die bestellen dann dementsprechend Stückzahlen, und wenn dann da keine Lieferzusage kommt, dann kann man ja wohl auch 1 und 1 zusammenzählen oder?

@Ruyven:
Das Intel nicht unter druck steht, würde ich jetzt nicht gerade sagen ;) Mit zwei weiteren Herstellern, mit denen ich sehr ausführlich sprechen konnte, war der eine nicht wirklich bereit irgendwas über BD zu sagen, meinte aber das die Sache sehr interessant wird, und der andere, der noch NIE AMDs verbaut hat, hat auf die Frage zu BD gemeint, das man sich die Sache sehr genau anschaut und sehr gespannt ist was draus wird. Auf meine weitere Nachfrage, ob es eventuell sogar von dieser Firma BD-Systeme geben könnte, gab es die Antwort, das man sich da alle Optionen offen hält.

Naja und ich sags mal so. Wenn Intel die Firma verlieren würde, selbst wenn es nur teilweise wäre, dann würde das wohl wirklich weh tun...
 
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Abgesehen davon hat Westmere EX 3 QPIs wobei einer für den Chipsatz "verloren geht", Sandy Bridge EP hat 2 QPIs, die beide für die Anbindung an andere CPUs genutzt werden können- ein Octa- CPU Sandy Bridge EP System sollte damit genauso möglich sein wie mit Westmere EX

Westmere EX hat 4 QPIs. Einer geht zwar zum Chipsatz, ja, aber da der Chipsatz seinerseits zwei hat, kann er ebenfalls Daten weitergeben.

Ansonsten bietet Sandy Bridge EX noch den moderneren Chipsatz und PCIe 3.0 (?) als Vorteile

:wayne:
Man wird vermutlich kein octa-CPU-System aufbauen, wenn man GPU-computing betreibt, also was soll man mit PCIe? Damit erübrigen sich die Chipsätze auch, denn man hat bei einer einfachen Quad-Westemere-EX Konfiguration ja weiterhin 72 Lanes (+ 12 an etwaigen ICHs), die man für jeden nur erdenklichen Zusatzcontroller nutzen kann. Einziger Vorteil in einem 1:1 Vergleich für EX-typische Szenarien wäre der Preis, da könnte man (mit der zusätzlichen Rechenkraft von SB) im Quad-CPU Segment auf So2011 günstiger kommen. Aber welche Rolle spielt in der Klasse wohl noch der Preis? Bislang hat man die nur eigensetzt, wenn Dual-Blades auf Teufel komm raus nicht ausreichend waren, denn die sind ein gutes Stück günstiger als alle Quad+-Optionen.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass es keine 1356 Singel CPU Boards geben wird; ob Intel will oder nicht, irgendein Hersteller wird schon liefern, ein Markt ist sicher vorhanden da solche Boards sicher leicht wesentlich billiger als 2011er Boards gemacht werden können

Boards vermutlich schon - aber CPUs?
Dual-CPU-Modelle haben bei Intel (und allen anderen auch) schon immer einen ordentlichen Aufpreis gekostet, da machen 20-30$ Unterschied in der Boardherstellung auch nichts aus. Bauen wirds vermutlich trotzdem irgendwer - aber was nützt einem dass, wenn man nicht zu der winzigen Nische gehört, für die sowas Sinn macht?


@Ruyven:
Das Intel nicht unter druck steht, würde ich jetzt nicht gerade sagen ;) Mit zwei weiteren Herstellern, mit denen ich sehr ausführlich sprechen konnte, war der eine nicht wirklich bereit irgendwas über BD zu sagen, meinte aber das die Sache sehr interessant wird, und der andere, der noch NIE AMDs verbaut hat, hat auf die Frage zu BD gemeint, das man sich die Sache sehr genau anschaut und sehr gespannt ist was draus wird. Auf meine weitere Nachfrage, ob es eventuell sogar von dieser Firma BD-Systeme geben könnte, gab es die Antwort, das man sich da alle Optionen offen hält.

D.h. zwei Hersteller haben AMDs umwälzenste Neuvorstellung seit Pluto mehrere Monate vor Erscheinen noch nicht kategorisch ausgeschlossen.
Ich weiß nicht - aber irgendwie sagt mir das arg wenig über die Marktlage ein Quartal nach ihrem Erscheinen.
 
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ruyven_macaran schrieb:
Westmere EX hat 4 QPIs. Einer geht zwar zum Chipsatz, ja, aber da der Chipsatz seinerseits zwei hat, kann er ebenfalls Daten weitergeben.

Okay... ich dachte Westmere EX hat nur 3 QPIs... dann ist ja alles klar

Boards vermutlich schon - aber CPUs?
Dual-CPU-Modelle haben bei Intel (und allen anderen auch) schon immer einen ordentlichen Aufpreis gekostet, da machen 20-30$ Unterschied in der Boardherstellung auch nichts aus. Bauen wirds vermutlich trotzdem irgendwer - aber was nützt einem dass, wenn man nicht zu der winzigen Nische gehört, für die sowas Sinn macht?

So überteuert sind die DP CPUs auch nicht... der billigste Gulftown ist etwa der Xeon DP E5645 mit ~455€; er ist zwar wesentlich niedriger getaktet als der nur ~30€ teurere i7-970 aber wozu kann man OCen?

Auch der aktuell billigste 1366er CPU überhaupt ist ein DP Xeon

Die DP CPUs haben vor allem einen niedrigeren Takt bei äquivalentem Preis

Die Frage ist auch: warum sollte Intel die gesamte 1356er Plattform mit eigenen CPUs, eigenen Sockeln und eigenen Chipsätzen extra für für DP Workstations entwickeln? Man könnte ja prinzipiell genauso gut 2011er DP CPUs und Boards bauen, das wäre jedenfalls mindestens genauso sinnvoll wie Desktop Boards und CPUs...
 
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OCen kannst du auf einem Serverboard eben i.d.R. nicht und es kann auch nicht Sinn der Sache sein, eine CPU mit locker 1 GHz weniger zu kaufen, nur um einen anderen Sockel zu bekommen.


Die Frage ist ja eben, wie/ob 1356 überhaupt noch kommt. Rein technisch macht es aber durchaus Sinn, eine Single-, eine Dual- und eine Quad-Plattform getrennt zu entwickeln. Das Intel ein paar CPUs aus letzterer als reine Enthusiast-CPUs mit miserablem Preisverhältniss abzweigt, sagt aber nicht, dass es von der Dual-Plattform preisgünstige Single-Ableger geben wird. (im Gegenteil)
 
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OCen kannst du auf einem Serverboard eben i.d.R. nicht

Serverboards vielleicht nicht aber einige Workstationboards bieten durchaus zum Teil elementare OC Funktionen, und diese sollten genug sein um einem mit nichtmal der Hälfte seines eigentlichen Potentials getakteten CPU ein paar hundert MHz entlocken zu können
 
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